Friday, May 17th, 2013 @ 20:19

Nächstes Jahr machen wir das aber nicht.

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Wellnesshotel

Ich bin im Krankenhaus. Den Hörnchen geht es gut, aller­dings sind sie ein wenig unge­dul­dig und wol­len am liebs­ten jetzt schon ihre große Schwester und Mami und Papi kennenlernen.

Da das aber grade sehr ungüns­tig ist, weil die Lungenreife noch nicht abge­schlos­sen ist, ver­su­chen wir das jetzt durch radi­kale Maßnahmen die Damen noch ein wenig abzulenken.

Motti ist bei ihrem Papi in den aller­bes­ten Händen die ich mir wün­schen kann.

Drückt mal die Daumen das wir am 25.5 hei­ra­ten dürfen.

Geschrieben von Kat — Über Blogprinzessin.de
Monday, May 13th, 2013 @ 22:59

Nicht immer pusche­lig, bitte.

Auf Twitter wurde ich dar­auf hin­ge­wie­sen das meine Blogeinträge auch schon mal per­sön­li­cher waren.

Ja das stimmt. Weiß ich.

Im Moment aller­dings kann ich mit dem gan­zen plü­schi­gen “Mein klei­nes Zuckerkind heute hast du wie­der…” oder wahl­weise dem “Heute waren wir da und da und du warst ganz zau­ber­haft, weil…” nichts anfan­gen. Mir wird davon eher ein biss­chen zucker­scho­ckig. In Mottis Schwangerschaft habe ich auch so geschrie­ben, und bestimmt schreibe ich auch wie­der so wenn die Hörnchen da sind, aber im Moment ist mir echt nicht danach.

Ich bin nicht per­fekt, Mr. Strandfynd ist es nicht und auch Motti nicht.

Genauso wie ich es –selbst als Gluckenmami die ich nun­mal bin– nicht immer ertra­gen kann wenn das Menschlein von andern über den grü­nen Klee gelobt wird. “Sie macht dies, das und jenes ja soooo viel bes­ser als andere Kinder.” Grade letz­tens wie­der von der Dame vom Pflegedienst gehört:” Sie ist sprach­lich ja sooooo weit. Viel wei­ter als andere Kinder in dem Alter.” (Ja? Ist sie? Keine Ahnung. Wie weit sind denn andere und wieso sollte ich das ver­glei­chen (wollen)?”

Ich per­sön­lich, und da spre­che ich nur für mich, finde da schwingt immer ein biss­chen “Perfekt” mit. Ja, natür­lich ist meine Tochter wun­der­schön, klug, schlau und die beste (!!!!) , aber für mich hört sich das häu­fig so an als dürfe sie nicht unper­fekt sein. Als dürfe sie nicht etwas mal nicht bes­ser als andere kön­nen, son­dern müsse eben von Natur aus bes­ser sein. (Versteht ihr was ich meine? Ich bin mir grade nicht sicher ob ich mich nicht komisch Ausdrücke…) .

Deswegen lese ich im Moment so gerne Blogs in denen die Kinder ein­fach “exi­si­tie­ren” und nicht (wie habe ich es auf Twitter genannt?) bepu­schelt wer­den. Versteht mich nicht falsch: Ich finde es völ­lig okay wenn ihr über­wie­gend über die tol­len Sachen bloggt die euer Kind macht, ich finde es auch super wenn ihr dar­über bloggt was für groß­ar­tige Mütter ihr seid, jeder so wie er will (und viel­leicht seid ihr auch die aller­per­fek­teste Mutter mit dem aller­per­fek­tes­ten Kind –und das ist gut so– ) aber ICH lese sowas im Moment eben nicht gerne.

Im Moment lese ich gerne dar­über wie es auch sein kann, wie es war­schein­lich bei jedem von uns ist, nur nicht jeder schreibt halt drü­ber. Ich lese zur Zeit gerne auch die andere Seite. Wenn ihr Blogs kennt, die so in Richtung von MeSuperMom, Rabenmutter oder die Sohn I und Sohn II Einträge von Maximilian gehen, dann sagt mir doch bitte Bescheid. Ich freue mich sehr. (Twitter User kön­nen der Einfachkeit hal­ber auch gerne den Hashtag #NichtImmerGepuschelt benutzen.)

Das, und keine Zeit keine Zeit sorgt dafür das ich im Moment nicht so per­sön­lich blogge. Außerdem: Ich bin inzwi­schen in der 32. SSW (mit Zwillingen ist das schon eine ganze Menge Wochen) und soll mich laut mei­nes Arztes mög­lichst scho­nen um meine Hochzeit nicht im Krankenhaus zu fei­ern, dem­nach erlebe ich (auch mit Kind) im Moment nichts wahn­sin­nig span­nen­des über das ich euch berich­ten könnte. Wir machen keine gro­ßen Ausflüge mehr, in der Wohnung darf ich soweit nichts grö­ße­res mehr machen (Wände strei­chen z.B) und jeden Tag den Mr. Strandfynd nicht frei hat kommt eine Dame vom Pflegedienst, ver­sucht Motti zu bespa­ßen und putzt die Wohnung, sprich ich bin zu Hause.

Gähngähndoppelgääähn. Laaangweilig. Würd ich sel­ber nichts drü­ber lesen wollen.

Geschrieben von Kat — Über Blogprinzessin.de
Monday, May 13th, 2013 @ 13:21

32. Wochen mit Zwillingen

32Wochen

Wie weit bin ich: 32. Woche (31+0)
Bauchumfang: 97cm
Der beste Moment die­ser Woche: Motti äben kann jetzt krabbeln/sich im Kinderbett hochziehen/an den Gitterstäben entlanghangeln.

Ich ver­misse: Meinen nicht schmer­zen­den Fuß und meine Taille.
Heißhunger auf: Nudeln in jeg­li­cher Form.
Wehwehchen: Schmerzender Fuß, sonst alles okay soweit. Zahnwehbaby sorgt dafür das, wenn ich nicht zur Toilette renne, ich sonst irgend­wie Nachts viel zu viel wach bin. XD
Ich freue mich auf: Die Hochzeit! Mottis Geburtstag! Die Babys!

So für alle die immer auf “die Kugel” gewar­tet haben, ich denke ich ent­täu­sche euch diese Woche nicht oder? Spannend finde ich, dass ich in mei­ner nor­ma­len nicht-Schwangerschafts-Treggings mich woh­ler fühle als in einer ech­ten Schwangerschaftshose.

Die Idee stammt von der lie­ben Svenja.
Missy, Sandra, Stefanie, Margarete Audrey, Dany, Tritratrullala, Chaos Queen, Frau Elch, Sonnenblume, Mareike und Julia berich­ten Woche für Woche über ihre Schwangerschaft.

Geschrieben von Kat — Über Blogprinzessin.de
Thursday, May 9th, 2013 @ 18:15

Das erste Mal

Im Moment gibt es hier grade so viele “erste Male” das ich gar nicht so genau hin­ter­her komme.

Was wir die letz­ten Tage so gemacht haben:

Nektarine4

Wir haben auf dem Balkon geses­sen und uns die Sonne auf den Bauch schei­nen lassen.

Das zweite Mal im Leben der Babyblogprinzessin war es warm genug um “Leichtbekleidet” auf dem Balkon zu spielen.

Nektarine

Zum aller­ers­ten Mal alleine (unter Aufsicht) eine ganze Nektarine mit Schale und noch innen­lie­gen­dem Stein gegessen.

Nektarine2

Wir haben beob­ach­tet wie das Menschlein nun alleine im Kinderbett auf­ste­hen kann.

Nektarine3

Wir haben zum aller­ers­ten mal zu dritt den 4. Mai gefei­ert. Standesgemäß!

Geschrieben von Kat — Über Blogprinzessin.de
Wednesday, May 8th, 2013 @ 12:00

6 Fragen an… eine Lehrerin.

Was ist “6 Fragen an…”?

Sechs Fragen an, ist eine Serie hier auf dem Blog. Ich werde Menschen, die beruf­lich irgend­et­was mit Babys und Kindern zu tun haben, immer die glei­chen Fragen stel­len. Dieses mal mit Schokoschade, Lehrerin von 18 quir­li­gen Erstklässlern und Mutter von einer Tochter.

1) Wie bist Du auf die Idee gekom­men, das zu machen, was Du machst?

Das war irgend­wie „vor­pro­gram­miert“. Ich komme schlicht­weg aus einer Lehrerfamilie…meine Eltern, Großeltern und Tante sind Lehrer. Ich bin also schon ganz früh mit dem Thema Schule und Lehrer in Kontakt gekom­men. Ich war als Kleinkind mit auf Klassenfahrten, habe total fas­zi­niert den Stapel Hefte durch­ge­blät­tert die zu Hause lagen und natür­lich habe ich schon ganz früh in Rollenspielen „Lehrer“ gespielt.

Damit war mein „Schicksal“ besie­gelt. Nein im Ernst, ich konnte mir nichts Schöneres vor­stel­len als den Ärzten, Verkäufern, Politikern, Lehrern, Handwerkern etc. von mor­gen das Lesen, Schreiben und Rechnen bei­zu­brin­gen.

2) Wie wird man Grundschullehrerin?

Ich habe nach mei­nem Abitur 4 Jahre lang an einer Universität stu­diert und schließ­lich mein 1.Staatsexamen abge­legt. Dann musste ich noch 2 Jahre lang an einer Schule mein Referendariat machen, wel­ches ich mit dem 2.Staatsexamen abge­schlos­sen habe. Schon wäh­rend des Studiums legt man sich auf seine Fächerkombination fest. Ich habe Germanistik, Mathematik, Sachkunde und Religionswissenschaft/Philosophie stu­diert. Somit darf ich Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Ethik/Philosophie bis Klasse 6 unter­rich­ten. Allerdings ist es in der Grundschule nicht sel­ten, dass man für andere Fächer ein­ge­setzt wird wie z.B. Werken/Kunst oder Schulgarten.

Inzwischen gibt es wohl aber das Lehramtsstudium nicht mehr mit dem Abschluss „Staatsexamen“ (zumin­dest an mei­ner Uni), son­dern dies ist ein Bachelor-Studiengang gewor­den und das Referendariat wurde auf 1 Jahr verkürzt.

3) Welche Fragen wer­den dir als Lehrerin am häu­figs­ten gestellt?

Oh, das sind schreck­lich viele und es kommt natür­lich auch an aus wel­cher Blickrichtung ich das betrachte. Die Erstklässler fra­gen mir tag­täg­lich Löcher in den Bauch…;-) Elternfragen sind häu­fig Sorgenfragen. Irgendwie beginnt mit der Einschulung in Deutschland der „Ernst des Lebens“ und ein Kind muss dann häu­fig nur noch „funk­tio­nie­ren“ sowie in den Lehrplan pas­sen. Somit sind Eltern häu­fig ein­fach nur ver­un­si­chert. Die häu­figs­ten Fragen sind dann:

  • Wie lange wird es dau­ern bis mein Kind lesen kann?
  • Warum gibt es keine Noten in den ers­ten bei­den Jahren?
  • Was heißt offe­ner Unterricht?

4) Was hat Dich als Mutter am Kinderhaben am meis­ten überrascht?

Das sind viele Kleinigkeiten, wie z.B. wie schön doch ein Sonntagmorgen um 5 Uhr sein kann (vor­her nie erlebt, zumin­dest nicht als Aufstehzeit;-)), wie fas­zi­nie­rend die Alltagsdinge sein kön­nen, die man als Erwachsener gar nicht mehr sieht (z.B. war meine Tochter sooo fas­zi­niert von Schatten oder wir haben uns stun­den­lang Regenwürmer angesehen…toll!).

Außerdem hat mich über­rascht, dass es tat­säch­lich den Mutterinstinkt gibt. Ich erkenne schon 2 Tage vor­her, wenn meine Kleine was aus­brü­tet (da schüt­telt mein Mann noch ungläu­big mit dem Kopf…;-))

Natürlich gab es auch weni­ger schöné Dinge, die mich über­rascht haben. Wie z.B. wie viele Sorgen man sich doch um jeman­den machen kann.


5) Was ist Dein abso­lu­tes Must-have für Mütter?

Das ist defi­ni­tiv „Zeit“. Ich bin in der glück­li­chen Lage schon rela­tiv früh am Tag wie­der zu Hause zu sein und kann somit wirk­lich Zeit mit mei­nem Kind ver­brin­gen. Dafür arbeite ich dann abends noch wei­ter, wenn meine Tochter schon schläft.

  • Ein abso­lut prak­ti­sches Must-have ist ein Geschirrspüler…nie wie­der ohne!
  • Die gespei­cherte Nummer der Giftzentrale im Telefon (und andere wich­tige Nummern) kann auch hel­fen. ;-)
  • Außerdem sollte drin­gend und wirk­lich immer Schokolade im Haus sein! ;-)

6) Welchen Tipp möch­test du Eltern auf den Weg geben?

Die wich­tigs­ten Personen in den ers­ten Lebensjahren eines Kindes sind die Eltern. (Thema: Urvertrauen!) Das Kind muss weder per­ma­nent bespaßt wer­den, noch braucht es große Geschenke. Viele Eltern wer­den mit Ratschlägen, Tipps und guten Meinungen über­häuft. Die müs­sen aber nicht rich­tig sein, man sollte sei­nen eige­nen Weg fin­den und gehen! Wir haben einen teu­ren Kinderwagen zur Geburt bekom­men. Unsere Tochter hat die ers­ten 6 – 7 Monate den Wagen gehasst, sie hat nur geschrien darin…ergo: ich habe sie getragen…7 Monate lang für meh­rere Stunden am Tag! In einer Kleinstadt war das ein Novum und es kamen so Kommentare wie: „Ein Kind schreit nur im Wagen, das gab es ja noch nie…alle Kinder lie­ben doch den Kinderwagen.“ Eben nicht! Zu Beginn war ich ob die­ser Aussagen auch ver­un­si­chert und habe immer wie­der ver­sucht sie an den Wagen her­an­zu­füh­ren. Allerdings hat dann doch irgend­wann mein Mamainstinkt gesiegt. Also hab ich die Leute reden las­sen und bin auf mein Kind ein­ge­gan­gen. Ich glaube, dass ist mit das Wichtigste, dass ein Kind ernst genom­men wird (auch wenn es noch ganz klein ist).

Seid ein­fach da für euer Kind, und zwar dann „am meis­ten wenn sie es am wenigs­ten ver­dient haben!“

Aus Lehrersicht kann ich nur einen Tipp geben. Man kann gar nicht früh genug mit dem Vorlesen begin­nen. Leider kön­nen näm­lich viele Kinder nicht mehr rich­tig zuhö­ren (also über einen län­ge­ren Zeitraum).

An die­ser Stelle noch ein­mal vie­len Dank an dich Schokoschade, dass du dich zu die­sem Interview bereit erklärt hast.

Wenn ihr noch jeman­den kennt, der auch gerne bei “6 Fragen an…” mit­ma­chen würde, dann mailt mir doch bitte (kat @ blogprinzessin.de) und sagt mir kurz was ihr macht.

Bisherige Teilnehmer:

    1. Elisabeth, Stillberaterin
    2. Sabine, Hebamme
    3. Frau Kassiopeia, Tagesmutter
    4. Frau Frische Brise, Erzieherin
    5. Susanne Mierau, Familienbegleiterin
Geschrieben von Kat — Über Blogprinzessin.de
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