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SSW 30+5 Wehen-TÜV

Heute morgen gings dann alleine zum (allwöchentlichen) Wehen TüV.
Zuerst Pipi machen (mit der goldenen Wehen TüV Karte wird man einfach durchgewunken von der Sprechstndenhilfe) , dann rumsitzen, dann am CTG dem Herzchen von KnutschiMotti lauschen und sich fragen was Madame da eigentlich veranstaltet.

Es beläuft sich nämlich so: Madame schlummert friedlich vor sich hin, bis ich das Auto verlassen habe und den Sono Raum betrete. Kaum hört die kleine die Stimme von Frau Baktus, der Hebamme, „sieht“ den Knopf und fängt an ein lustiges Strampelkonzert hinzulegen. Das Herzchen puckert munter, und Madame tritt munter gegen den „Knopf“.

PADAUZ, ÖFFCHS, RUMMS, PADAUZ, RUMPELDIPUMPEL.

Frau Baktus verlässt ab und an den Raum, kommt wieder rein, plaudert und merkt immer wieder an das Motti ein „lebhaftes Kind ist“.
Das Wehengedöns war diesmal unauffällig (Endlich!!!) und danach musste ich dann noch auf den SpecialDoc warten, einmal Muttermund und Gebärmutterhals prüfen. Da hatten wir dann den Vorsorgesalat. Muttermund in Ordnung aber dafür ist der Gebärmutterhals weiter in sich zusammengeschrumpelt und maß jetzt „nur noch“ 2,7cm gegenüber 3,2cm in der Vorwoche. Auch merkte der SpecialDoc nochmal an:“Ihr Kind tobt ja richtig rum da drinnen.“ Da ich mich schon schone und auch nicht mehr Arbeite stand nun im Raum ob der Doc sicherheitshalber eine Lungenreifespritze anordnet oder nicht.

Lungenreifepräperat in der SSW 30Um das ganze Abzukürzen: Ich habe jetzt eine Lungenreifungsspritze bekommen, und morgen noch eine PRÄVENTIV für den Fall das Motti es absolut nicht länger aushält (die Ungeduld hätte sie dann eindeutig von ihrer Mama.) und früher kommen möchte. Im Nachhinein habe ich gelesen das man da auch (wie bei anscheinend allem bei Kindern) natürlich wieder hin und her agumentieren könnte, aber die Entscheidung musste schnell fallen und ich bin ein Befürworter der Schulmedizin. Ich sage ausdrücklich NICHT das pflanzliche Mittel, Bachblüten und was auch immer nicht AUCH eine Unterstützende Wirkung haben und viel weniger (mögliche) Nebenwirkungen haben können, aber ich und auch der Herzpapa sind in einem solchen Fall eben PRO Schulmedizin, da lasse ich auch nicht mit mir diskutieren. Wer es anders machen will/würde, bitte. Wir machen es so. Leben und leben lassen.

Ansonsten wieder der allwöchentliche Satz „Kein Grund zur Panik oder zur Sorge, wir handeln BEVOR das Kind in den Brunnen gefallen ist.“
Ich werde mich jetzt also noch ein bisschen mehr schonen, und schauen was da (nicht!) kommt. Mehr können wir eh nicht machen.

Liebe KnutschiMotti,
nicht so ungeduldig. Du verpasst weder DEINEN Geburtstag noch Weihnachten oder sowas tolles. Echtjetzt. Ich verspreche dir das.
Deine Mommy.

By | 2017-06-25T17:03:28+00:00 12. April 2012|Categories: Ich schreibe|Tags: |0 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013), dem Dino (*2017) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Instagram, Facebook und auf Pinterest.

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