Heute morgen hatten wir schnell unsere Vorsorgeuntersuchung, also endlich mal wieder ein „Routinetermin“ und nichts außer der Reihe.

Nach ein bisschen Wartezeit bat uns die Ärztin hinein und wir brachten sie auf den neusten Stand (Sie hatte eine Woche Urlaub). Sie hielt es auch für völlig richtig das Motti und ich im Krankenhaus geblieben waren, quasi freiwillig eincheckten, weil man den GMH wenn der sich so kontinuierlich verkürzt doch im Auge behalten sollte.
Dann musste ich schnell auf den Stuhl hüpfen, damit wir den aktuellen GMH Messen konnten, und ich kann freudig verkünden: ER IST STABIL GEBLIEBEN!!!!!!!!!!! Ich habe mich also zu Hause vorbildlich benommen und alles richtig gemacht. Puuh. Ich war ehrlich erleichtert, denn ich hätte wirklich nicht gewusst was ich sonst noch hätte tun können. Die nächste Stufe wäre nicht Couch sondern Bett gewesen.

Wir baten Sie noch schnell uns den Arztbrief aus dem Krankenhaus zu übersetzen, in dem Stand nämlich einiges an Kauderwelsch welchen wir zwar verstanden aber nicht unbedingt interpretieren konnten.

Kurz zusammengefasst: Motti ist recht klein und zart (allerdings noch in der Norm) und nun wird wöchentlich kontrolliert ob Knutschi weiter wächst und der Gebärmutterhals sich weiter stabil hält. Damit es eben zu keiner Frühgeburt kommt. (Alles vor SSW 37 ist eine Frühgeburt, abgesehen von Zwillingen vielleicht.)
Sollte sie NICHT weiter wachsen, (und das schreibe ich als Randinfo einfach mal dazu weil ich ein Informationsjunkie bin und wenn meine Leser so sind wie ich googeln ihrs gleich eh) dann müsste überlegt und genauer geschaut werden ob die kleine nicht „Outside“ besser versorgt wäre als „Inside“. 
Bisher wird sie aber ausreichend versorgt und die Placenta arbeitet gut.

Es besteht laut ihrer Aussage kein Grund zur Panik, es muss nur VORSORGLICH beobachtet werden, daher die wöchentlichen Termine. (Kind, Brunnen ihr kennt das ja auch schon).

Ich habe weiter die Auflage mich zu schonen, und habe ein putzverbot bekommen. Abgesehen von „nicht schwer tragen“ ect.
Nächste Woche beim Termin bekommen wir dann auch ein neues Ultraschallbild von Motti, hat sie mir fest versprochen.

Danach waren wir noch bei der Hebamme, das CTG ist mit Wehenhemmer ruhig und zeigt zwar eine „Gebärmutter in Bewegung“ aber keine einzige Wehe (was ich jetzt, nachdem ich weiß wie in etwa sich die Dinger anfühlen, auch so gesagt hätte ohne die Kurven gesehen zu haben.)
Die Hebamme riet uns (aus eigener Erfahrung mit ihrer Tochter) doch die Kliniktasche vorsorglich mal gepackt (zu lassen), damit sie zwar da ist, aber wir sie natürlich noch Wochenlang nicht brauchen werden. 😉

Nächste Woche bespreche ich noch mit der Ärztin ob ich den Geburtsvorbereitungskurs im Mai machen darf oder nicht, weil man ja dort auch so „Übungen“ macht, und die Hebi meinte das trainieren wäre in meinem Fall vielleicht schon zu viel für den GMH und wir wollen ja nichts provozieren. Aber wie gesagt das muss noch besprochen werden.
Generell macht es mir nichts aus, ich fände es nur schade das ich dann vor der Geburt so gar keine Babyerfahrung hätte, keine „halten Sie das Baby so und so beim baden“ Tipps. Das müsste man dann alles learning by doing machen, und halt im Wochenbett lernen.

Mamis, wie war das denn bei euch? Habt ihr einen Geburtsvorbereitungskurs gemacht? Was habt ihr da so gelernt? War es in der Praxis umzusetzen?