SSW 34+0 Samstagabendbeschäftigung

Okay, ich hatte ja schon was von Senkwehen geschrieben. Die hatte ich nun letzte Nacht, und (Achtung evtl. ekelig) heute Nachmittag entdeckte ich dann eine recht große Menge Glibber im Slip. Da ich weiß das sich der Schleimpfropf in der ganzen Schwangerschaft immer mal wieder „erneuert“ und ein abgegangene Schleimpfropf nun nicht bedeuten muss das das Kind JETZTGLEICHDIESEMINUTE kommt, habe ich dem ganzen nicht so große Bedeutung zugemessen und nur meiner Hebi eine Nachricht geschickt, ob sie meint das dies etwas sei was Handlungsbedarf erfordert.

Dann kam der Herzpapa von der Arbeit, wir kuschelten zusammen das Kindelein (es ist inzwischen recht deutlich wo welches Körperteil ist) und hievten uns dann irgendwann hoch, schliesslich will der Mann ja auch in seiner Nachtschicht ein echtes Abendessen genießen. (4 oder 5 Nächte, da kann man doch mal…nein Scherz. XD)
Also zuckelten wir in den Supermarkt unseres Vertrauens (und Geldbeutels) und mitten im Supermarkt rief mich meine Hebi an.
Ähhmnein, das ignoriere ich grade mal, ich will nicht im Gang „Kekse und Süßkram“ über irgendwelche Körperflüssigkeiten reden, danke.

Vor der Tür rief ich sie dann zurück, und sie empfahl uns doch im WunschKrankenhaus vorbeizufahren, weil…nunja…es wäre dann (in Verbindung mit den Senkwehen) wohl der Schleimpfropf gewesen und wir sollten doch mal schauen lassen ob sich der Muttermund geöffnet hätte.

(OT: Wie kann eigentlich „Schleimpfropf“ ein medizinisch korrekter Begriff sein????)

Ich signalisierte dem Mann also mit einem deutlichen „Daumen runter“ (für Facebook Benutzer: „Dislike“) das wir nicht nach Hause fahren würden, sondern in die Klinik. Buhuuu.

In der Klinik angekommen, gabs natürlich erst das obligatorische CTG (alles ruhig, außer dem ZappelMotti), dann eine Untersuchung am „Ort des Geschehens“ und danach noch einen Ultraschall.

<strong>Bemerkenswertes aus den Untersuchungen: </strong>
1.) Das Gesicht der diensthabenden Ärztin, als sie gar kein Köpfchen tasten konnte..sondern nur immer etwas was laut ihr „immer so wegflupschte“.
2.) Das „wegflupschende“ waren Mottis Füßchen…würde mich auch stören wenn mich da jemand kitzelt und an den Füßchen piekst. ^^
3.) Motti liegt eingemuckelt in BEL und planscht so vor sich hin.
4.) Muttermund ist wohl ein klitzekleinesbisschen geöffnet, aber der Großteil des Schleimdings ist noch da.
5.) Ich brauche die Wehenhemmer nicht mehr nehmen, da man das wohl nur bis zur 35. Woche (also 34+0) gibt und danach komme was wolle. Gerne…hab ich nichts gegen, mich knockt das Zeug immer völlig aus und ich schlafe dann den ganzen Vormittag.
6.) Alle Venen(meine), die Nabelschnur (Unsere) und Mottis Gehirn (Mottis) sind optimal durchblutet. (Son „Durchblutungsultraschall“ vom Gehirn sieht irre aus. Wie ein kleiner blinkender Sternenhimmel…voll cool!)
7.) Wir durften wieder nach Hause.

By | 2016-05-14T19:13:08+00:00 5. Mai 2012|Categories: Ich schreibe|0 Comments
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Katarina (30) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

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