Einige von euch hatten sich einen Blogeintrag zum Babyschwimmen gewünscht, mit etwas Verspätung komme ich nun auch zu diesem Eintrag.
Inzwischen haben wir die Hällfte der Kursstunden absolviert und werden uns dank Mottis Omi und Opi auch für den Folgekurs anmelden.

Was kann ich erstmal allgemein zu dem Kurs sagen?
Mr. Strandfynd und ich sind beide nicht so die Schwimmbadgeher, was uns dazu bewog einen Babyschwimmkurs zu suchen. Nicht das es so endet: „Machen wir später!“ und dann hat das Kind das große Wasser bei ihrer Einschulung noch nicht berührt.
Ich googelte mich so durchs Internet und fand heraus das es einen Babyschwimmkurs in dem Krankenhaus gibt in dem ich auch entbunden hatte. Wie super ist das denn? Dank meiner Mutter bekamen wir dann den Kurs geschenkt und so konnten uns auch die 88€ für 8 Kursstunden nicht schrecken.

Ich rief also die zuständige Dame an und meldete uns an. Das war so im August denke ich. Angefangen hat der Kurs dann Ende Oktober.
Die Kurse sind nach Babyalter gestuft und die kleinsten müssen am frühsten ran, das erklärt auch wieso wir am Sonntag um 9:00 Uhr nun nicht in unserem Bett schlummern, sondern uns ins Auto setzen und mit dem Kind zum Schwimmen fahren. Die Babys werden um etwa 9:45Uhr „zu Wasser gelassen“, und dann sind sie etwa eine halbe Stunde im Wasser (wobei jedes Kind immer rein und raus kann wann „es“ will. Also niemand zwingt die Eltern mit dem nöckeligen Kind im Wasser zu bleiben, wenn es offensichtlich nicht mehr will.).
In den ersten Kursstunden war ich immer Schweißgebadet. Auf was man neuerdings alles achten muss: Sachen in den Spind, Kind ausziehen, in die Schwimmwindel, zeitgleich macht sich der Papi schwimmfertig, dann gehen Papi und Baby schwimmen und Mutti entspannt am Rand (es gibt wunderbarerweise richtige Sitzgelegenheiten am Beckenrand). Nach etwa einer halben Stunde singen die Eltern und Babys das Abschiedslied und ich mache mich am Beckenrand wieder startklar. Handtuch fürs Baby, Handtuch für den Mann, Stelle sichern an der das Baby vergleichsweise entspannt abgetrocknet, eingecremt und angezogen werden kann. (Gar nicht so einfach bei so vielen Eltern und Babys). Dann warten bis Mr. Strandfynd und das Baby vom duschen wiederkommen, Kind in Empfang nehmen, abtrocknen, abknutschen, Schwimmwindel aus, Baby eincremen, Baby windeln, anziehen, selber ignorieren das einem inzwischen brüllend heiß ist, und zeitgleich im Auge behalten ob alles was man mitgebracht hat auch wieder in der blauen IKEA Tüte landet. Draußen (im Wartebereich) dann dem Kind den Schneeanzug anplünnen und Fläschchen geben. Durchatmen.

Der Kurs selber wird von einer babyerprobten Dame geleitet (ich vermute sie ist Physiotherapeutin). Jede Stunde beginnt damit das ein Willkommenslied gesungen wird, dann werden die Babys durchs Wasser geschoben, gewirbelt und geschwungen. Danach gibt es meist ein „Badespielzeug“ mit dem sie sich beschäftigen (z.B Schwimmtiere, Matten, Schwimmnudeln, Gießkannen o.ä) und einzelne Kinder können nach Anleitung der Lehrerin mit Hilfe der Eltern tauchen. Danach gibt es meist das Abschiedslied und das wars dann auch schon. Meistens schläft Motti dann schon beim Fläschchen im Wartebereich ein und ward für den Rest des Tages nicht mehr gesehen. 😀

Babyschwimmen ist neben dem Delfi-Kurs bisher der einzige Kurs den wir mit Marja machen, ab Januar kommt dann noch Zwergensprache hinzu. Wie ihr seht, bei uns wird es wahrlich nicht langweilig.

Was für „Kurse“ macht ihr mit euren Babys und wie sind eure Erfahrungen? Irgendwas was ihr empfehlen könnt?

(Und noch ein kleiner Hinweis in eigener Sache: Im Dezember nimmt Blogprinzessin.de an der Bloggeraktion „We’re happy Together“ teil, welche von der Mama von Luke organisiert wird. Schaut also mal rein, es gibt auch was zu gewinnen.)