Auf Tour mit Babboe. (Reklame)

Achtung: Werbung!

Ihr habt bestimmt schon von der „Babboe“  BabyPlaces Tour  gehört: Ein paar Blogger dürfen jeweils eine Woche lang das Lastenrad ausgiebig testen, und das im Rahmen einer kleinen Tour.

Ach was klein. Das Rad ist ganz schön rumgekommen. Gestartet ist es hier in Hamburg bei Citymum , dann ging es weiter nach Berlin wo unter anderem MiMi Erdbeer , dasnuf  und berlinfreckles -von der uns die Spedition das Rad brachte- damit durch die Gegend fuhren, und jetzt durften wir von Blogprinzessin die finale Runde fahren, bevor das Rad unter den Nutzern der BabyPlaces App verlost wird.

Baby Places ist eine Smartphone App, die in z.B folgendem Szenario spannend ist: Ihr seid unterwegs, das Kind quängelt, braucht eine neue Windel.  Zu weit weg von zu Hause, zu kalt um draußen schnell zu wickeln. Und jetzt?

Die modernen Eltern zücken jetzt ihr Handy und öffnen die Babyplaces App. Diese wählt sich per GPS in eure Gegend ein und auf einen Blick seht ihr handlich auf einer Karte wo man in eurer Umgebung wickeln kann, wo es Spielplätze oder andere kinderfreundliche Orte gibt.  Bei uns in der Gegend gibt es zum Beispiel das Beluga Kino, ein Kino was regelmäßig vom Land für sein gutes Kinder- und Jugendprogramm geehrt wird.

 

Hier ein kleiner Bericht über unsere Erlebnisse mit dem Babboe:

 

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Hurra hurra, es hat geklingelt!! Ich schickte schnell Mr. Strandfynd runter zum entgegennehmen der Lieferung,  und wir schauten uns vor dem Haus das Rad mal ganz genau an. Motti durfte auch probesitzen und dann mit dem Papa probefahren.

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Währenddessen schauten wir  dem Papa und der Motti hinterher, und ich dachte noch „Ach das sieht ja ganz einfach aus.„. Was uns schon am ersten Nachmittag auffiel war dass wir Motti nur mit Mühe anschnallen konnten. Entweder wir haben etwas falsch gemacht, oder aber das Lastenrad ist noch nicht für Kinder von 17 Monaten ausgelegt.

Jedenfalls wurde Motti, trotz bis zum Anschlag festgezurrten Gurten, so hin und her geschaukelt, dass wir beschlossen das nächste mal ohne sie zu fahren (denn bei 23*C wollten wir ihr weder ein Kissen unter den Po schieben -das sie sich selbst  nicht hätte zurechtziehen können-  noch in einen Schneeanzug stecken. Ihr seht, die Gurte boten wirklich noch reichlich Luft nach oben.).

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Es ging dann mit Lastenrad und Zwillingskinderwagen los. Obwohl, es ging erstmal nicht los, weil uns gleich mehrere Nachbarn auf das Fahrrad ansprachen und das Ding super fanden.

 

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Es passte, dank hochklappbarer Bänke hinein: Ein Korb mit Pfandflaschen und ein (!!!) MaxiCosi (zu simulationszwecken ohne Baby). Von der Geräumigkeit von der unsere Vorgänger sprachen konnte ich wirklich beim besten willen nichts erkennen. Gut, es ist natürlich mehr als das was man auf einem normalen Rad unterkriegt, aber wenn ich dagegen an mein Auto denke…  Solange die Zwillinge mit ihren 5 (3) Monaten also noch nicht anders reisen können als in einem Maxi Cosi, ist das Rad für uns einfach zu klein.  Außerdem konnte man den Sitz auch „nur“ reinstellen bzw. wie oben abgebildet reinklemmen, anschnallen konnten wir ihn mit den abgebildeten Gurten nicht.

 

Während des Radels (wir wechselten uns unterwegs mit dem Kinderwagenschieben ab) stellten wir beide fest: Je länger und öfter man mit dem Rad fährt, desdo sicherer wird man im Umgang. Dachte ich noch nach der ersten Fahrt „MimimimimichwillhierrunteraaahichmachalleAutoskapuuutt“ und „Es erinnert an normales Radfahren, wenn man das Radfahren aufs in-die-Pedale-treten reduziert“, so wurde ich im zweiten Anlauf doch gelassener.

Als ich nun also länger auf dem Rad saß stellte ich fest: Das ist gar nicht so schlimm. 🙂 Wenn man einplant dass das Fahrgefühl und die Fahrphysik GANZ ANDERS ist und wenn man von vornherein nicht schnell fahren will, dann ist das ganze große Klasse!

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Mr. Strandfyd testet den Wendekreis (fühlt sich an wie ein kleiner LKW).

 

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Mit Zwillingswagen und Lastenrad in unserer „Innenstadt“ (genaugenommen am Bahnhof). Wenn man das angestarrt werden nicht schon gewöhnt wäre, dann hätten wir uns sehr gewundert wie viel Aufmerksamkeit man bekommt. (Kind  zu seiner Mama:“ Ach du Scheiße, was ist denn DAS, Mama?„)

 

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Dann radelten wir an „Jungs und Deerns“ vorbei, einem netten kleinen Laden einer Bekannten einer Bekannten (echtjetzt) in dem man wunderbar ganz viel Geld lassen kann. Ich sage nur Finkid und Smafolk!

 

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Schlussendlich, bevor wir uns auf den Rückweg machten MUSSTEN wir noch in UNSEREM KINO vorbeischauen (hey, wir haben da unsere Hochzeit gefeiert!). Der Chef konnte es gar nicht fassen:“ Ihr seid mit einem Lastenrad da???“ -Ja steht draußen. „Wie cool!“  😀

 

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Lastenrad auf dem Dorf

Unser Fazit:

*Das Lastenrad ist ein Kommunikationsmagnet. Wenn du dich nicht gerne mit Menschen unterhältst, kauf es nicht.

*Plant ein, dass wenn eure Kinder älter sind als unsere, sie vermutlich nix anderes mehr fahren wollen.

*Man muss das Fahren auf dem Ding wirklich vorher üben! Wir empfehlen nicht wie bei uns eine beidseitig vollgeparkte Straße, sondern einen sonntagsleeren Supermarktparkplatz.

*Plant ein dass ihr damit (zumindest empfinde ich es so) nicht so schnell fahren könnt wie mit eurem eigenen Rad.

*Plant auch ein dass ihr einen großen Wendekreis habt.

*Es scheint wirklich erst für größere Kinder geeignet zu sein. Unsere waren definitiv noch zu klein, auch wenn Motti das ganze, nach ihrer Fahrt  so formulierte:

Ich: Machen wir das jetzt wieder?

Motti: Ja!

Ich: Obwohl es auch ein bisschen schrecklich war?

Motti: Ja!

Ich: Und auch sehr schön?

Motti:“ Ja!“

Wir sind ein schreckliches bisschen verliebt, aber wir werden noch warten. So ein, zwei, drei Jahre.

ABER DANN: Huiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!

PS: Gerne hätten wir euch gezeigt wie wir uns auf dem Rad verewigt haben, aber Fieber und Schüttelfrost haben uns die Kamera vergessen lassen. Es tut uns leid. Jetzt müsst ihr das Rad halt gewinnen um es zu sehen. 😉

 

By | 2017-06-25T17:03:24+00:00 30. Oktober 2013|Categories: Ich schreibe, Kooperationen, Werbung|0 Comments

About the Author:

Katarina (30) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

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