Haussuche IV. Das hat die Familie V. gekauft.

Diesmal wurden wir mit der bisher furchtbarsten Immobilie konfrontiert die wir bisher im Programm hatten.

Zum Haus an sich

+ Ein junger Vermieter, der grade an eine 6-köpfige Familie vermietet.

+ Bezahlbare Miete

– Die Vormieter haben das Haus so zugerümpelt, dass keiner weiß hinter welcher Wand vielleicht noch Schimmel steckt.

-Ein Zimmer könnte man „easy“ in zwei Zimmer verwandeln, natürlich auf eigene Kosten (und eine eigene Heizung müsse man bitte dann auch gleich einbauen). (Dann wären die zwei Zimmer  so klein wie ein Schuhkarton.

-Bis auf das Wohnzimmer haben alle anderen Zimmer bereits Schuhkartongröße.

-Wie es auf dem Dachboden aussieht konnte man uns nicht sagen, denn die Vormieter haben den Aufgang mit einem Schrank verstellt. Der Vermieter selbst war „seit Jahren nicht mehr da oben“. Könne sich aber noch daran erinnern, dass in seiner Kindheit der Boden so und so ausgesehen hätte.

-Der Flur wurde verkleinert um dort eine Wand einzuziehen „begehbarer Kleiderschrank“. (Der Flur war schon vorher eng)

-Es hat keinen Geschirrspüler, den müssten wir vom Vormieter übernehmen. (okay, das ist Usus.)

-Dunkle Holzdecken, die wir nicht umstreichen dürften.

 

Den Knaller bekamen wir dann im Garten serviert: „Also.. die Vormieter haben sich hier ein Carport hin gebaut, das würden sie natürlich gerne an den Nachmieter abtreten, aber was er dafür will weiß ich nicht. Und eventuell das Gewächshaus auch.“ Auf meine Frage hin, wer denn dann für die Pflege des Carports zuständig wäre, „Natürlich Sie. Es ist ja dann ihr Eigentum.“ (Ohne das Carport gibt es dort gar keine überdachte Parkmöglichkeit.)

 

Ja, nee. Ist klar.

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Wir ziehen jetzt endlich um…aber nicht in diese Bruchbude. Sondern hier hin: Give a Family a Farm (Teil 1)

By | 2017-06-25T17:03:23+00:00 16. Februar 2014|Categories: Haussuche|4 Comments

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Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

4 Comments

  1. Christiane 18. April 2015 at 19:49 - Reply

    Mh. Wie genau meinst du das im letzten Abschnitt mitn Carport?

    Die Vormieter verkaufen das Carport an den Nachmieter und nicht an den Vermieter. Somit ist der Nachmieter Eigentümer (und auch Besitzer) von dem Carport. Würde der Vermieter es kaufen, wäre dieser der Eigentümer aber der Nachmieter sozusagen der Besitzer.

    Selbst beim letzteren kann ich mir denken, dass im Mietvertrag dann eine Klausel steht in der steht das die Instandhaltung und Schönheitsreparaturen vom Mieter zu leisten sind.

    Ich versteh also nicht, den Satz „Ja, nee. Ist klar.“

    • Katarina 18. April 2015 at 19:52 - Reply

      Hallo Christiane,

      „Ja nee ist klar“ bezog sich in dem Fall darauf das ich bis zu dieser Besichtigung noch nie davon gehört hatte, das ein Mieter ein CARPORT an den Nachmieter weiterverkauft. Ich hätte immer damit gerechnet das sich dieser mit dem Vermieter einigt dieses im Falle eines Umzugs halt abzubauen oder aber an den Vermieter verkauft.

      Offenbar ist das aber gar nicht so unüblich wie ich damals dachte. 🙂

      • Christiane 18. April 2015 at 20:02 - Reply

        Hihi, aso 😀

        Ich kenn das ziemlich gut, dass die Vormieter was abtreten… Hab ich als „Vormieterin“ auch schon gemacht und bei meiner jetzigen Wohnung gabs nen kleines Regal „kostenlos“ vom Vormieter.

        • Katarina 18. April 2015 at 20:05 - Reply

          Das abtreten ansich kenne ich natürlich, hab ich auch schon mit einem Teppichboden gemacht. Aber in der Größenordnung war mir das bis dato gänzlich unbekannt. Zumal der Vermieter auch mit dem Carport in der Anzeige warb als sei es sein eigenes gewesen. Das fand ich in dem Moment etwas frech.

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