Diesmal wurden wir mit der bisher furchtbarsten Immobilie konfrontiert die wir bisher im Programm hatten.

Zum Haus an sich

+ Ein junger Vermieter, der grade an eine 6-köpfige Familie vermietet.

+ Bezahlbare Miete

– Die Vormieter haben das Haus so zugerümpelt, dass keiner weiß hinter welcher Wand vielleicht noch Schimmel steckt.

-Ein Zimmer könnte man „easy“ in zwei Zimmer verwandeln, natürlich auf eigene Kosten (und eine eigene Heizung müsse man bitte dann auch gleich einbauen). (Dann wären die zwei Zimmer  so klein wie ein Schuhkarton.

-Bis auf das Wohnzimmer haben alle anderen Zimmer bereits Schuhkartongröße.

-Wie es auf dem Dachboden aussieht konnte man uns nicht sagen, denn die Vormieter haben den Aufgang mit einem Schrank verstellt. Der Vermieter selbst war „seit Jahren nicht mehr da oben“. Könne sich aber noch daran erinnern, dass in seiner Kindheit der Boden so und so ausgesehen hätte.

-Der Flur wurde verkleinert um dort eine Wand einzuziehen „begehbarer Kleiderschrank“. (Der Flur war schon vorher eng)

-Es hat keinen Geschirrspüler, den müssten wir vom Vormieter übernehmen. (okay, das ist Usus.)

-Dunkle Holzdecken, die wir nicht umstreichen dürften.

 

Den Knaller bekamen wir dann im Garten serviert: „Also.. die Vormieter haben sich hier ein Carport hin gebaut, das würden sie natürlich gerne an den Nachmieter abtreten, aber was er dafür will weiß ich nicht. Und eventuell das Gewächshaus auch.“ Auf meine Frage hin, wer denn dann für die Pflege des Carports zuständig wäre, „Natürlich Sie. Es ist ja dann ihr Eigentum.“ (Ohne das Carport gibt es dort gar keine überdachte Parkmöglichkeit.)

 

Ja, nee. Ist klar.

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Wir ziehen jetzt endlich um…aber nicht in diese Bruchbude. Sondern hier hin: Give a Family a Farm (Teil 1)