Blogparade_Chaoshoch2

Dieser Blogbeitrag ist Teil der Blogparade zum Thema „Die ersten 12 Wochen mit Zwillingen“. Andere Beiträge dazu findet ihr z.B. hier und hier.

Die ersten 12 Wochen liegen bei uns ja noch gar nicht so lange zurück, deshalb will ich als direkt „Betroffene“ meine Ansichten und Erfahrungen zum Thema beitragen. Und zu Beginn muss ich meinen Mitbloggern direkt ein bisschen wiedersprechen. Die meisten schrieben nämlich dass man speziell mit Zwillingen schlafen sollte wann immer es einem möglich wäre. Ich finde man sollte bei jedem Neugeborenen versuchen so viel Schlaf wie möglich zu bekommen, ganz unabhängig davon, ob es nun eins, zwei oder fünf sind. 😉

Ab welchem Zeitpunkt zählen wir die ersten 12 Wochen mit Zwillingen eigentlich? Beginnen wir ab Geburt, oder ab dem Zeitpunkt ab dem die Kinder zu Hause sind? Die meisten meiner Mitblogger scheinen „ab zu Hause“ gewählt zu haben, deshalb tue ich das hiermit auch. Es ist ja auch der eigentliche Start der Challenge „Zwillingseltern“, denn ob es einem im Krankenhaus gefällt oder nicht (unabhängig davon ob mit oder ohne Frühchenstation), wird einem dort ja noch so einiges abgenommen. Die volle Verantwortung im Doppelpack beginnt zuhause.

Was ist an den ersten zwölf Wochen mit Zwillingen eigentlich so besonders anstrengend? Ich habe über diese Frage gerade mit meinem Mann gesprochen, und ganz ehrlich: wir beide fanden die ersten 12 Wochen zu Hause nicht besonders anstrengend. *Schulterzuck*

Vermutlich kann man also davon ausgehen dass wir:

  • entweder besonders stressresistent waren (gut im Training durch die gerade noch sehr frischen Erfahrungen mit Motti);
  • oder dass es einfach gar nicht so schlimm war.

Ich vermute mal eine gute Mischung aus beidem. Wenn ich mich recht erinnere lagen die Zwillinge die ersten 12 Wochen mehr oder weniger immobil rum und haben gespielt, geatmet, geweint, gegessen, gelacht und gepupst. Wer geweint hat wurde getröstet, wer schlafen wollte der schlief und wer Hunger oder Durst hatte bekam sein Fläschchen.

Es gibt allerdings einen oder zwei Ratschläge, den ich für angehende oder frischgebackene Zwillingseltern wichtig finde: Versucht eure Kinder ein bisschen zu synchronisieren. Wenn A gewickelt werden muss, schaut auch bei B nach der Windel. Wenn A Hunger hat, könnt ihr Wetten darauf abschliessen dass B auch den Mund auf macht. Das hilft vorallem in der ersten Zeit ungemein, weil man vieles in einem Abwasch erledigen kann. Überlegt euch bei Zwillingen genau ob ihr mit Industriewindeln oder mit Stoffwindeln wickeln wollt, von beiden braucht ihr Unmengen (in Worten: UnMENGEN). Geschenke wie der Windeltwister sind völliger Blödsinn und verursachen einfach nur unnötige Kosten. Wirklich sinnvoll dagegen sind zwei Wipper, damit könnt ihr  die Kinder gleichzeitig parallel füttern (oder Fläschchen geben, je nachdem ob ihr stillt oder nicht). In Momenten, in denen man als Mutter mit den Kindern allein zuhause ist, kann dieser Luxus gar nicht überschätzt werden.

Wenn ihr schon ein Geschwisterkind habt (oder mehrere), dann werdet ihr vermutlich wissen was für euch allgemein funktioniert und was nicht.

Ansonsten bleibt mir nur das selbstverständlichste und trotzdem wichtigste zu sagen: Habt eure Kinder lieb! Und wenn es euch zu viel wird, dann sucht euch Hilfe, zum Beispiel bei Wellcome.

 

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Abschließend möchte ich noch zum Gewinner der Me&i Verlosung kommen. Meine kleine Assistentin hat sich bereit erklärt, diesen für uns auszulosen:

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Herzlichen Glückwunsch an Amika!

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