Am Wochenende war ich eine Nacht nicht zu Hause, dass erste Mal seit ich Kinder habe. Auf dem Rückweg wurde ich irgendwann ganz aufgeregt: Ob es den Kindern gut geht? Ob mir ein völlig überforderter Mann in die Arme fällt? Ob die Kinder mich vermisst haben? Wie ist das wohl nach 24h nach Hause zu kommen und die Kinder zu sehen? Ich stand also mit meinen lieben Schwiegereltern im Fahrstuhl. Erster Stock. Zweiter Stock. Dritter Stock. Der Fahrstuhl hielt.

Die Türen öffneten sich: Und oben am Teppenabsatz stand meine Familie.

Drei wunderschöne Kinder und ein strahlender Ehemann. Alle wohlauf und mit rosigen Wangen.
Gefühlt flog ich die Treppenstufen hoch und in die Arme meiner Kinder um ihre Gesichter mit Küssen zu bedecken und freute mich an jedem Kind ganz besonders.
Versteht mich nicht falsch, meine 24h ohne Kinder waren ganz zauberhaft, aber…doch ich hatte sie ganz doll vermisst.

Mein Mann erzählte mir dann im Laufe des Abends das, als es an der Tür klingelte, die Kinder alle an der Tür standen und mein Mann sagte:“ Wer könnte das denn wohl sein?“ und Motti antwortete:“ Das tönnte Mami sein.“.

Oh dieses leuchten und dieses strahlen in den Kinderaugen. Ihre Mami war also wirklich wieder zu Hause. Ich dagegen konnte die Kinder den ganzen Abend nur anschauen und hatte das Gefühl mich in jeder Minute wieder neu und anders in meine Kinder zu verlieben. Unbeschreiblich. Konnte Motti das wirklich schon? Sicher das Nini und Wawi nicht über Nacht gewachsen waren? Ach wie niedlich die drei schauen und wie süß sie miteinander interagieren.

Motti wollte mich den ganzen Abend nicht mehr loslassen und die kleinen brauchten Abends eine extra Portion „Mama kuscheln“ um wirklich einschlafen zu können. Noch ein Küsschen, noch einmal „kurz“ kuscheln. Einmal streicheln und einmal knutschen.

so ist das also

Mein Wochenende war wunderbar, aber so ist das also, wenn man geht und wiederkommt.