So ist das also

Am Wochenende war ich eine Nacht nicht zu Hause, dass erste Mal seit ich Kinder habe. Auf dem Rückweg wurde ich irgendwann ganz aufgeregt: Ob es den Kindern gut geht? Ob mir ein völlig überforderter Mann in die Arme fällt? Ob die Kinder mich vermisst haben? Wie ist das wohl nach 24h nach Hause zu kommen und die Kinder zu sehen? Ich stand also mit meinen lieben Schwiegereltern im Fahrstuhl. Erster Stock. Zweiter Stock. Dritter Stock. Der Fahrstuhl hielt.

Die Türen öffneten sich: Und oben am Teppenabsatz stand meine Familie.

Drei wunderschöne Kinder und ein strahlender Ehemann. Alle wohlauf und mit rosigen Wangen.
Gefühlt flog ich die Treppenstufen hoch und in die Arme meiner Kinder um ihre Gesichter mit Küssen zu bedecken und freute mich an jedem Kind ganz besonders.
Versteht mich nicht falsch, meine 24h ohne Kinder waren ganz zauberhaft, aber…doch ich hatte sie ganz doll vermisst.

Mein Mann erzählte mir dann im Laufe des Abends das, als es an der Tür klingelte, die Kinder alle an der Tür standen und mein Mann sagte:“ Wer könnte das denn wohl sein?“ und Motti antwortete:“ Das tönnte Mami sein.“.

Oh dieses leuchten und dieses strahlen in den Kinderaugen. Ihre Mami war also wirklich wieder zu Hause. Ich dagegen konnte die Kinder den ganzen Abend nur anschauen und hatte das Gefühl mich in jeder Minute wieder neu und anders in meine Kinder zu verlieben. Unbeschreiblich. Konnte Motti das wirklich schon? Sicher das Nini und Wawi nicht über Nacht gewachsen waren? Ach wie niedlich die drei schauen und wie süß sie miteinander interagieren.

Motti wollte mich den ganzen Abend nicht mehr loslassen und die kleinen brauchten Abends eine extra Portion „Mama kuscheln“ um wirklich einschlafen zu können. Noch ein Küsschen, noch einmal „kurz“ kuscheln. Einmal streicheln und einmal knutschen.

so ist das also

Mein Wochenende war wunderbar, aber so ist das also, wenn man geht und wiederkommt.

By | 2017-06-25T17:03:18+00:00 1. Dezember 2014|Categories: Ich schreibe|2 Comments

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Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

2 Comments

  1. nathalie 2. Dezember 2014 at 21:20 - Reply

    Bei meinem Großen war ich eine Woche in Peru – als er 14 Monate alt war. Beruflich. Ich war vor der Reise furchtbar aufgeregt, ob alles gut klappt. Es hat alles super geklappt – am schwersten fiel es wohl mir. Die Männer sind super klargekommen. Ich habe mich sehr in die Arbeit gestürzt und von früh bis spät Interviews geführt, so ging die Zeit schnell rum. Ein Glück hatte mein Großer in demAlter nicht wirklich in Zeitgefühl. Jetzt ist mein Kleiner 13 Monate alt, der Große dreieinhalb Jahre. Ich habe gerade das Angebot abgelehnt, im April nach Indien zu reisen für eine Reportage. Ich bin noch nicht so weit, auch wenn das Fernweh groß ist. Mal sehen, ich plane nun eine Reise im Sommer… aber der Gedanke ohne die beiden Mäuse zu sein, zerreißt mir das Herz!

  2. JesSi Ca 3. Dezember 2014 at 09:33 - Reply

    Ja so ein paar getrennten Stunden sind schon spannend, aber eine ganze Nacht ist doch was besonders.
    Und doch denke ich, dass es wichtig und richtig ist. Ich merkte es vor allem um den Kindergartenstart herum.

    Unsere Kinder sind schon was besondere, ohne sie sind wir nicht komplett – doch tut es allen Seiten auch gut mal einen kleinen Schritt allein zu machen.

    Und; dieses Glitzer und diese Freude – das ist es doch was das Wiederkommen besonders macht!!! <3

    Drück meine drei Prinzessinnen ganz fest von der Motte und mir!!!

    Kisses
    JesSi Ca

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