Babysitter gesucht (Teil 1)

Einen Babysitter, wie bekommt man eigentlich einen? Ich habe mir Gedanken gemacht, wer als Babysitter für meine drei „Prinzessinen“ in Frage käme. Hier also meine drei Babysitter „Modelle“

blogprinzessin

3 Babysitter Modelle:

1. „Modell“ Oma:

Bisher unser Babysittermodell der Wahl. Alle Kinder lieben sie, sie liebt die Kinder und alle sind am Ende das Babysittertuns zufrieden und am Leben. Einzig daran stört mich das es auch unser einziges bewährtes Modell ist. Und Oma ist danach zwar glücklich aber auch ein bisschen ausgepowert. Schön wäre auch mal eine andere Lösung.

2. „Modell“ klassischer Nachbarin-Teenager-Aushang Babysitter:

Ganz ehrlich? Ich habe kein gutes Gefühl dabei meine DREI Kleinkinder von einem Teenager betreuen zu lassen. Babysitterführerschein hin oder her, ich bin mir recht sicher das meine drei Mädels dem Babysitter auf der Nase tanzen würden und im besten Fall sind am Ende alle unverletzt. Das sage ich mit eigener Babysittererfahrung als Teenager.

3. „Modell“ professionelle Betreuung über eine Jobbörse o.ä:

Da habe ich noch kein besonders gutes Gefühl, dieses Mal aber eher weil so ein Babysitter bestimmt super qualifiziert ist und daher  -wenn ich mich nicht täusche- auch wahnsinnig teuer.

Gibt es da eigentlich auch noch einen „viele Kinder Aufschlag“? Dann könnte ich definitiv nicht mehr entspannt im Kino sitzen, wenn ich immer an mein Geld denken muss.

Habt ihr da schon eine Lösung gefunden?

By | 2017-06-25T17:03:17+00:00 18. Januar 2015|Categories: Ich schreibe|14 Comments

About the Author:

Katarina (30) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

14 Comments

  1. Sigrid 19. Januar 2015 at 00:03 - Reply

    Oma und Opa…. Die besten Babysitter für meine Zwillinge

  2. Nessa 19. Januar 2015 at 07:26 - Reply

    Wie wärs mit einem Aushang an einer Fachschule für Sozialpädagogik, an der Erzieher ausgebildet werden? Die sind im Normalfall keine 14 mehr, haben schon ein wenig Praxiserfahrung und sind eben auch „nur“ Schüler.

    • Katarina 1. März 2015 at 21:26 - Reply

      Huhu Nessa,

      wo finde ich denn so eine Schule? Stehen die in diesem Internet von dem man neuerdings hört oder muss ich da erst nach was speziellem suchen? Macht ja auch keinen Sinn wenn diese Schule dann in München ist meine ich.

      • Inga 25. November 2015 at 22:23 - Reply

        Die FSP1 (Faschule für Sozialpädagogik) findest du in der Wagnerstraße, die FSP2 in der Max-Brauer-Allee. Dort werden sowohl Erzieher als auch sozialpädagogische Assistenten ausgebildet, letztere sind durchaus auch mal etwas jünger.

  3. JesSi Ca 19. Januar 2015 at 08:56 - Reply

    Unser Model heißt Oma. Aber klappt auch nur tagsüber denn die Motte hat ja beschlossen dort nicht zu schlafen. So trennen sich die Wege von Papa und Mama an dieser Stelle und einer von uns ist hier nicht nur bei Freizeit-Aktivitäten wie Kino oder so auCh Seminare oder andere Dinge die man als Pflegeeltern so auf dem Zettel hat nach ich allein. Leider. Aber so ist es momentan einfach. …..ich vertraue aber danach keinen anderen und schon gar keinem Teenager – leider….doch mit meinem Weg ‚Bauchgefühl‘ fahre ich seit drein Jahren gut.

  4. Andrea vom Runzelfuesschen Blog 19. Januar 2015 at 19:32 - Reply

    Vielen Dank fürs Mitmachen bei der Blogparade. Und, ich muss es einfach nochmal sagen: Ich finde deine Zeichnung GROSSARTIG! Mein Favorit: Der Teenie mit 1-D Shirt. 🙂
    Ich glaube, dass das Modell „Oma“ auch das am meisten verbreiteste ist. Leider nicht bei uns, aber so spielt das Leben eben. Ich bin übrigens auf Teil 2 gespannt, es folgt doch ein weiterer Teil, oder?

    Liebe Grüße,

    Andrea

  5. KinderKichern 20. Januar 2015 at 21:48 - Reply

    Oma und Opa übernehmen das gerne. Die Große war auch schon mehrere Nächte dort zum Urlaub machen. Den Kleinen wollen wir demnächst daran gewöhnen, dass man auch bei Oma und Opa übernachten kann.

  6. Ivi 21. Januar 2015 at 08:51 - Reply

    Guten Morgen,

    also bisher haben wir immer das Opa-Modell gehabt. Aber auf unsere 2 Rabauken zusammen länger als 1-2h aufzupassen, wäre zuviel verlangt. Abends würde es gehen, da sie gut einschlafen. Aber Opa wird auch älter 😉

    Modell Teenager für 3 Kinder würde ich sofort sagen: lass es sein! Die sind überfordert damit!

    Modell (wie von Nessa vorgeschlagen) Aushang an soz.päd. Schule/Erzieherinnen: Kommt drauf an, wie weit sie ausgebildet sind und das sage ich aus eigener Erfahrung. Meine Große (17 dieses Frühjahr) ist im 1. Jahr der Erzieherin-Ausbildung. Ganz ehrlich? Ich würde ihr unsere 2 auch nur abends – wenn sie schlafen – anvertrauen. Es gibt sicherlich auch ältere „Schüler“ in so einer Ausbildung, die vielleicht mit Kindern oder mehreren Kindern besser klarkommen (und ja, ich finde, hier hängt es auch viel vom Alter ab).

    Wir können gott sei Dank auch auf 2 Tanten zurückgreifen, die uns immer unterstützen – sofern terminlich möglich – ggfs. auch zusammen oder die Kinder getrennt. Bisher haben wir es noch nicht oft gemacht, ergo waren wir auch noch nie aus 😉 😉 😉

    LG Ivi

  7. Jenni 21. Januar 2015 at 21:42 - Reply

    Es kommt natürlich drauf an, aber ich bin ziemlich sicher, dass man Teenagern kleine Kinder anvertrauen kann, und zwar mit einem etwas höherem Ziel, als dass alle am Ende unverletzt sind. Kinder verhalten sich oft auch anders, wenn es nicht die Eltern sind, die aufpassen. Ich habe als Teenie auch auf drei Kleinkinder zwischen 0 und 4 aufgepasst und ich kenne so viele andere, die ähnliches auch gemacht haben. Überfordert sind Teenager auf keinen Fall zwingend, eher im Gegenteil. Aber man muss die Leute kennen und die Chemie zwischen Babysitter und Kindern muss stimmen, denke ich. Das Alter und auch die Erfahrung sind nebensächlich. Und es muss ja nicht sofort ein ganzer Abend sein, vielleicht erstmal ne Stunde zum Kennenlernen oder so. Manchmal haben Teenie-Babysitter auch selbst Geschwister und könnten dann zu zweit aufpassen. Und ob Oma oder Teenie oder sonstwer, im Zweifelsfall auf der Nase herumtanzen schaffen sie sowieso, wenn sie das wollen, egal wie „qualifiziert“ die Leute sind.
    Aber Geld ist natürlich auch immer so eine Sache… Auf jeden Fall schwierig!

  8. Nicole 21. Januar 2015 at 22:27 - Reply

    Hin und wieder macht es der Opa. Allerdings trennen uns 380 km und somit ist das keine Lösung, auf die wir ständig zurück greifen können. Somit hatte ich auch einen Babysitter suchen müssen. Anfänglich war es ein 14-jähriges Mädchen. Tagsüber hat sie es super gemacht. Sie hat selber ihr „altes“ Spielzeug mitgebracht, hat eine Tasche mit Knabbereien und Getränke gepackt und ist mit den Kindern auf den Spielplatz gegangen oder hat einfach im Garten gespielt. Es war klasse. Dann haben wir es auch am Abend versucht und das war nicht so glücklich. Da hat meine Kleine (damals 4 Jahre) ihr auf der Nase rumgetanzt. Sie hat nur geschlafen, wenn sie neben ihr gesessen hatte und wehe sie ist aufgestanden. Ich selber fand es nicht so schlimm. Allerdings die Babysitterin schon. Sie hatte dann selber das Gefühl bekommen, dass sie es nicht packt und unfähig wäre. Das ging dann eben nicht. Ich finde, es sollten alle mit der Situation glücklich sein. Dann habe ich die FSJlerin aus dem Kindergarten einfach gefragt. Sie war zu dem Zeitpunkt 19 Jahre und es lief vom ersten Tag an super. Sehr gut fand ich, dass sie meine beiden aus dem Kindergarten schon kannte und die Kinder auch sie kannten und vor allen Dingen sehr mochten. Sie ist heute 22 Jahre und es funktioniert immer noch sehr gut.

  9. Nathalie 22. Januar 2015 at 11:12 - Reply

    Ja, da kann ich ein Lied von singen. Als unsere drei Mädels kleiner waren, war es auch nicht so einfach… Viele ausprobiert, viele wieder abgesprungen, weil wie du schon gesagt hast drei Mädels im Abstand von jeweils 1 1/2 Jahren in Schach zu halten ist nicht ganz ohne.
    Aber dann hatten wir Glück und fanden eine ganz tolle Perle. Sie war damals 17 und in der Ausbildung als Erzieherin, d.h. sie wurde locker mit meinen dreien fertig und ich konnte sie ruhigen Gewissens mit ihr alleine lassen. Fast vier Jahre ist sie bei uns immer mal wieder die Stellung gehalten.
    Dann hatten wir für kurze Zeit ein Zwillingspärchen, auch nicht schlecht (doppelte Bezahlung wollten sie nicht, aber ich hab mehr gegeben als sonst…)
    Liebe Grüsse, Nathalie

  10. Jenny 28. Juni 2015 at 09:28 - Reply

    Huhu,

    Ich war selber auf solcher Schule und es gibt viele, die am schwarzen Brett nach einem Nebenverdienst dieser Art suchen. Google die Schulen doch einfach mal.in Hamburg Altona ist zum Beispiel eine. Fsp Schulen nennen sich die.
    Kann man sich bei euch bewerben? 🙂 Liebe Gruß Grüße

  11. sandra 25. November 2015 at 20:56 - Reply

    Wir haben eine Hebammenschülerin – sie passt für 8 euro/stunde auf meine zwillinge auf.
    Ich würde auch aushänge bei solchen institutionen machen, oder auch fachhochschulen für sozialwesen o.ä.
    sehr viele haben sich auch auf meine annonce „suche babysitter“ bei ebay kleinanzeigen gemeldet.

    Wenn du kein gutes gefühl hast – probier es doch einfach mal aus, danach bist du schlauer.

    Bei fremden benehmen die zwerge sich doch immer tadellos – hier zumindest.

  12. Alex 25. November 2015 at 23:50 - Reply

    Ist zwar nicht für jeden was, aber ich habe nach dem Abi ein Aupair Jahr gemacht. Ja, am Anfang sind mir die Kids (4 Stück im Alter von 2 bis 10) auf der Nase rum getanzt. Aber wenn es klappt, hat man eine neue große Schwester in der Familie – und dann klappt das super. Ich hatte eine wundervolle Zeit und bin immer noch in Kontakt mit „meiner“ Familie. Der Vorteil: wenn man das über eine Agentur macht, muss das Aupair Qualifikationen vorlegen, aber ansonsten kann man auch über gratis Websites (ich glaube Aupair.net zb) ein Aupair finden und natürlich skypt man ein paar Mal und kann auch da nachfragen. Der Nachteil: über Agenturen ust es teuer, ein Aupair verdient ca 80 Euro die Woche und man braucht den Platz. Das heißt übrigens nicht, dass das Aupair 24/7 Teil der Familie ist – ich habe Freundinnen die am Wochenende nicht mit den Familien gegessen hben damit alle genug Freiraum hatten. 🙂

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