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It’s me against the dirty laundry and the laundry is winning.

Ich gegen die (Dreck-) Wäsche

Manches schiebe ich gerne auf. Ich räume zum Beispiel nicht gerne den Geschirrspühler aus und warte meist so lange, bis mein Mann sich dessen erbarmt. Das geht aber nicht bei allem.

Denn wenn ich das auch mit unserer Wäsche mache, dann haben wir irgendwann nichts mehr anzuziehen. (Gut vermutlich erst in ein paar Jahren, denn die Kleiderschränke aller 5 Haushaltsmitglieder sind gut gefüllt, aber trotzdem….)

Letztens hatte ich mich mal wieder so lange um Mount Washmore gedrückt, dass Marc anfing seine Wäsche selbst zu waschen (weil er am nächsten Morgen gerne was frisches anziehen wollte). Ich habe dann insgesamt etwa 6 Maschinen Wäsche gewaschen. Ups. Das nenne ich Prokrastination.

Ich gründe hiermit die Gruppe der „Nicht ganz so anonymen Wasch-, Bügel-, und Zusammenlegfaulen“. Herzlich willkommen.

 

blogprinzessin

Unser Badezimmer ist klein, eigentlich haben wir gar nicht so viel Platz um SO VIEL Wäsche zu lagern, aber hey wo ein Unwille Faulheit ist, da findet sich ein Platz.

Eigentlich müsste ich bestimmt jeden zweiten Tag Wäsche waschen. Natürlich top getrennt nach weiß und bunt und dunkel, nach Kochwäsche, nach Feinwäsche, nach Wolle, Seide und Co.

Ja, und dann komme ich.

Ich schmeiße meistens alles zusammen in die Maschine und stelle sie an. Manche Shirts werden eher grau, aber in 4 Jahren Beziehung musste Marc nur ein mal (1!!!) zur Maschine rennen um seine bedruckten Lieblingshirts vor der Kochwäsche zu retten. Ups. Da hatte ich was verwechselt, glaube ich. Die Maschine lief auch erst knapp drei Minuten…

Da mich Wäsche zusammenlegen und wegräumen aber so maßlos nervt, dass ich das Waschen auch nicht machen will,  sammelt sich halt die Wäsche an.

Gerne auch mal in der Maschine.

Gerne auch mal schon gewaschen in der Maschine.

Ich hatte gaaaaar keine Zeit“ stammel ich dann, wenn Marc fragt. „Die Kinder, du weisst schon…

Aber eigentlich hätte ich Zeit gehabt, aber da war ja noch Wäsche im Trockner, die erst hätte gefaltet werden müssen, was bedeutet die aus dem Wäschekorb hätte ich wegräumen müssen… und so schließt sich der Kreis um meinen Mount Washmore wieder.
(Ja, das gibt jetzt keine Hausfrauensternchen für mich.)

Inzwischen wohnen hier 3 kleine Minimenschlein. Die wollen immer „helfen“.

Die Zwillinge wollen auch „helfen“. Das heißt: entweder wird das Programmrad an der Maschine so lange gedreht bis mir die Glücksradtitelmusik in Dauerschleife im Ohr dudelt („Ich möchte gerne ein F für 40°C Buntwäsche kaufen!“), oder sie üben für einen neuen Weltrekord im Tasten drücken.
Naja, oder sie „helfen“.

blogprinzessin

 

Motti nennt es liebevoll „Mami, ich helfe mit die Wäsche umzulegen.“ Hach ja, Schatz, ich will auch die Wäsche umlegen, aber lass sie uns besser falten. Falten. Habt ihr gehört? WASCHEN und dann FALTEN. Nix bügeln!

(Ja, das gibt SCHON WIEDER keine Hausfrauensternchen.)

Ihr habt doch gar kein Bügelbrett, oder?“ fragte mich meine Mutter letztens. „Dohoch!“ antwortete ich eloquent und füge in Gedanken hinzu: steht im Kinderzimmer, hinter meinem Kleiderschrank. Seit wir es aus dem Möbelwagen getragen und dort abgestellt haben. Vor 4 Jahren.

Ich glaube mit einem Job, der dafür sorgen würde dass ich nicht nur saubere sondern auch noch gebügelte Wäsche haben müsste, würde ich untergehen. (Pfft, ihr hattet doch nicht gedacht ich würde jetzt schreiben „ich glaube wenn ich meinem Mann die Hemden bügeln müsste dann…“. Ja nee, der müsste schön selber bügeln!)

Ein Bügeleisen haben wir übrigens auch! Es steht meistens im Kleiderschrank. Aber letztens habe ich es wieder mal herausgeholt. Okay, nicht etwa um damit klassisch Wäsche zu bügeln, sondern um Textilfarbe auf einer Baumwolltasche zu fixieren, die Motti bemalt hatte.

Ich werde gerne gefragt: Drei Kinder und dann auch noch bloggen, wann machst du das alles?

Normalerweise flüstere ich dann immer verschwörerisch zurück:“Das mache ich nachts.“ Vermutlich muss ich inzwischen aber besser raunen:“Wenn Ihr bügelt, dann mach ich das. Und wenn Ihr gewissenhaft die zweite Maschine am Tag anmacht, weil man das so macht, dann mach ich das vermutlich auch.“

Wäsche waschen kann ich auch morgen noch, wenn ich Marc morgen dazu überredet bekomme, die bereits gefaltete für mich wegzuräumen.

Oder ich mach das halt übermorgen.

Oder ich mache das so lange nicht mehr, bis ich das outsourcen kann.

(Das dauert bestimmt nicht mehr lange…oder? ODER?)

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ZipJet ist ein Berliner Start-up das von Florian Färber (Berlin) und Lorenzo Franzi (London) 2014 gegründet wurde. Das Unternehmen bietet von der klassischen Reinigung über Waschen, Bügeln und Falten bishin zu verschiedenen Sonderbehandlungen einen Rundum-Reinigungsservice. Die Wäsche wird an der Tür abgeholt, die Kleidung wird gereinigt und behandelt und innerhalb von 24 Stunden zum Kunden zurück gebracht.

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