Give a Family a Farm (Teil 4)

Heute sollen sie also kommen, sowohl die Umzugsfirma zwecks Begutachtung als  auch die Besichtigungen der potentiellen Käufer sollen stattfinden.

Ich starte den Tag erstmal mit einem Telefonat (Juhu Homeoffice) und sobald der Mann zu Haus ist wird der erste Kaffee getrunken. Es ist nicht so das ich immer auf ihn mit dem ersten Kaffee warte, sondern so das wir gestern vergessen haben neues Kaffeepulver zu kaufen und ich jetzt auf dem Trockenen sitze. (Das ist nicht schön. Echt nicht. Manchmal denke ich das ich auch gerne so eine Kaffeemaschine hätte wie Anna sie hat, dann müsste man zwar Kapseln kaufen, aber manchmal nervt mich das „Löffeln“ schon etwas. Da würde ich aus Zeitmangel gerne einfach nur auf den Knopf drücken und yumm….)

Nach dem ersten Kaffee werden alle Kinder gebadet, hier ist immer alles supertoll bis es ans Haarwaschen geht. Ist das bei euch auch so ein Theater? Ich verstehe ja das es unangenehm ist, aber gar nicht waschen (und wir waschen nur ein Mal pro Woche) ist ja auch keine Option. Vor allem nicht wenn man am Vortag noch der großen Schwester Sand über den Kopf gekippt hat. Da knirschen die Haare quasi schon.

Nachdem wir alle Kinder entsandet und geschniegelt haben, setze ich mich mit dem aktuellen Social Plugin Wechsel von Facebook auseinander. Die kleinen Freuden des Bloggerlebens. 😉 Es sieht jetzt etwas anders aus, aber ihr findet es noch immer in der rechten Spalte. ->

 

Zum Mittagessen gibt es Fischstäbchen und Marc und ich überlegen schon einmal was wir wo hinstellen können/wollen. Das Kinderzimmer, das Schlafzimmer, sein Büro und mein Büro sind schon klar. Küche sowieso und Wohnzimmer auch. Nur noch die unzähligen Bücherregale in den Keller ich meine im Haus verteilen und wir müssten es eigentlich haben.

Nachmittags versuchen wir uns an einem Familienportraitfoto, denn das möchte die ELTERN Redaktion von uns. Es wird ein wunderbares Foto, ich ungeschminkt, mein Mann schaut krampfig und 2 von 3 Kindern heulen.

Wir versuchen es also später nochmal und beschließen erstmal die Wohnung aufzuräumen für die Besichtigungsleute. Für die wir ja quasi erstmal den Flur gestrichen haben. (Also Marc. Aber ich habe die Kinder derweil betreut.)

Die Wohnung blitzt und blinkt, mein Handy auch: Unsere Vermieterin sagt das ihr leider alle abgesagt haben und heute niemand zur Besichtigung kommt. Hmpf. Naja. Immerhin kann Marc so noch etwas schlafen bis er wieder zur Arbeit muss.

Es klingelt an der Tür, das ist die Umzugsfirma zur Besichtigung. Die Dame ist sehr nett, schaut sich um, bemerkt unsere 7 Billy Regale im Wohnzimmer und sagt das die Bücher den Preis vermutlich nach oben korrigieren werden. Hmpf. (Allerdings kein Wunder, Bücher sind schwer.) Sie will uns das Angebot erstellen und morgen zukommen lassen. Wir sind gespannt.

Dann machen wir noch einmal ein Familienfoto, und siehe da im zweiten Anlauf wird es richtig nett. Super!

blogprinzessin

Familienportrait auf der Couch.

 

Mich macht ja immer dieses „abhängig sein“ von anderen bei Planungen ganz verrückt. Ich wäre immer schon so viel weiter, wenn ich nicht ständig auf andere warten müsste. Auf die neuen Vermieter, das wir noch uns fehlende Informationen bekommen um die Kaution zu hinterlegen, auf den Küchenbauer ob unsere Küche da nun reinpasst und auch auf die Umzugsfirmen,was denn ihre Angebote sind. Arrg.

Ich habe das Gefühl heute eigentlich nichts produktives geschafft zu haben, aber trotzdem bin ich platt.  Jetzt versuche ich noch jemanden bei Dosenhof zu erreichen, denn eventuell wollen wir dort unsere Küchenelektronik kaufen. Und ihr so?