Give a Family a Farm (Teil 10)

Give a Family a Farm (Teil 10)

Heute Vormittag waren wir im Baumarkt (Bild), alle drei Kinder aus dem Auto, einen Einkaufswagen geholt, zwei Kinder in den Wagen gesetzt eins auf die Hüfte. Wagen voll. Ups, naja.

Wir wollten nämlich bei uns in der Farmküche die Tapeten von der Wand kratzen um neu zu tapezieren. Also so ursprünglich. Dann hatte ich gestern schonmal ein Stückchen von der Wand gezogen und festgestellt: Die Betonwand dahinter ist super! Alte Bauernhauswand. Da wären wir doch wahnsinnig wieder blöde Raufasertapete drüber zu knallen. Wir würden uns definitiv ärgern und zur Strafe für die Idee „Raufasertapete“ vielleicht jahrelang im Kuhmist wälzen.. nene.

Aber: Kann man einfach so auf Beton streichen? Keine Ahnung? Und das noch in der Küche, wos ja auch mal etwas spritziger und feucht zugeht? Jaaaa. äh…? Keine Ahnung. Aber glücklicherweise konnten die Pateneltern helfen und rieten uns zu Sperrgrund und Latexfarbe.

Also stand heute auf unserer Einkaufsliste:

  • Sperrgrund
  • Latexfarbe
  • Malerrollen
  • Pflanzensprühflasche

Das wäre auch alles ratz-fatz zu finden gewesen, wenn in diesem blöden Baumarkt mal irgendwo ein Mitarbeiter rumgesprungen wäre. Dieser hätte einem sagen können das „Sperrgrund“ auch gerne mal „Tiefengrund“ genannt wird. Ja wenn man weiß wie das konkret heißt, dann kann man das nämlich auch finden.

Nur nicht bei der Farbe. Das wäre ja zu einfach. Nein „Tiefengrund“ (das sorgt dafür das die Betonwand nicht Unmengen von Farbe einfach wie ein Schwamm aufsaugt) steht natürlich in der „Baustoffhalle“. Merkt ihr was? Wir sind jetzt nicht mehr bei „pillepalle jeder kann streichen“ sondern bei: Handwerken für Fortgeschrittene. RENOVIEREN!

In der Baustoffhandel fand sich allerdings auch erst nach langem suchen ein Mitarbeiter der uns dann auch das richtige Produkt zeigen konnte. Die Zwillinge schoben inzwischen den Einkaufswagen mit Prinzessin Motti von Windsor durch den Baumarkt und fanden das kichernderweise sehr toll.

Auf der Farm trafen wir uns dann mit meiner Mutter die genialerweise gekommen war um die Kinder durch den Garten zu jagen, während wir uns drinnen der Tapete annahmen. Zuerst die Wand mit Wasser-Spühli Gemisch eingesprüht und dann einfach die Tapete von der Wand gezogen.  Oder so. Also ab und zu funktionierte es ganz gut und dann wiederum brachen wir uns fast die Arme und den Spachtel ab. Aber nach 2,5h konnten wir dann vermelden: Tapete ist ab! Es lebe der Dreck! Und wenn ich nochmal jemanden finde der die GEFLIESTEN Fußleisten und die GEFLIESTEN Fensterbänke einfach auf die Tapete pappt, der bekommt Schnellspachtel in den Popo. Einfach mit der Düse und dann Fopp! Echt! 😉

Nach einer kleinen Pause machte sich Marc dann daran die  Steckdosen abzuschrauben und gemeinsam kratzten wir die letzten Fetzen von den Wänden. Ich spachtelte die Löcher in der Wand zu.  Die Kinder spielten in der Zeit mit Oma im Garten und ließen sich die Sonne auf den Pelz brennen. Ich entfernte den Teppich aus meinem Büro, entfernte die Styroporisolierung und dann trugen wir den Tiefengrund auf.

Also eigentlich ist das chemisch riechendes, farbiges Wasser. Aber bestimmt tut das genau das was es soll. Nach 231762364283746128073241356 Pinselstrichen war dann auch dieses Werk vollbracht und wir sammelten gegen 16 Uhr die total verdreckten, müden, teils schon auf Omas Schoß eingeschlafenen Kinder aus dem Garten und waren dann für heute: FERTIG!

Ich geh jetzt gleich wenn die Kids im Bett sind in die Badewanne. Muskelkater Ahoi!

blogprinzessin

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By | 2017-06-25T17:03:14+00:00 2. Mai 2015|Categories: Ich schreibe|Tags: |0 Comments

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Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

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