Give a Family a Farm (Teil 15)

Give a Family a Farm Teil 15

Während ich diese Zeilen tippe sitze ich auf einem gelben Klappstuhl in der Farmküche, die Vögel zwitschern vor dem Fenster und die Kinder stehen 2m von mir entfernt an unserem Wohnzimmertisch (der hier) und malen mit ihren Buntstiften bunte Bilder. Das Radio dudelt. Die letzten zwei Tage waren super chaotisch. Am Dienstag wurden die Kinder alle bei der U7/U7a geimpft (MMR) sie fanden es natürlich alle megakacke und waren dementsprechend entrüstet den ganzen Tag. Am Mittwoch war „Nini-Mama-Tag“ (weil Motti und Wawi zum „Motti-Oma-Tag“ wollten) und Nini und ich schafften es tatsächlich gigantische 3 Touren zu fahren. Inklusive unserem Tisch (dem von eben) und der Rutsche (der hier). Jippiyeah!

Der Donnerstag startete dann ganz wunderbar damit das Motti unser Sofa vollspuckte und sagte: Ich bin krank Mami! (Und erbrach sich ein zweites Mal innerhalb weniger Stunden. Börks. Armer Hase!) Ich startete also den Notfallplan.

Oma rauschte mit ihrem goldenen Flitzer an und rettete uns (wieder ein mal den Arsch), denn: Ich konnte noch eine Tour fahren und dank „Oma Magie“ ging es Motti nachmittags wieder gut. Was sie gemacht hat? Keine Ahnung. Aber ich konnte doch glatt noch eine zweite Tour fahren. Diesmal auch gleich bei der Bank vorbei, Geld abheben für das Umzugsunternehmen am Samstag. Dann holten wir den besten Ehemann von der Arbeit ab und wollten eigentlich „nur mal schnell“ unser Auto bei Opel auslösen. Ich sprang also aus dem Auto und Marc rollte mit den Kindern vom Hof.

Ich:“ Hallo! Ich möchte gerne unser Auto abholen.“

Opelmann:“ Gerne, das macht 2139 Euro.“

Ich zücke meine EC Karte und will bezahlen.

EC-Karte: Du bekommst kein Geld!

Ich: „Höh?“

Opelman:“Ähähämmm…versuchen wirs nochmal.“

Ich:“Also genug Geld ist drauf.“

Opelmann:“Das kann ich nicht beurteilen.“

EC-Karte:“ Du kommst hier nicht rein!!!“

Hmpf.

Ich:“ Warten Sie ich pfeife kurz meinen Ehemann zurück.“

*telefonier* „Hallo Schatz, kannst du eben zurückkommen mit 139€?“

Opelmann:“ SIE HABEN ZWEITAUSENDEURO DABEI????“

Ich: „Äh..ja.“

Heute fuhr ich nun also wieder zu meinem Geldautomaten und wollte wieder Geld abheben, diesmal wirklich für den Umzug morgen.

Geldautomat:“ Sie können noch 500€ abheben.“

Ich:“Höh?“

Ich rief also kurzerhand bei der GLS Bank an und wollte wissen wieso ich denn nun nur so wenig abheben kann und erfuhr das ich ein Wochenlimit von 2500€ habe. Na sowas. Da hätte es also auch nicht geholfen wenn ich zu einem anderen Geldautomaten gefahren wäre.

(Nicht zu erwähnen das die Straßen in Geldautomatentown alle überfüllt waren und überall eine Baustelle ist. Dann kam mir noch ein Rettungswagen mit Tatüüü tataaa entgegen und schwupps dauerte eine Tour die sonst eine Stunde dauert mal eben 2,5h. ÄCHTZ!)

Jetzt fährt Marc grade zur Bank und versucht das Umzugsgeld abzuheben. Das muss nämlich unbedingt bar überreicht werden. (Vermutlich ist die Zahlungsmoral unter Menschen die umziehen so schlecht? Gleich mal morgen fragen wieso das so gehandhabt wird.)

By | 2017-03-14T15:15:09+00:00 22. Mai 2015|Categories: Ich schreibe|Tags: |4 Comments

About the Author:

Katarina (30) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

4 Comments

  1. Susanne 22. Mai 2015 at 16:56 - Reply

    Hi,
    echt übel.
    Mit dem Barzahlen von Dienstleistern wäre ich vorsichtig. Ich weiß nicht genau, ob es dieses Gesetzt noch gibt, glaube aber schon. Man kann haushaltsnahe Dienstleistungen (ich weiß nicht, ob ein Umzug darunter fällt) von der Steuer absetzen. Das geht aber nur, wenn eine unbare nachweisbare Zahlung erfolgt (also nix Bargeld). Das soll Schwarzarbeit vorbeugen. Keine Buchung auf dem Kontoauszug, keine Möglichkeit zur Steuererleichterung. Man kann mittlerweile alles bargeldlos zahlen, Auto, Möbel etc. war früher total üblich bar zu bezahlen. Wir haben diese Woche Möbel bekommen und die Fahrer hatten ein ec-Karten-Gerät dabei. Damit wäre auch eine Spedition vor Nichtzahlern geschützt.
    Liebe Grüße aus der Pfalz!
    Susanne

  2. Hanna 22. Mai 2015 at 21:47 - Reply

    Das mit dem wochenlimit hätte ich dir auch sagen können – Leute die für ne Bank arbeiten halt… Es gibt auch ein Limit, wenn man bei fremdinstituten Geld abhebt. Die ist deutlich niedriger. Alles ein Schutz 😉

  3. Die Ilse 23. Mai 2015 at 07:13 - Reply

    Dass mit dem Wochenlimit erfahre ich auch immer bei einem Umzug oder einer Kautionszahlung und dann vergesse ich es wieder bis zur nächsten Katastrophe…

  4. Mama Motte 23. Mai 2015 at 07:19 - Reply

    Einen superentspannten Umzugstah heute….ich drück‘ Dich!!! Lg

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