Heute gibt es zur Abwechslung mal einen Klassiker unter den Kinderbüchern. Aus ganz aktuellem Anlass (zumindest bei uns zuhause) stelle ich euch das Buch „Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat“ von Werner Holzwarth und Wolf Erlbruch erschienen im Peter Hammer Verlag vor.

Die Geschichte ist schnell erzählt und für die meisten Erwachsenen erst mal nicht besonders appetitlich. Der kleine Maulwurf streckt eines Morgens seinen Kopf aus der Erde und muss mit Schreck feststellen, dass ihm ein anderes Tier auf den Kopf gemacht hat.

Für diese Gemeinheit will er sich natürlich rächen und begibt sich auf die Suche nach dem Übeltäter. Nacheinander klappert er verschiedene Tiere ab und fragt sie, ob sie ihm auf dem Kopf gemacht haben.

Die Tiere, die er besucht, waren es alle nicht. Sie können es beweisen, indem sie dem kleinen Maulwurf einfach zeigen, wie es aussieht, wenn sie „groß“ machen.

Am Ende helfen ihm zwei Fliegen, den Schuldigen zu finden und der kleine Maulwurf rächt sich auf seine Weise.

Wie schon gesagt, finden viele Erwachsene das Thema erst mal etwas ungewohnt und vielleicht sogar unappetitlich. Bei allen Kindern, die ich kenne, ist es jedoch der absolute Hit. Mit ca. zwei Jahren fangen Kinder an, sich „intensiver“ mit dem Thema Verdauung, Töpfchen, usw. zu beschäftigen. Mein kleiner Mann ist gerade mitten in dieser Phase und will immer öfter ohne Windel sein. Das kleine Geschäft klappt ganz gut, aber das große ist doch – wie bei vielen Kindern – mit Scham besetzt. Das Buch hilft uns, ganz ungezwungen mit dem Thema umzugehen und ihm zu zeigen, dass es etwas ganz Normales ist. Alle Tiere und alle Menschen müssen mal. Es ist ganz normal.

Ich hoffe, euch hat der Buchtipp gefallen und freue mich natürlich wie immer sehr auf euer Feedback!