Lärm: Unsere Top 5 Lärmquellen

Mama on the Rocks fragt „Was sind eure #Lärmamentarium?“. Liebe Severine, bei deinem Artikel haben mein Mann und ich herzlich gelacht. Vieles kommt uns sehr bekannt vor. Vor allem der konstante Lärm.

Hier unsere Top 5 Lärmquellen:

Top 1: Motti, Nini und Wawi sind leidenschaftliche Sängerinnen. Später werden sie bestimmt der Bravo einmal erzählen, wie sie *damals* in ihrer Kindheit durchs Haus liefen und mit dem Schrubber in der Hand sangen. Was sie dabei nicht erwähnen werden, sind ihre liebenden Eltern die jedes gesungende „La-la-la“ und „Frau Stöööörchin!“ hören mussten. Es wird alles besungen, die Windel, ausgedachte „Wörter“ und besonders gerne das Essen. Natürlich immer lauter als das Radio, sonst hört sie ja keiner.

Top 2: Wenn die Kids auf ihr Essen warten, und die angebotene Nahrung frecherweise mal wieder gekocht oder sonst irgendwie erhitzt werden musste, dann kann man die Wartezeit ganz wunderbar damit füllen, dass man die Teller und Schüsseln rhythmisch auf die Tischplatte knallen lässt. Bäng -bäng -bäng -bäng „Hihihi!“ BÄÄÄNG!

Top 3: Die Kids sitzen im Auto. Logischerweise sitzen alle nebeneinander im Auto, auf der Rücksitzbank in ihren Kindersitzen. Angeschnallt. Dann kommt ein Kind auf die Idee mit dem Nachbarskind „Händchen halten“ zu wollen. Greift sich also die Hand des Schwesterchen. Die will aber nicht und zieht die Hand unter einem lauten „Nein!“ zurück. Aber egal. Jetzt muss gekuschelt werden, also greift man wieder nach der Hand, erntet ein lautes, geheultes NAAAIN und wird von einem tretenden Fuß erwischt. Natürlich zuckt man zurück, trifft das dritte Geschwisterchen und reißt den Arm zurück. Bäm! Alle drei zappeln und schreien und hauen sich und das Leben ist schön.

lärm, blogprinzessin

Top 4: „Loppelloooop!“ „Fahrraaaad!“ „Paaaaapaaaa!“ „Maaains!“, egal was es ist, spätestens in den Abendstunden kann das ganze nicht mehr als Satz oder als Frage oder wenigstens in einem normalen Tonfall formuliert werden, sondern wird nur noch gebrüllt. Natürlich unter dem konstanten Plappern der Geschwister, was gar nicht wirklich auffällt weil dieses Plappern quasi immer da ist.

Top 5: Nini fang die Wawi“ schreit Motti, während sie ihr Müsli isst. Wawi quietscht auf, Nini sammelt alle Energien zum Sprint. Wawi kichert. Motti feuert an:“Lohooos. Du kriegst sie!“ Die Boeing hebt ab. Wir Eltern stehen auf der Startbahn und warten auf den unvermeidlichen Aufprall (des stolpernden Kinds auf dem Boden.)

Kennt ihr das? Habt ihr auch so Momente, in denen ihr euch Ohrenschützer wünscht?

 

By | 2017-06-25T17:03:10+00:00 25. August 2015|Categories: Ich schreibe|3 Comments

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Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

3 Kommentare

  1. Frauke am 25. August 2015 um 21:40 Uhr- Antworten

    Also bei euch ist auf jedenfall immer was los :-). Unsere 13monate alten zwerge können zwar noch nicht richtig reden, aber mit ihrem gesabbel können sie auch ohne weiteres das radio übertönen.

    Hat zwar so gar nix mit dem thema zu tun, aber: das shirt welches du auf dem bild anhast gefällt mir!

  2. Elawen am 25. August 2015 um 23:26 Uhr- Antworten

    Oh… zu den TOP 5 (eigentlich der normale Alltagswahnsinn) kommt noch dazu, dass die Minihexe bei einem Trotz/Wutanfall oder erlittenem/eingebildetem Unrecht nicht im normalen leicht erhöhten Tonfall heulen kann. KANN sie nicht! Ein startender Düsenjet direkt neben deinem Ohr ist ein leises Geräusch dagegen. Ohne Witz, sie hat heute ihre neue Gruppe im Kiga damit beehrt, keiner wusste warum die Sirene angeht 😛 Und die Erzieherin fragte mich heute ganz vorsichtig durch die Blume, ob das immer so ist… Hmmm. Seit 2 Jahren 😛
    Und ihr Bruder versucht das jetzt auch, GsD hat er nicht so ein lautes Organ..

  3. Jules am 26. August 2015 um 15:39 Uhr- Antworten

    Jaaaaaa… diese Lärmquellen kennen wohl alle Eltern.
    Bei uns ist auch das Singen gaaaaanz beliebt. Am liebsten die Musik von der Eiskönigin und dann dazu vor dem Spiegel tanzen. Oder im Garten, damit auch die Nachbarn etwas davon haben. 😉
    Aber am lautesten ist es bei uns, wenn etwas nicht nach ihrem Willen geht. Da sie den Dickkopf von der Mama hat (kann ich leider nicht abstreiten) weigert sie sich stur eine andere Meinung zu akzeptieren. Dann wird gebrüllt, geschrien, getobt und das Minuten lang… Gott sei dank hatte ich bis jetzt den größeren Sturkopf 😉

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