6 Fragen an Anna Yona von Wildling

Was ist „6 Fragen an…“?

Sechs Fragen an, ist eine Serie hier auf dem Blog. Ich werde Menschen, die beruflich irgendwas machen, immer die gleichen 6 Fragen stellen um mehr über ihre Berufe und den Menschen zu erfahren. Dieses mal mit Anna Yona, der Gründerin hinter Wildling.
wildling, blogprinzessin

Anna Yona mit Familie. Bildrechte: Wildling Shoes

Liebe Anna Yona, wie bist du auf die Idee gekommen, dass beruflich zu machen, was du machst?

Unsere Kinder sind quasi barfuß aufgewachsen und wir hatten Probleme Schuhe zu finden, mit denen sie weiterhin ganz natürlich laufen konnten. Deshalb habe ich gemeinsam mit meinem Mann entschlossen, bessere Kinderschuhe zu entwickeln.

Wie wird man Unternehmensgründerin (im Schuhbusiness)?

Das Schöne daran, ein Unternehmen zu gründen, ist dass man so viele verschiedene Rollen hat. Ich bin SchuhentwicklerinMaterialeinkäuferinMarketing-Chefin-vom-Dienst, Kundenberaterin und Geschäftsführerin. Darauf vorbereitet hat mich nichts – sicher nicht mein Studium der Geisteswissenschaften (man hatte michgewarnt 😉 ). Ich habe aber schon immer gern mit Wort und Text gearbeitet, und vieles am Markenaufbau ist Kommunikation. Den Rest haben wir uns angelernt und auch Fachleute zu Rate gezogen.

Welche Fragen werden dir im Job bei Wildling am häufigsten gestellt?

Am häufigsten kommen Kundenfragen wegen der Auswahl des richtigen Modells, der Bestimmung der richtigen Größe und so weiter. Gerne beantworte ich Fragen zum Konzept selbst und zum Barfußlaufen. Wenn Kunden das richtig verstehen wollen, weiß ich, dass ich sie für die Thematik sensibilisieren konnte. Das finde ich sehr wichtig!

wildling, blogprinzessin

Wildling ist ein sehr, sehr flexibler Schuh, ideal für Kinderfüße.  (Bildrechte: Wildling)

Etwas persönliches: Was hat dich als Mutter am Kinderhaben am meisten überrascht?

Mich hat sehr überrascht, wie man mit so einem kleinen Wesen gleichzeitig so furchtbar eingebunden sein kann. Dass man den Gang zur Toilette planen muss, und gleichzeitig aber auch wahnsinnig einsam sein kann. Ich fand die Anfangszeit mit dem ersten Baby nicht leicht – da hätte ich die Großfamilie um mich herum gebraucht. Gleichzeitig hat mich aus heiterem Himmel diese wahnsinnige Liebe getroffen (gemischt mit dieser schrecklichen Sorge, um das kleine Wesen). Ich könnte mir ein Leben ohne Kinder nicht mehr vorstellen.

Was ist dein Must-have für Mütter, ganz egal ob materiell oder nicht?

Das Bauchgefühl. Ich glaube als Mutter macht man alles richtig, solange man sich auf seine Intuition verlässt.  Dann weiß man, wann das Baby Hunger hat, dass man es nicht schreien lassen sollte und dass es viel Körpernähe braucht. Wenn die Kinder wachsen, kommen andere Must-Haves dazu – eins ist sicher Gelassenheit. Das übe ich auch noch.

Welchen Tipp möchtest du anderen Eltern auf den Weg geben?

Als Eltern kann man nicht perfekt sein. Jeder Mensch hat Fehler und das ist in Ordnung. Ich glaube, dass unsere Kinder uns sehr schnell als „Person“ wahrnehmen – mit Stärken und Schwächen – und dass sie damit gut umgehen können, solange die Liebe und Wertschätzung intakt ist.

Ich nehme mir auch vor, mindestens einmal in der Woche etwas Schönes mit den Kindern zu machen – am liebsten gemeinsam in der Natur.

Wer jetzt noch mehr über die Schuhe von Anna wissen will, der schaut sich am besten mal dieses wunderschöne Video an.

Danke das ich dich interviewen durfte, liebe Anna!

[wc_box color=“info“ text_align=“left“]

Wenn ihr noch jemanden kennt, der auch gerne bei „6 Fragen an…“ mitmachen würde, dann mailt mir doch bitte (kat @ blogprinzessin.de) und sagt mir kurz was ihr macht.

[/wc_box]
By | 2017-03-14T15:01:27+00:00 26. Oktober 2015|Categories: Ich schreibe|Tags: |1 Comment

About the Author:

Katarina (30) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

One Comment

  1. […] kommen auch noch meine Barfussschuhe von Wildling an, wie könnte ein Samstag besser […]

Leave A Comment