Meine Leserin Thea hat mich vorhin auf Facebook gefragt, ob ich nicht mal was zur Kinderkleidung schreiben kann. Klar kann ich. Meine Kinder sind aktuell 3, 5 Jahre alt und  die Zwillinge 2,5 Jahre alt.

Als die Kinder alle ganz klein waren, habe ich viel für sie auf Kinderkleidermärkten gekauft. Das sind Flohmärkte, die meistens von Kindergärten organisiert werden und auf denen man nur Kinderprodukte oder Dinge die man in der Schwangerschaft benötigt (oder meint zu benötigen *hust*) kaufen kann. Da bin ich irgendwie durch die anderen Mamas in meinem ersten Geburtsvorbereitungskurs mit reingerutscht. Eine von ihnen hatte schon mehrere Kinder und organisierte immer so einen Kleidermarkt, irgendwann fragte sie ob wir nicht auch dort mal einkaufen wollen und so kam ich dann dazu. Inzwischen fallen mir auch immer mehr Flyer oder Plakate auf wo Kinderkleidermärkte beworben werden. Sie sind also gar nicht so selten. Bei uns hier im Hamburger Speckgürtel sind die Sachen auf den Märkten dann auch sehr günstig und man zahlt eigentlich nie mehr als 1- 5€ für z.B. einen Pulli. Für Winterjacken kann es auch mal mehr sein, oder spezielle Sachen wie Skianzüge (also die mit denen wirklich Ski gefahren wird und nicht die die man den Kindern auch im für seine Schneemassen bekannten Hamburg anziehen würde 😉 ), die kosten eventuell etwas mehr, sind dann aber meistens in einem TOP Zustand.

Hier oben gibt es immer 2 Kinderkleidersaisons „Frühjahr/Sommer“ und „Herbst/Winter“, das heißt im Winter/Frühling kann man dann die Sommersachen kaufen und im Sommer/Herbst die Kleidung für den Winter. Das war am Anfang echt eine Herausforderung für mich, denn woher sollte ich wissen ob meine Kinder innerhalb des nächsten halben Jahres mal eben 3 Größen wachsen? Aber nach einigen Jahren kann ich es inzwischen gut einschätzen.

Bis etwa zum 3. Geburtstag der Kinder sind die Kleidungsstücke auf solchen Märkten echt gut, bei vielem was größentechnisch darüber hinaus geht sieht man allerdings, dass Kleidung von älteren Kindern auch mehr beansprucht wird. Da sind die meisten Sachen doch schon recht abgerockt und man sieht ihnen einfach an das sie schon einige Tage im Kindergarten oder auch wilder draußen genutzt worden sind.

Secondhand ist super – Lumpen Look aber nicht

Ich bin totale Secondhand Käuferin, aber nur solange meine Kinder darin gut aussehen, wie Kinder eben, und nicht der (früher nannte man das Kelly Family-Look)  Eindruck entstehen würde dass wir gar kein Geld hätten oder uns es einfach nicht schert was sie tragen. Secondhand, ja aber bitte kein Lumpen-Look für meine Kids.

Baby GAP, KinderkleidungDaher mussten wir für Motti jetzt schon häufiger mal auf Sachen aus dem Geschäft zurückgreifen, was ja auch kein Drama ist. Da kaufe ich bevorzugt bei C&A für die Mädels. Dort finde ich das Preis/Leistungsverhältnis noch am besten. Die Kleidung hält auch der Waschmaschine stand  und meine Kids können sich darin ganz normal bewegen, was ich ja auch immer für wichtig erachte. Kinder sollten sich meiner Meinung nach noch wie Kinder benehmen dürfen und nicht wie kleine Puppen auf dem Sofa sitzen und schön aussehen. Biokleidung ist auch immer ein Punkt den ich mag, der aber nicht 100% ausschlaggebend ist.

Für was superschickes würde ich vermutlich bei Zara schauen, aber wir waren noch auf keiner Hochzeit eingeladen seit die Kinder da sind. Daher ist das nur eine theoretische Überlegung, und weil ich weiß dass die viele schicke Kleider für Kinder haben.

Wer gerne Designerkleidung für seine Kids kaufen möchte dem sei der Shop von Greta wärmstens zu empfehlen: kids and couture . Dort gibt es wirkliche Designerteile für Kinder, ich stöbere mich da gerne durch nur um dann doch nicht das nötige Kleingeld zu haben um dort für drei Kinder zu bestellen. (Wenn, dann sollen ja alle schick aussehen, ne?)

Auf Marken achte ich ehrlich gesagt so gut wie nie. Wenn mir etwas gefällt und es ist von einer Marke, dann ist das okay, aber ich bin da nicht 100% festgelegt. Wir hatten zum Beispiel schon ein paar Teile von Baby GAP, das ist die Kindermarke von GAP, und ich fand den Laden in den USA so niedlich dass mir das hier schon aufgefallen ist und ich es gekauft habe. Hätte ich aber nicht dieses sentimentale USA Verbindung dann wäre es nicht wegen dem GAP vorne auf der Brust im Einkaufswagen gelandet 😉

Das Thema Kinderkleidung kurz zusammengefasst

  • Alltagskleidung: Gerne Secondhand oder Sigikid (wir haben hier in der Nähe ein Outlet) Tchibo, C&A, Erstings Family oder auch mal H&M (wobei ich da die Qualität nicht so schön finde, aber für Unterhosen reicht es). Socken nehme ich auch mal bei Aldi oder Lidl mit.
  • Schickeres: Bisher auch nur bei C&A oder von Sigikid. Wäre dem Onlineshopping in dem Fall aber nicht abgeneigt.

Wo kauft ihr Kleidung für eure Kids?