Brushlettering – Was brauche ich alles

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Brushlettering Anfänger„Hallo Katarina,

ich „überfalle“ dich jetzt hier mal per Email, da ich auf deinem Blog nicht so richtig fündig wurde.

Du schreibst immer mal wieder über dein Brushlettering auf deinem Blog, was mich neugierig gemacht hat. Ich verfolge das alles über Facebook… und interessieren würde mich das Brushlettering auch. Jetzt habe ich mich gefragt, welche Stifte du benutzt, vorallem ganz am Anfang?! Im Netz wird man zwar fündig, aber es sind sehr viele Informationen. 🙂 und was hast du noch so als „Starterkit“ benutzt? Hattest du ein Tutorial fürs Grundwissen? Ich würde mich über Informationen von dir freuen. Gerne darfst du die Antwort als Thema auf deinem Blog schreiben. 🙂

Liebe Grüße, Eva“

Liebe Eva,

Es gibt von Frau Hölle für 9,95€ einen Brushlettering Workshop den kannst du hier runterladen (Ganz unten auf der Seite). Da lernt man Schritt für Schritt die ersten Buchstaben zu malen. Ja wirklich eher malen, dann man fühlt sich am Anfang so als würde man neu schreiben lernen. Wer also dieses Jahr ein Kind dabei begleitet schreiben zu lernen wird schnell aufhören zu denken „Was kann das denn so schwer sein?“.

Frau Hölle der Brushlettering Guru

Besagte Frau Hölle ist im deutschsprachigen Raum auch sowas wie ein Guru was das Thema Brushlettering angeht, sie hat einen Youtube Kanal  auf dem sie Videos zum Thema online stellt und auch zeigt was sie so nutzt. „Leider“ zeigt sie auch gerne was sie sich so gekauft hat, und dann wird die Wunschliste bei Amazon oder der Einkaufszettel für Boesner plötzlich seeehr lang 😉

Ich habe mir ganz am Anfang (bevor ich Frau Hölle kennenlernte) mal einen Pentel Water Brush Wasserpinsel *  bei Amazon gekauft, der hat dort wo bei einem normalen Stift die Farbe ist einen Wassertank und man kann da dann halt Wasser einfüllen oder auch Tinte funktioniert beides. Leider ist die Spitze recht weich und ich bin damit überhaupt nicht klar gekommen und wollte das Brushlettering schon wieder aufgeben.

Dann habe ich die Videos von Frau H. entdeckt und mit ihnen die Tombow Dual Brush Pens* diese kann man bei Amazon kaufen oder auch bei Boesner sind aber leider nicht supergünstig. Aber als Starterset reicht echt ein einziger Stift aus. Wichtig ist es das du das richtige Papier benutzt, da ist der „Streicheltest“ wichtig. Das Papier muss sich so samtig und glatt wie möglich anfassen, je einfacher dein Finger drübergleitet desto besser. Der Grund ist einfach: Je „rauer“ das Papier desto schlechter gleitet der Stift über das Papier und irgendwann franst er dann aus und das Lettern wird nicht mehr schön.

Kauf nicht 20 Stifte auf einmal, sondern probiere sie aus

Am allerbesten wäre es wenn du so wohnst das du die verschiedenen Stifte mal ausprobieren kannst bevor du sie kaufst (also am besten bei Boesner mal vorbeischauen), generell würde ich es aber erstmal mit „festeren“ Spitzen versuchen weil man das ja von normalen Stiften so auch gewöhnt ist. Da kannst du zum Beispiel mal nach einem (wie gesagt fang mit 1 oder 2 Stiften an, zukaufen kann man immer noch)  schauen oder nach einem Pentel touch pen * (mag ich sehr gerne!). Spezieller wird es dann schon beim
Tombow Fudenosuke Brush Pen – Hard*  über -Amazon direkt aus Japan, gerne mal 4 Wochen Lieferzeit- den gibt es in „Hard“ und „Soft“ ich habe bisher nur Hard und finde den auch ganz klasse. Der ist sogar noch robuster und fester als der Pentel Touch Pen und macht ne Menge mit.

Wenn du Geld sparen möchtest kannst du auch immer mal bei Penny schauen, die hatten grade Stifte von BIC die nennen sich „Visaquarelle“ die sind so „mittelhart“ aber haben für 12 Stifte nur 4,99€ gekostet, also da ist es dann auch nicht so wild wenn du nicht ganz das superglatte Papier nimmst denn SO teuer waren die „Anfängerstifte“ nicht.

Nach dem shoppen hilft leider nur noch eins: Üben. Üben. Üben. Wenn du dann denkst „Scheibenhonig! Sieht das krakelig aus.“ , dann ist das ganz normal und du musst einfach weiter üben. Ich verspreche wer fleissig übt bei dem wird es dann auch schnell besser. Meistens reicht es ein Wort oder ein Zitat jeden Abend zu lettern  um besser zu werden.

Auch da hat sich die schlaue Frau Hölle was ausgedacht, nämlich die #letterattackchallenge. Das ist, plump gesagt, einfach nur ein virtueller Zettel auf dem ein Wort oder Satz steht den/das du lettern sollst. Und damit das ganze auch Spaß macht, kann man sein Werk auch in der passenden Facebookgruppe hochladen oder sich dort weitere Tipps geben lassen.

Ja das wäre es so weit für den Anfang. Es gibt auch Bücher zu dem Thema die ich dir gerne mal vorstellen kann, wenn  du Interesse hast.

Liebe Grüße, Katarina

PS: Wenn man nicht mit Stiften lettern möchte, dann geht das natürlich auch mit Pinsel und Aquarellfarben erfordert allerdings mehr Übung als mit einem Pinselstift. Gerne wird dann die Kurstake Aquarellfarbe* benutzt. Es geht aber prinzipiell auch jeder andere Aquarellkasten.

By | 2017-06-25T17:03:02+00:00 27. März 2016|Categories: Do it yourself, Werbung|4 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

4 Comments

  1. yvi 30. März 2016 at 11:42 - Reply

    Hallo.
    super, dass du den Text veröffentlicht hast. Hat mich nämlich auch mal interessiert. Meine Frage ist noch-es wird doch nicht nur mit Stiften gearbeitet. Oder? Auch mit Farbe?
    vielen Dank. Liebe Grüße Yvonne

    • Katarina 30. März 2016 at 17:30 - Reply

      Hallo Yvonne,
      das kommt ganz drauf an was du machen willst. Es ist möglich auch nur mit Stiften zu lettern. Wenn Farben benutzt werden dann meistens Aquarellfarben, welche das genau sind habe ich im Artikel noch einmal hinzugefügt.

      Liebe Grüße,
      Katarina

      • yvi 30. März 2016 at 19:32 - Reply

        Vielen Dank Katarina. Mal sehen, ob ich es auch mal probiere.
        schönen Abend noch

  2. […] die Zwillinge freuten sich über Pinselstifte (mit Farben drin, quasi die Kinderversion von diesen hier), es gab Hörspiel CDs und ein Uhrzeit-Lern-Spiel,welches wir morgen unbedingt ausprobieren […]

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