Alleine mit 3 Kleinkindern zu IKEA

Würde ich selbst diesen Artikel lesen, würde ich irgendwas zwischen Ohnmacht und Wahnsinn hinter dem Titel vermuten. Aber das kann ich aktuell leider gar nicht bieten, denn heute war ich alleine mit allen drei Mädels bei IKEA und es war mega chillig und entspannt.

Motti wollte unbedingt in die Kinderbetreuung dort und nach erfolgreicher Anmeldung zuckelte ich nur noch mit den Zwillingen durch den Markt. Ein Zwilling links an der Hand, die andere rechts und so maschierten wir die Treppe hoch und wollten direkt in die Kinderabteilung. Denn Grund unseres Besuchs war, dass wir neue Kinderteller brauchten. Die aktuellen hatten Risse und waren zum Teil auf dem Küchenfussboden zerschellt.

Praktischerweise gab es die Teller grade in einem Aufsteller am Ende des Treppenaufgangs, wir luden also unsere gelbe Einkaufstasche mit 18 Tellern und 6 Schüsseln voll und hätten schon wieder gehen können. Mission acomplished. Wir können nach Hause fahren!

Blöd nur, dass Motti sich so auf die Kinderbetreuung gefreut hatte und wir erst 15min von unseren 1,5h verbraucht hatten. Sie wäre bestimmt traurig wenn wir sie so schnell wieder abholen würden. Also schauten wir drei uns noch etwas in der Kinderabteilung um und die Zwillinge bespielten alles was nicht an die Decke geschraubt war. Inklusive der Betten und „Das ist meins!“ Aussagen von beiden. Nicht das sie nicht zu Hause tolle Betten hätten und diese mit dem Popo nicht anschauen. Sie lieben Familienbett und Kinderbetten eignen sich am besten zum spielen bei IKEA.

Meine Zwillinge spielen bei IKEA in der Kinderabteilung

Nach 20min dort, machten wir uns auf den Weg zur Kasse, das ist ja beim Möbelschweden immer eine kleine Weltreise. Sie rutschten am Restaurant die Rutsche runter und liefen dann kichernd durch die Küchenabteilung.
Bei den Bilderrahmen und den stinkenden Kerzen machten sie ein Wettrennen und offenbar war Mami immer der Verlierer. „Mama du letzter!“ informierte mich Nini während sie ein Lachkrampf schüttelte.

In der Badezimmerabteilung erklommen die beiden ein Paar Hocker und hüpften dann neben mir durch die Markthalle zu den Kassen.

An Kasse 13 legten wir unsere Teller aufs Band und bezahlten. Im Foodcourt entschied ich mich für Limonade, Nini und Wawi für einen Donut und Motti brachten wir Pommes mit. Die hatte sie sich nämlich gewünscht.

Mit den Donuts in der Hand holten wir Motti wieder ab.

Meine Zwillingsmädchen essen einen Donut

Das wars. Kein Drama. Kein Wutanfall und keine ausflippende Mutter.

Meine Tochter mag die Kinderbetreuung bei IKEA sehr gerne und spielt dort

Ich finde das war schön heute 🙂

By | 2017-06-25T17:02:54+00:00 18. Mai 2016|Categories: Sachen machen mit Kindern|10 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

10 Comments

  1. Elawen 18. Mai 2016 at 21:02 - Reply

    Für längere Ikea Besuche hol ich mir von draußen einen Einkaufswagen, fahr damit im Fahrstuhl hoch. Ein Zwerg sitzt vorne im Sitz, zweiter Zwerg im Wagen. Tasche mit Windeln und wechselklamotten auch rein und los. Zwischenstopp im Restaurant äh.. spielinsel, dann weiter. Die große darf ins smaland ????

    • Katarina 18. Mai 2016 at 21:04 - Reply

      Hallo Elawen,

      genau so handhaben wir das auch gerne. Vor allem wenn wir mehr als Teller kaufen wollen. Dann brauchen wir meistens sogar 2 Wagen, einen für die Kinder und einen für die Einkäufe. Wobei die Zwillinge immer häufiger keine Lust auf den Wagen haben, was mich nicht stört, solange sie nicht die Butze auseinander nehmen 😉

  2. Küstenmami 18. Mai 2016 at 21:43 - Reply

    Hihi, Bude auseinander nehmen ist unsere Spezialität – oder besser gesagt, die meiner Küstenkinder. Wir nennen es auch spielen 😉 Aber ich traue mich selten allein mit beiden dahin; sie krabbeln garantiert in unterschiedliche Richtungen! Respekt, wie Du das gemeistert hast!!!

    Viele liebe Grüße
    Küstenmami

    • Katarina 18. Mai 2016 at 21:46 - Reply

      Liebe Küstenmami,
      das kann ich gut verstehen. Es gab auch schon Tage an denen ich im Supermarkt nicht wusste wem ich schneller hinterherlaufen soll. Motti weil sie Richtung Ausgang und Parkplatz sprintet oder den Zwillingen, welche versuchen eine Tür mit dem Aufdruck „Notausgang“ zu öffnen. (In dem Fall war es ein „STOP“ an Motti und ein sprint zum Alarmgesicherten Notausgang.)

      Liebe Grüße zurück

  3. Cecilia 18. Mai 2016 at 23:48 - Reply

    Fantastischer Bericht. Deine Gelassenheit kam sogar beim Lesen durch! Danke!

  4. […] von IKEA (oder jede andere […]

  5. […] Mai haben wir die Geburtstage der Mädchen gefeiert. Ich war alleine mit 3 Kleinkindern bei IKEA und wir haben eine Grillparty […]

  6. […] Bei IKEA angekommen, überrascht uns Nini. Sie will wirklich mit in die Kinderbetreuung und auch der bisher schlimme Stempel ist kein Problem mehr. Sie nimmt einfach ihre Kleiderbox und marschiert hinter Motti ins Småland als hätte sie nie was anderes gemacht. Marc und ich schauen uns etwas ungläubig an, aber natürlich würden wir sie nicht bremsen. […]

  7. […] jetzt aber wirklich zu den Hochbetten/Etagenbetten. Also, wie gesagt, sie sind von IKEA und aus der MYDAL Reihe. Diese Reihe ist live nämlich etwas stabiler als Kura und überzeugte uns […]

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