Tschüss Baby. Ich liebe dich.

Ich hasse euren Sommer, eure kurzen Hosen und all den Sommer-Sonne-Freude Blödsinn.
Vor 14 Tagen war das noch anders. Der Sommer war super, das Lüftchen lau und Eis hab ich für zwei gegessen.

Rückblick:

“I KNEW THAT I’D HAD A MISCARRIAGE. THAT PART MADE SENSE. WHAT I DIDN’T EXPECT WAS THAT I WOULD FALL DOWN IN A HEAP ON THE BATHROOM FLOOR SOBBING.” (-Wendy Wisner)

25.5.2016

Ich bin eine von 4 Frauen oder eine von 2 Frauen je nachdem welche Statistik man hervorkramt. Am liebsten wäre ich keine von ihnen.

Der 14.4. 2016 war einer der besten Tage meines Lebens. Ich testete positiv, da waren definitiv 2 deutliche Linien auf dem Schwangerschaftstest. Auf den folgenden 5 Tests in den nächsten 5 Tagen auch. Es war also ziemlich sicher das wir Ende des Jahres erneut Eltern werden würden.
Der Frauenarzt wollte mich erst in 14 Tagen sehen, ich hatte keine Blutungen mir gings prima, also stieg ich 7 Tage nach dem ersten Test Jessica in einen Flieger nach Nürnberg und flog zur denkst.

Eine Woche später saßen Marc und ich bei meinem Frauenarzt und schauten auf den Monitor. Eine Fruchthöhle war zu sehen, ein Dottersack auch, noch kein Herzschlag. Ich war irritiert, hätte ich jetzt doch schon etwa in der 7 ssw bzw 6+ irgendwas sein müssen. Gut, der Körper ist kein Uhrwerk gut möglich das sich das alles verschoben hatte, mein Zyklus vorher war alles außer regelmäßig gewesen nach absetzen der Pille.

Wir sollten in einer Woche wiederkommen, da müsste man dann den Herzschlag sehen. Eine furchtbar lange Woche in der sich die Tage wie Kaugummi zogen, aber irgendwann war er da der Tag X. Wir starrten wieder auf den Monitor und da war er, ein wunderbarer Herzschlag. Man war ich erleichtert.

Nächste Vorsorgeuntersuchung sollte wieder in 14 Tagen sein (23.5.2016), und der Doc sagte noch das es noch nicht zu spät für Zwillinge sei. Für den Fall scherzte ich, will ich einen Schnaps.

Auf dem Weg nach Hause sprangen wir noch schnell im Supermarkt rein. Schon beim betreten des Ladens war mir schlecht, in der Mitte des Ladens rauschte mir das Blut in den Ohren. An der Kasse wurde mir massiv schlecht und ich musste mich setzen um nicht umzukippen. Nach einer Apfelschorle die mir Marc reichte schafften wir es nach Hause.
Kaum zu Hause angekommen, legte ich mich auf die Couch. Mir war ja so unglaublich schlecht. Nach 30min Kampf in meinem Körper spuckte ich das erste Mal. Danach hatte ich Durchfall. „So ein scheiss, Magen Darm“ fluchte ich und sank bis zur nächsten Kotz-Kack Attacke wieder auf die Couch. Nachts spuckte ich ein letztes Mal, und dann ging es mir schlagartig wieder besser. Am nächsten Morgen war ich noch wackelig auf den Beinen, aber sonst gings mir gut. Wohl doch kein Magen-Darm dachte ich. Vermutlich die Psyche, welche erst jetzt nach dem „Das Herz schlägt“ Ultraschall umschaltet auf „Entspann dich du bist wirklich schwanger.“

Die nächsten 14 Tage freuten wir uns auf unseren Zellhaufen und ich war unendlich Müde. Super Zeichen.
Am 22.5.2016 überkamen mich wieder von jetzt auf gleich diese furchtbaren Kotz-Kack Anfälle, nur das sie kürzer anhielten.

Am 23.5.2016 hatte ich alleine die nächste Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt (Marc musste arbeiten) und erzählte auch der anwesenden Hebamme von diesen merkwürdigen Übelkeitsanfällen. Sie sagte das dies ungewöhnlich sei, aber durchaus möglich in der frühen Schwangerschaft.

Dann wurde ich vom Arzt zum Ultraschall gebeten, und er fragte wie es mir ginge. Ich erzählte von der Müdigkeit und den Übelkeitsanfällen/Darmproblemen. Auch er fand es ungewöhnlich aber nicht beunruhigend.
Dann schaltete er das Licht aus und wir beide witmeten uns dem Monitor. Mein Arzt wurde still. Fragte nochmal nach meiner Schwangerschaftswoche. Fragte nach meinen Schilddrüstenwerten. „Haben wir die eigentlich mal bestimmt?“ Ich sagte das ich das nicht wisse aber bisher keine Probleme hatte. Er sagte er würde gerne noch einen vaginalen Ultraschall machen. Wir wechselten also den Raum.

Wieder der Blick auf den Monitor. Dann der Satz, welcher alles innerhalb eines Herzschlags verändert:“ Frau F. ich sehe leider keinen Herzschlag mehr.“

Ich starre ihn an. Ich weiß das sowas passieren kann. Ich habe es grade fast live bei einer großen Youtuberin mitbekommen. Rational verstehe ich diesen Satz. Er schallt noch weitere 10min und findet nichts. Ich auch nicht. Kein Herz keine Kindsbewegungen nix. Ich war hier schon mehrmals ich weiß wie das aussehen muss. Ich schaue das Baby mit Armen und Beinen auf dem Monitor an und verstehe das es nicht mehr lebt. Vermutlich schon länger nicht mehr.

Mein Arzt klärt mich darüber auf, dass ich schon zu weit bin um der Natur alles zu überlassen. Das Risiko eines zu hohen Blutverlusts wäre bei mir zu befürchten. Er und ich einigen uns darauf, dass wir uns in 48h noch einmal Wiedersehen und ein anderer Arzt auch nochmal schaut. Einfach damit ich ganz sicher vor der Ausschabung weiß das da nix mehr ist was leben könnte.
Ich nicke, wir verabschieden uns und ich rufe Marc auf der Arbeit an. Der wohl bisher schwerste Anruf meines Lebens. Wie sagt man einfühlsam :“ Unser Baby (immerhin hatte es schon Arme und Beine und, wenn auch nur kurz, einen Herzschlag) ist tot?“. In unserem Fall gar nicht. Kein Sugarcoating das mögen wir nämlich beide nicht.

Also sage ich es ohne Zuckerguss und Chi-Chi.

Die nächsten 48h verbringe ich heulend. Nein eigentlich breche ich völlig zusammen.

Fehlgeburt in SSW 10, Anzeichen gab es keine, Ausschabung war nötig

Eins von zwei Ultraschallbildern, welche wir besitzen. Nicht aus SSW 10.

25.5.2016

Ein zweiter und ein dritter Arzt bestätigen die Diagnose. Eine Fehlgeburt. Missed Abort in der 10.Schwangerschaftswoche. 10+2 mit einem Baby oder Fötus nennt es wie ihr wollt mit Armen und Beinchen vom Stand 8+irgendwas.
Missed Abort bedeutet das es keine weiteren Anzeichen gibt das dein Baby tot ist. Nur keinen Herzschlag und keine Durchblutung mehr. Ich weiß nicht ob ich mir Blutungen und Krämpfe als Anzeichen gewünscht hätte. Vermutlich nicht.

26.5.2016
Der Tag der Ausschabung. Ich schreibe nichts. Obwohl die letzten Tage an Absurdität nichts toppen. Ob der Empfangsdame im Krankenhaus die den mit wartenden vollen Flur runterbrüllt:“ Hier ist Frau F. die bekommt morgen ne Ausschabung wo muss die denn hin?“ Über die (dennoch nette Ärztin) die sagt:“ Immerhin haben Sie schon 3 Kinder“ (und vermutlich meint: „Bei Ihnen klappts also generell“ auch wenn man versteht:“ Stellen Sie sich nicht so an, Sie brauchen keins mehr“.) Abschließend mit dem Narkosearzt (laut Namensschild Oberarzt!!) der mitten im Aufklärungsgespräch anfängt mit jemandem aus seinem Freundeskreis zu telefonieren als sein privates Handy klingelt und dann später fragt ob das „Kindelein“ welches Ausgeschabt werden soll ein Wunschkind war oder nicht.
(Bekommt man bei ihm bei einer Abtreibung weniger Narkosemittel? Und was geht ihn das eigentlich an?)

Die Narkose wirkt nicht so schnell wie sie soll, das Team im OP rät mir:“ Lassen Sie sich ENDLICH fallen Frau F. Das ist doch was schönes.“ und ich meine aus dem Augenwinkel zu sehen wie mir noch eine zweite Spritze Narkosemittel in die Venen gedrückt wird.

Ich kann leider meine Arme nicht mehr heben um das OP Team zu schütteln.
Ich schaue auf die Uhr an der Wand. Tock-Tock. Ich schließe die Augen, denke „Tschüss Baby. Ich liebe dich.“ höre, Tock-tock und die Narkose wirkt.

27.5.2016
Ich lese von „After Baby Body Diäten“ und denke das ich gerne fett wäre wenn ich dafür mein (gesundes!) Baby von vor ein paar Wochen wieder hätte. Wie absurd ist das eigentlich, dass man an einen dünnen/dünneren Körper denkt/denken soll wenn man grade sein Baby bekommen durfte.

Ich habe heute das Bedürfnis alle Frauen mit Babys zu schubsen, was natürlich rational völliger Quatsch ist.

Ich rede viel mit meiner Freundin, welche auch Patentante geworden wäre und mein grausames Schicksal teilt. Es hilft ungemein darüber zu reden und das nicht nur mit Marc, der natürlich selber traurig ist.

Morgen haben die Zwillinge Geburtstag, wir bekommen Besuch von Omi und Opi aus Berlin und Oma und Opa Sandkiste. Alle wissen noch von nichts. Nicht das sie hätten erfahren sollen das sie nochmal Großeltern werden sollten. Nicht das ich/wir eine Fehlgeburt hatten.
Die Zwillinge haben morgen Geburtstag und Motti übermorgen und es soll verdammt nochmal super werden, denn das haben sie verdient!!!
Und trotzdem ist mir nicht nach feiern.
Der Verstand hat alles verstanden, das Herz nicht.

28.5.2016
Meine Zwillingsmädels haben Geburtstag und ich breche daran zusammen das ich mich emotional nicht freuen kann. Rational natürlich schon.
Wir erzählen es Opi und Omi aus Berlin und auch Opa und Oma Sandkiste.

29.5.2016
Motti hat Geburtstag und ich möchte so gerne von ganzem Herzen glücklich sein. Stattdessen weine ich und habe keine Kraft mehr übrig mich zusammenzureißen. Ich würde mich so gerne zusammenreißen wenn ich doch nur könnte.
Ich habe ein furchtbar schlechtes Gewissen weil es mir so furchtbar geht und die doch alle Geburtstag haben. Ich kann doch mein totes Baby nicht den lebenden vorziehen.

Schweren Herzens sage ich trotzdem die Geburtstagsfeier mit Freunden ab. Ich kann das nicht und Marc kann mir nur bis zu nem gewissen Grad was abnehmen. Die Trauer leider nicht.

30.5.2016
Jetzt ist es eine Woche seit ich/wir weiß das ich nichts mehr für dieses Kind machen kann. Es fühlt sich an als wären erst ein paar Stunden vergangen. Vor dem Nachsorgetermin diese Woche habe ich irrationalerweise Angst. Die tödliche leere auf dem Monitor.

Ich könnte kotzen man hat doch Pläne gemacht, sich mindestens das nächste Jahr ausgemalt und dann kommt das Leben und gibt dir nen fetten Mittelfinger und prügelt dich fast ins Koma.

“ When your heartbeat stopped so soon, felt like mine did too.“

(-„Almost“ Rebekah Garvin)

30.5.2016
Der erste Morgen seit 7 Tagen an dem ich nicht aufwache und anfange zu heulen. Das Wetter ist bedeckt keine grässliche Sonne alles gut. Dann die Anfrage von Lisa ob ich ihrer Bloggerkollegin und CoAutorin was nettes zur dritten Schwangerschaft schreiben will.
Krawumms. Wieder auf dem Boden aufgeschlagen. Bitte nimm es nicht persönlich, ich freue mich riesig für dich Katharina.

Trotzdem tut es weh. Auch wenn niemand und erst recht nicht alle anderen Schwangeren etwas dafür können. Trotzdem stell ich mir die Frage „Wieso dürfen andere schwanger sein und ich nicht?“ Biologisch rational ist die Frage rasch geklärt. Emotional gibt’s darauf keine Antwort.

Abends geht mir ein Ohrwurm von „Till it Happens to you“ von Lady Gaga nicht aus dem Kopf.

„Till it happens to you, you don’t know
How it feels,
How it feels.
Till it happens to you, you won’t know
It won’t be real (how could you know?)
No It won’t be real (how could you know?)
Won’t know how I feel“ -Lady Gaga

1.6.2016
Ich schlage die Augen auf und weiß heute ist ein schlechter Tag. Ich komme mir so albern vor das ich noch traurig bin.
Dann denke ich:“ Dieses Kind ist für mich genauso doll weg, wie es vorher da war.“

„A Person is a person no matter how small” -Dr. Seuss.

2.6. 2016
Nachkontrollie beim Frauenarzt. Alles super. Man sieht sogar schon wieder einige Eizellen zur Schleimhaut sagt er nichts. Der Schwangerschaftstest zu Hause ist nur noch verhalten positiv. Das HCG sinkt also angemessen. Vom Doc bekommen wir das okay wieder durchzustarten.

3.6.2016
Ich vermisse nicht mehr DIESES Baby konkret sondern das Gefühl Schwanger zu sein. Schwangere ansich kann ich grade nicht ertragen.

4.6.2016
Der erste Tag der langsam sich wieder normaler anfühlt. Trotzdem stelle ich 90% meiner Twitter Timeline auf „stumm“. Babyfreiezone.

5.6.2016
Ich beschließe das ich diesen Beitrag am Dienstag online stellen will. Es ist inzwischen schwieriger nicht im Blog was dazu zu sagen als etwas dazu zu sagen.
Vor den Kommentaren habe ich trotzdem Angst, hoffe aber das sich alle benehmen werden.
Diese Nacht habe ich das erste mal seit dem 23.5.2016 wieder etwas geträumt. Es war nicht schön.

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By | 2017-06-25T17:02:54+00:00 7. Juni 2016|Categories: Schwanger|Tags: |144 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

144 Comments

  1. Mama Maus 7. Juni 2016 at 06:32 - Reply

    Hallo Katarina,

    bitte fühl‘ dich virtuelle ganz fest in den Arm genommen.

    Viele liebe Grüße
    Mama Maus

  2. Lagoona 7. Juni 2016 at 07:46 - Reply

    Liebe Katharina,

    ich wünsche Dir alle Kraft der Welt, sei stark für Deine Kleinen Mäuse, sie brauchen Dich jetzt mehr als alles andere.
    Ich hoffe sehr, dass wir uns irgendwann mal kennenlernen, denn wir wohnen gar nicht soweit voneinander entfernt und ich bin auch Zwillingsmami. Ich verfolge Deine Beiträge immer serh gerne, aber heute hatte ich fast selber Tränen in den Augen.
    Das tut mir so leid für Euch.

    Fühl Dich gedrückt.
    Ganz liebe Grüße
    Lagoona

  3. Melli 7. Juni 2016 at 07:48 - Reply

    OH mein Gott. Es tut mir so leid für dich. Ich wünsche dir gaaanz viel Kraft.

  4. Vera 7. Juni 2016 at 08:08 - Reply

    Liebe Katarina.

    Deine geschrieben Worte lassen mich erinnern – an „damals“ : Ich war so aufgeregt. Es war meine 1. Schwangerschaft und ich hatte meinen 2. Frauenarzttermin. Herzschlag war 3 Wochen zuvor deutlich zu sehen.
    Jetzt war ich (eigentlich) in der 12.SSW…und ich kann mich heute nur noch an wenige Einzelheiten erinnern. Aber dieser Blick meines Arztes hat sich festgebrannt. Dieser „ich-habe-keine-gute-Nachricht-Blick“.
    Kurz: Kein Herzschlag mehr. Klinik. Ausschabung. Leere. Verzweiflung. Selbstzweifel.

    Was mir geholfen hat? Nichts.
    Es ist die Zeit die das Ganze verblassen lässt…

    Ich habe danach 4 wunderbare Kinder bekommen. Jede einzelne Schwangerschaft war (zumindest am Anfang) voller Ängste und Sorgen das es wieder passiert : das kleine Wesen in mir stirbt und ich merke es nicht einmal.

    Es ist mein 1. Kind gewesen und in Gedanken da. Meinen Kindern habe ich davon erzählt. Nicht weinend, sondern glücklich für das was ich habe…

    Ich wünsche Dir, dass Deine Zeit die Du zum trauern brauchst, bald nicht mehr ganz so traurig ist.
    Der schlimme Schmerz geht vorbei. Ganz ehrlich… Und die Sonne wird wieder ganz hell strahlen.
    Lieben Gruß, Vera

  5. STEPHANIE WERMES 7. Juni 2016 at 08:36 - Reply

    Liebe Katharina
    Du hast mir aus der Seele gesprochen.
    Es zereisst einen innerlich und man kann nichts dagegen tun.
    Wir behalten unser Sternchen im Herzen und werden es nie vergessen.
    Fühlt dich gedrückt.

    Liebe grüße Stephanie

  6. Kerstin 7. Juni 2016 at 08:38 - Reply

    Der Cursor bllinkt und ich weiß nicht genau, was ich schreiben soll…es tut mir sehr Leid für euch! Ich musste grad echt weinen.. 🙁 Das alles so aufzuschreiben empfinde ich als mutig und es lässt einen kleinen Einblick zu, wie schlimm das sein muss. Wünsche euch viel Kraft :-*

    LG NeLuMum <3

  7. Nicole 7. Juni 2016 at 08:45 - Reply

    Och ne 🙁 du arme Maus 🙁 ich drück dich ganz doll <3 ich kenne das Gefühl, musste es leider auch einmal mitmachen 🙁

  8. Camilla 7. Juni 2016 at 08:50 - Reply

    Ich kann’s nur noch einmal sagen und ich sag’s immer wieder. Bitte fühl dich gedrückt von Mama zu Mama.
    Ich glaub vor allem nach 3 gesunden Kindern, kann man sich garnicht vorstellen, dass mit dem vierten Wunder etwas passieren könnte.
    Wenn ich könnte, dann würde ich dir ein Stück Schmerz wegnehmen, aber ich weiß leider viel zu gut, dass das niemand kann.
    Aber wenn die Sterne funkeln, dann ist der Stern, der am hellsten leuchtet ein kleiner Gruß von einem Kind, das zu euch gehört.

  9. Yvonne Müller 7. Juni 2016 at 08:56 - Reply

    Liebe Katharina,
    über Motherbook bin ich zufällig über deinen Blog und diesen Eintrag gestolpert und ich möchte dir sagen wie schrecklich leid es mir tut. Ich persönlich habe keine Erfahrung mit einem Verlust in der Schwangerschaft aber unser Sohn ist mit 7 Wochen verstorben. Ich weiß also dass all diese lieb gemeinten Ratschläge à la ‚Kopf hoch‘, ‚Ihr könnt es ja wieder probieren‘, ‚Ihr seid noch jung‘, und ‚Du musst für deine Kinder/die anderen da sein‘ überhaupt nicht helfen. Darum schicke ich dir einfach nur unendlich viel Kraft und eine liebe Umarmung,
    Yvonne mit Mats fest im Herzen und Miina fest an der Hand ♡

    • Jana 8. Juni 2016 at 18:02 - Reply

      Wir haben unseren 2. Sohn ,Mats, in der 37. SSW verloren. Ich hoffe, ihr habt jemanden zum reden, heulen oder einfach nur zum zusammen schweigen. Es wird irgendwann „einfacher“. Aber die Trauer wird bleiben.
      Fühlt euch einfach nur still umarmt. Viel Kraft für die kommende Zeit.

      Jana mit
      M1+M3 an der Hand und M2 für immer im Herzen ????

  10. Jasmin Schuster 7. Juni 2016 at 09:24 - Reply

    Liebste katarina, das zu lesen tut mir so unendlich leid für dich. Und es erinnert mich wieder an den 17.06.2012
    Es ist schon so lange her, aber es ist trotzdem noch so präsent. Grade so kurz vor diesem Datum ist es wieder allgegenwärtig. Es tut so weh, ich muss mich wirklich zusammen reißen, nicht weil ich will, sondern weil ich noch 3 Kids habe die doch ihre Mama brauchen. Es ist eine schreckliche Erfahrung. Keiner kann dir dieses Gefühl abnehmen, man kann nur Anteil haben. Sätze wie die der Ärzte im Krankenhaus sind so schrecklich. An diesem Tag, dem 17.06 bekam ich gegen 18Uhr plötzlich Blutungen, fuhr ins Krankenhaus und die Ärztin sagte ich wäre garnicht schwanger, warum ich ihre Zeit vergeude. Die Schwangerschaft war allerdings vom Frauenarzt bestätigt und der erste Ultraschall War schon gemacht.
    Das verletzt ungemein.
    Ich würde dir gern sagen es wird alles wieder gut, es wird besser. Tut es aber nicht, zumindest bei mir nicht. Es wird anders, man geht mit dem Schmerz anders um. Trotzdem stelle ich mir manchmal die frage wie würde mein Engel heute aussehen, was würd sie (ich bin von einem Mädchen überzeugt und habe sie Lena getauft) gern mögen, welche CharakterZüge würde sie besitzen, wäre sie auch blond oder brünett.
    Das sind quälende fragen, dennoch stelle ich sie mir.
    Ich wünsche dir und deinem Mann das ihr für euch einen weg findet mit dem Schmerz zu leben, die Trauer zu verarbeiten, das Geschehene zu verarbeiten. Worte können dir nicht helfen oder dich gar trösten, ganz egal wie gut und liebevoll sie gemeint sind. Ich wünsche dir einfach Kraft, alle Kraft der Welt die du brauchst. Du bist leider nicht allein, es hilft vielleicht mit jemandem zu reden der auch durch diese schlimme Zeit gehen musste. Fühle dich gedrückt.

  11. Einer schreit immer 7. Juni 2016 at 09:25 - Reply

    Ich wusste das nicht. Unglaublich wie stark du das gemeistert hast. Ich denke an dich und weiß wovon du sprichst! Fühl dich ganz fest gedrückt! Irgendwo am Himmel leuchtet dein Stern für die Ewigkeit….

  12. Heike 7. Juni 2016 at 09:29 - Reply

    Fühl dich mal ganz fest gedrückt. Und auch, wenn es hart klingt, dass man es anderen Schwangeren gerade nicht gönnt, kann ich es doch verstehen. Auch ich habe ein Baby verloren, die erste Schwangerschaft war plötzlich mit nur einem Satz des Frauenarztes vorbei. Ausschabung am 23.12. und dann dieses unglaublich leere Gefühl zu Hause. Keine hat das Recht sich in den Kommentaren nicht zu benehmen. Ich musste mir so manchen Satz anhören, der wie ein Stich ins Herz war. Ich wünsche dir, dass du in so einem Fall stark bist und weghören kannst.
    Ganz liebe Grüße, Heike

  13. Monja 7. Juni 2016 at 10:10 - Reply

    Mein Beileid Liebes

  14. Thea S. 7. Juni 2016 at 10:21 - Reply

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für diese schwierige Zeit ❤️

  15. Yvonne 7. Juni 2016 at 10:25 - Reply

    Es tut mir so leid für dich, wünsche euch ganz viel Kraft

  16. Conny 7. Juni 2016 at 10:40 - Reply

    Es tut mir sehr leid für Euch.

  17. Biene 7. Juni 2016 at 10:41 - Reply

    Fühl dich gedrückt! <3

    Egal wie kurz man nur schwanger war oder wieviele Kinder man schon hat, so etwas ist immer schwer und tut weh.

    Ich hatte auch einen Missed Abort bevor ich mit meiner ersten Tochter schwanger war – schlimm fand ich, dass es so überraschend kam, ganz ohne Vorwarnung.

    Ich wünsche dir alles Gute und viel Kraft!

    Liebe Grüße, Biene

  18. Claudia Ohnegleichen 7. Juni 2016 at 10:52 - Reply

    Liebe Katharina, erst dachte ich es wäre wieder ein Gastbeitrag, dann habe ich immer wieder aufs Datum schauen müssen. Jetzt bin ich ganz platt und traurig. Fühle dich gedrückt.

  19. Melanie 7. Juni 2016 at 10:54 - Reply

    So hatte ich gestern den Artikel interpretiert. Es gibt nichts schlimmeres was einem passieren kann. Ich wünsche dir bzw. Euch ganz viel Kraft. Dicke Umarmung! !

    Melanie (Engel_Melli)

  20. Juliane 7. Juni 2016 at 10:54 - Reply

    Liebe Katarina,

    ich kann total gut nachempfinden, wie du dich fühlst!
    Ich habe vor ziemlich genau drei Jahren genau dasselbe durchgemacht wie du. In der 10. SSW wurde ein Missed Abort festgestellt.
    Für mich war es damals die erste Schwangerschaft und es hat mich wie ein Schlag getroffen. Voller Erwartung sind mein Mann und ich zum US gefahren und was sah man:… nichts?! Bzw. doch etwas, aber viel zu klein und kein Herzschlag vorhanden. Meine Ärztin versuchte mich damals auch aufzumuntern mit dem Satz: wenigstens wissen Sie, dass Sie schwanger werden können.“ Sie meinte es lieb, aber das half mir damals auch nicht. Man weiß ja auch nicht, woran es gelegen hat. Ich machte mir Sorgen, dass generell etwas nicht stimmt mit mir. Aber es werden ja bezüglich der Ursache keine Untersuchungen gemacht. Man muss das Ganze erst dreimal erleben bevor wirklich geschaut wird, welche Ursache dem zugrunde liegt. Ich kam dann auch ins Krankenhaus zur Ausschabung, was für mich mit das Schlimmste an der Sache war, da ich eine ganz furchtbare Schwester hatte, die es noch alles viel schlimmer machte.
    Damals hatte es direkt nach einem ÜZ geklappt. Da bin ich total locker an die Sache rangegangen a la: „jetzt probieren wir es halt mal“. Nach der Fehlgeburt war es natürlich weit her mit meiner entspannten Einstellung. Ich wollte sofort wieder schwanger werden. Dann hat es 5 Monate gedauert, was ja auch noch völlig im Rahmen ist, aber ich war mehr als ungeduldig. Als es dann geklappt hat, machte ich mir natürlich die ganze Zeit Sorgen. In der 1. Schwangerschaft bin ich einfach davon ausgegangen, dass schon alles gut geht. Dieser Optimismus war leider wie weggeblasen. Aber was soll ich sagen: nur dadurch war es meinem Sohn möglich zu leben. Nie wäre er, so wie er ist, heute da. Es gäbe ihn einfach nicht und diese Vorstellung ist für mich mittlerweile mehr als absurd. Es sollte also so sein. Für ihn. Glaub mir, in einem Jahr seid ihr vielleicht sogar schon zu vier oder auch zu fünft 🙂 Ich wünsche dir viel Kraft und ganz viel Optimismus! <3 LG, Juliane

  21. Linde 7. Juni 2016 at 11:17 - Reply

    Fühle dich ganz doll gedrückt.

  22. Peggy Hauptmann 7. Juni 2016 at 11:21 - Reply

    Liebe Katarina,

    mir kamen die Tränen bei deinem Eintrag. Du bist unglaublich mutig, deine Erfahrungen, Gefühle und Schmerzen öffentlich zu teilen und ich ziehe meinen Hut davor. Niemand, der selbst diese Enttäuschung durchlebt hat, kann ansatzweise nachvollziehen wie schwer es sein muss.

    Ich drück dich und schick dir ganz viel Kraft!

    Liebe Grüße
    Peggy
    (frauelein_motte)

  23. Michelle 7. Juni 2016 at 11:37 - Reply

    Ohne Worte da ich genau weiß was du fühlst. Einfach nur eine Umarmung schickend in dem Wissen das sonst nichts hilft (und auch das nur wenig)

    Bitte nimm es dir nicht so zu Herzen das du an den Geburtstagen deiner Mädels diesesmal nicht übergesprudelt bist vor Freude. Du bist auch nur ein Mensch mit eigenen Gefühlen. Motti, Wawi und Nini haben eine wunderbare Mutter die mit Sicherheit die nächsten Geburtstage zu etwas ganz besonderem machen wird.

  24. Hanna (du weißt schon!) 7. Juni 2016 at 11:57 - Reply

    Hallo Katharina!

    Alles ist bei mir wieder hochgekommen. Es ist ganz genau ein Jahr her.
    Ich habe wie du 2 gesunde Kinder.
    Das dritte war nicht geplant. Und doch eine Mutter liebt ihr Kind egal ob 10. SSW oder 20 Monate.
    Wie bei dir alles so ähnlich. Der Blick der Ärztin („etwas ist nicht in Ordnung“), auf der Straße waren auf einmal alle schwanger…Ausschabung war die Hölle (15.6.15)
    12.SSW endete meine Fahrt mit der transibierischen Eisenbahn und trozdem denke ich oft wie unser Alltag mit einem 5 Monate altem Baby jetzt wäre. …
    Ich wünsche dir soviel Kraft. Die Sonne geht trotzdem jeden Tag auf und in unserer Erinnerung bleiben alle unsere Kinder!

  25. Silva 7. Juni 2016 at 12:15 - Reply

    Liebe Katharina, das tut mir sehr leid ???? . Ich wünsche dir und deinem Mann viel Kraft und schicke dir eine Umarmung!

  26. Sabine 7. Juni 2016 at 12:16 - Reply

    Hallo Katharina…
    Als erstes es tut mir wirklich leid das ihr euer Baby gehen lassen musstet. Ich kann dir 100% nachfühlen.
    Auch wir mussten diese Erfahrung machen nach zwei gesunden Kindern. Nur der Unterschied war das ich mir selber verboten hatte zu trauern und wir es niemanden gesagt hatten. Das würde ich anders machen. Nimm dir deine Zeit zum trauern… das ist ganz wichtig. Und bei uns war es ein jahr später soweit das wir unser drittes Wunder im arm halten durften.

    Fühl dich gedrückt. Liebe Grüsse Sabine

  27. Anabel 7. Juni 2016 at 12:17 - Reply

    Liebe Katarina,
    als ich deinen Post las, musste ich mich erst einmal etwas sammeln, wollte dir aber unbedingt einen Kommentar da lassen.
    Um ehrlich zu sein, weiß ich immer noch nicht, was ich sagen soll. Ich wünsche dir und deinem Mann daher auf diesem Wege viel Ruhe und Kraft!
    Viele Grüße,
    Anabel

  28. Sabine 7. Juni 2016 at 12:26 - Reply

    Ich drücke dich!

  29. Antje 7. Juni 2016 at 12:27 - Reply

    Ich drück dich und umarme dich.
    Jede Frau, die das selbst erlebt hat, kann deinen Schmerz verstehen.
    Dein Sternenkind wird für immer in deinem Herzen bleiben.

  30. Sabrina 7. Juni 2016 at 12:48 - Reply

    Es tut mir wirklich von Herzen leid, was euch als Familie passiert ist. Mit deinem Artikel hast Du mich derart gefesselt, wie es schon sehr lange keiner mehr geschafft hat. Deine Worte: „Tschüss Baby, ich liebe Dich!“ gehen mir dermaßen unter die Haut und werden nachklingen. Sie sind leider total wahr und deshalb so unglaublich schlimm. Ich kann es mir gar nicht vorstellen, wie schrecklich es ist sein Baby zu verlieren. Und das möchte wohl auch niemand. Aber auch ich habe es fast erlebt. Und selbst das kann ich bis heute nicht verkraften.
    Ich wünsche euch alles Gute ????.

  31. Janina 7. Juni 2016 at 13:03 - Reply

    „Lost you before I found you,
    Gone before you came,
    But I love you just the same.
    Missed you before I met you,
    On earth we never can,
    But in heaven we’ll meet again“

    Ich fühle mit dir.
    Lass die Trauer zu. Sie ist wichtig.
    Ich wünsche Euch viel Kraft!!
    Janina

  32. Perlenmama 7. Juni 2016 at 13:04 - Reply

    Oh man, das tut mir so leid. Ich drücke dich ganz doll und hoffe, dass du schnell einen Weg für dich findest um damit klar zu kommen. Sehr mutig, dass du das so teilst, ich ziehe meinen Hut vor dir.

    LG

  33. Inga 7. Juni 2016 at 13:15 - Reply

    Liebe Katharina,

    ich konnte deinen Text nicht bis zum Ende lesen weil ich so sehr am heulen bin. Ich weiß auch gar nicht so genau, was ich sagen soll…es tut mir so unendlich leid für dich, für euch und ich wünsche dir alles Gute dieser Welt und unendlich viel Kraft, damit es dir bald besser geht.

    Danke dir für deine Ehrlichkeit, danke für diesen Text, den ich irgendwann zuende lesen werde.

    Alles Gute!

  34. Andrea 7. Juni 2016 at 13:22 - Reply

    Ich fühle mit Dir! Ich weiss es ist hart – aber es wird mir der Zeit besser. Versprochen.
    Es gibt mir auch so vor einigen Jahren.

    Ich wünsch Dir Kraft – viel Ablenkung und ein sanftes Heilen

  35. Tante Emma 7. Juni 2016 at 13:50 - Reply

    Alles, was mir an tröstenden Worten durch den Kopf schießt, kommt mir so unbeholfen vor, so unangemessen.

    Deine Trauer hat ihre Berechtigung. Ich wünsche Dir nur, dass es schnell heller um Dich wird. Nicht, um zu vergessen oder zu verdrängen, sondern damit Du ausreichend Kraft findest.

    <3

  36. Miriam 7. Juni 2016 at 14:09 - Reply

    Liebe Katarina,

    ich bin sonst nur eine stille Leserin, aber auch ich möchte euch Kraft und Zeit zum Trauern wünschen. Es tut mir so Leid ???? Fühl dich umarmt…

  37. P. 7. Juni 2016 at 14:19 - Reply

    Ich weine beim Lesen. Und weiß nicht, was ich sagen oder schreiben soll. Alles klingt irgndwie .. nicht richtig.
    Deswegen schreibe ich gar nichts. Drücke dich nur unbekannterweise .. und wünsche dir und deiner Familie alles Gute.

  38. Froillein Flemmer 7. Juni 2016 at 14:34 - Reply

    Ich wünsche dir viel Kraft.Dieses schiksal teile ich mit dir. Ich habe mein „KInd“ im letzten Oktober verloren u weis wie es an den kräften zerrt.aber es wird besser Es tut mir unendlich leid das dir das passieren musste.

  39. Melanie 7. Juni 2016 at 14:48 - Reply

    Hallo, ich bin (noch) keine Mutter nur Erzieherin und Stiefmutter am Wochenende, und fand deinen Bericht wirklich sehr tapfer. Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft. Danke für deine Offenheit und Ehrlichkeit.

  40. Nicole Zeidler 7. Juni 2016 at 15:14 - Reply

    Ach Mensch, ich kann dich verstehen.
    Egal wie viel Kinder man bereits an der Hand hat, jedes kleine Herz das geschlagen hat und nicht dabei ist fehlt.
    Ich nehme dich fest in den Arm und sage dir, du darfst Traurig sein genau so lange wie du es brauchst.
    Du darfst dieses Baby immer im Herzen tragen und es wird als Schutzengel über euch wachen.

  41. Julia 7. Juni 2016 at 16:34 - Reply

    Dafür gibt es keine Worte. Ich weiß leider, wie du dich fühlst und umarme dich virtuell ganz lieb.

  42. Mine 7. Juni 2016 at 17:13 - Reply

    Liebe Katharina,

    Ich kann dich soooo soooo gut verstehen. 2010 erging er mir ähnlich. Ich habe am 12.10.10 positiv getestet, im 1. ÜZ .. Einerseits freute ich mich, andererseits machte ich mir direkt Gedanken, wie ich mich wohl fühlen würde, wenn ich eine Fehlgeburt hätte (ich war da 21 Jahre alt – da denkt man an sowas ja eigentlich nicht).

    Beim ersten Besuch beim FA sah man noch nicht wirklich was, es war zu früh. 2 Wochen später sah man etwas, aber noch kein Herzschlag. Mein Arzt sagte mir schon da, das es möglich sei, dass es eine verkümmerte Schwangerschaft ist, er aber dem Baby und uns nochmal 2 Wochen gibt. Einen Tag bevor ich meinen nächsten Termin hatte, bekam ich zu Hause eine Sturzblutung. Da dachte ich eigentlich es sei vorbei. Bin dann direkt zum Arzt und was sah ich auf dem Monitor? Mein Baby, mit Herzschlag. Ich sollte ins KH und musste liegen. Das Blut kam durch einen großen Bluterguss. Nach einer Woche würde ich entlassen, aber das Baby war für die eigentliche Woche zu klein. Sonntag würde ich entlassen und bei der Abschlussuntersuchung habe ich schon nichts mehr gesehen. Am Montag sollte sich das beim Arzt bestätigen. Am Donnerstag gab es das Gespräch zur Ausschabung und am Freitag wurde diese durchgeführt. Es war furchtbar dort .. Auch danach gab es Komplikationen und ich habe 2 Wochen nur im Bett gelegen und geheult. Noch heute fällt es mir schwer darüber zu sprechen, aber dieses Baby ist nie vergessen. Und ich habe da erstmal
    Gemerkt, wer alles in meinem Umfeld gleiches durchhatte.

    Fühl dich ganz feste gedrückt!

    Mine

  43. Jule 7. Juni 2016 at 17:30 - Reply

    Meine Liebe. Es ist wirklich schwierig für deine Worte nun einen Kommentar zu schreiben. Es tut mir sehr leid und ich kann alles was du schreibst nachvollziehen obwohl es mir noch nicht passiert ist. Und ja….vermutlich ksnn man es auch nur erahnen. Dass du bereits drei wundervolle Kinder hast mindert sicher nicht den Verlust. Das hab ich vielleicht in kinderlosen Zeiten mal gedacht. Quatsch! !!ich hoffe dass es beim nächsten Mal reibungslos funktioniert auch wenn wieder Ängste durchgestanden werden müssen. Aber dafür habt ihr euch und gemeinsam schafft ihr das. Fühl dich doll umarmt. …ich hoffe es hilft ein kleines bisschen.

  44. Sigrid 7. Juni 2016 at 19:19 - Reply

    Oh wie traurig :'( das tut mir so unendlich leid! Konnte leider auch nicht zu Ende lesen, hol ich noch nach… Hatte nach dem „Zugfahrt-Text“ schon böse Vorahnungen… Drücke euch in Gedanken gaaaaaanz fest!!!

  45. Eva 7. Juni 2016 at 19:41 - Reply

    Ich finde es unglaublich mutig und toll, dass Du Deine Geschichte hier so teilst. Mir ging es vor zwei Jahren ebenso und ich fühlte mich oft so unverstanden und allein mit dem Thema und der Trauer. Es ist so wichtig, dass man darüber spricht/schreibt, damit es einfach kein Tabuthema mehr ist!
    Gerade wenn man schon Kinder hat, geht das Leben einfach (gnadenlos) weiter, auch wenn man selbst sich dafür gerade gar nicht in der Lage fühlt.
    Auch ich wünsche Dir ganz viel Kraft und auch die nötige Zeit zum Innehalten

  46. Mama 2.0 7. Juni 2016 at 20:10 - Reply

    Liebe Katharina,
    danke. Einfach nur danke, dass du deine Erfahrungen so detailliert aufgeschrieben und uns daran teilhaben lassen hast. Das klingt jetzt doof, aber jede, die diese schreckliche Situation schon ein Mal erlebt hat, kann zu 100% nachvollziehen, wie es sich für dich angefühlt hat und wie sehr es schmerzt, wenn um einen herum gefühlt die ganze Welt glücklich oder im Babyrausch ist… Ich wünsche euch alles alles Gute und weiß, dass nichts trösten kann. Es aufzuschreiben, war jedenfalls eine gute Entscheidung. Nehmt euch die Zeit, die ihr braucht. Es ist völlig ok, nicht in Partystimmung zu sein und sich die Zeit zum Trauern zu nehmen. Mama ist man ja bekanntlich ab dem zweiten Strich auf dem Test… Ich drück dich und schicke ganz viele gute Gedanken! <3
    Vivi

  47. Britta 7. Juni 2016 at 20:26 - Reply

    Du Liebe,
    Es tut mir sehr leid. Ich habe das auch erlebt und eine Weile gebraucht, bis ich nicht mehr so furchtbar traurig war. Und die darauf folgende Schwangerschaft war erst mal ein großes Angstding. Doch als ich dann wusste, dass es Zwillinge sind und alles gut aussah, wurde es stetig besser.
    Die Situation im Krankenhaus habe ich beinahe eins zu eins so erlebt. Nur dass die Ärzte eher erleichtert waren, wenn ich sagte, ich hätte schon zwei Kinder. Als jätten sie viel mit Fehlgeburten zu tun, wo die Mütter eben noch keine Kinder hatten.
    Am Ende habe ich nun 4 Kinder und alles ist gut. Trotzdem hat mir die Fehlgeburt mein Gefühl der körperlichen Unverwundbarkeit genommen. Ich bin zweimal so hopplahopp schwanger geworden, dass eine Fehlgeburt für mich völlig ausgeschlossen schien. Zu akzeptieren, dass es mir genauso passieren kann, war wirklich sehr schwer.
    Ich wünsche Dir eine gute Heilung und wenn es soweit ist ein ganz wunderbare und angstfreie Schwangerschaft.
    Herzliche Grüße
    Britta

  48. Katja 7. Juni 2016 at 20:27 - Reply

    Liebe Katharina,
    fühle dich mal ganz lieb gedrückt, das sollte keine Frau durchleben müssen, finde ich.
    Aber es wird wieder besser, auch wenn gerade der Schock tief sitzt und man von dir gerade keine Wunder erwarten sollte, das braucht Zeit.
    Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe, dass du viel Ablenkung hast. <3
    Alles Liebe,
    Katja

  49. Barbara 7. Juni 2016 at 20:27 - Reply

    Hallo!
    Fühl dich gedrückt.
    Deine Geschichte erinnert mich an meine: Missed Abort bei 11+6 mit Krankenwagen nachts zur Ausschabung (03/2009)…
    Es hat seeehr lange gedauert, bis ich das verwunden habe. Zumal wir auch ziemlich lange auf dieses Kind hingearbeitet haben. Ich habe danach noch zwei wundervolle Kinder bekommen (01/2011 und 01/2015). Aber manchmal kommt doch der Gedanke an das erste Kindlein zurück…
    Alles Liebe!

  50. Henrike 7. Juni 2016 at 20:31 - Reply

    Hallo Katarina,
    es ist sehr mutig von Dir über dieses, immer noch totgeschwiegene, Thema zu schreiben.
    Außer den Betroffenen sind die Mehrzahl der Menschen gar nicht in der Lage diese Situation zu verstehen und zu reagieren. Aus Schutz sagen sie Dinge, die so völlig absurd sind…
    Als Sternenkindmama bist Du nicht allein und Du darfst (JEDERZEIT) trauern, wenn Dir danach ist. Das gilt auch für den Sternenkindpapa.
    Ich möchte Dir nur anbieten, da ich für Sternenkinder nähe, solltest Du ein Erinnerungsstück wollen, melde Dich gerne bei mir.
    Fühl Dich umärmelt und gedrückt mit der Gewissheit, dass das hellste Sternchen am Himmel nur für Dich strahlt.

  51. Küstenmami 7. Juni 2016 at 20:51 - Reply

    Ach, Du Liebe, Du Arme, ich denke so an Dich! Ich konnte auch nicht verstehen, warum nach zwei gesunden und putzmunteren Küstenkindern mein Küstenmini einfach gestorben ist… Ich vermisse es unglaublich, auch weiterhin.

    Und es muss doch möglich sein, dass man bei einem so schrecklichen und einschneidenden Ereignis im Krankenhaus etwas liebe- und würdevoller begleitet wird – es wäre schön, wenn sich da etwas täte (vor allem in den Köpfen/Herzen). Auch wenn in dieser Situation nichts „schön“ sein kann, so muss „angemessen“ oder eben „würdevoll“ doch irgendwie möglich sein!

    Fühl Dich nochmals gedrückt!
    Küstenmami

  52. Vanessa 7. Juni 2016 at 20:56 - Reply

    Fühl Dich auch von mir gedrückt. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und alles erdenklich Gute. Liebe Grüße aus Köln.

  53. Sabine 7. Juni 2016 at 21:01 - Reply

    Liebe Katharina,
    mein Beileid für deinen – euren – Verlust.

  54. Scaramira 7. Juni 2016 at 21:20 - Reply

    Fühl dich gedrückt, mir kommen selber die Tränen hoch, dabei liegt es bei mir schon 5 Jahre zurück. Ich vermisse dieses kleine Wesen noch immer.
    Ich hoffe für dich wird es nun von Tag zu Tag einfacher damit umzugehen und das du genug Freunde hast die richtig zuhören.
    Grüße
    Mira

  55. Rike 7. Juni 2016 at 21:26 - Reply

    Ich habe keine Worte, aber ich fühle mit dir und nichts, was ich schreiben könnte, macht es besser für dich… Ich hoffe, das Schreiben hat es aber getan. In Gedanken bei Dir, Deine Rike

  56. Steffi 7. Juni 2016 at 21:26 - Reply

    Hallo Katharina!
    Ich verstehe dich so gut! Wir haben 4 Sternchen, 4x brach mein Herz und jedes Mal dachte ich es geht nicht mehr weiter mit mir.
    Isaacs Schwangerschaft war meine allererste Schwangerschaft. Klar wusste ich, dass es Fehl- und Totgeburten gibt, aber sowas passiert doch nur den anderen. In der 13. Woche war dann DER Ultraschalltermin. Meine Ärztin suchte und suchte, aber es gab keinen Herzschlag mehr. Ich ging zum letzten Mal schwanger ins Bett und am nächsten Morgen war die Ausschabung.
    Das größte Problem in den Krankenhäusern ist die Routine. Für die ist es „Alltag“, da vergisst man schnell dass es für den Gegenüber eben nicht so ist. Mir wurde beim Ultraschall nach der Ausschabung der Monitor hingedreht mit dem Satz: „Jetzt ist alles wieder so wie es sein sollte!“. Hätte mein Baby dann nicht bei mir sein müssen? Nix war wie es sein sollte! Als ich aus der Narkose erwachte war mein 1. Gedanke, dass mein Sohn jetzt nicht mehr da war dabei wussten wir das Geschlecht nicht einmal. Da mein Mann den Namen Isaac schön fand und wir nicht immer „es“ sagen wollten nannten wir unser Sternchen Isaac. Innerhalb der Familie durften wir uns anhören wir seien abartig weil wir es beerdigen ließen und man fragte mich wenige Tage nach der Ausschabung ob ich etwa immernoch traurig deswegen sei.
    Die Schwangerschaft Nr. 2 verlief zwar ruhig aber dennoch machte ich mit Stress. Ich konnte mich nicht fallen lassen und hatte tierische Verlustängste. Am Ende ging alles gut und wir bekamen unseren gesunden Sohn Lennard. Wir wussten schon immer, dass wir zwei gemeinsame Kinder wollten. Mein Mann brachte eine Tochter (inzwischen so gut wie 14 Jahre alt) mit in die Ehe, die auch bei uns wohnt und für mich der Beweis ist dass man für Mutterliebe nicht zwangsläufig die gleiche DNS braucht.
    Schwangerschaft Nr. 3 blieb herzschlaglos. Wir rechneten schon mit dem Schlimmsten, trotzdem riss es uns den Boden unter den Füßen weg als ich genau am 12. Geburtstag meiner Stieftochter morgens zu Hause unser Kind auf der Toilette verlor. Leonie war furchtbar traurig und hatte sofort den Namen Jonas im Kopf und so wurde es ein Jonas.
    Schwangerschaft Nr. 4 endete kurz nach dem positiven Test und war nicht garnicht richtig realisiert.
    Schwangerschaft Nr. 5 entpuppte sich als Eileiterschwangerschaft und ich musste notoperiert werden da mein linker Eileiter zu platzen drohte. Nr. 4 und Nr. 5 habe ich, glaube ich, nie wirklich realisiert. Es passierte so schnell hintereinander und alles war so schnell vorbei. Daher hatten wir uns nie Namen für die beiden überlegt.
    Wir beschlossen einen allerletzten Versuch und schon bald erfuhren wir von der Schwangerschaft Nr. 6. Laureen kam am 26. 12.2015 zur Welt. Die Ärzte entschieden sich am 25.12. zu einer Einleitung da sie eher klein und zierlich war und seit Anfang Dezember kaum mehr wuchs. Für uns ist Laureen ein wahres Weihnachtswunder und ich bin so dankbar für all unsere Kinder! Wir haben 3 Kinder an den Händen und 4 Kinder, die von oben aufpassen.
    Oft hörten wir den Spruch „das wird schon wieder“. Ich kann dir nur sagen es wird, aber nicht „wieder“! Der Schmerz geht nie weg, er verändert sich. Heute kann ich auch mal am Kindergrab stehen ohne zu Weinen und ich weiß hätte es Isaac, Jonas oder zwei der anderen gegeben wären Lenny und Laureen heute nicht da.
    Erschreckenderweise muss ich dir recht geben. Laureen ist jetzt 6 Monate alt und ich trauer oft meiner Figur hinterher und motze über meine Fettpolster, die einfach nicht verschwinden wollen. Dein Post hat mich daran erinnert, dass es hätte auch anders laufen können und dafür danke ich dir! Du hast mir die Augen geöffnet. Ich wünsche euch alle Kraft der Welt und zünde eine Kerze für euer Kleines an. Fühl dich unbekannterweise ganz fest umarmt!

  57. Nane 7. Juni 2016 at 21:39 - Reply

    Eben die Facebook-Kommentare gelesen und den Kopf geschüttelt. Warum soll man nicht über seine Gefühle schreiben dürfen? Muss man schlimme Erfahrungen totschweigen? Es gibt bestimmt Menschen, die das lesen und sich denken „mir ging es genauso“. Trauer bewältigen die wenigsten Menschen durch schweigen. Wenn es auch nur einem Menschen hilft, ist es gut. Diese Erfahrung ist eine von vielen, die manche gerne einfach unter den Teppich kehren wollen. Ein weiteres Tabu, das in ein paar Jahren keines mehr sein wird. Liebe Katharina, ich wünsche dir viel Kraft für die Trauerzeit und lass dich von negativen Kommentaren nicht entmutigen. Schreib weiter. Irgendwo sitzt eine Sternkindmama, liest, weint und denkt sich „andere fühlen auch so, ich bin nicht alleine“.

  58. Anke 7. Juni 2016 at 21:58 - Reply

    Bitte lasse wirklich Deine Schilddüse checken! Für Dich und ggf das nächste Kind. Und bitte bei einem Facharzt, der nicht nur TSH, sondern auch die freien Werte mit bestimmt. Eine Erkrankung der Schilddrüse kann viele Symptome haben oder auch gar keine. Och hoffe, dass du diese schwere Zeit schnell überstehst!!

  59. Susanne 7. Juni 2016 at 22:05 - Reply

    Vielen Dank für Deinen Bericht. Sicher ist er nicht nur für Dich wichtig, sondern hilft auch vielen anderen, die dies erlebt haben. Fühl Dich umarmt.

  60. Michaela 7. Juni 2016 at 22:16 - Reply

    Danke für Dein Vertrauen, uns von Deinem Verlust zu schreiben.Ich drücke Dich unbekannterweise!

  61. Janet 7. Juni 2016 at 22:19 - Reply

    Ich umarme dich ! ????

  62. Silke 7. Juni 2016 at 22:42 - Reply

    Danke.

    Du hilfst mir damit sehr.

    Danke das ich es lesen konnte.

    Mehr vermag ich im Moment nicht zu schreiben.

  63. Tanja 7. Juni 2016 at 22:44 - Reply

    Liebe Katarina,
    Sitze hier und heule. Du schreibst mir aus der Seele. Es sind unsere Kinder, egal wie lange sie bei uns seien durften. Meine Beiden Sternchen aus den letzten 9 Monaten vermisse ich wahnsinnig.
    Ich wünsche dir viel Kraft.
    Der Schmerz wird weniger, aber vergehen wird er wohl nie.

  64. Cizoba 7. Juni 2016 at 22:44 - Reply

    Das ist wirklich schlimm zu lesen. Mein Beileid und viel Kraft wünsche ich dir. Jedes Baby ist etwas Besonderes. Egal ob das Erste oder das Zehnte ❤️ Liebe grüße Cindy

  65. Sina 7. Juni 2016 at 22:51 - Reply

    Fühl dich ganz fest gedrückt :-((((
    Ich fühle mit dir….

    Bei mir war es meine erste Schwangerschaft, bei der der Herzschlag einfach nicht schlagen wollte. Ich hasste genauso wie du alle Schwangeren…. Und um mich herum sah ich nur Schwangere… Einfach furchtbar.
    Aber am Schlimmsten fand ich, dass das Kind einfach nicht mehr existierte und es überhaupt niemand mit bekommt. Wie als ob es nie existiert hätte…

    Ich hatte das Gefühl, dass es ein Mädchen gewesen wäre und gab ihr den Namen Mara. Vll hilft dir das ja auch…

    Ich liebe dein Bild…. Ich wünschte, ich hätte auch so eins….

  66. Irene 7. Juni 2016 at 22:54 - Reply

    Liebe Katharina,

    manchmal kann man das Leben einfach nicht verstehen. Die Ungerechtigkeit…warum ich….
    Ich wünsche DIR ganz ganz viel Kraft. Dein Baby wird sich einen anderen Zeitpunkt aussuchen dich wieder zu sehen. Es möchte nur, dass du durch diesen Schmerz wächst und ihn verstehst.
    Alles im Leben hat einen SINN liebe Katharina!

    Ich schicke dir viel Kraft!

    Alles Liebe

  67. Steffi 7. Juni 2016 at 23:03 - Reply

    Es tut mir sehr leid. Ich denk an Euch und drücke Dich aus der Ferne. Ich wünsche Euch viel Kraft und liebe Menschen um Euch herum.
    Alles Liebe,
    Steffi

  68. Nicole G 7. Juni 2016 at 23:45 - Reply

    Mir fehlen gerade die Worte, deshalb möchte ich Dich virtuell ganz lieb drücken, damit Du weißt das ich an Dich denke und Dir gaaaanz viel Kraft sende.

  69. Henni 8. Juni 2016 at 00:48 - Reply

    Auch ich bin ganz bei dir. Ich wünsche dir ganz viel Kraft dieses furchtbare Erlebnis zu verarbeiten.. ich selbst hatte 3 Fehlgeburten und hätte den Wunsch ein Kind zu bekommen fast aufgegeben.. Zu schlimm ist dieser Schmerz. Zum Glück bin ich so „hartnäckig“ und habe (nach einer ziemlich angsterfüllten Schwangerschaft) vor fast einem Jahr meine gesunde Tochter zur Welt gebracht.. Dennoch werde ich ihre 3 Geschwisterchen nie vergessen.

    Im Krankenhaus zur Ausschabung war ich übrigens mit einer frisch gebackenen Mama auf einem Zimmer – deren Kind lag zwar auf der ITS, das machte es aber dennoch nicht erträglicher. Furchtbares System. Die „gut gemeinten“ BESCHISSENEN und VERLETZENDEN Sprüche der Menschen um einen herum geben einem den Rest.

    Ich wünsche dir nochmals alles erdenklich Gute und ganz viel Kraft <3

  70. JesSi Ca 8. Juni 2016 at 00:56 - Reply

    Meine Freundin – ich halte Deine Hand. Ich werde einfach an Deiner Seite sein. Kein Wort wird Dich trösten – wird den Verlust erträglicher machen. Ich bin einfach da und das immer.

    Ich war doch Patentante – ich hätte mein Patenkind so gerne kennen gelernt. Es wird mit meinem Sternchen spielen. Sie werden sich genau so unterschiedlich und genau so gleich wie sie sind verstehen und feste anfreunden. Auch diese Worte machen es nicht einfacher, auch nicht für mich nach 10 Jahren, aber irgendwie fühlt es sich gut an diese Gedanken zu haben.

    Katarina, Du bist meine Freundin und immer für Dich da!

    JesSi

  71. Frau Mümmel 8. Juni 2016 at 06:52 - Reply

    Keine Worte der Welt können dir diesen Schmerz nehmen, deshalb mache ich es wie ich es selbst am tröstendsten gefunden gefunden habe. Ich nehme dich stumm in den Arm und weine ein bisschen mit dir. Ich weiß, was du fühlst. Es ist die Hölle.

  72. Pippi 8. Juni 2016 at 07:53 - Reply

    Liebe Katarina, ich habe den Artikel heute morgen schon gelesen und mir fehlen die Worte. Bei dem Satz „Tschüss Baby. Ich liebe dich.“ musste ich weinen. Ich weiß selbst, dass nichts dieses Gefühl von einem nehmen kann. Keine lieb gemeinten Worte und nichts und niemand. Aber das muss es auch gar nicht. Eines Morgens wirst Du aufwachen und der Schmerz ist nicht mehr da. Die Traurigkeit bleibt, aber auch die wird weniger. Wichtig ist nur, dass Du jemanden hast, der Dich hält, der Dich auffängt! Ich drück Dich einmal ganz feste!

  73. Nadine 8. Juni 2016 at 07:57 - Reply

    Dein Verlust tut mir sehr leid. Egal, wie klein das Baby ist, die Vorfreude, die Pläne und auch die Bindung zu dem kleinen Menschen sind schon groß. So fühlte es sich für mich auch an. Viel Kraft für die kommende Zeit!

  74. Irina 8. Juni 2016 at 07:58 - Reply

    Ich bin selber gerade schwanger und werde ganz traurig so eine Geschichte zu lesen. Eine sehr gute Freundin verlor Ihr Baby in der 13SSW, ich bin nur 4 Wochen weiter als Sie es gewesen ist. Wir waren quasi gleichzeitig schwanger. Ich bin jetzt bereits in der 30 SSW und weis immer noch nicht wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll. Ich fühle mich ganz schlecht über mein Baby zu sprechen, was ja auch nicht richtig ist. Wie es sich entwickelt und wie groß und schwer es ist. Auch wenn Sie immer nachfragt und mir zusichert das es überhaupt nicht schlimm ist.

    Dieses Gefühl kann und will ich mir nicht vorstellen. Keine Frau sollte das! Ich würde daran zerbrechen. LG und fühl dich gedrück.

  75. Moni´s Bloghütte 8. Juni 2016 at 08:45 - Reply

    Hallöchen

    Ich spreche ein großes Lob an dich aus das du das so gut aufschreiben kannst. Ich habe das auch schon einige male hinter mir und das schlimmste daran ist wenn man diesen Satz hört ich höre keinen Herzschlag mehr. Mich traff es beim letzten mal im 8 Monat wo meine Ärztin mir mitteilte das sie keinen Herzschlag mehr hörte. Für mich brach eine Welt zusammen ich war 3 Monate zu Hause um das zu verarbeiten aber ich kann nur sagen es tut immer noch weh wenn man dran denkt. Aber es wird besser aber es wird nie vergessen. Ich drück dich einmal ganz fest und wünsche dir viel Ablenkung aber auch sehr viel drüber reden hilft auch wenn es weh tut.

    Liebe Grüße Moni

  76. Schpitzmuus 8. Juni 2016 at 10:00 - Reply

    Es tut mir unendlich leid! Auch wenn ich weiss, dass keine worte euren schmerz heilen können! Die zeit heilt wunden heisst es ja immer (ja! Ich hasse diese aussage!) aber es bleibt eine RIIIIESEN narbe auf ewigs zurück! Wir mussten unseren engel vor 6 jahren in der 23.ssw gehen lassen. Hoffe ihr findet euren weg, damit zu leben und die antwort, warum.
    Viele liebe leute, die zu euch und eurem engel stehen und euch einfach guttun! Alles gute!

  77. Melanie 8. Juni 2016 at 10:33 - Reply

    Ich kann dir voll nachfühlen. Hatte letztes Jahr leider 2x die Erfahrung machen müssen 🙁
    Ich muss immer an die beiden Geschwisterchen von meiner Tochter (3,5 Jahre) denken……
    Viel Kraft für dich und deine Familie

  78. Wandervogel 8. Juni 2016 at 10:36 - Reply

    Oh Mann, es tut mir so leid. Ich lese deine Blog schon seit einigen Monaten.

    Gerade in den 5 langen Wochen mit meinem Kind im Krankenhaus, kam 6 Wochen zu früh und 500 km von unserem Wohnort entfernt zur Welt, haben mich deine Artikel unterhalten und Kraft gegeben.

    Du wirst das Kleine nie vergessen, aber du wirst irgendwann mit dem Schicksal Frieden schließen.

  79. Ricarda 8. Juni 2016 at 10:37 - Reply

    Es tut mir so leid 🙁
    Aber vorallem nimm Dir die Zeit zu trauern.Das ist so wichtig.
    Das Baby War da und wird immer in euren Herzen sein.
    Trauer dauert eben aber so kann man das irgendwann abschließen.
    Viel Kraft und Liebe wünsche ich Euch ????

  80. Tina 8. Juni 2016 at 11:42 - Reply

    Ich wünsche die ganz, ganz viel Empathie der dich umgebenden Menschen. Ich finde es völlig legitim zu trauern und nicht zu funktionieren. Es ist sehr schlimm was dir da passiert ist, es ist gemein, es ist fürchterlich! Dir steht auch jetzt eine Hebamme zu, denk an dich!
    Liebe Grüße, fühl dich gedrückt, das Leben ist manchmal ein riesen A… :/

  81. Anne 8. Juni 2016 at 11:47 - Reply

    … ich fühle mit dir! Ich habe das gleiche letztes Jahr im Juli erlebt und auch wenn ich jetzt wieder schwanger bin,so fehlt eben dieser kleine Wurm, dessen Herz so kräftig gepuckert hat und den wir so gern im März diesen Jahres mit offenen Armen empfangen hätten.

    Es gibt keine Worte die darüber hinweg trösten, aber mit der Zeit wird es einfacher – man hört aber nie auf zu rechnen.
    *Wie alt wärst du jetzt* *Welche Haarfarbe hättest du wohl* *Würdest du deinem Bruder ähnlich sehen* und und und

    Ich hoffe, dass der Boden, der unter deinen Füßen verschwunden ist, irgendwann zurückgekehrt. Alles Alles liebe für dich.
    Mir laufen die Tränen …<3

  82. Trixi 8. Juni 2016 at 11:59 - Reply

    Ein Moment, der alles verändert. Ich sitze hier mit Tränen in den Augen und „fühle“ mit Dir. Es ist so schwer und so verdammt traurig, dennoch finde ich es sehr mutig von Dir darüber zu schreiben. Tröstende Worte sind für den Moment gut, helfen aber leider nur wenig. Der Schmerz alleine bleibt einem alleine. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft. Es wird immer ein Teil von Dir sein und bleiben. Ich hoffe, dass es irgendwann einfacher wird.

  83. Bubbejah 8. Juni 2016 at 12:09 - Reply

    Als ich deinen Post las, musste ich weinen, denn genau das, was du hier schreibst ist mir am 13.05.2016 passiert. Auch in der 10SSW. Genau der gleiche Ablauf wie du ihn beschreibst, allerdings wäre es mein zweites Kind und die dritte Schwangerschaft gewesen.
    Bei mir sind es jetzt fast 4 Wochen und ich kämpfe mich langsam in den Alltag zurück.
    Dein Satz „Ich vermisse nicht mehr DIESES Baby konkret sondern das Gefühl Schwanger zu sein.“ trifft den Nagel auf den Kopf.
    Nichts tröstet in dieser Situation, aber es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.
    Bleibe stark! …ich versuche es auch…und wieder! <3

  84. Sweta 8. Juni 2016 at 12:12 - Reply

    Danke! Für Worte, die mir seit Monaten im Herzen liegen und die ich nicht so niederschreiben könnte!

  85. Yvonne 8. Juni 2016 at 12:15 - Reply

    Es tut mir so leid. Ich sitze hier und weine stumm.
    Ich musste das 2x durchmachen. Und auch wenn ich seit Januar mein gesundes Mädchen im Arm halten darf, tut die Erinnerung an meine 2 Sterne unsagbar weh. Diese Kinder kann kein anderes ersetzen und sie werden nie in Vergessenheit geraten. Die Narben bleiben für immer, aber sie verblassen mit der Zeit.
    Nimm dir die Zeit zu trauern.

  86. Sabrina 8. Juni 2016 at 12:22 - Reply

    Liebe Katarina,
    als ich das gerade gelesen habe, ist bei mir auch wieder alles hochgekommen. Es bringt mich jedes Mal zum Weinen, wenn ich daran zurückdenke oder wenn ich ich von anderen Fehlgeburten höre. Und ich kann dann auch so gut nachvollziehen, dass es auch absurd wütend auf andere Schwangere macht. Ich hatte das Gefühl, auf einmal platzte eine Bloggerin nach der anderen mit der guten Nachricht von ihrer Schwangerschaft heraus und ich hatte doch eigentlich dazu gehört und auf einmal nicht mehr. Und wieder eine schwanger, und noch eine. Und bei mir, scheint es einfach nicht mehr klappen zu wollen. Das macht unendlich traurig. Und die ganzen Pläne, die wir hatten … und das Lieblingskind bleibt länger und länger ein Einzelkind. Es ist einfach nur zum heulen. In 4 Tagen wäre es vermutlich zur Welt gekommen. Absurd, wie dieser Gedanke bleibt.
    Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Heilung.
    Liebe Grüße
    Sabrina

  87. Catrin R. 8. Juni 2016 at 12:24 - Reply

    Liebe Katharina,

    erst durch diesen Post bin ich über Deinen Blog gestolpert. Du schreibst wahsninng schön und nah. Es tut mir unendlich leid. Der Schmerz ist unerträglich und wird Dich ein Leben lang begleiten. Egal wie es weiter geht, was noch kommt.
    Du bist nicht allein und das sollst Du spüren & auch wissen.

    Ich selber weiß wie es ist, wenn alle um einen schwanger sind und man selber nicht, oder „nicht mehr“ … Ich & mein Mann probierten 3 Jahre schwanger zu werden. Nichts. Dann Diagnose Endometriose. Wahrscheinlichkeit für natürliche Scheangerschaft – gering bis kaum. 1 Monat später – die Überraschung – Schwanger. Unser Sohn heute fast 4 Jahre. Ein Miracle Baby. Jetzt probieren wir seit fast 3 Jahren – es passiert einfach nichts. Hatte 2 Abgänge. Dann, Diagnose Polypen. Ausschabung. Wir probieren es weiter. 🙂 Geben nicht auf!

    Es ist ein Satz den ich immer wieder zu hören bekomme – sei froh Du hast wenigstens 1 Kind. Ein gesundes Kind. Andere haben gar keines und es klappt auch nicht bei denen. Also sei glücklich & zufrieden.

    Der Satz ist ätzend und tut nichts zur Sache. Denn wenn der Wunsch nach einem Kind oder einem weiteren Kind da ist, hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Und auch wenn ich Dir damit jetzt auf die Nerven gehe – Du hast 3 Kinder. Und Du wirst auch noch ein 4 bekommen,… so meine Einschätzung.

    Kopf hoch. Fühl Dich gedrückt. Enjoy your 3 wonderful children until you can enjoy your 4 wonderful children! <3

  88. Annie 8. Juni 2016 at 12:52 - Reply

    „Ich könnte kotzen man hat doch Pläne gemacht, sich mindestens das nächste Jahr ausgemalt und dann kommt das Leben und gibt dir nen fetten Mittelfinger und prügelt dich fast ins Koma.“

    Es rinnen die Tränen – es rauscht die Wut.
    Aus Frieden wird Mut.

    Ich wünsche euch als Familie ganz viel Kraft, Liebe und Zusammenhalt.
    Seid stark miteinander und denkt daran, dass man ein Recht auf Trauer hat!
    Du schreibst – man trauert mit.
    Nur Mut!

  89. Düse 8. Juni 2016 at 13:41 - Reply

    Ich habe Tränen in den Augen. ????
    Du Arme, ich drücke Dich unbekannterweise.

    Machs gut, Baby.
    Machs gut.

  90. Heike 8. Juni 2016 at 13:55 - Reply

    Liebe Katharina!
    Ich habe gerade diesen Eintrag in Deinem Blog gelesen. Es tut mir so leid, was Dir geschehen ist.
    Ich hoffe, Du hast Menschen an Deiner Seite, die für Dich da sind – zum Reden – Schweigen – weinen … einfach in den Arm nehmen .
    Aber auch, daß es Menschen gibt, die für Deine Kinder da sind – die merken, daß ihre Mama und ihr Papa so unendlich traurig sind.
    Für Deine Umgebung mag Dein Verlust nicht nachvollziehbar sein – das Leben geht für sie weiter. Für Dich wird Dein
    4. Kind immer sehr nahe und geliebt sein. Es gehört zu Deinem Leben.
    Alles Liebe und viel Kraft und Hilfe

  91. Suse 8. Juni 2016 at 14:41 - Reply

    Ich weine mit dir. Ich habe mein 2. Baby in SSW 12+2 vor 2 Jahren verloren. Der Frauenarzt stellte keinen Herzschlag mehr fest. Ich sehe bis heute das Bild auf dem Monitor vor mir. Mein Baby- Arme Beine alles da nur kein Herzschlag. Vor dem Termin zur Ausschabung kam die Blutung und in der Notaufnahme in der ich 5 Stunden gewartet habe die Fehlgeburt.
    Es wird leichter sagen alle. Irgendwie haben sie Recht-zumindest an den meisten Tagen. Ich hoffe bei dir kommen diese Tage bald. Lg

  92. Luise 8. Juni 2016 at 14:42 - Reply

    Taff, wie offen Du hier davon berichtest und toll, denn man sieht an den Kommentaren, dass es viele von uns, diesen „1 oder 4 von xxx“-Frauen gibt.
    Wie gut, dass Du Dir trotz der Geburtstage der großen Kinder erlaubst traurig zu sein. Nächstes Jahr werden sie wieder anders feiern, aber es ist total wichtig, dass Kinder echte Emotionen sehen, erleben und spüren und lernen, dass das dazu gehört!
    Ich wünsche Euch ganz viel Kraft und Zuversicht, dass es besser wird, als es gerade ist!
    Luise

  93. Katharina 8. Juni 2016 at 15:10 - Reply

    Liebe Katarina,
    bin eben durch Zufall hier drauf gestoßen. Es tut mir leid. Und ich möchte an dieser Stelle meinen Hut vor Dir ziehen, dass Du es angesprochen hast, dass Du es öffentlich gemacht hast, was viele verschweigen.

  94. Janet 8. Juni 2016 at 15:10 - Reply

    Wow. Du sprichst mir aus der Seele. Ich hatte das selbe bereits 2 mal, beides 10. Ssw. Habe auch schon 2 gesunde Mädels. Man weiß garnicht wie man sich fühlt, aber du beschreibst es wunderbar.
    Danke für dies Zeilen.
    Fühl dich gedrückt.

  95. Nina 8. Juni 2016 at 15:11 - Reply

    Liebe Katharina, du sprichst mir aus der Seele. Ich hatte letzten Mittwoch eine Kurretage, und weil das nicht schlimm genug ist am Sonntag nochmal, weil wohl nicht alles draussen war. Ich war auch ca. 9. Woche, als mein Baby nicht mehr weiter lebte.
    Zum Glück habe ich bereits zwei gesunde Kinder, aber ich finde, man kommt sich manchmal so vor, als ob man deshalb nicht niedergeschlagen sein dürfte und traurig. Sie haben ja 2 gesunde Kinder.
    Ja, natürlich, und ich bin überglücklich. Ich weiß nicht, wie schlimm dieses Erlebnis für mich gewesen wäre, wenn ich noch kein Kind hätte. Aber es wird gerade so getan, als ob nur durch diesen Fakt nicht gerade ein Baby in meinem Bauch gestorben wäre..Ich habe Freunde, die keine Kinder mehr bekommen können, bzw. keine überhaupt bekommen können. Ich fühle mich fast schuldig so traurig zu sein, wo doch das Schicksal ihnen viel übler mitgespielt hat.
    Ich selbst habe furchtbare Angst, dass die irgendwie zu viel ausgeschabt haben. Allein dieses Wort. Ausschabung. Als würde man Pfannenreste abkratzen.
    Ich hoffe, es ist alles gut gegangen und wir können noch Kinder bekommen.
    Ich wünsche auch die und allen anderen lieben Postern alles Gute und viel Glück für den nächsten Versuch.
    Alles Liebe, Nina

  96. Steffi 8. Juni 2016 at 15:55 - Reply

    Oh nein, das ist ja furchtbar. Tut mir total Leid. Und bei der Denkst warst du noch so gut drauf. Oh man, das muss ja echt nicht sein.
    Ich hatte Gott sei dank noch keine Fehlgeburt und kann nur erahnen, wie furchtbar das sein muss.
    Wir haben eher das Problem, dass es bei uns einfach nicht klappt mit dem zweiten Kind, was nicht zwingend besser ist. Aber dafür bin ich für mein eines sehr sehr dankbar.
    Es ist auch saudoof zu schreiben, du hast doch schon drei, sei dankbar. Weil, wenn man ein viertes möchte, dann ist einem das genau so wichtig wie die ersten drei. Aber du kannst trotzdem dankbar sein, dass ihr so ein Glück hattet bisher und sicher wird es auch noch mehr Kinder geben, ich drücke ganz fest die Daumen.
    Und Respekt, dass du so offen und ehrlich darüber schreibst, das könnte ich glaube ich nicht, bzw. meinem Mann wäre das sicher nicht Recht.
    Fühlt euch umarmt!
    LG Steffi

  97. Monique 8. Juni 2016 at 20:02 - Reply

    Du sprichst mir aus der Seele. Wenn mich einer fragen würde wie es mir vor paar Wochen ging, dann würde ich es fast haargenau so erzählen. Der Schmerz aber wird besser. Viel Kraft für dich und deine Liebsten.

  98. Zesyra 8. Juni 2016 at 20:02 - Reply

    Es tut mir sehr leid für dich. Vor einem Jahr musste ich ein Baby ähnlich früh gehen lassen. Und manchmal tut es immer noch weh.Die Trauer ist nicht weg. Aber anders. Jetzt aber habe ich mein 3 Wochen altes Kind2 gerade an der Brust. Das von dem der Papa sagte, dass unser ungeborenes Kind dieses hier wohl explizit für uns ausgesucht hat. Ich bin sehr schnell wieder schwanger geworden. Manche meinen zu schnell. Aber soetwas dürfen wir ja wohl, bittedanke, selbst entscheiden.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für deinen weiteren Weg und auch deiner Familie <3

  99. Sabrina 8. Juni 2016 at 21:10 - Reply

    Dein Verlust tut mir unendlich leid. Sowas sollte niemand mitmachen müssen. Leider weiß ich, wie du dich fühlst – ich hab in den letzten 3 Jahren 7 Aborte gehabt. Wie ich diesen Satz hasse „Sie haben doch schon Kinder, das wird schon irgendwann klappen, sie sind noch jung“.
    Das macht nichts besser.
    Ich hoffe, es half dir schon, diese Zeilen zu schreiben.
    Ganz viel Kraft dir – ich denk an dich und dein Sternchen <3

  100. Kerstin 8. Juni 2016 at 21:32 - Reply

    Moin liebe Katarina,
    ich möchte mich für deine offenen Worte bedanken und wünsche dir viel Kraft!
    Dieses Thema ist immer noch ein Tabu und es ist so wichtig, dass darüber gesprochen und geschrieben wird!
    Auch ich hatte eine stille Geburt zu Hause in der 11. Woche.
    Eine gute Woche vorher war ich zum ersten Mal beim Gyn, der mir mein Bauchgefühl bestätigt und eine Missed Abortion festgestellt hat.
    Für mich war es gut, dass er mich ermutigt hat zu warten, so dass ich in Ruhe Abschied nehmen und mein Körper loslassen konnte. Somit hatte ich mitten in der Nacht Wehen, konnte das winzige Menschlein auffangen, bewundern und in Ruhe verabschieden. Es hat jetzt seinen Platz unter einem großen Baum bei uns im Garten und ich bin -trotz der Trauer- sehr dankbar, denn ich habe dadurch großes Vertrauen in meinen Körper bekommen. Durch das „selber machen“ konnten sich die Hormone gut regulieren und haben mir einen friedlichen und stärkenden Abschied ermöglicht.
    Alles Liebe und eine Umarmung für dich!

  101. Anna 8. Juni 2016 at 22:44 - Reply

    Viel Kraft für euch!
    Es ist gut dass du diesen Beitrag geschrieben hast. Es ist wichtig darüber zu reden. Viele Frauen erleben so etwas ähnliches und es ist wichtig dass wir zusammenhalten und füreinander da sind. Ich habe es leider anfangs viel verdrängt weil ich niemanden belasten wollte. Aber es ist wie es ist. Und unsere Wunden heilen wieder. Man darf und muss auch trauern in diesem Moment und man muss nicht hart sein wie manche das meinen.

  102. Jana 8. Juni 2016 at 22:45 - Reply

    Liebe Katarina,
    es tut mir furchtbar leid, dein Artikel und deine Art zu schreiben haben mich sehr berührt.
    Ich hab das Ganze Ende Februar erlebt. Auch in der 10.SSW, hatte vorher schon Blutungen und dann flutschte pünktlich im Krankenhaus alles raus. Diese Leere auf dem Bildschirm, der Blick der Ärztinnen, furchtbar. Die Oberärztin hat noch mir ihrer Scheibe rumgefuchtelt und versucht rauszufinden ob ich in der 8. oder10. SSW war. Scheißegal dachte ich mir, ich weiß doch dass ich in der 10.SSW bin, ach ja war. Ich hatte die Blutungen schon vorher und hatte immer ein blödes Gefühl dabei, die erste Schwangerschaft war doch so anders. Ich konnte mich echt wenig um meine Tochter kommen, sollte liegen, war aber auch im Liegen nicht in der Lage mich auf fröhliche Maulwurfpuzzle und fröhliches Kinderlieder singen zu konzentrieren, am liebsten hätte ich nur aus dem Fenster geguckt oder im Internet gesurft, vielleicht ist die Blutung ja doch nicht so schlimm, vielleicht… vielleicht… Die Ärztin sagte immer alles ok… Mittwoch war das Baby noch am Herzschlagen, am Donnerstag war es einfach weg. Ich konnte sie auch erstmal nicht sehen die Schwangeren, bei Frauen mit 2 kindern auf dem Spielplatz kamen mir die Tränen. Drei Freundinnen bekommen jetzt im Juni ein Kind, zwei andere waren nur 1 Woche versetzt schwanger. Die eine sehe ich mindestens 2 mal die Woche. Sie geht so offen damit um, dass ich es fast schon wieder gut finde. Aber das hält sie nicht von Bemerkungen ab, wie guck mal mein Bauch wächst schon, als ich daheim war musste ich erstmal weinen. Ich muss eigentlich immer weinen, wenn ich wieder auf eine neue Schwangere treffen, die MEIN Baby Ende September bekommt. Dann hab ich es irgendwann geschluckt und akzeptiert. Am Anfang musste ich jeden Tag weinen, jetzt nur noch einmal die Woche. Ende April habe ich Geburtstag gefeiert, mit all den Schwangeren, es ging eigentlich, ich kam mir nur irgendwie blöd vor, ich hatte einen Megabauch, von der 10 Tage zurückliegenden Bauchspiegelung (ich dachte nach der Fehlgeburt, jetzt sollte die große Zyste lieber weg), aber kein Baby drin.
    Jetzt probieren wir es weiter, mit der Diagnose Endometriose im Hintergrund, und mit der Angst dass es wieder passiert. Ich bis so traurig, dass ich nie wieder eine unbeschwerte Schwangerschaft erleben werde, es war so schön, beim ersten Mal. Ich hätte es so schon gefunden ein Geschwisterchen für unsere Tochter zu haben, sie wären genau 3 Jahre auseinander gewesen.
    Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht!

  103. Anna 9. Juni 2016 at 00:46 - Reply

    Ich betreue aktuell eine klientin, die leider auch das gleiche schicksal teil, nur passierte es in der 12ssw. Damit sie den Abbruch und die damit verbundene Trauer und Wut verarbeiten kann, entschied sie sich ihren Sohn (Das kind wurde genetisch getestet) und die Geburt beim standesamt Anerkennen zu lassen. Somit war ihr Sohn „existent“ und ein teil von der gesellschaft und kann auch trotzdessen er unter 500g lag (dank der neuen gesetze von 2013 möglich ) begraben werden.

    Jeder muss selbst den besten weg finden mit derartigen schicksalsschlägen fertig zu werden und bei de suche nach dem wie, kann es einer dem schicksalsträger nicht krumm nehmen wenn dieser zb. gerade allr schwangeren auf dem mond schießen könnte.

    Wünsche dir viel kraft bei der wegfindung!

  104. Anna von tepetua 9. Juni 2016 at 08:38 - Reply

    Liebe Katarina,
    es ist so traurig. Es tut mir so leid.
    Bei mir war es der erste Versuch – die 7. SSW und ich hab den Test erst sehr spät gemacht, wusste es erst 2 Tage – und ich kann mir gar nicht vorstellen, wie unfassbar trauriger sich das anfühlt, wenn man es schon so lange weiß, sich eine Zukunst ausgemalt hat, einen Herzschlag gesehen hat.
    Sei umarmt.
    Ich schick Dir Kraft.
    Alles Liebe
    Anna

  105. Keks 9. Juni 2016 at 09:20 - Reply

    Vielen Dank, dass Du Deine Gechichte aufgeschrieben und geteilt hast. Du sprichst mir quasi total aus dem Herzen! Positiver Schwangerschaftstest am 12.04., erster US am 03.05. ohne Herzschlag, aber der könnte ja noch kommen. Eine furchtbare Woche abgewartet, wieder zum US, wieder kein Herzschlag und viel zu geringe Größe für die eigentliche SSW. Dankenswerter Weise musste keine AS vorgenommen werden, mein Körper konnte das eine knappe Woche später selbst übernehmen.
    Dein Gedanke, dass Du nicht mehr dieses Baby konkret vermisst, sonder das Gefühl schwanger zu sein hat mich gerade aufmerksam gemacht. Ist es bei mir auch so? Vermisse ich mittlerweile „nur“ noch das Schwanger sein? Ich bin mir da noch nicht so sicher…
    Ich wünsche Dir weiterhin viel Kraft. Mut und Lebensfreude und eine fantastische Zeit mir Deiner Familie!

  106. Tina Blog 9. Juni 2016 at 10:23 - Reply

    Hallo Katarina!
    Danke für deinen Blogeintrag! Es ist schön zu hören, dass es anderen genauso geht wie mir.
    Ich bin am 16.04.2016 auf der Arbeit zusammen gebrochen mit extremen Krämpfen und musste mich vor schmerzen übergeben.
    Mein Verlobter hat mich daraufhin von der Arbeit abgeholt und direkt ins Krankenhaus gefahren. Nach langer Wartezeit mit extremen Schmerzen stellte sich heraus, dass ich schwanger war. Unser Wunschkind, meine erste Schwangerschaft! Fünf Minuten später saß ich auf dem Stuhl und es hat sich heraus gestellt, dass es eine Eileiterschwangerschaft ist und ich sofort Not-operiert werden muss. Ich hatte keine Zeit über alles nachzudenken, da ich tausend Erklärungen abgeben musste und daraufhin gleich in den op geschoben wurde. Mein Baby und mein Eileiter mussten entfernt werden. Ich war in der 10. ssw und hatte schon überall Blut, mein Eileiter war kurz vorm platzen und ich wäre innerlich verblutet. Trotzdem war mein erster Gedanke: warum durfte ich nicht mit meinem Baby mitgehen? Viele verstehen es nicht, viele wollen es nicht verstehen, dass dieser Schmerz, dieser Verlust so schlimm ist, dass dieses Baby lebte, einen Herzschlag hatte und gewachsen ist. Man fragt sich immer wieder warum ich? Warum darf ich nicht einfach schwanger sein? Warum darf ich mein erstes Baby, mein Wunschbaby nicht bei mir haben? Warum bin ich die 0,5 % der Frauen die eine Eileiterschwangerschaft haben? Aber wir Frauen geben nunmal den Statistiken ein Gesicht. Der Verlust wird nicht einfacher, man kann ihn auch nie akzeptieren, aber wenn es mir ganz schlecht geht, dann denke ich an den schönsten Moment, den ich mit meinem Baby hatte: nämlich als ich bei schönem Sonnenschein im noch nassen Gras lag, in die Sonne geschaut habe und meinen Bauch gehalten habe!
    Ich wünschte ich hätte von meinem Baby Abschied nehmen können, es beerdigen können und nicht nur im OP: „Tschüss mein Baby, Mama liebt dich!“ sagen können!

  107. Elli 9. Juni 2016 at 13:07 - Reply

    Wie traurig das zu lesen, ich habe ähnliches zweimal erlebt und bin in großes Loch gefallen, war Monate lang zu nichts zugebrauchen. Die Geschichte/ Gefühlsbeschreibungen erinnern mich an meine eigene Geschichte (die Wut über andere Schwangere und Babys….) Es tut gut zu lesen, dass es auch anderen Frauen so geht, und das eigentlich ganz normal ist!
    Mittlerweile hab ich eine gesunde Tochter und bin wieder schwanger, noch recht am Anfang, und es ist eine Berg- und Talfahrt der Gefühle. Man kann das nicht beschreiben und eigentlich versteht einem auch niemand, außer Mütter, die selbst eine Fehlgeburt hatten.
    Und ich weiß, es ist ein Wunder wenn so ein kleines Kind (dann auch noch Gesund) zur Welt kommt, aber es kann halt auch anderes sein….
    Trotzdem versuche ich voller Hoffnung zu sein und warte gespannt und ängstlich auf den 1. Termin beim FA…und vermutlich auch auf den 2. und 3. und dann hoffentlich in der 16. Woche oder so kann ich allen von unserem erneuten Wunder erzählen…
    Alles Liebe dir und danke für die offenen Worte!

  108. Regine 9. Juni 2016 at 14:29 - Reply

    Liebe Katharina,
    auch ich kann dir nach 2 Eileiterschwangerschaften meiner Überraschungs- und dennoch absoluten Wunschkindern so sehr nachempfinden.
    Mir haben in meinem Schmerz 2 Stunden einer EEH-Fachberaterin geholfen (Emotionelle Erste Hilfe). Dieses Angebot gibt es deutschlandweit und es war das, was mich wieder in die Spur gebracht hat.
    http://emotionelle-erste-hilfe.org/content/emotionelle-erste-hilfe
    Alles alles Gute!

  109. Claudia B.-N. 9. Juni 2016 at 18:08 - Reply

    Liebe Katarina, als ich deine Blogbeiträge gelesen habe fühlte ich mich um viele Jahre zurückversetzt.
    Ich hatte 3 Kinder und wir erfuhren, dass ich wieder schwanger war. Es war so gar nicht geplant, aber wir wussten, wir schaffen das. Da ich in den anderen Schwangerschaften nie Probleme hatte, hab ich es den Kindern auch gleich erzählt. Alle freuten sich. Dann in der 12. Woche, Blutungen. Ich zum Frauenarzt. Ich lag lange alleine im Untersuchungszimmer, redete mit meinem Baby und gab ihr ( ich hatte einfach das Gefühl, das es ein Mädchen war) einen Namen. Dann der Ultraschall, sie (die Ärztin) sah keinen Herzschlag mehr. Ich konnte es nicht glauben. Überweisung ins Krankenhaus, die Ärztin dort sagte kalt: Da ist ne Ausschabung fällig. Aber ich konnte nicht glauben, das es nicht mehr lebte. Ich bat um Zeit. Ein Arzt verstand mich und sagte: sie entscheiden was wir tun sollen. Ich habe es ausgestanden, habe so lange gewartet, bis ich es auf natürlicher Art und Weise verlohren habe, mit Wehen und Presswehen. Aber so war ich mir wenigstens sicher, das es wirklich nicht mehr lebte. Ich habe ganz viel geweint, nur noch geweint, meinem Körper ging es nicht gut. Meine Gebährmutter hatte eine Entzündung bekommen, viel Antibiothika. Wieder zu Hause war nichts mehr wie vorher. Alle trauerten nur noch, sogar mein Mann, der sonst hart im nehmen war. Wir haben lange gelitten und viele haben unsere Trauer nicht verstanden: wie kann man ein Kind vermissen, das ja noch nicht auf der Welt war. Aber es war doch in meinem Herzen.
    Der Schmerz wurde erst leichter, als ich wieder schwanger wurde. Ich brauchte eine weitere Schwangerschaft. Aber die ersten Wochen waren voller Angst. Jedes Mal wenn ich zur Toilette ging kam die Angst wieder hoch. Erst als ich unseren Sohn in den Armen hielt war es vorbei.
    Dann wurde ich nochmal Schwanger und verlohr es wieder in der 12. Woche. Ein kleiner Junge (so hatte ich es im Gefühl) Dieses Mal habe ich nicht so lange gewartet und bin gleich ins Krankenhaus. Ich hatte 4 kleine Kinder, die ihre Mama brauchten, ich hatte dieses Mal keine Zeit zum trauern. Aber auch nach diesem Verlust brauchte ich eine erneute Schwangerschaft. Die Angst war wieder da, aber wir bekamen eine gesunde Tochter.
    In meinem Herzen bin ich Mutter von 7 Kindern, fünf leben mit mir hier auf Erden, zwei warten auf mich im Himmel. Wenn ich einmal sterbe, dann freue ich mich auf ein Leben danach, im Himmel, und auf ein ewiges Leben mit Naomi und Simeon. Wir werden dort jede Menge Zeit für einander haben.
    Ich schreibe dir das alles, um dir zu sagen, dass es Menschen gibt, die mit dir fühlen. Der Schmerz wird leichter, aber die Erinnerung bleibt. Ich verlohr meine Kinder in den Jahren 1993 und 1998. Das ist schon lange her, aber ich fühle es noch wie wenn es gestern gewesen wäre.
    Wir kennen uns nicht, ich möchte dich aber in meinem Herzen umarmen. Du warst sehr mutig mit deinem Beitrag, du hast uns dein Inneres offenbart. Es hat uns alle, die wir hier schreiben, zum Nachdenken angeregt. Wir sind im Herzen miteinander verbunden. Ich wünsche dir, dass du dich wieder freuen kannst, dass du lachen und wieder tanzen kannst mit deinen Kindern, und dass dein Herz zur Ruhe kommt und sich die Hoffnung darin breit macht.
    Gott segne dich! Deine Claudia

  110. Kerstin 9. Juni 2016 at 22:09 - Reply

    Liebe Katharina!
    Ich weiß nicht, ob du das noch liest, weil dir schon so Viele geschrieben haben, aber ich kann deinen Beitrag nicht lesen ohne ihn zu kommentieren.
    Egal, ob es Kind 1, 4 oder 10 ist:der Schmerz ist derselbe und es gibt, erstmal keinen Trost. Wie auch? Egal, ob du das Wagnis Schwangerschaft jetzt, später, viel später oder gar nicht mehr eingehst: dieses Kind hat Du verloren und es wird niemals wieder dasselbe Kind sein. Also: trauere, so lange, so öffentlich und so laut du musst. Keiner hat das Recht das zu beurteilen.
    Es ist schlimm, was passiert ist und ganz alleine dein Weg, den du jetzt gehst.
    Fühle dich gedrückt, Kerstin

    • Katarina 10. Juni 2016 at 11:05 - Reply

      Liebe Kerstin,
      ich lese alle Kommentare und werde auch alle noch beantworten – es kann nur ein bisschen dauern, denn es ist nicht immer einfach die richtigen Worte zu finden für alles.

      Du hast völlig recht, es ist völlig egal ob es das erste oder das zehnte Kind ist, der Verlust ist der gleiche würde ich sagen.

      Danke für deine Worte, sie helfen ein bisschen.

      Alles liebe,
      Katarina

  111. Katrin 10. Juni 2016 at 13:49 - Reply

    Danke für deinen Mut, so kurz nach dieser Erfahrung, auf die jede Frau getrost verzichten könnte, darüber zu schreiben.

    Du bist damit nicht allein! Dieses Wissen hat mir damals am meisten geholfen.
    Aber ich war auch maßlos wütend darüber, dass das Thema Fehlgeburt so wenig Raum in unserem Miteinander hat. Erst als *ich* den Mut fasste oder die Verzweiflung zu groß war, um sie zu bändigen und *ich* offenbarte, was für ein Loch gerade in mir klafft, erfuhr ich von so so vielen Frauen in meinem Umfeld, dass auch ihnen dieses Schicksal nicht erspart geblieben war. Ihr Mitgefühl und ihre Trauer, die sie mit mir teilten, halfen mir, mich nicht irre zu fühlen, weil ich so fühlte, wie ich es tat. Denn die hilflosen Kommentare derer, die überfordert (oder desinteressiert) sind, die treffen so unglaublich tief.

    Sei gut zu dir!
    Katrin

  112. Cäcilia 10. Juni 2016 at 14:44 - Reply

    Hallo, erst einmal umarme ich dich ganz doll!! Es tut mir sehr Leid! Es ist ein verdammte Ungerechtigkeit und einfach nur Sche**e, dass soetwas passieren muss! Ich hatte es genauso, 10. Ssw Missed Abortion 🙁 Nur war es mein erstes Kind.
    Versuche deiner Trauer einen Raum zu geben. Lese, schreibe, rede – tu, was auch immer dir gut tut. Ich wünsche dir alles Gute!

  113. Simone 10. Juni 2016 at 22:13 - Reply

    Hallo Katarina,

    bei Deinen Worten kommen wieder alle Erinnerungen hoch…
    Ich habe drei kleine Sternchen verloren bis sich dann vor genau drei Jahren unser kleiner Sohn auf den Weg gemacht hat.
    Es war eine extrem harte Zeit und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern wie unsicher ich in den ersten Wochen/ Monaten dann in der Schwangerschaft meines Sohnes war.
    Aber ich muss auch sagen, die Zeit, in der mein Mann und ich die Trauer und Schmerzen verarbeitet haben, hat uns als Paar extrem zusammen geschweißt…
    Fühl Dich unbekannterweise von mir gedrückt, ich denke an Dich und kann Deine Gefühle extrem gut nachvollziehen!!!

    Simone

  114. Isabel 12. Juni 2016 at 09:48 - Reply

    Ich wünsche dir das Allerbeste, viel Kraft und schöne Momente mit deinen Kindern – ich musste 2012 unser zweites Baby im 5. Schwangerschaftsmonat still zur Welt bringen – ich glaube, ohne meinen kleinen Sohn (und natürlich meinen Mann) hätte ich den Verlust nicht ertragen können.
    Danke für das Lied „Almost“ von Rebekah Garvin – es ist wundervoll und hat mich gerade zu Tränen gerührt.

  115. Hermione 12. Juni 2016 at 14:32 - Reply

    Katarina, das tut mir so furchtbar leid für euch. Fühl dich ganz fest gedrückt. Ich wünsche euch beiden jetzt viel Kraft!

  116. Stella 13. Juni 2016 at 15:42 - Reply

    Liebe Katarina,

    Ich möchte Dir auch alles LIebe und ganz viel Kraft wünschen!!
    Tatsächlich habe ich grade ein schöechtes Gewissen, weil ich tatsächlich über den von Dir beschriebenen After Baby Body jammere. Und ich danke Dir sehr, für das Kopf-zurecht-rücken. Du hast nämlich total Recht, mit deinen Gedanken – so was unwichtiges! Und auch wenn ich wieder traurig werde, dass es mit dem Stillen bei uns nicht so klappt, wie ich mir das vorgestellt hatte, werde ich mir das in Erinnerung rufen!

    Da ich aus dem med. Berich komme, möchte ich mich auch für meine bescheuerten Kollegen entschuldigen (ich finde, sich einfach nur „unsensibel“ zu nennen reicht nicht)!!

    Alles Gute!
    Stella

  117. Anette 14. Juni 2016 at 06:32 - Reply

    Liebe Katarina,

    vielen Dank für deine Offenheit. Es tut mir sehr leid, was dir widerfahren ist und ich kann deinen Schmerz gut nachempfinden, da ich selbst 3mal diesen Weg gehen musste. Leider ist es immer noch viel zu oft nicht geduldet, offen mit diesen Erfahrungen umzugehen. Ein wahrer Tabubruch, wenn man darüber spricht. Darum habe ich sehr viel Respekt vor deinem Mut und wünsche dir alle Kraft der Welt und genügend Trost auf deinem Weg.
    Nicht wirklich darüber reden zu können, weil man sich sonst inmitten seiner schwangeren und gebärenden Freundinnen als Dauerspaßbremse fühlt, macht einsam, denn man gehört nicht dazu und fühlt sich auch nicht verstanden. Kommentare wie „In deiner Haut möchte ich nicht stecken.“ oder “ Welch ein Glück ist mir das nicht passiert!“ helfen nicht wirklich weiter.
    Meinen Mann nahm das damals (2004-2006) so mit, dass er einen sehr heftigen Schub (Colitis Ulzerosa) hatte und das alles knapp überlebte.
    Danach brauchten wir erst etwas Zeit für uns, mein Mann musste sich erholen, Trauerarbeit. Wir wollten doch so unbedingt Kinder haben. Alles richtig machen.
    Als wir dann wieder hoffnungsvoller in die Zukunft schauten, wurde ich krank. Brustkrebs. OP, Chemo, Bestrahlung, Hormontherapie.
    Doch für mich war der Tag am schlimmsten, als mir die Ärzte sagten, dass ich aufgrund der Umstände keine Kinder bekommen dürfe.
    Es bleibt eine Untröstlichkeit, die, auch wenn man lernt, mit dem Schmerz zu leben, immer irgendwie bleibt.
    Wir haben eine Ziehtochter ( die Tochter meiner verstorbenen Schwester), die mit uns das alles durchgestanden hat. Auch sie hätte gerne „Geschwister“ und halbwegs normale Lebensumstände gehabt.
    Inzwischen ist sie eine junge Dame, die mir Mut macht, einmal eine taffe „Oma“ sein zu dürfen.

    Alles Gute
    Anette

  118. Steffi 14. Juni 2016 at 15:08 - Reply

    Ich sitze hier mit Tränen in den Augen und schicke dir alle Kraft dieser Welt.
    Ich bin regelrecht wortlos.
    Ich danke dir für deine ergreifenden und offenen Worte. Sie Können sicher manch anderer Frau sehr helfen.

    Ich wünsche dir ruhige Nächte und sanfte Träume

  119. Svea 14. Juni 2016 at 18:14 - Reply

    Was für ein „schöner“, ehrlicher Text…..
    Und Erinnerungen kommen hoch, die eigentlich nie weg waren 🙁
    Bei mir war es „nur“ eine Eileiterschwangerschaft, die in SSW 7 durch eine Not OP beendet wurde, ich habe überlebt und mittlerweile zwei tolle gesunde Töchter.
    Das ist nichts im Vergleich mit dem, was Du erleben musstest, ich wünsche Dir ganz viel Kraft und tolle Menschen um Dich herum, die Dich stützen.
    Alles Gute
    Svea

  120. Irina 16. Juni 2016 at 18:14 - Reply

    Ich bin selbst keine Mama und ich musste dein Schicksal auch nicht teilen, aber ich fühle dennoch mit dir! Dein Text berührt mich und auch mir sind die Tränen gekullert. Ich wünsche dir und deiner wundervollen Familie viel Kraft für die harte Zeit.

  121. Claudia Claussen 18. Juni 2016 at 22:50 - Reply

    Warum lese ich das gerade heute? Es tut mir so leid für euch! Euer Kind wird immer ein Teil von euch bleiben…

    Heute vor sieben Jahren war ich schwanger, hatte morgens den Test gemacht und konnte es kaum glauben. Ich war überzeugt, nicht schwanger werden zu können und doch war ich es. Ein tolles Gefühl. Vier Wochen später war alles vorbei, das Kind hatte sich nicht weiterentwickelt, bis zum Herzschlag kamen wir eigentlich nicht mal. Ein Monat, den ich nie vergessen werde. Irgendwie irreal und doch immer noch präsent.

    Leider hat es nicht mehr geklappt und mit fast 50 wird es auch (hoffentlich) nichts mehr. Zum Glück mußte ich mir nie doofe Sprüche anhören und auch die Ausschabung lief im Rahmen der Möglichkeiten gut ab. In einer privaten Klinik. Kann ich im Fall der Fälle nur empfehlen.

    Trotzdem muß ich oft dran denken, was heute und was wäre es überhaupt gewesen (ein Junge, denke ich). Spreche allerdings nie mit irgendjemandem darüber.

    Wünsche euch alles Liebe

  122. Sandra 12. Juli 2016 at 15:35 - Reply

    Ich weiß genau wie du dich fühlst, ich habe das selber erst vor kurzem durchgemacht…am 17.5.16 hatte ich noch einen Termin beim FA und alles war in Ordnung…4 Wochen später (ein paar Tage vor dem nächsten arzttermin) macht plötzlich mein kreislauf schlapp und ich breche die ganze zeit, so dass mich die Rettung ins Krankenhaus bringt…und dann wurde mir gesagt, dass mein Baby sich in etwa seit der 8. Woche nicht mehr weiterentwickelt hat…Ich war so fertig mit Gott und der Welt und so wütend….Zuerst wurde versucht medikamentös einen Abgang herbeizuführen….Beim Ultraschall wurde festgestellt, dass sich nicht alles gelöst hat und ich habe dann auf eine Ausschabung bestanden. 3 Tage war ich schon im spital und ich wollte nicht nochmal Tabletten nehmen und dann vielleicht wieder gesagt bekommen da is noch was da…..das ganze ist jetzt 4 Wochen her und lt FA ist auch wieder alles in Ordnung bei mir…Es war meine 1. Schwangerschaft und ich fürchte mich ehrlich gesagt schon ein bisschen vor einer neuen Schwangerschaft, ich werde dabei sicher nicht mehr so entspannt sein…

  123. Nina 24. Juli 2016 at 21:49 - Reply

    Auch ich weiß, wie du dich fühlst Ich habe Ende 2013 ähnliches durchmachen müssen und fühle den Schmerz wieder, wenn ich deine Zeilen lese. Es gibt so viele parallelen. Meine Ausschabung war 5 Tage vor dem 3. Geb. meiner Tochter. Auch ich habe mich schäbig gefühlt, mich nicht richtig für sie freuen zu können. vor wenigen Tagen hätte dieses Kind seinen 2. Geburtstag gehabt. Und es tut immer noch weh. Auch wenn der Verstand natürlich inzwischen weiß, dass es vermutlich besser so war.
    Ich wünsche dir von Herzen, dass es bald nicht mehr so sehr schmerzt, dass du damit irgendwie etwas abschließen und nach vorn schauen kannst.

    Alles Gute!

    Nina

  124. Lizzy 3. August 2016 at 08:23 - Reply

    Ich hatte so was schon 5x. Ich weiß wie du dich fühlst und es wird nie leichter… Immer wenn die Geburtstage kommen, fühl ich mich sehr traurig…

  125. Yvonne 3. August 2016 at 08:26 - Reply

    Hallo
    Bei mir war es auch so…Erst Herzschlag und dann in ssw 10+ beim Ultraschall (Gott sei dank mit mann) keiner mehr.
    Es wäre unser zweites Kind geworden.
    Meine Trauer dauerte auch mehr als ein halbes Jahr. In Momenten in denen ich alleine war, flossen dicke Krokodilstränen.
    Wirklich damit abschließen konnte ich erst, als ich erneut-mit Zwillingen 🙂 – schwanger würde.
    Ich habe in meiner Trauerzeit auch viele ‚frohe Botschaften‘ von Freunden bekommen. Aber dad Herz kann sich wirklich nicht freuen.
    Ich mag mir nicht vorstellen, was dieses Ereignis einer noch Kinderlosen Frau abverlangt. Ich war froh meine Tochter zu haben. Für sie musste ich stark sein und das hat mich wohl davon abgehalten den Verstand zu verlieren.

  126. Corrie 3. August 2016 at 09:00 - Reply

    Ich fühle so sehr mit Dir!
    Ziemlich genau die gleiche Situation hatte ich 2015.
    Mitte April bemerkt dass ich schwanger bin. Es sollte ein Christkind werden. ET 24.12.2015.
    2 Wochen später setzten Blutungen ein. Ich wusste sofort was los ist.
    Zum Glück war eine Ausschabung nicht nötig.
    Was mir allerdings das Leben zur Hölle machte:
    meine Kollegin im Büro, mir gegenübersitzend, war auch schwanger: ET 22.12.2015.
    Ich kenne den Zwiespalt zwischen Herz und Kopf! Es ist völlig ok Dein Baby zu vermissen! Auch wenn es nicht für lange war; es war Euer Baby!
    Fühl Dich gedrückt!!!!

  127. Saskia 3. August 2016 at 09:15 - Reply

    „stell dich nicht so an“ „sei froh nicht noch ein balg haben zu müssen“ „zum glück kriegt die jetzt nicht noch ein kind“ „das geschieht der recht“ und noch viele Böse Kommentare mehr wurden mir damals an den Kopf geworfen. Mein Mann lag im KH, keiner wusste ob er überlebt. Ich musste mich schwanger um die Kinder (damals 2 + 6jahre) alleine kümmern und jeden Tag im Sommer 2010 ins KH fahren. Ich spürte zu dieser Zeit schon die erste Hopser meiner Tochter und war unendlich glücklich und auch erschöpft. Auf den Kontrolltermin am 12.7. hatte ich mich so gefreut, mein großer Sohn wollte mit zum Babykino und dann die trockene reaktion der Ärztin „tja, das Baby ist tot. Freuen sie sich das sie nicht noch ein Blag kriegen “ (weil ich eine Punkerin war, ging man wohl davon aus das dieses Kind nur ein Unfall war ) . Ich hab nur noch geweint und mein Sohn wusste nicht wie er reagieren soll. Am nächsten Tag sollte ich zur vorbesprechung ins KH und am 14.7. musste ich meine Tochter in ssw14+ zur Welt bringen, mein Mann war trotz seiner schweren Krankheit die ganze Zeit bei mir. Danach kam noch die Ausschabung. Am nächsten Tag hat mich meine Schwiegermutter abgeholt und da hatte ich das erste mal zeit wirklich zusammenzubrechen. Es ist jetzt 6jahre her, aber es ist kaum einfacher geworden. Danach hatte ich noch 2FG und als ich eigentlich aus Angst noch eine FG zu erleiden beschloss es nie wieder zu versuchen, wurde ich doch noch einmal schwanger. Die SS war schlimm und von ständiger Angst begleitet, aber jetzt sitzt mein Sohn (mittlerweile 2jahre) neben mir und ich weiß das sich die Ängste gelohnt haben.

    Ich wünsche Dir alles Gute, viel Glück für eure Zukunft und viel Kraft für die kommenden Zeiten und Begegnungen.

  128. K 3. August 2016 at 10:34 - Reply

    Liebe Katharina,
    Danke, dass Du Deine schwere Zeit in Worte gefasst hast und sie mit uns teilst. Dein Beitrag spricht mir aus der Seele. Ich habe dieses Jahr auch unser Baby in der Schwangerschaft verloren und frage mich, wann es aufhört, so weh zu tun. Und wann ich den Anblick von schwangeren Frauen oder Familien mit Babys besser ertragen kann. Und wann ich aufhören kann, anderen ihr Glück zu missgönnen. Ich schäme mich für diese Missgunst, kann es aber nicht ändern. Ich habe Angst, aus verschiedenen Gründen keine Kinder mehr zu bekommen, dabei wünsche ich es mir so sehr. Ich bin noch nicht einmal 30, und höre ständig Sätze wie „Aber Du bist doch noch so jung, Du hast noch Zeit“, „Du hast doch schon ein gesundes Kind“ und andere verbale Perlen, wie Du sie im Krankenhaus erlebt hast.
    Bitte lass‘ Dir nicht einreden, dass Du für jemanden, sei es auch für Deine über alles geliebten Kinder, stark sein musst. Ich wollte für meine 4 Jahre alte Tochter stark sein, aber ich kann, wenn überhaupt, nur für mich stark sein. Selbst das klappt manchmal nicht. Nimm‘ Dir Deine Zeit zu trauern und zum Nichtstarksein, wenn Du es brauchst.
    In meiner Schwangerschaft musste ich ab dem positiven Test in der neuen Abteilung, in der ich ein paar Tage zuvor angefangen hatte, aus Sicherheitsgründen Bescheid geben. Jeder wusste es, und die, die nicht in der großen Besprechung davon erfahren haben, musste ich jeden Tag einzeln informieren. Somit durfte ich auch all diesen Menschen, die ich kaum kannte, ein paar Wochen später vom Verlust meines Kindes berichten, und auch noch nach ein paar weiteren Wochen hatte es sich nicht komplett herumgesprochen. Jeden Tag mindestens einer Person mit erstickter Stimme vom Tod meines ungeborenen Kindes erzählen.
    Du bist nicht allein, auch wenn im „echten Leben“ abseits der Anonymität des Internets kaum einer über seine verlorenen Kinder spricht.
    Ich wünsche Dir und allen unseren „Leidensgenossinnen“ die Zeit zu trauern und alles Gute. Mein Schmerz hat sich in den letzten Monaten verändert, er ist dumpfer, weniger stechend geworden. Der errechnete Entbindungstermin ist diesen Monat. Wie es mir dann geht, weiß ich nicht, aber ich habe Hoffnung. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du das auch in einigen Monaten von Dir sagen kannst. Alles Gute Dir,
    K.

  129. Marly 3. August 2016 at 13:53 - Reply

    Ich fühle mit dir!
    Mir liefen auch gleich wieder die Tränen. Unser baby hat uns in der 7. Woche verlassen. Das ist gerade mal anderthalb Wochen her. Und irgendwie immer noch so unwirklich.
    Und die Situation im kh Kenn ich. Ähnlich habe ich es auch erleben müssen. Vor allem ärgert mich die aussage der Ärzte dass man ja schon Kinder hat. Als ob das irgendwas wett macht… naja.
    Halten wie durch und sehen mutig nach vorn.

  130. schöne Dinge Sonnenblume 19. August 2016 at 22:36 - Reply

    Liebe Katharina,

    ich weiß gerade nicht mal, wie ich auf deinem Blog gelandet bin – aber mir läuft gerade Gänsehaut den Rücken runter…
    Ich hab das auch schon durch…. Irgendwann zwischen 12+2 und 13+1 hatte ich auch eine Missed Abortion. Vom absoluten wunschkind nummer 1.
    Leider mussten wir nach der Ausschabung drei Monate warten bis wir wieder herzeln durften. Und dann hat es noch etwas gedauert…. aber seit 20.9.13 ist unser Zwergi da.5 Wochen zu früh und einen Tag nach meinem Geburtstag… Meinen Geburtstag habe ich komplett im Kreissal verbracht und hing den ganzen Tag am CTG. 4 mal wurde ich auf einen Kaiserschnitt vorbereitet, woraufhin es Zwergi sofort wieder besser ging…. aber irgendwann ging dann abwarten leider einfach nicht mehr. Muttermund gerade mal 4 cm… ich schon pda… und Kopf immer noch nicht unten im Becken… also gab es einen Kaiserschnitt… beim Kaiserschnitt wurde gesaut und bei der Versorgung von Zwergi auch – so dass wir dann noch 2 Wochen im KH bleiben mussten.
    Fühl dich mal gedrückt.
    Grüße Sonnenblume

  131. Corinna 22. August 2016 at 10:58 - Reply

    Liebe Katharina,
    danke für diesen Block. Genau so ist es… Ich habe das erste Mal das Gefühl, jemand versteht mich. Heute wäre der ET meines Babys. Ich sitz hier auf dem Sofa und kann nur weinen. Ich vertraue mich hier niemandem an. Es würde eh keiner verstehen. ‚Es war ja noch kein richtiges Kind in der 9. SSW.‘ Oder ‚Es ist besser so, es wäre sicher sehr behindert gewesen.‘ Oder ‚Das passiert mehr Frauen, als Du denkst.‘ Was denken sich die Leute bei solchen Aussagen? Meinen die wirklich, das tröstet? Darf ich nicht trauern? Es kotzt mich an…

  132. Sylvia 10. September 2016 at 15:01 - Reply

    Hey liebe Katharina :/ mein Beileid und ich weis genau wie du dich fühlst denn ich hab es auch schon zweimal durch einmal im 2.Monat und den 6.Monat 🙁 gute Besserung an dich :*

  133. […] Fehlgeburt […]

  134. […] Fehlgeburt […]

  135. […] Fehlgeburt […]

  136. […] Fehlgeburt […]

  137. […] Ich traue zu diesem Zeitpunkt trotzdem dem Braten nicht und ich gebe zu, es fällt mir (schade fürs Baby) schwer mich darauf einzulassen wirklich schwanger zu sein und auch zu bleiben. […]

  138. Caramelchen 25. März 2017 at 19:51 - Reply

    hallo, sto
    ich war sehr bewegt von deinem blog. ich hab selber in 12+2 einen kleinen stern verloren und wäre am liebsten gleich mit gestorben. das große kind hat mir den einzigen halt gegeben den es gab.
    fühl dich gedrückt, auch wenn es länger her ist. mit deinem blog kann ich wohl nun endlich auch damit abschließen. danke für den mut darüber zu schreiben und anderen zu helfen!

  139. […] fällt mir ein, ich wollte euch schon ganz lange (sprich vor der Fehlgeburt) ein ganz tolles Buch zeigen, in dem es darum geht ein Geschwisterchen zu bekommen. Wie das mit dem […]

  140. […] Müllauto hinterher rennt oder die zugibt dass überall Spielzeug rumliegt. Ich bin die, die ihre Fehlgeburt mit dem Internet teilt, damit andere Frauen lesen können dass es normal sein kann so zu denken und fühlen wie ich […]

  141. sherrie 12. August 2017 at 04:29 - Reply

    Fügen Sie diese große Liebe Zauberkundiger auf WhatsApp: +2348054681416 oder per e-Mail, die ihn über seine Email greatmutaba@gmail.com er wird Ihnen helfen, Ihr Problem zu lösen.

  142. Mamalove 27. August 2017 at 18:11 - Reply

    Habe das selbe erlebt. Es ist gerade ein paar Wochen her. Es hilft zu lesen, dass man nicht alleine ist. So blöd auch das wiederum ist.
    Danke für deinen Beistrag!

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