Also jetzt bitte nicht schwanger werden

Eigentlich wollte ich einen ganz anderen Artikel schreiben, und dann habe ich darüber nachgedacht dass in unserer (westlichen?) Gesellschaft einem ständig vermittelt wird, wann man bitte KEIN Kind bekommen soll. Ich spreche jetzt mal nur aus der weiblichen Sicht, aber das gleiche gilt vermutlich auch für Männer (wobei ich das natürlich nicht weiß).

Wenn man das erste mal seine Periode bekommt?

Bitte bloß jetzt kein Kind! Nicht schwanger werden! Du bist zu jung!

Während der Schulzeit?

Bloß jetzt kein Kind bekommen! Du versaust dir dein Leben!

Nach der Schulzeit?

Bloß kein Kind bekommen! Du hast ja noch gar keine Ausbildung/noch nicht studiert!

In Ausbildung/Studium?

Wenn du JETZT ein Kind bekommst, dann wirst du dein Leben niemals auf die Reihe bekommen! Herrje!

Nach dem Studium?

Nee, jetzt bitte kein Kind bekommen! Wofür hast du denn studiert?

Feste Anstellung bekommen, jetzt ein Kind?

Nee, erstmal Berufserfahrung sammeln.

Berufserfahrung gesammelt?

Bloß jetzt kein Kind! Danach ist der Job doch weg und die Karriere kannste knicken!

Jetzt mit Berufserfahrung und einer leitenden Position darf ich aber ein Kind bekommen?

NEI-HEIN! Jetzt fehlt nämlich der Partner.

Oh. Okay, ein paar Jahre später habe ich den besten aller Partner gefunden, bin in der Karriere gefestigt und den Job gibts morgen vermutlich auch noch. Jetzt aber, ja?

Wo denkst du hin? Nee, jetzt kennt ihr euch aber noch nicht lange genug. Los, erstmal kennenlernen! Von der Welt habt ihr auch noch nichts gesehen.

Gut, jetzt aber, ja?

Nee, erst wird ein Haus gebaut und geheiratet!

Okay, wir haben ein Haus gemietet und geheiratet. Darf ich jetzt bitte ein Kind haben?

Meinst du nicht das du langsam ein bisschen zu alt für Kinder bist? Der Arzt murmelte doch was von „Ab 35 sind die Chancen weniger gut.“ Nee, ich glaube jetzt lassen wir das mal mit dem Kinder kriegen. Viel zu hohes Risiko.

Wann sollte ich schwanger werden

Das ganze ist natürlich überspitzt und trifft nicht SO auf einen zu. Aber ich finde es doch interessant darüber nachzudenken dass in unserer Gesellschaft fürs „Kinderkriegen“ nie der richtige Zeitpunkt ist. Und selbst wenn man selber denkt „Jetzt wäre super!“ doch wieder der Gedanke kommt ob es denn auch dem Chef passt wenn man jetzt ausfällt.

Bei vielen anderen Sachen in unserem Leben sagen wir irgendwann: Ich mach da nicht mehr mit! Sollen doch alle denken was sie wollen, ich mach das nicht.

Nur bei diesem einen persönlichen, sehr persönlichen Thema lassen wir uns alle viel mehr von der Gesellschaft beeinflussen als meiner Meinung nach nötig wäre.

Natürlich sind Teenager-Schwangerschaften nicht das non plus ultra. Aber kann man da nicht eher mit der Einstellung rangehen „Wir schaffen das als Familie, das wird schon und wir alle zusammen sorgen dafür dass ein Kind dein Leben NICHT ruiniert“?

Wäre es nicht schöner wenn die Gesellschaft weniger „JETZT NICHT“, und mehr „Okay, wir sorgen dafür dass es gut geht “ sagen würde? Ich finde ja.

 

Was meint ihr? Gibt es den richtigen Zeitpunkt für Kinder?

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By | 2017-06-25T17:02:53+00:00 14. Juni 2016|Categories: Ich schreibe|22 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

22 Comments

  1. Michelle 14. Juni 2016 at 21:35 - Reply

    Der richtige Zeitpunkt ist wenn dein Herz dir sagt das er das ist. (abgesehen vielleicht von der fixen Idee einer 14 jährigen das man Babys so toll knuddeln kann) Das ist dann vielleicht doch nicht der richtige Zeitpunkt.. Unterstützen würde ich meine Tochter aber trotzdem.

    Liebe Grüße

  2. Desiree 14. Juni 2016 at 21:36 - Reply

    Toller Artikel 👍. Und wenn es dannach geht währen wir ausgestorben. Man findet immer was warum es nicht passt. Unsere dritte wäre auch so ein passt jetzt nicht, für Menschen von außen. Doch manchmal sieht man erst hinterher wie gut es passt. Das ist halt die Kehrseite unserer durch genormten (westlichen) Welt. Alles ist durchgeplant und den Streß legen wir uns selbst auf. Wir machen durch unsere Einstellung das ein Kind im Grunde „nie“ passt.
    Liebe Grüße
    Desiree

  3. Silva 14. Juni 2016 at 22:18 - Reply

    Der richtige Zeitpunkt liegt wirklich bei einem selber, wenn es einfach passt! Nach dem richtigen Zeitpunkt meines Mannes hätten wir wahrscheinlich höchstens einen Jungen, aber Gott sei Dank war mein Zeitpunkt einfach richtiger 😉 und jetzt habe ich zwei 💜💜😃

  4. Claudia Ohnegleichen 14. Juni 2016 at 22:21 - Reply

    Wir haben auch gerade ein Haus gekauft und ich habe nen neuen (besser bezahlten) aber leider erstmal auf ein Jahr befristeten Job angenommen. Aber es drückt. Deshalb- scheiss drauf- Pille JETZT abgesetzt. Jobs gibt’s auch nach Kind Nr.2 noch!

  5. Lukas 14. Juni 2016 at 22:24 - Reply

    Ein Kind passt immer. Wie du schreibst, gemeinsam oder je nach Situation auch alleine schafft man es immer. Ich persönlich habe früh ein Kind gehabt. Dieses hat zwar einiges nicht gerade vereinfacht, mit 35 eine 14 Jährige zu haben ist aber Non-Plus-Ultra.

    Grundsätzlich finde ich, sollte man den Kinderwunsch nicht von materiellen Dingen oder Berufszielen abhängig machen. Ein Kind ist ein Geschenk und nicht „planbar“ wie eine Karriere. Eine noch so gute Planung bringt nichts, wenn man danach jahrelang üben muss. Andererseits kann es auch mal schneller gehen als gedacht. Beides habe ich erlebt.

  6. Cizoba 14. Juni 2016 at 22:29 - Reply

    Wenn du ein Kind möchtest ist es egal wann und wie die Unstände sind. Gründe dagegen findet man immer. Das liebe Geld hätte ich noch mit reingenommen. Aber toller Artikel😉

  7. Mama Maus 15. Juni 2016 at 00:12 - Reply

    Hallo Katharina,

    Viele Grüße
    Mama Maus

  8. Mama Maus 15. Juni 2016 at 00:27 - Reply

    Hallo Katharina,

    Dein Post ist nur zu wahr. Leider.
    Genau deshalb entscheiden sich heutzutage immer weniger Menschen für Kinder. Erst passt es nicht in die Lebensplanung und schwups schon ist man zu alt.

    Wir haben mittlerweile 4 Kinder und wenn es nach der Gedanken der Umwelt gegangen wäre, hätten wir entweder noch keins oder maximal eins. Denn hat man endlich den „richtigen Zeitpunkt“ gefunden und das erste Kind ist da, kommen noch ganz andere Gedanken der Umwelt zu weiteren Kindern dazu:
    Mit mehr als einem Kind ist Frau viel zu lange aus dem Beruf raus um noch wirklich Kariere zu machen. Welcher Chef will jemanden, der potentiell immer mindestens ein krankes Kind zuhause hat?
    Wenn bei einem Kind die Vereinbatkeit schon schwer fällt, wie soll das mit mehreren überhaupt möglich sein?

    Auch diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

    Zum Glück gibt es trotzdem Menschen, die sich für ein oder mehrere Kinder entscheiden. Diesen Mutigen gehört mein Respekt.

    Viele Grüße
    Mama Maus

  9. Margarete Audrey 15. Juni 2016 at 06:45 - Reply

    Das ist ein toller Artikel!
    Bei uns kamen die Kinder im Studium und ein weiteres soll noch kommen. Da gibt es dann viele, die uns „bemitleiden“ was wir dadurch ja alles verpassen. Für uns dennoch der beste Zeitpunkt! Und mein Mann hat seinen Master trotzdem geschafft, ich bin auch fast fertig.

  10. Janina 15. Juni 2016 at 07:59 - Reply

    Ich bin eine von den sooooo schrecklichen Teenie-Müttern. Natürlich war das sehr früh und auch nicht geplant. Aber (oh Schreck), ich habe trotzdem einen Schulabschluss gemacht und eine Ausbildung erfolgreich beendet, sowie gearbeitet. 11 Jahre später habe ich mich für ein zweites Kind entschieden. Mittlerweile 10 Monate alt. Beim ersten Kind mit 15 war der Aufschrei natürlich groß, verständlich. Jetzt mit 26 sind mir eigentlich nur freudige und herzliche Glückwünsche entgegen gesprungen. Mischen wir uns heutzutage nicht sowieso viel zu sehr in das Leben und die Entscheidungen von anderen ein? Letztendlich sind wir es doch GANZ ALLEINE die damit zurecht kommen müssen. Es ist mir also egal geworden ob jemand meine Entscheidungen anzweifelt. Erst recht, wann und wie viele Kinder ich bekomme!

  11. Catrin R. 15. Juni 2016 at 08:11 - Reply

    Ich denke, „wir“ bekommen weniger Kinder, denn es ist auch OK sich „gegen“ Kinder zu entscheiden. Vor 100 Jahren hatte Frau nur diese Aufgabe. Hausfrau & Mutter. Heute hat man die (Qual) der Wahl. Es gibt wirklich keinen perfekten oder richtigen zeitpunkt für ein Kind. Jedoch finde ich ein Mädchen, aber auch ein Junge, im Teenageralter sollte keine Kinder bekommen. Nicht wegen des Verbauens der Zukunft, oder was auch immer, aber wegen dem Kindesalter. Dem KindesAlltag. Kinder sollten die Möglichkeit haben so lange es möglich ist, Kinder zu sein und als Kinder zu „funktionieren“. Sobald sie die Verantwortung über ein anderes Lebewesen, das eigene Kind haben, sind diese Jahre vorbei. Man erlebt die Jahre nicht mehr richtig als Kind. Man trägt Konsequenten.

    Ich wurde selber mit 21 schwanger. Auch wenn mein damaliger Freund und ich uns liebten, wir heute seit 8 Jahren verheiratet sind und seit 14! Jahren zusammen sind, jetzt auch einen Kind haben, wäre es damals die falsche Entscheidung gewesen dieses Kind damals zu bekommen.

    Aber das muss jeder selbst entscheiden. Ich denke trotzdem, es gibt passendere und weniger passendere Zeiten bzw. Lebensphasen im Leben eines Menschen um einen weiteren Menschen in die Welt zu setzen. 🙂

  12. Mareike 15. Juni 2016 at 17:53 - Reply

    Ich hatte gedacht, ich hätte den perfekten Moment. Ok, ich wollte vor 30, und nun bin ich 31. Aber ich habe den besten Mann der Welt, wir haben ein Haus mit Garten im Vorort, meine Ausbildung ist abgeschlossen, ich habe einen Job den ich liebe und bei dem der Wiedereinstieg nach einem Jahr kein Problem sein sollte bei einem Arbeitgeber, bei dem auf dem Arbeitsweg eine supi Kinderkrippe liegt.

    Und jetzt? Ja,mein Arbeitgeber will keine Mütter beschäftigen, schon gar nicht in Teilzeit und ich werde mich wohl mit ihm vor Gericht treffen müssen. Das teilt er mir ganz taktvoll 1 Woche vorm Entbindungstermin mit. Und: Nein, ich hatte zuvor nie das Gefühl, dass das dabei raus kommen könnte.

    Mal davon ab, dass ich meinen Job sehr gerne gemacht habe ist dieser natürlich auch nötig, damit wir unser Häuschen mit Garten behalten können. Und plötzlich bricht alles zusammen, und ich denke, super, dass ich so lange gewartet habe, DIE Situation hätte ich auch vor 5 Jahren haben können, und dann wäre jetzt vielleicht noch Zeit für ein Zweites..

  13. Bettina 15. Juni 2016 at 19:00 - Reply

    Spannender Beitrag – vor allem die Überschrift 🙂
    Ich bin 35 und das erste Mal schwanger!
    Passt es?!?….Rein theoretisch vermutlich nicht, da ich mich gerade selbstständig gemacht und auch noch privat versichert habe.
    Ist es ein Wunschkind? Definitiv ja…weil es in einem ganz verbundenen Moment mit meinem Partner entstanden ist und ich mal die Diagnose erhalten habe, keine Kinder bekommen zu können bzw. mich hormonell behandeln lassen müsste. Tja, und jetzt kam die Seele in dem Moment, als mein Partner und ich uns gesagt haben, dass wir zusammen ein Kind möchten.

    Ich persönlich glaube, wir denken alle viel zu viel….und machen uns damit die schönsten Momente und Erfahrungen in unserem Leben kaputt bzw. bringen uns um diese. Es gilt vielmehr wieder den Glauben und das Vertrauen in uns und das Leben zurück zu gewinnen und unserem Herzen folgen – am Ende ganz egal, wie wir uns entscheiden!

  14. Stephi 17. Juni 2016 at 14:00 - Reply

    Ja es gibt ihn, den richtigen Zeitpunkt! Und zwar genau dann, wenn du an nichts anderes mehr denken kannst und der Wunsch unerträglich groß wird. Als ich damals das erste mal schwanger wurde, hatte ich gerade seit 2 Wochen meinen Ausbildungsvertrag unterschrieben, mein Freund (mit dem ich gerade mal ein Jahr zusammen war) war arbeitslos und unsere Wohnung winzig und Geld hatten wir natürlich auch nicht. Aber ich wusste, dass es richtig war und das wir das schaffen, weil wir es unbedingt wolllten. Alle anderen hatten uns schon in diese obligatorische „looser-Schublade“ gesteckt, aber das hat uns nur noch mehr motiviert. Heute sind wir verheiratet, haben gute Jobs, leben in einem schönen gemütlichen Haus und das allerwichtigste: wir haben zwei gesunde und fröhliche Kinder! Ich würde jedem raten seinen eigenen Weg zu gehen und dafür zu kämpfen. Wenn man der Welt alles recht machen will, macht man meist für sich selbst alles falsch!

  15. CaroSis 17. Juni 2016 at 19:17 - Reply

    Ich als kinderlose kann dazu nur sagen, dass die „Gesellschaft“ mir nicht vorgeschrieben hat keine Kinder zu bekommen. Weder mein Chef, noch mein privates Umfeld. Es war immer ICH diejenige, die sich gesagt hat was du in deinem artikel alles aufgeführt hast. ICH wollte während der Schulzeit kein Kind, ICH wollte erst meine Ausbildung abschließen, ICH wollte erst Berufserfahrung sammeln, ICH hab schiss davor, dass der Job nach der Elternteil oder was auch immer weg wäre. Das waren meine Gedankengänge und meine Entscheidungen. Egoistisch?kann sein.ist ja aber auch mein Leben. Genausowenig wie du und deine Kommentatoren von der Gesellschaft beeinflusst werden wollt, genausowenig wurde ich von außen in irgendeine Richtung gedrängt.
    Jeder trifft doch letztendlich seine eigenen Entscheidungen, ob nun externe Einflüsse dazu kamen oder nicht, es ist und bleibt jedem selbst überlassen was er mit seinem Leben anstellt. Einen Zeitplan für das kinderbekommen gibt es sicherlich nicht. Eine pro und contra Liste wäre hier genauso hilfreich wie ein Einkaufszettel. Wenn sich jemand FÜR ein Kind entscheidet: super! Wenn jemand dagegen ist, weil es für denjenigen noch nicht an der Zeit ist oder evtl auch nie: auch super.
    Jedem das seine, denn jeder ist einzigartig;)

  16. CaroSis 17. Juni 2016 at 19:22 - Reply

    Oh…verdammter Fehlerteufel mal wieder…statt Elternteil sollte da Elternzeit stehen…arrrghhhh

  17. Cat 31. Juli 2016 at 15:18 - Reply

    Es gibt keinen „idealen“ Zeitpunkt. Ich wollte nie welche, bevor ich eine feste Anstellung im Medienbereich habe. Was ja schon ohne Kinder ein endloser Hürdenlauf ist. Zum Ende meines Volontariats bin ich dann schwanger geworden und habe trotz sehr guter Studienabschlüsse, viel Lob über meine Leistung für Mindestlohn oder weniger über 2 Jahre und einem Mann, der gerne in Elternzeit geht, keine Übernahme bekommen. Nun gehts bald wieder los mit Jobsuche auf der „freien Wildbahn“, sobald ich aus dem Mutterschutz raus bin. Unsere Tochter würde ich dennoch gegen nix wieder eintauschen wollen. Finde es auch eher schade, wie wenig Achtung der „zukünftigen Fachkraft“ und neuem Leben zumindest in der ökonomischen Welt entgegengebracht wird. Nach wie vor. Denke einfach, wir sollten 2016 da weiter sein.

  18. Cat 31. Juli 2016 at 15:21 - Reply

    Muss aber dazu sagen, dass es bei uns absolut ungeplant war – ohne akuten Kinderwunsch. War zu dem Zeitpunkt noch unsicher, ob ich „schon“ (mit 29) Kinder will. Oder mich bereit dafür fühle, Wenn Menschen erst spät oder gar keine Kinder wollen, ist das natürlich ebenso zu respektieren.

  19. Sandra 3. November 2016 at 13:55 - Reply

    Ich habe meinen Sohn während meiner Ausbildung bekommen….. Geplant: nein, gepackt: jawohl.

  20. Silvana 5. Dezember 2016 at 14:43 - Reply

    Vielen lieben Dank für diesen Post. Ich hatte tatsächlich eine kleine Träne im Äuglein. Denn fast alles was da aufgelistet ist passt wie die Faust aufs Auge. Ich habe jetzt gegen alle Meinungen meinen Sohn bekommen und meine Ausbildung dafür auf Eis gelegt (kann man ja danach weiter machen!). Man hat uns so viele schlechte Meinungen dafür an den Kopf geworfen. Nun wird mein Spatz schon bald 2 Jahre alt und ich wollte noch ein 2. Kind. (Mittlerweile bin ich fast 28) und als ich erwähnte, dass ich das letzte Jahr Elternzeit (habe 2 Jahre genommen) gerne nutzen würden um dass letzte Kind zu bekommen und dieses dann zum 1. Geburtstag mit unserem Sohn in die Kita zu geben, gab es wieder bösen Gegenwind. Ich verstehe das ehrlich nicht. Arbeiten werde ich noch länger als mein halbes Leben. Aber unsere Zeit tickt eben weiter und bleibt nicht stehen. Wer weiß wie lange wir generell noch alle haben? Ich wünschte es würden mehr Menschen in dieser Zeit an sich denken. Denn man selber muss mit der Entscheidung leben. Ich will mein Leben leben und möchte nicht, dass andere das für mich machen. Leider tun solch Meinungen weh und hinterlassen Zweifel… auch beim Partner. Ich hoffe jeder findet seinen Weg bevor er es bereut. Ganz liebe Grüße ♡

  21. […] habe ICH eine Wahlfreiheit. Ich lese solche Blogs einfach nicht mehr. Und die Zeitschriften sowieso […]

  22. […] Dann kommen die Kinder zu mir auf die Couch und wir „lesen“ zusammen. Ich laut den Kindern etwas über Blümchen (da ist eine Blume auf einer der Seiten) und die Kinder schauen sich ihre Bücher an. Ist das schön. Große Kinder haben ist toll! […]

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