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Mütter und Töchter gemeinsam stark – das WIR gewinnt! (Anzeige)

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Vor einigen Tagen habe ich euch auf Facebook gefragt, wie das denn bei euch war, ob ihr in der Pubertät einen Sport oder ein Hobby aufgegeben habt, weil ihr euch in eurem Körper nicht wohl gefühlt habt. Ob ihr unsicher wart. Und ich war wirklich gespannt auf die Antworten, denn in einer Studie, dem „Global Beauty Confidence Report“, welcher von Dove in Auftrag gegeben wurde, hatte ich grade folgendes gelesen:

Fast alle deutschen Frauen (86 %) und Mädchen (87 %) geben an, dass sie auf wichtige Aktivitäten ihres sozialen Lebens verzichten, wie etwa Unternehmungen mit Freunden und Familie oder Aktivitäten im Freien, wenn sie sich unwohl in ihrem Körper fühlen. (…)
Zusätzlich stimmen acht von zehn Mädchen zu, dass sie dazu neigen, ihre Meinung zu ändern oder Entscheidungen anzuzweifeln, wenn sie mit ihrem Äußeren nicht zufrieden sind. In Deutschland hat bei fast allen Frauen (91 %) und der Mehrheit der Mädchen (79 %) ein negatives Körpergefühl schon einmal dazu geführt, dass sie auf Nahrung verzichtet oder ihre Gesundheit anderweitig gefährdet haben (z. B. durch das Vermeiden von Arztbesuchen).

Das muss man sich mal überlegen! Grade als Mama von drei Töchtern! 87% der Mädchen verzichten darauf sich mit Freunden zu treffen weil sie sich in ihrem Körper nicht wohlfühlen. Mehr als 8 von 10 Mädchen verzichten also, wenn sie sich nicht „schön“ oder zumindest einigermaßen wohl in ihrem Körper fühlen auf Dinge die ihnen eigentlich wichtig sind.

Auf Facebook schrieben mir daraufhin einige Leserinnen, dass sie in ihrer Jugend bewusst mit Dingen aufgehört hätten, weil sie sich nicht wohlgefühlt haben, unsicher waren. Reiten, Schwimmen, Musizieren.

Weil die Pubertät ebenso schnelllebig wie auch turbulent ist, rufen Dove und ROSSMANN dazu auf, unter www.mehr-mut-zum-ich.de die persönlichen WIR-Momente zwischen Mutter und Tochter zu feiern und in Form eines Fotos oder kurzen Videos zu teilen. Jeder kann mitmachen – es lohnt sich: Unter allen Einsendungen werden 15 exklusive Mutter- Tochter-Wochenenden inkl. An- und Abreise verlost.

Blogprinzessin als kleines Mädchen beim Ballett

Beim Zurückerinnern an meine eigene Jugend habe ich festgestellt, dass ich auch einmal mit etwas aufgehört habe, weil andere mir das Gefühl vermittelten dass mein Körper einfach nicht richtig wäre. Das Ballett. Wir hatten da so ein Mädchen in der Gruppe, ich erinnere mich nicht mehr wie sie hieß ich weiß nur noch das sie wunderschön war in meinen Augen und dass ich da niemals rankommen würde. Also husch husch in der Umkleide umgezogen, gehofft dass keiner schaut und dann wie ein kleiner Trampel hinter der Primaballerina hinterher.
Monate später sagte mir dann meine (russische) Tanzlehrerin, dass ich einfach nicht den Körper einer Ballerina hätte und das auch nichts mehr werden würde. Ihr Schützling dagegen, ja DAS wäre eine echte Ballerina.

Seit dem Moment hatte ich dann noch weniger Selbstvertrauen. Wer mag denn in einem hautengen Tanzanzug stecken, wenn man eigentlich denkt: „Ich bin nicht schön genug!“?

Da hilft einem selbst das Musik von Tchaikovsky nicht drüber hinweg.

Musik schön, Tanz schön, Körper nicht schön.

Also habe ich aufgehört.

Blogprinzessin als Jugendliche beim Ballett

Ich habe es nie richtig bereut aufgehört zu haben, aber rückblickend hätte ich meinem (pubertierenden) Ich gerne gesagt dass es echt nicht nötig ist aufzuhören nur weil jemand anderes gesagt hat dass ich nicht gut und schön genug sei.

Desweiteren sagt die Studie:

Eine eindeutige Mehrheit der deutschen Frauen (72 %) und Mädchen (66 %) nennt das durch die Medien kommunizierte unrealistische Schönheitsbild als Hauptursache für den eigenen Schönheitsdruck. 50 % der deutschen Frauen geben zusätzlich an, dass eine Ursache für ihr Streben nach einem Schönheitsideal ihre ständige Onlinepräsenz in sozialen Netzwerken ist.

Dazu kann ich leider sagen: Ja das ist sogar an anderer Stelle mit anderen Studien belegt. Wenn ihr euch z.B auf Facebook eure Seite anschaut (nicht die Timeline, sondern euer Profil), dann fühlt ihr euch super. Sobald ihr aber diesen geschützten Rahmen verlasst und euch Profile von anderen Frauen anschaut fühlt ihr euch automatisch schlechter. Seit ich von dieser Studie gehört habe, versuche ich das echt zu vermeiden und mich nur innerhalb meiner „4-Wände“ zu bewegen.

 Was ich meinen Mädchen also über Schönheit mitgeben möchte.

  1. Schönheit ist nicht Perfektion oder „dazugehören“.
  2. Schönheit ist nicht das richtige Makeup oder die richtige Kleidung.
  3. Schönheit ist auch nicht dünn zu sein.
  4. Schönheit ist nicht immer alles perfekt zu machen.
  5. Schönheit ist nicht der perfekte Körper.
  6. Schönheit ist auch nicht immer das zu mögen was alle mögen.
  7. Schönheit nicht die Aufmerksamkeit der Jungs.
  8. Schönheit ist nicht andere klein zu machen, weil sie anders aussehen.
  9. Schönheit findet ihr nicht auf Magazincovern und nicht im Internet.
  10. Schönheit ist es, sich in seinem eigenen Körper wohl zu fühlen.

Schaut euch um, Nini, Wawi und Motti. Umgebt euch mit Menschen die von innen schön sind. Menschen, die nett zu euch und anderen sind, Menschen denen nicht alles egal ist was um sie herum passiert. Menschen die andere Menschen mit Respekt behandeln.

Außerdem könnt ihr euch IMMER an eure Mama oder euren Papa wenden, wenn irgendwer sagt ihr wärt nicht schön genug. Das ist nämlich totaler Blödsinn. Ihr seid wunderschön. #wirgewinnt – gemeinsam stark sein

xo,
Katarina

By | 2017-06-25T17:02:52+00:00 8. August 2016|Categories: Ich schreibe, Werbung|Tags: |1 Kommentar

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

1 Kommentare

  1. JesSi Ca am 10. August 2016 um 13:27 Uhr- Antworten

    Ich hab das Tanzen aufgegeben weil die Mädchen immer dünner wurden. Immer härtet und immer krassere Mütter. Ohne diese antreibende Mutter im Hintergrund stand ich allein dort. Ballett war immer mein Traum, ich durfte es nie.

    Der Motte sage ich ganz oft wie toll sie ist – einfach weil es wichtig ist, das seinen Kindern zu sagen, weil es ihnen fehlen wird, wenn sie es nicht hören durften…

    Und die drei Blogprinzessinen sind genau so toll!!!

    JesSi Ca

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