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Baby its cold outside

6:30 Uhr, der Wecker klingelt für Marc, er muss los zur Arbeit. Genau genommen weiß ich gar nicht wie spät es ist, denn ich bekomme von seinem Wecker nichts mit sondern schlafe einfach weiter. Ich bin definitiv kein Morgenmensch. Vor den Kindern war ich sogar eine richtige Nachteule, aber irgendwie schaffe ich das dieses Jahr auch nicht mehr. 2014/2015 man was habe ich da Nachtschichten für den Blog eingelegt. Völliger Wahnsinn. Ich habe sogar ein Ebook veröffentlicht und dieses eigentlich durchgehend Nachts geschrieben. Ihr braucht es nicht suchen, ich verkaufe es inzwischen nicht mehr. Man was hatte ich eine Energie, damals.

Heute bin ich froh wenn ich um 22:00 Uhr nicht auf der Couch einschlafe. Demnach: Es kann auch sein das Marcs Wecker zu einer anderen Zeit klingelt. Ich weiss es nicht genau. Ich schlafe.
Um 8:00 Uhr wecken mich dann die Mädels, Motti will erstmal eine Runde kuscheln. Dann geht sie in die Küche und kommt nach ein paar Minuten wieder zurück ins Schlafzimmer. „Mama, ich habe schon Löffelchen und Schüsselchen hingestellt, wir können jetzt frühstücken“, sagt sie. Also „Wakey-wakey.  Rise and Shine“ und raus aus den Federn. Als ich das Rollo hochziehe haben wir draußen Nebel ohne Ende. Es ist definitiv Herbst. Man ist das ungemütlich draußen.

Morgens

Nach dem Frühstück, es liegt noch Kaffeeduft in der Luft und wir sind alle im Schlafanzug, füttert Motti die Hasen. Nini und Wawi spielen ein Gesellschaftsspiel im Wohnzimmer und ich gehe mich anziehen. Dann klingelt es an der Tür. Der Postbote bringt mir ein Paket und wir unterhalten uns über das Wetter. „Es ist so furchtbar kalt!“, sage ich und schüttel mich. „Es ist doch noch nicht mal Winter“, gibt Tobi lachend zurück. Ja, das stimmt. Das wird jetzt nicht mehr besser sondern nur noch schlimmer. „Wollt ihr euch anziehen?“, frage ich die Mädchen. „Nein“, antworten sie und spielen weiter.
Ich setze mich mit einem heißen, dampfenden Kaffee an den Laptop in mein Büro und mache mein Mailpostfach auf. Ich kümmere mich zuerst um Mails von euch, von Agenturen, und das so lange bis ich von einem „MAMA!!“ unterbrochen werde.

Motti und die Zwillinge fragen was sie sich anziehen müssen, damit sie rausgehen dürfen. Ich sage ihnen dass sie eine lange Hose, langärmelige Shirts und definitiv Socken brauchen! Dazu natürlich noch Jacke und Schuhe. „Alles klar!“, ruft Motti und sucht sich die geforderten Sachen heraus. Bei den Zwillingen helfe ich noch ein bisschen mit. Dann rennen drei Mädchen mit Winterstiefeln und Softshelljacken durch den Garten. Motti und Wawi rennen sofort zu den Schaukeln und Nini zum Sandkasten.

„Klingeling“, macht es. Der DPD Mann mit einem Paket.
Ich schaue auf die Uhr. 12:00 Uhr. Also langsam Zeit fürs Mittagessen. Ich entscheide mich für Apfelpfannkuchen und als Überraschung backe ich Schokodrops mit in die Pfannkuchen. Nachdem ich einen dampfenden, nach Schokolade duftenden Berg Pfannkuchen auf einen großen Teller bugsiert habe, rufe ich die Kinder wieder rein.

Mittags

„Mittagessen“. Aus allen Ecken des Gartens kommen meine Mädels angesaust, im Flur fliegen Jacken von den hungrigen Kindern, Schuhe werden in Rekordgeschwindigkeit ausgezogen und landen im Schuhregal. Warme Pfannkuchen landen auf Tellern und ultimativ in Kinderbäuchen. (Und in meinem.)

Ich räume den Tisch ab und stelle die Spülmaschine an. Dann ist die Wäsche im Badezimmer an der Reihe. Als letztes schnappe ich mir einen Staubwedel (es ist so ein Ding von Swiffer) und wedele mich einmal durch die Wohnung. Die Kinder spielen im Spielzimmer, soweit ich das hören kann irgendwas mit Pferden. Nach meiner Putzrunde setze ich mich wieder an den PC und schaue nach was auf Facebook los ist und was ihr so macht. Dann kommt mir die Idee, ich könnte euch ja mal fragen ob ihr Lust auf mehr „Alltag“ habt. Mit aktuell 50:2 stimmen die meisten von euch für „Ja!“.

blogprinzessin Katarina mit kindernIch probiere einiges am Blog rum, manches gefällt mir besser als anderes, und dann ist es auch schon 15:00 Uhr und die Kinder stehen im Büro. Motti fragt ob wir nicht mal ein Foto machen könnten auf dem wir alle drauf sind. „Mit Selbstauslöser Mama!“. Klar können wir das! Wie gut dass ich  noch meinen Selfie Stick von einem Event habe. Damals wusste ich nicht ganz wofür ich das Ding jemals brauchen würde. Jetzt ist mir klar: Um meine ganze Rasselbande auf ein Foto zu bekommen und auch selber noch im Bild zu sein. Klappt wunderbar. Ich glaube das Foto ist genauso geworden wie  Motti sich das gewünscht hat. Jetzt gibt es auch den Fotobeweis, dass sich das „Durchgeknallt-Gen“ in der Familie 1A durchgemendelt hat. Oder ist das was anerzogenes und die Kinder passen sich einfach ihrer Umgebung an? 😉 Wir hatten jedenfalls eine Menge Spass. Natürlich wollten die Kinder die Fotos danach sofort sehen, man werden die Augen machen, wenn sie irgendwann erfahren dass man in meiner Kindheit noch WOCHENLANG auf seine Fotos warten musste. Und selbst dann war es nicht gesichert, dass die Fotos überhaupt brauchbar waren. Bezahlen musste man sie bis auf wenige Ausnahmen trotzdem immer. Auch die verwackelten.

Nach der kleinen Fotosession beschliessen die Mädels mit einem Rollbrett durchs Erdgeschoss zu fahren und Bus zu spielen. Danach basteln sie am Küchentisch Papierschiffchen und grade als sie anfangen sich zu streiten, mache ich die Musik lauter und wir tanzen zu „Ice, Ice, Baby“ durch den Flur. Dann klingelt es an der Tür. Hermes.

Abends

Jetzt ist es 17: 30 Uhr, Marc hat Feierabend (DAS wiederum weiß ich genau) und ich mache mich ans Abendbrot, Kinder umkleiden und dann gehts langsam Richtung Bett.

Wir lesen uns morgen, meine lieben!

xo,

Katarina

By | 2017-06-25T17:02:48+00:00 6. Oktober 2016|Categories: Familienleben|Tags: |5 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013), dem Dino (*2017) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Instagram, Facebook und auf Pinterest.

5 Kommentare

  1. Lamasus am 7. Oktober 2016 um 09:29 Uhr- Antworten

    Hallo,

    du kannst echt dankbar sein, dass deine Kinder so pflegeleicht sind und so schön miteinander spielen. So wenig Intervention würde ich mir manchmal auch wünschen. Bei uns ist Kinderbetreuung ein Vollzeitjob, da gibt keine PC-Pausen zwischendurch und auch kein Kochen in Ruhe. Ich hoffe, du fühlst dich reich beschenkt! 🙂

    Lamasus

    • Katarina am 17. März 2017 um 18:08 Uhr- Antworten

      Hallo Lamasus,
      ja da fühle ich mich tatsächlich reich beschenkt!

      Liebe Grüße,
      Katarina

  2. Biene am 7. Oktober 2016 um 11:34 Uhr- Antworten

    @Lamasus, das kann ich nur bestätigen. Dachte mir das Gleiche. Meine Maus will sich in der Regel nicht alleine beschäftigen. Wenn müssen immer Mama oder Papa dabei sein. Vorzugsweise natürlich Mama und in Ruhe kochen ist dann ebensfalls nicht drin. Ich war auch sehr erstaunt, wie harmonisch das bei euch zu sein scheint.

  3. Inga - Mama in Hamburg am 8. Oktober 2016 um 17:17 Uhr- Antworten

    Das klingt nach einem tollen Tag für alle (nur bei Marc kann ich das nicht beurteilen, hehe). Du und die Kids haben echt Glück, dass sie altersmäßig so nah beieinander sind und so gern miteinander spielen. Jetzt mag es alles leicht sein, aber der Start, also mit Kleinkind plus neugeborenen Zwillingen war bestimmt weniger erholsam 😉

    • Katarina am 17. März 2017 um 18:09 Uhr- Antworten

      Huhu Inga,

      och das war gar nicht so schlimm wie man sich das im Allgemeinen vorstellt.
      Aber ich habe ja, bisher, auch keinen Vergleich wie es sonst ist.

      Liebe Grüße,
      Katarina

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