Silvester 2016

Lesezeit: 5 Minuten

Gestern habe ich bemerkt, dass ich eigentlich am 1.1.2016 eine Liste gemacht habe mit Dingen die ich *hust* UNBEDINGT umsetzen wollte. Äh…ja ich schaue mal wie schnell mir die Begründungen ausgehen wieso ich das alles nicht umgesetzt habe. Denn ich habe gemerkt, dass ich die Liste TOTAL vergessen habe. *schalalala*

Blogprinzessin KatarinBlogprinzessin der Mama Blog aus Hamburg mit Zwillingen 2017

10 Dinge die ich 2016 unbedingt umsetzen will

Die Wand im Wohnzimmer nochmal überstreichen.

Ja, das haben wir sogar gemacht! Allerdings hat sie das „Kunstwerk“ von Kugelschreiber nicht überdeckt und zeigt uns jetzt nur das wir eigentlich das ganze Wohnzimmer, die Küche und den Flur streichen müssten. Hat also total was gebracht, da drüber zu streichen. Das nächste Mal kommt da ein Bilderrahmen drum und das wars.

Mich endlich entscheiden ob ich eine Wand in meinem Arbeitszimmer neu anstreichen möchte oder nicht. Ich schiebe das schon seit einer Weile vor mir her und kann mich nicht entscheiden. Eigentlich liebe ich die Farbe weiß und all ihre Schattierungen, aber 2015 hat mir gezeigt dass andere Farben auch ganz toll sein können.

Ich habe mich dazu entschieden alle Wände weiß zu lassen, denn eine gelbe, blaue oder rote Wand würde nur beim Fotografieren stören. Das strahlt ja immer ab und dann habe ich den Salat. Nee ich bleibe bei weiß.

Euch unser umgestaltetes Kinderzimmer zeigen. Es ist keine riesige Veränderung sondern nur ein paar kleine Details. So wie in den meisten Familien. Wer hat schon das Geld um mal eben das Kinderzimmer radikal zu verändern. Auch spiele ich einerseits mit dem Gedanken, ob Motti ein halbhohes Hochbett bekommen soll, andererseits lese ich Horrorstorys. Sie schläft im Moment eh mit allen anderen in unserem Familienbett. Da kann das Hochbett vielleicht noch warten.

Das Hochbett hat tatsächlich gewartet. Alle drei Mädels schlafen noch immer im Familienbett, und grade gestern habe ich gedacht wie das eigentlich Eltern machen deren Kinder ganz weit weg im Kinderzimmer schlafen. Die können dann Nachts ja gar nicht küssen und kuscheln und dem schnaufen der Kinder lauschen? Okay, okay es soll ja auch Menschen geben die das in den Wahnsinn treiben würde. Aber wir mögen es so und daher noch kein Grund für ein Hochbett.

Einen konkreten Bauplan für das Familienbett machen. Denn wenn wir mal ehrlich sind und auch wenn ich mein Bett gerne wieder hätte: So schnell wird sich das vermutlich nicht mehr ändern. Wenn ich drin liege und akzeptiert habe dass es jetzt eben unser aller Bett ist und nicht mehr das Ehebett, dann ist’s sehr schön und ich genieße das Kuscheln mit meinen Mädels.

Das haben wir auch nicht umgesetzt. Aber das könnte man ja mal in 2017 mitnehmen *Kopfkratz*

Wieder mit Blogilates weiter machen. Daraus wird aber erst im Frühjahr oder im Sommer etwas. Da ich auf keine Bikinifigur hinarbeiten will, reicht das völlig um einfach Spaß an der Bewegung zu haben. Nicht jeder mag die Videos von Cassey, und ich glaube auch dass ihre Ernährungstipps eher kritisch zu sehen sind, aber ich mag die positive Energie die sie in ihren Videos ausstrahlt und den ganz typischen US-amerikanischen Vibe. (Mein Mann dagegen hat nur einmal reingeschaut und will nie wieder gucken müssen. XD)

Öh ja nee. Habe ich nicht weiter gemacht, auch wenn es Spass gemacht hat.  Da ich nur alle 6 Monate mal auf die Waage steige, habe ich bemerkt das es mir aber nicht geschadet hat, nichts zu machen. Gewicht ist absolut gleich geblieben und daher sehe ich auch keinen Grund wieso ich das jetzt anfangen müsste. Also außer ich bekomme Spass an der Bewegung an sich.

In den letzten Tagen habe ich Meditation für mich entdeckt, nur ganz kurze 4min. Aber das sind genau die 4min die noch in meinen Alltag rein zu quetschen sind und die möchte ich unbedingt weiterhin haben. Dazu ist hinzuzufügen, dass ich bisher immer zu ungeduldig für Meditation war, aber ich glaube hier kann ich mich besser drauf einlassen weil die Rebekka mir so sympatisch ist.

Auch das habe ich nicht wieder gemacht. Aber eigentlich nur weil ich das vor der Mai Schwangerschaft gemacht habe, und nun total irrational der Meinung bin dass das Unglück bringen könnte. Ja nee. Ich habe echt einen an der Waffel. Ich müsste mir mal selber beim denken zuhören. Au man!

Endlich mal zu dem ominösen „Müttertreffen“ hier bei uns im Dorf gehen, zu dem ich eingeladen worden bin. Offenbar treffen sich da die Hausfrauen des Ortes und die Kinder können spielen. Leider habe ich vergessen welche Uhrzeit das sein soll. Ich glaube nur zu wissen wo die Frau wohnt die mich eingeladen hat. Zur Not nehme ich all meinen Mut zusammen und klingele die Straße durch. Hoffentlich wohnt sie in Nummer eins oder zwei.

Da war ich auch nie. Vor allem weil mir gesagt wurde, dass es für Mütter von Kindern ist die noch nicht in den Kindergarten gehen (also 0-3 Jahre alt sind). Was soll ich denn mit einer 4 Jährigen und 2 Dreijährigen zwischen Minibabies? Die 1. machen die doch kaputt und 2. langweilen sich doch zu Tode. Und ich vermutlich auch. Also gewann meine Sozialphobische Ader und ich blieb zu Hause. Aber immerhin ist Motti jetzt fester Bestandteil ihrer Tanzgruppe und ich daher eine Tanzmutti die sich mit anderen Tanzmuttis unterhält. Nimm das Sozialphobie!

Mir mal was anderes zum Frühstück für mich überlegen. Ich esse eigentlich immer Aufbackbrötchen mit Käse. Immer. Der Käse ist der stinkigste Stinkekäse den die Käsetheke zu bieten hat. Und ich liebe ihn! Aber vielleicht sollte ich nächstes Jahr mal etwas neues probieren. Was frühstückt ihr denn so? Smoothies? Vielleicht sogar diese Dinger mit Grünkohl?

Habe ich ganz unfreiwillig gemacht. Von Mai-Oktober habe ich nämlich quasi alle zwei Wochen mit starkem Durchfall und kotzend im Badezimmer gelegen. Nachdem meine Hausärztin mir (ohne zu testen) sagte „Das kann keine Laktoseintoleranz sein, dafür liegt zwischen Essen und Symptomen zu viel Zeit!!“ und nach einer Darmspiegelung (oh, jetzt zum Jahresende verblogge ich offenbar doch die ekeligen Themen die man eigentlich nicht im Netz über sich stehen haben will) auch keine Befunde zu erwarten waren, studierten mein Mann und ich die Inhaltslisten von Lebensmitteln und stellten fest: Immer wenn Milch oder Milchnebenerzeugnisse (Molke, Süßmilchpulver etc) enthalten war, kotze ich mir die Seele aus dem Leib. Liess ich es weg oder nahm eine Laktosetablette – alles fein. Aber es kann ja keine Laktoseintoleranz sein. Ist klar!  Einen Test habe ich dann nicht mehr gemacht. Ich meine, freiwillig einen „Milchshake“ trinken nur um dann im (und das passiert mir nach Milch zu Hause) Wartezimmer der Praxis einen Kreislaufzusammenbruch zu bekommen, starker Durchfall und Erbrechen bis zur Erschöpfung und am Ende sagt mir der Arzt “ Sie haben eine Laktoseintoleranz und einen Wert von 213. Vermeiden sie Milchprodukte“. Ja, nee danke.

Ich will mir einen konkreteren Redaktionsplan für den Blog machen. Denn zu 99% blogge ich immer frei von der Leber weg. Was schön ist, aber es sorgt auch dafür dass meine Muse mich (am besten) 365 Tage im Jahr küssen muss.

Das habe ich tatsächlich gemacht und es lief so viel besser als 2015! Juhu!

Nicht mehr so viel „Ich komme gleich“ sagen wenn ich meine: „Ich bin total beschäftigt und MAG noch nicht.“

Das habe ich auch umgesetzt, allerdings interessiert es die Kinder herzlich wenig, wenn ich sage „Ich bin total beschäftigt und MAG grade nicht kommen“ und dann laufe ich trotzdem. XD

Für 2017 mache ich jetzt bewusst mal gar keinen konkreten Plan. Mal sehen was kommt.

By |2017-06-25T17:02:32+00:0031. Dezember 2016|Categories: Ich schreibe|4 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013), dem Dino (*2017) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Instagram, Facebook und auf Pinterest.

4 Comments

  1. Jes am 1. Januar 2017 um 15:08 Uhr - Antworten

    Nur so zu deiner LI, wir sind alle LI und haben ganz unterschiedliche Symptome. Der kleine Sohn kriegt wochenlang Verstopfung von Milch, der grosse bekommt bauchweh und Durchfall und kotzerei manchmal aber erst abends oder am nächsten Tag. Ich bekomme manchmal 10 Minuten später bauchweh, manchmal auch erst am nächsten Tag. Und bei mir kommen Gelenkschmerzen dazu… Also du kannst wirklich sicher sein dein Weg war richtig und für Ärzte wie so oft leider haben keine Ahnung.
    Lieben Gruß

  2. Pia am 3. Januar 2017 um 13:24 Uhr - Antworten

    Hallo Katarina,

    meine große Tochter bekam kurz nach dem Abstillen Hautausschlag. Auf unseren Verdacht hin, dass sie Milch nicht verträgt, wurde sie beim Kinderarzt getestet. Ergebnis: Alles bestens, es liegt keine LI vor. Stattdessen gab es die Allzweck-Diagnose „Neurodermitis“ mit dem Verweis auf jede Menge teure Hautcremes und Cortison-Produkte. Wir blieben skeptisch, haben die Ernährung trotzdem umgestellt und tataa: Als unsere Große keine Milchprodukte mehr zu sich nahm, verschwand der Ausschlag nach und nach komplett. Seitdem gehen wir sehr viel vorsichtiger um mit Aussagen von Ärzten im Hinblick auf Allergien und Unverträglichkeiten.

    Viele Grüße und – ganz vergessen 😉 – ein gesundes und gutes Jahr 2017!

  3. Kathrin am 4. Januar 2017 um 13:15 Uhr - Antworten

    Oh nein. Nein, nein, nein.
    Ich bin verzweifelt. Die letzten Wochen habe ich deinen Blog von Anfang an aufgeholt, jeden Beitrag gelesen, habe bei den Schwangerschaften mitgefiebert (obwohl sie ja zum Lesezeitpunkt längst vorbei waren), habe mit euch zusammen gefeiert, dass ihr ein Haus gefunden habt und habe immer mehr Angst bekommen, je näher das aktuelle Datum deiner Beiträge rutschte.

    Und jetzt ist es so weit. *seufz* Kennst du das Gefühl, eine Buchreihe zu Ende gelesen zu haben? Das habe ich grade. Furchtbar.

    Aber zu meinem Glück geht es ab jetzt immer aktuell weiter. Ich freue mich schon drauf!

    • Katarina am 4. Januar 2017 um 13:20 Uhr - Antworten

      Liebe Kathrin,
      Ich verstehe total wie du dich fühlst! So ging es mir zuletzt bei der Harry Potter Reihe. (Und diversen Blogs).

      Aber ich werde weiter schreiben. Denn solange mich jemand liest, schreibe ich weiter.

      DANKE für deinen Kommentar. Sowas ist schön zu lesen.

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