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Salinas Geburt – Lisas Geburtsbericht

Salinas Geburt – Lisas Geburtsbericht

Am 19.05.2016 war eigentlich der Entbindungstermin von unserer kleinen, nur wussten wir nicht, dass sie da schon ihren eigenen Kopf hatte. Sie wollte nicht raus – fand es anscheinend zu schön im warmen zu liegen.

„Bitte, holt das Baby da raus.“

Meine Frauenärztin sagte, auf die Frage ob wir denn eine Einleitung machen können, dass wir ja nochmal ne Woche warten können. Aber da es keine Komplikationen gab bzw. hätte geben können durch die Einleitung, habe ich mich dafür entschieden – wahrscheinlich auch, weil es für mich körperlich ja doch schon anstrengend war.

„Termin um 7:00 Uhr – Heute passiert noch nichts“

Als ich dann den Termin im Krankenhaus hatte, am 26.05.2016 um 7:00 Uhr (warum auch immer es so früh sein musste) habe ich mich innerlich gefreut in ein paar Stunden unsere Tochter auf dem Arm zu halten. Um 13:00 Uhr habe ich dann meinen Mut zusammen genommen und eine Schwester gefragt, wann es den los geht. Als sie mich verwundert anschaute, dachte ich mir schon: „ok, du hättest lieber deinen Mund halten sollen.“ Sie meinte, dass heute noch nichts passiert. Ich wusste nicht was ich sagen sollte, wozu war ich denn dann schon dort?

„So eklig und trotzdem kein Effekt?!“

Der nächste Tag war schon spannender. Ein bisschen. Naja, eigentlich nicht. Ich habe von der Hebamme einen „Wehencocktail“ bekommen – mit Sekt und so. Es war scheußlich, widerlich aber die ersten 3 Schlücke waren doch irgendwie lecker. Aber nichts, die kleine wollte einfach nicht raus. Auf meine Frage, was wir denn noch machen könnten, bekam ich als Antwort, das man noch ein Gel verwendet kann. Allerdings wird das er einen Tag später gemacht. Und so musste ich noch einen Tag länger warten.

„Wie wäre es denn, mit einem warmen Bad?“

Nachdem ich am 28.05.2016 das Gel bekommen habe, ging es auch schon los. Erst jedoch mit ein bisschen, sehr leichten ziehen. Mit der Zeit wurde es jedoch so unangenehm, dass ich es nicht mehr verleugnen konnte. Mein Mann saß hilflos, aber motivierend neben mir und hielt meine Hand. Die Hebamme kam zu mir: „Wollen wir mal Baden versuchen? Das warme Wasser hilft gegen die Schmerzen.“ Ich hatte es versucht. Aber mir war so schwindelig – ich habe eine Herz-Kreislauf-Schwäche – das die Hebamme meinte, so könnten wir das mit dem Baden vergessen.

„Hol die Ärztin, ich brauch das Ultraschallgerät – Schnell!“

Nach unzähligen Hin- und Herlaufen auf den Gang der Station, würde ich endlich in den Kreisssaal geholt. Es war ca. 15 Uhr. Es kam 3x das Lied „Stressed Out“ von Twenty One Pilots. Ich kann es jetzt auswendig.
Als es dann mittlerweile schon um 20 Uhr war, sagte die Hebamme zu meinem Mann, das er erstmal nach Hause kann. „Es dauert eh noch länger“, er würde angerufen werden wenn es los geht.
Eine halbe Stunde später, war er auch schon wieder auf dem Weg ins Krankenhaus – aber es würde ja noch länger dauern.
Über die PDA kann ich nicht viel sagen, sie hat bei mir nur einseitig gewirkt.
Die Hebamme meinte, sie kann den Kopf schon spüren. Aber irgendwas ist da falsch. „Hol die Ärztin.“, sagte sie zu einer Schwester, „Ich brauch das Ultraschallgerät, schnell!“. Ab dem Zeitpunkt war ich so nervös und mein Mann auch. Was passiert hier gerade?

„Am Ende wurde es ein Kaiserschnitt.“

Auf dem Ultraschall war ganz klar zu erkennen, dass sie ein Sternengucker ist. Also, Kaiserschnitt.
Es war eine sehr hektische Situation, aber um 21:50 Uhr wurde unsere Tochter Selina, mit 3360gr vollkommen gesund geboren!

Geburt, Geburtsbericht

Symbolbild, da von Selina keine Bilder im Netz zu finden sein sollen.

Danke liebe Lida für eure wunderbare Geburtsgeschichte! Danke das du deinen Geburtsbericht mit uns teilst.

Wer auch „seine“ Geburt(en) hier sehen möchte kann mir einfach eine eMail schreiben.

Weitere Geburtsberichte findet ihr hier: Ida, Phil, Zoi, Alana, Carlotta, Mathilda, Emilia und Aaron

By | 2017-06-25T17:02:07+00:00 30. März 2017|Categories: Geburtsbericht|0 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013), dem Dino (*2017) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn.
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