Familientagebuch: 10.4.2017

Um 8:00 klingelt der Wecker. Finde ich so mittel, aber da ich eh auf Toilette muss stehe ich auch auf. Motti schläft noch (seit einigen Wochen schläft sie wieder etwas länger), Nini und Wawi würden gerne schon aufstehen und versuchen den Mann zu wecken. Der ist allerdings (wie fast immer wenn er müde ist) in einer Art Zombie Zustand gefangen und würde alles tun um noch ein paar Minuten/Stunden zu schlafen.

Blöderweise sind uns in den letzten Tagen ein paar Stühle kaputt gegangen (sie waren 10 oder sogar 11 Jahre alt) und daher hat der Gott der Gastlichkeit IKEA auf den Tagesplan geschrieben, sonst müssten Opi und Omi aus Berlin über Ostern auf dem Boden sitzen. Da wir das nicht wollen, aber auch kein Vermögen für Stühle ausgeben wollen… bleibt der Möbelschwede.

Ikea Stuhl tajrne, klappstuhl

Diese Stühle sind es jetzt geworden. Kann man nämlich praktisch zusammenklappen und wegstellen, wenn grade kein Besuch da ist.

Auf dem Hinweg schwärmt Motti so sehr von der Kinderbetreuung dort, dass sich Nini spontan auch überlegt ob sie dort hin will. Sie ist sich da nicht so sicher, schließlich bekommt man da einen Stempel auf die Hand und den fand sie bisher eigentlich doof. Wawi vermeldet sofort das die Kinderbetreuung für sie absolut nicht in Frage kommt. Sie will lieber mit Mama und Papa durch das Möbelhaus flanieren.

Bei IKEA angekommen, überrascht uns Nini. Sie will wirklich mit in die Kinderbetreuung und auch der bisher schlimme Stempel ist kein Problem mehr. Sie nimmt einfach ihre Kleiderbox und marschiert hinter Motti ins Småland als hätte sie nie was anderes gemacht. Marc und ich schauen uns etwas ungläubig an, aber natürlich würden wir sie nicht bremsen.

So laufen wir also das erste Mal als quasi 1-Kind-Familie durch den Ikea. Spannend ist, wie wenig kindgerechtes Verhalten Wawi einfällt, wenn man so alleine mit Papi und Mami durch den Möbelladen latscht. Wenn Nini dabei ist, fällt den beiden immer viel mehr Blödsinn ein.

Natürlich sind wir gut vorbereitet und wissen schon ganz genau wo die Stühle in welchem Regalfach zu finden sind, und können (abgesehen von ständigen Toilettengängen meinerseits) zügig durch den Laden.

21 ssw, Bauchfoto, schwanger 5. Monat

21 SSW bei IKEA. Wenn ich die Jacke (nicht die Vliesjacke) zumache, sieht man nix. Wintermantelschwangerschaft, sag ich ja.

Dann noch für alle nicht-Laktoseintoleranten Pommes oder einen Hotdog gekauft und schwupps holen wir auch schon eine strahlende Motti und eine nicht weniger strahlende Nini aus dem Kinderparadis ab.

Kinderbetreuung bei IKEA

Ist. Das. Nicht. Schön?
Hach.

Nachdem alle Pommes gegessen sind, und jedes Mädchen eine beachtliche Menge Zitronenbrause getrunken hat, setzen wir uns wieder ins Auto und fahren in Richtung Heimat. Wundersamerweise sind die Kinder nach etwa 0,3 Minuten im Auto wieder hungrig (soviel zu Pommes sind quasi gesund), aber da Marc heute noch sein neues Gewürzregal fertig bauen möchte, müssen wir auf dem Heimweg noch einen Zwischenstopp beim Baumarkt einlegen. Da ich mit den Kindern im Auto bleibe, ist Marc auch ratz-fatz zurück und wir können (nach einem weiteren Stop am Supermarkt) endlich auf den heimischen Hof fahren.
Zur Begrüßung winken wir Heinrich, der bestimmt schon zum dritten Mal in diesem Jahr mit seinem Rasenmäher durch den Vorgarten zuckelt. Wir äh schauen auch bald ob es unserem Rasenmäher noch gut geht.

Nachdem ich den Spüler ausgeräumt habe und etwas gegessen habe, falle ich auf einen der neuen Küchenstühle und könnte im Stand einschlafen. Marc hämmert noch schnell die Rückwand an das Gewürzregal und fällt dann auch auf einen Stuhl und greift zum Kaffee.

selbstgebauter Gewürzschrank für die Küche

selbstgebauter Gewürzschrank für die Küche

Die Kinder schauen ein bisschen Sophia die Erste und eine Stunde später, bricht Marc dann zum Nachtdienst auf. Verrückt was alles so in einem Tag passen kann, wenn es muss.

Achja, und diesen Blogpost schreibe ich auch noch. Alle Fotos ausnahmsweise mit dem Handy gemacht. Aber ich hoffe es geht trotzdem.

xo,

Katarina

PS: Was habt ihr heute so gemacht?

Wenn Ihr einen Beitrag besonders mögt, aber keine Zeit zum Kommentieren habt, schenkt ihm doch einfach ein Herz!
By |2017-06-25T17:02:00+00:0010. April 2017|Categories: Familienleben|5 Comments
Blogprinzessin ist der Blog mit nordischem Schnack. Ich berichte hier, ohne mich selbst zu Ernst zu nehmen, über meinen Alltag als Mama von 4 Kindern zwischen 6 und 1 Jahr(en).Virtuell bin ich zu finden auf Twitter, Instagram, Facebook und auf Pinterest. Erfahre mehr über mich

5 Comments

  1. Eva W am 10. April 2017 um 18:15 Uhr - Antworten

    Heute habe ich den Wocheneinkauf geplant und zum größtenteil erledigt. Die frischen Sachen die noch für’s Wochenende fehlen kaufe ich am Donnerstag. ???? Ansonsten war es wenig spannend. Meine Tochter war heute Vormittag im Kiga und ich hatte Zeit für mich. ???? Manchmal ist es halt eher langweilig.

    • Katarina am 10. April 2017 um 18:16 Uhr - Antworten

      Hallo Eva,

      ach langweilig ist doch eigentlich ganz gut. Langweilig bedeutet alles ist gut, niemand will was (negatives) von einem und die Welt dreht sich noch. Drama und Aufregung bedeuten selten was gutes, finde ich.

      Liebe Grüße,
      Katarina

  2. Feli am 10. April 2017 um 20:25 Uhr - Antworten

    Ich habe heute auch mal endlich wieder einen Blogbeitrag geschrieben, aber das wars quasi schon an prodktivem.. ach nee bisschen Küche aufräumen hab ich noch geschafft.
    Das Baby zahnt und ist wahnsinnig knatschig, schläft immer nur 10min um dann wieder zu knatschen.
    Sonst den Großen in Kindergarten gebracht und wieder abgeholt, bisschen gespielt, gesnackt, etwas auf dem Spielplatz gefroren, Abendessens und jetzt Kuschel ich noch mit dem Großen.

  3. Maria am 10. April 2017 um 21:29 Uhr - Antworten

    Kind betreut, aufgeräumt, gekocht, einen neuen Blogartikel zum Thema DIY-Blumenvase basteln geschrieben, Bilder von der Fotobox auf den Stick gezogen um sie anschließend am PC zu speichern, diverse Bilder bearbeitet, im Internet gesurft, Fenster geputzt.
    Joa, irgendwie passiert an so einem Tag dann doch einiges… 🙂

    • Katarina am 11. April 2017 um 14:20 Uhr - Antworten

      Hallo Maria,

      ja das fällt mir an solchen Tagen auch immer auf. Das man eigentlich doch ganz schön viel gemacht hat. Auch wenn man denkt „war ja nichts besonderes“.

      Liebe Grüße,
      Katarina

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