Familientagebuch: 19.4.2017

Es wird Zeit dass das Wetter draußen wieder konstant besser wird. Aprilwetter geht mir wie jedes Jahr gehörig auf den Keks. Dann werden die Kinder nämlich nölig und laut. Rausschicken ist dann auch nur bedingt möglich, denn draußen ist es eben kalt und nass und ICH will ja auch nicht im kalten, windigen Regen stehen und in der Sandkiste buddeln. Auch nicht als Michellinmännchen verkleidet. Da ist es fast höhnisch, dass jetzt gerade, in dem Moment wenn die Kinder ins Bett müssen, die Sonne von einem blauen strahlenden Himmel runterfunkelt.

Heute Morgen weckten die Kinder erst den Mann und später mich. Ich durfte also noch etwas liegen bleiben, las Nachrichten auf meinem Handy… und schlief prompt wieder ein. Dabei habe ich einen Quatsch geträumt, dass ich danach beschlossen habe, im Falle von „ich war schonmal wach“ einfach NIE wieder einzuschlafen.

In meinem Traum hat jemand auf meinem Schwangerschaftsbauch gestanden und wollte einfach nicht runter gehen, egal wie viel ich gefleht habe dass es voll gefährlich sei für das Baby wenn mir jemand auf dem Bauch rumsteht.
Dann habe ich bei einer neuen Verfilmung von Baywatch (nicht am Strand, sondern auf Kieselsteinen) mit Whoopi Goldberg mitgemacht, statt Honorar gab es für mich 2 Packungen laktosefreie Pom-Bär Chips, auf die ich mich wie ein Schnitzel freute.
Danach wollte ich eigentlich zurück in mein Klassenzimmer (keine Ahnung wo das auf einmal herkam), und hatte Angst dass die Lehrer mit mir schimpfen würde, weil ich wegen dem doofen Baywatch Dreh zu spät war, und auf dem Weg zum Klassenzimmer begegnete ich einer älteren Frau, die mir meine Pom-Bär Chips wegnahm („Nein! Die sind laktosefrei!!!!!“) und dann mit einem Messer auf die Tüte einstach. „Das können Sie nicht machen, dann liegen hier doch überall Chipskrümel!“. Dann kam ein älterer Mann dazu und wollte der Frau helfen mir auch noch die andere Tüte zu entreißen. Was beiden gelang, allerdings konnte ich sie zu Boden ringen. Ich saß also auf meiner Albtraum-Frau und entriss ihr das Messer. Der Mann sagte noch: „Wir sind die Borg!*“ und dann habe ich logischerweise alle beide erstochen.

*Ich möchte darauf hinweisen dass ich in meinem Leben noch nie eine komplette Folge Star Trek geschaut habe. Nicht eine. Und nichtmal genau weiss wer „die Borg“ sind, ohne dass ich das jetzt google.

Irgendwelche Trauminterpretationsexperten unter euch? Es war jedenfalls nicht schön. Und das alles nur für ein Stündchen mehr Schlaf.

Nach diesem wunderbar entspannten Schläfchen brauchte ich vor allem eins. KAFFEE! Und Frühstück. Glücklicherweise fand ich in der Küche beides. Nach Frühstück und Kaffee dann mein zweiter Blick auf mein Handy heute (der erste Blick war ja nicht so super, endete ja in meinem Dasein als Doppelmörderin). Der war dann wieder nett und normal und offenbar bin ich noch nicht komplett durchgedreht und habe nicht schlafwandelnd noch Nachrichten verschickt. Man muss auch das Gute sehen.

Nach dem Frühstück wollte ich eigentlich duschen, aber wie das so ist, war die Dusche mal wieder kalt und die Heizung erst nach dem magischen Tänzchen im Keller wieder angeschaltet. Also verkrümelte ich mich erstmal auf die Couch. Dachte ich zumindest. Erstmal. Ha! Von der Couch bin ich irgendwie den ganzen Tag nicht runtergekommen, denn immer wenn ich mich auf einen Stuhl setzen wollte, so wie jetzt gerade auf meinen Bürostuhl, bekam ich in kürzester Zeit Rückenschmerzen. Was ist denn das schon wieder? Das mit den Rückenschmerzen habe ich von den letzten Schwangerschaften erst viel später in Erinnerung und auch irgendwie viel tiefer am Rücken. Jetzt fühlt es sich an als hätte ich Krämpfe in den Schulterblättern. Also doch wieder zurück auf die Couch.

Mädchen malt mit tusche und pinsel

Schönster Moment heute: Nini fummelt an irgendwas in der Küche rum. Marc und ich sitzen beide auf dem Sofa und wissen nicht was es ist.
Ich: „Was machst du denn da?“
Nini: „Nix!“ *kruschel* *kram*
Ich: „Was ist denn ‚Nix!‘ ?“
Nini: „Einfach ‚Nix!‘ “

Marc und ich sind vor lachen fast von der Couch gefallen. So, mit fast 4 hat nun also auch Nini die Macht des Schwindelns entdeckt. *Lach*

blogprinzessin auf dem Sofa mit einer grünen Decke

Auf der Couch trafen wir am späten Nachmittag alle wieder zusammen um „Ponys aus Ponyville“ zu schauen. Wer sich die Kids als „My Little Pony“ Charaktere vorstellen möchte, dann wäre Wawi „Pinkie Pie“ mit einem Hang zu „Fluttershy“, Nini wäre „Spike der Drache“ und Motti definitiv „Twilight Sparkle“, die einem ständig sagt dass sie eigentlich Rainbow Dash sein will. 😉

Jetzt hat mein wunderbarer Mann den Kindern Abendbrot gemacht, die Mülltonnen an die Straße gebracht und wird nachher sogar noch unser Abendessen kochen. Ich fühle mich aktuell furchtbar faul, weil ich so viel will aber irgendwie immer zu müde und zu schnell erschöpft bin. Am Ende eines Tages den ich zu 90% nur auf der Couch verbracht habe (ausgenommen: Frühstück, Duschen, Anziehen, Post reinholen, Arbeiten und Spielzimmer Aufräumen) fühle ich mich so als hätte ich nichts geschafft und alles doof.

So ist das halt auch manchmal.

xoxoxo,
die die definitiv keine Borg ist.

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By | 2017-06-25T17:01:53+00:00 19. April 2017|Categories: Familienleben|0 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und Instagram.

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