Heute Nacht gab es keine komischen Träume! (Hier bitte eine jubelnde Menge als Geräuschkulisse dazudenken!) Heute war auch gleich den ganzen Tag über das Wetter recht schön, so dass die Kinder  zwischenzeitlich wieder mal nach draußen wollten. Aber fangen wir ganz von vorne an.

Nach dem Wecken bin ich heute tatsächlich NICHT nochmal eingeschlafen, sondern bin sogar recht schnell auf den Füßen. Nicht aber ohne vorher mindestens 30min mit Nini zu kuscheln. Das ist so schön, hach. Irgendwie sind die Mädels erst in den letzten Wochen zu „Kuschel-Kindern“ geworden. Vorher immer „weeeeeg ich muss weeeeeg“ (erinnert mich an mich selbst als Kind), aber jetzt kommen sie regelmäßig zum kuscheln an. Nicht nur bei mir sondern auch beim Mann, was ja auch nicht selbstverständlich ist, wenn man sich mal bei anderen Familien so umhört. Da sind die Männer zum Teil sogar sehr traurig oder eingeschnappt, wenn die Kinder nur strampeln und „NICHT DIE MAMA“ rufen. Meiner sah das bisher zum Glück ganz gelassen, vielleicht ist das jetzt die Belohnung dafür.

Nach dem Frühstück will ich eigentlich in die Dusche, aber ratet mal was? Ja, same procedure as every day – erstmal im Keller die Heizung wieder anschalten. Denn in einem eiskalten Badezimmer duscht es sich mit eiskaltem Wasser nicht so wirklich gut. Also verschwinde ich erstmal ins Büro und arbeite ein bisschen. Etwa eine Stunde später will ich dann endlich duschen gehen, ab ins Badezimmer, geschmeidig den Beachbody aus dem Pyjama geschält und den Astralkörper unter den Wasserstrahl geschwungen. „Aaahhh!“ Tut das gut! „Moment? AAAHHAHAHAHAHAHAAAAAAAA IST DAS KALT!!!!! ICH ERFRIERE JÄMMERLICH! ZUR HÜLF!“ Also den nicht-mehr-ganz-so-astralen Körper in Windeseile wieder aus der Dusche hervorgehoben und die „Frau mit dem Bauch“ in ein Handtuch gehüllt. Zur Badezimmertür gesprintet und nach dem Mann gerufen. „Schahaaatz? Könntest du mal eben im Keller…“. Kann er. Macht dann für meinen Duschvorgang aber keinen Unterschied, denn ich kann wählen zwischen:

A) frieren weil ich auf die Dusche und die Heizung warte oder
B) schnell unter das pumpslaue, zu kalt tendierende Wasser springen und ganz ganz schnell duschen.

Ich entscheide mich für B, denn mir ist schon kalt. Als der Mann dann eine halbe Stunde später aus dem Bad kommt, ist das Wasser wohl noch nicht „kochend heiß“ (meine bevorzugte Duschtemperatur) sondern „ging fürs Duschen“ (aka vermutlich kurz vor „Anbaden in der Ostsee im Januar“) ;-).

Während Marc im Bad ist, saugwische ich schnell die Küche und den Flur. Ihr seht, da ist eine gewisse Routine bei uns. Liegt vielleicht daran, dass mich Krümel und dreckige Böden schnell wahnsinnig machen. Außerdem kann man das mal eben schnell machen. Wobei ihr mich nur im Notfall bei einer Tätigkeit wie dem Geschirrspülerausräumen antreffen würdet. Wäsche machen finden wir beide angemessen doof. Wobei wir beide lieber zusammenlegen als wegräumen. Da gewinnt dann derjenige der die Wäscheberge schneller wegfaltet, denn es ist ja klar: Wer schon gefaltet hat muss es nicht wegräumen. Je nach Nachtdienstwoche und Toleranzgrenze spielen wir „Wer kann es länger ignorieren und hat mehr Wäsche im Schrank“. Da hilft dann meistens die Ankündigung von Besuch, oder wenn ich doch einen Rappel bekomme und alles wegräume. In der Schwangerschaft habe ich diesen Rappel etwas schneller als sonst, ist mir aufgefallen.

Nach dem Wischen spielen die Kinder eh schon im Garten, da kann man dann auch ins Auto steigen und die To-Do Liste des Tages abarbeiten. Der Mann will zum Friseur (er sieht seitdem wieder: RAWR! aus) und wir alle wollen einkaufen fahren.
Seit einigen Einkäufen gibt es bei uns eine neue Regel die erstaunlich gut klappt: die Kinder müssen entweder einen Erwachsenen anfassen, oder den Einkaufswagen.
Seit wir/ich diese Regel eingeführt habe ist das Einkaufen mit den Kindern wieder entspannt und schön. Davor war es…unangenehm. Schreiende, rennende Kinder die absolut nicht geschaut haben ob sie anderen vor den Wagen gerannt sind, oder gleich ins nächste (teure!) Regal fallen. Aber mit der neuen Regelung sind wir entspannter und die Kinder auch. Das war eine gute Idee, finde ich.

blogprinzessin der Mama Blog aus Hamburg

Wieder zu Hause angekommen, verschwinden die Mädels ins Spielzimmer und wollen „Die ??? Kids“ hören, ich lege mich mit meiner neuen FLOW auf die Couch und der Mann setzt sich an den Esstisch um an seinem Millennium Falken weiter zu bauen.
Das ist der Moment wo wir beide feststellen, dass wir bis zum Abendessen überhaupt nichts mehr vor haben. „FREIER NACHMITTAG“ jubeln wir, und ich falle auf der Couch erstmal in einen Powernap. Äh.. Ja!
So verpasse ich auch folgende Unterhaltung die sich laut Marc aber genau so zugetragen hat:

Motti: „Papa, kann dein Raumschiff dann auch in den Himmel fliegen?“
Papa: „Nein.“
Motti: „Willst du dann damit spielen?“
Papa: „Nein, das ist nur zum Hinstellen.“
Motti: „DU BAUST DAS GANZE RAUMSCHIFF NUR UM ES HINZUSTELLEN!?“

Ganz meine Tochter! *lach*

Dann kommen die Kinder zu mir auf die Couch und wir „lesen“ zusammen. Ich laut den Kindern etwas über Blümchen (da ist eine Blume auf einer der Seiten) und die Kinder schauen sich ihre Bücher an. Ist das schön. Große Kinder haben ist toll!
Kinder lesen auf dem Sofa Bücher

Jetzt schauen die Mädels noch eine Folge My Little Pony und dann gibt es Abendessen. Irgendwie ging der Tag ganz schnell rum. Und war sehr friedlich.

xoxo,
Katarina

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