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Schwangerschaftstagebuch SSW 29 – 30 SSW

Diese Woche wechseln sich Energie und Müdigkeit in einer Tour ab. Außerdem habe ich das erste Mal in dieser Schwangerschaft das Gefühl, dass langsam alles etwas beschwerlicher wird. Das hatte ich von der Schwangerschaft mit Motti gar nicht mehr so in Erinnerung. Und bei den Zwillingen war an diesem Zeitpunkt eh langsam Endspurt angesagt… Ah grade nochmal nachgelesen, also bei den Zwillingen tat mir um die gleiche Zeit mein linker Fuß ziemlich weh. Das war wohl eine Fehlbelastung, welche nach der Geburt relativ rasch weg war, wenn ich mich nicht irre. Die habe ich jetzt allerdings nicht, das mag auch an meinen Barfuß-Schuhen von Wildling liegen, und daran dass es diesmal nur EIN Baby ist. (Das den vorhandenen Platz exzellent ausnutzt und mehr Platz einnehmen kann als ein einzelner Zwilling.)

Babybauchfoto in der 30 SSW

Symptome 29 SSW (28+4) bis 30 SSW (29+5)

Pickel – Nö. Alles gut.

Morgenübelkeit – Nein, gar keine.

Haare – Sehen gut aus! Ich hätte die jetzt gerne für immer so, auch wenn ich ja weiß dass ich bald wieder Angst haben werde eine Glatze zu bekommen. Ganz sicher. 😉

Müdigkeit – JA! Definitiv mehr Müde. Oder anders: schneller erschöpft. Kleine proppere Babies baut man eben irgendwie doch nicht einfach so nebenbei. Gähn.

Hunger – Ich habe wenig Momente wo ich nebenbei futtere. Das liegt aber auch stark an der Laktoseintoleranz, da haben wir so gut wie nie Naschkram im Haus. Aber wenn ich Hunger haben dann habe ich JETZT Hunger, nur dass nichts in meinen Minimagen passt und mir dann ob der Menge schlecht wird. Außerdem habe ich abends inzwischen im Bett gerne mal Sodbrennen.

Geblubber (Emotionen) – Also diese Woche hat mich dieser Hochhausbrand in London echt emotional voll aus der Bahn geworfen. Das macht mich noch immer ganz fertig wenn ich nur daran denke!

Bauch – Rund. Ja weiterhin rund. Dieses Mal kann ich gar nicht so richtig beurteilen ob er denn größer geworden ist. Aber ich weiß dass ich doch gut zugenommen haben muss, denn die meisten meiner Hosen passen nun langsam echt nicht mehr. Außerdem watschel ich jetzt doch ganz gehörig und schnaufe im Schneckentempo hinter meiner Familie her.

Babybauchfoto in der 30 SSW

Baby #4 –  Strampelt, wälzt sich von A nach B im Bauch und spielt mir im Moment bevorzugt am Rippenbogen rum. Der nächste Ultraschall und Hebammentermin ist in 4 Tagen, da sehen wir dann mehr. Ich hoffe ja sehr dass mein Gebärmutterhals sich weiterhin so schön lang zeigt, auf rumliegen im Krankenhaus möchte ich diese Schwangerschaft nämlich echt gerne verzichten! Bei Motti und auch bei den Zwillingen habe ich jeweils die Lungenreifespritze bekommen, das war zwar nicht schlimm und ich hatte nichts dagegen, aber vielleicht kann die letzte Schwangerschaft ja diesmal auch die „normalste“ sein? Bitte?
Außerdem muss ich langsam echt mal im Krankenhaus anrufen und mir einen Termin zur Geburtsanmeldung geben lassen. Mein Bauchgefühl sagt nämlich dass auch dieses Baby keine 40 Wochen aushält (also das wegen dem Kaiserschnitt ja eh nicht, aber auch 39 Wochen hat es hier noch nie jemand ausgehalten). Motti wurde bei 37+3 geboren und die Zwillinge bei 32+2 (zurückgerechnet 31+2, wie wir später anhand ihrer Vitalzeichen erfuhren). Da hätte ich es einfach lieber, wenn die im Krankenhaus meine Unterlagen schon fertig bereit haben.

Was mir dabei auch einfällt: Wie ist das im Krankenhaus eigentlich beim Krankenhausessen mit Laktoseintoleranz ? Können die damit umgehen oder ist es ratsam sich darauf einzustellen, dass es nicht klappt? Meine Symptome sind ziemlich stark und daher würde ich (frisch mit Bauch OP) das gerne vermeiden. Weiß da jemand von euch was drüber?

xoxo,

Katarina

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By | 2017-07-17T16:07:36+00:00 16. Juni 2017|Categories: Schwanger|Tags: |14 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013), dem Dino (*2017) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Instagram, Facebook und auf Pinterest.

14 Kommentare

  1. Alex am 16. Juni 2017 um 17:41 Uhr- Antworten

    Hey,
    ich hatte bzgl der Lactoseintoleranz einmal Glück in der Klinik und einmal Pech. Leider versteckt sich ja auch in so vielen Lebensmitteln Lactose. Ich hatte meine lactrase Tabletten dabei und habe mir Lebensmittel mitbringen lassen, es gab einen Kühlschrank in der teeküche. Nicht optimal aber für drei Tage ging es. An sich sollten die aber darauf vorbereitet sein, erkundige dich doch einfach vorher mal und schau was es in der Cafeteria gibt. Hinzukommt das ich nach der Geburt wesentlich besser lactose vertragen hatte und nicht ganz so empfindlich war.
    Ich drück dir die Daumen, noch eine schöne schwangerschaft

    • Katarina am 16. Juni 2017 um 21:06 Uhr- Antworten

      Hallo Alex, ich werde es beim Geburtsanmeldubgsgespräch unbedingt ansprechen und auch die Laktasetabletten mit in die Krankenhaustasche packen. Und ansonsten hoffen das nix schief geht. Ich meine auch das es in „meinem“ Krankenhaus ne Teeküche mit Kühlschrank gab. Werde ich jedenfalls drauf achten. Danke für den Tipp!
      Liebe Grüße
      Katarina

  2. Elisabeth am 18. Juni 2017 um 22:44 Uhr- Antworten

    Bin grad über deinen Blog gestolpert und finde es sehr witzig, dass wir ähnlich weit sind (bin SSW 29) und auch beide die finale Nummer vier erwarten. Wünsche dir noch alles gute für die Schwangerschaft. Würde dir zu gerne eine oder zwei Wochen von mir abgeben. Meine wollen nämlich immer drin bleiben. Hatte bei Nr 1 Einleitung bei 41+0 und bei Nr 2 bei 40+3. Nur Nr 3 hat sich von alleine auf den Weg gemacht – allerdings auch erst nach dem ET.

  3. Biene am 19. Juni 2017 um 10:38 Uhr- Antworten

    Hallöchen,
    du spricht genau das an, was mir seit ein paar Tagen durch den Kopf geht. Bin seit letztem Sommer bestätigt Lactoseintolerant. Geringe Mengen wie Butter oder so gehen schon, aber alles was mehr ist, vertrage ich auch nicht mehr. Woher auch immer das gekommen ist. Und nun habe ich mir schon die ganze Zeit überlegtw ie das in der Schwangerschaft wohl ist: Was wenn dann doch mal ausversehen Lactose zugeführt wurde, sind die Auswirkungen dann schlecht fürs Kind?! Und diese Tabletten vertragen die sich mit Schwangerschaft bzw. Stillzeit?
    Bin gespannt was du da raus bekommst. Das Schlimme für mich ist ja, dass ich so gerne Milch getrunken (mittlerweile auf Cornflakes reduziert) und Jogurt esse! Das schlimme für mich ist ja auch,w enn man zum Kaffee eingeladen wird und dann zugucken muss, wie die anderen alle Kuchen essen! Das ist echt fies… vorallem weil man es erst jetzt bekommen hat und erst ab jetzt verzichten muss ;-(
    Seit wann hast du die Intoleranz?

    • Katarina am 19. Juni 2017 um 15:30 Uhr- Antworten

      Hallo Biene,
      ich habe die Lactoseintoleranz seit April/Mai 2016.

      Die Laktoseintollerant sollte (meines Wissens nach) in der Schwangerschaft keine Probleme machen bzw. deine Symptome, das kommt beim Baby gar nicht an. Du kannst also (abgesehen vom Flüssigkeitsmangel bei Durchfall und Erbrechen als Symptom, dem du durch trinken entgegenwirken solltest) „entspannt“ auf der Toilette sitzen.

      Die Laktase-Tabletten sind soweit ich weiß auch okay egal ob in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit, denn sie führen ja nur künstlich etwas zu (Laktase) was dein Körper eigentlich selbst produzieren sollte/würde/müsste. Milch und viele andere Produkte gibt es auch Lactosefrei, da kann ich dir sehr den Blog (http://lactosefrei-infos.blogspot.de) und die FB Gruppe (https://www.facebook.com/groups/lactosefrei/) empfehlen.

      Liebe Grüße,
      Katarina

      • Biene am 21. Juni 2017 um 11:04 Uhr- Antworten

        Vielen Dank für den Hinweis. Dann ist das wohl bei uns ungefähr zur gleichen Zeit aufgetreten – ist ja witzig.
        Bei mir ist es allerdings nach wie vor so, dass ich hin und wieder ganz schön aufpassen muss, was ich da so esse. die versteckte Milch, machts mir manchmal gar nicht so einfach. Vorallem wenn man im Restaurant oder bei Freunden ist. Geht dir das auch so?

        • Katarina am 21. Juni 2017 um 15:41 Uhr- Antworten

          Hallo Biene,
          in Restaurants esse ich gar nicht so häufig, daher habe ich das Problem da nicht. Auf Bloggerevents zu denen ich manchmal eingeladen werde, frage ich dann nach, nutze meine Laktasetabletten oder verzichte halt sicherheitshalber. Bei Freunden mache ich das genauso, oder aber sie wissen schon im Vorfeld das ich in Intoleranz habe. Verzichten ist natürlich immer die blödeste Option, aber da ich wirklich starke Symptome habe verzichte ich lieber als das ich dann Probleme bekomme. Was ist denn dein größtes Problem dabei? Einfach das du gar nicht genau weisst was du essen kannst und was nicht?

          Liebe Grüße,
          Katarina

          • Biene am 22. Juni 2017 um 10:22 Uhr

            Ja genau, mich nervt manchmal auch dieses nachfragen. Ich umgehe das dann meistens und nehme das, wo ich weiß dass eigentlich nichts drin sein dürfte. Ich meide größtensteils Soßen und irgendwas mit Käse überbackenes. Das nervt schon. Wie gesagt, wenn alle beim Kaffee sitzen und man selbst…. trinkt lieber nur Tee, weil in dem Rest Milch drin ist… das ist schon echt doof. Außerdem finde ich das mit den Tabletten halt auch schierig einzuschätzen wie viele man nun nimmt und dann verzichte ich meist lieber ganz.
            Allerdings habe ich auch relativ schnell das Resultat, wenn ich doch etwas mit Milch gegessen habe. Allerdings zum Glück nur hinten raus 😉

          • Katarina am 22. Juni 2017 um 11:03 Uhr

            Kann ich total verstehen. Ich verzichte auch manchmal, und das mit den Tabletten nervt mich auch. Andererseits kann man die wohl auch nicht überdosieren, also lieber eher mehr als weniger nehmen.

            Ich für mich finde das auch alles eher blöd und an manchen Tagen fluche ich mehr als an anderen Tagen, andererseits kann ich es nicht ändern und die Konsequenzen wenn ich meine Intoleranz einfach ignorieren würde sind bei mir so stark, dass ich lieber verzichte.

  4. Biene am 23. Juni 2017 um 12:34 Uhr- Antworten

    Hallöchen nochmal,

    leider kann man sie doch irgendwo überdosieren. Denn nimmt man zu viele, erhält man mit Pech genau das Gegenteil – Verstopfung.

    Versuchen wir mal das Beste daraus zu machen und vielleicht haben wir ja Glück, meine Ernährungsberaterin meinte, dass es sein kann, dass es auch mal wieder weg geht. Schlagartig, so wie es gekommen ist. Na mal sehen. Ich hoffe immernoch darauf 😉
    Immerhin soll man ja immer optimistisch sein.

    • Katarina am 23. Juni 2017 um 14:00 Uhr- Antworten

      Ich drücke uns die Daumen und hoffe einfach auch. Und wenn nicht, ach es gibt so viel „schlimmeres“. Glutenunverträglichkeit. Oder Histamin oder oder oder. Da ist Laktose noch eins der kleinern Übel, finde ich.

  5. Barbara am 29. Juni 2017 um 12:01 Uhr- Antworten

    Ich drück DIr die Daumen für die Geburtsanmeldung und dass die nicht auf die Idee kommen auch noch genau in Deinem KH die Geburtsstation zeiweise zu schließen oder so ein Kasperkram.
    Auf’s Essen würde ich mich nicht verlassen. Ich wollte vegetarisches und bekam Fleisch vorgesetzt… Aber mit aufgeben würde ich’s trotzdem bei der Anmeldung

  6. Antje am 3. Juli 2017 um 21:47 Uhr- Antworten

    Hmm,, da habe ich noch gar nicht darüber nachgedacht. Auch ich bin gerade schwanger (36+3) und bei mir wurde kürzlich ebenfalls eine Lactose-Intoleranz diagnostiziert. Scheint ja so eine Lebensphase mit Ende 20/Anfang 30 zu sein, in der sich diese entwickeln kann. Bei mir hält es sich mit den Symptomen halbwegs in Grenzen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass auf Grund der Einnahme von Eisen und Magnesium sowie der verlangsamten Verdauung in der SS sowieso gerade alles durcheinander ist… Mal schauen, wie es sich nach der SS weiter entwickelt… mit Lactrase-Tabletten habe ich noch keine Erfahrungen gesammelt. Mein Arzt meinte ich soll erst nach der SS damit anfangen. Aber mit lactosefreien Produktwn habe ich schon gute Erfahrungen gemacht. 🙂

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