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Stillen ist einfach, richtig?

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Okay, ich erzähle euch heute eine echt persönliche Geschichte über mich, meine Babys  und die Erfahrungen welche ich dabei hatte diese kleinen Menschen zu ernähren.

Bei Motti hatte ich mir darüber (wie über so ziemlich alles) gar keine großen Gedanken darüber gemacht ob ich stillen würde. Sie wurde geboren und ich legte an. Ich erinnere mich noch als wäre es gestern (gut, vorgestern) gewesen, als ich zum ersten Mal merkte: in den ersten Wochen macht das nicht nur Spass. Von den seligen Gesichtsausdrücken stillender Frauen aus der Werbung konnte ich nur träumen. „Du hast Milch für zehn Kinder!“, sagte mir meine Hebamme damals. Und es stimmte. Da war Milch, überall quasi. Ich wusste gar nicht wohin damit. Ins Kind, klar, aber sonst? Nach ein paar Wochen regulierte sich die Milchmenge von selbst, genau so wie es sein sollte, und Motti und ich stillten bis sie etwa sechs Monate alt war. Vielleicht waren es auch nur drei oder vier Monate, ganz genau erinnere ich mich da nicht mehr.

An was ich mich aber genau erinnere, war das was folgte. Es war schlimm. Von jetzt auf gleich hatte ich keine Milch mehr. So kam es mir jedenfalls vor. Ich trank Malzbier, konsultierte meine Hebamme, rief bei einer Stillberatung an. Nichts half. Die universelle Antwort war: Ihr Baby muss häufiger angelegt werden. Ich legte an. Ich legte genau genommen eigentlich gar nicht mehr ab. Aber es half nichts. Ich erinnere mich  an den einen Tag, an dem ich schluchzend unter der Dusche stand und meinen Körper verfluchte, Rotz und Wasser heulte, und währenddessen Motti im Nachbarzimmer um ihr Leben schreien hörte. Wieder ein Anruf bei der Stillberatung, wieder die Antwort: Das kann gar nicht sein, Sie müssen sie nur häufiger anlegen. Inzwischen war ich mir sicher, das ist keine Phase gerade, mein Kind hat einfach Hunger.

Ich kaufte im Internet eine Handmilchpumpe und pumpte mit Blick auf mein niedliches Baby so lange bis ich Blasen an den Händen hatte. Das Resultat: zwanzig mickerige Milliliter. An dem Punkt stiegen wir vollends auf Flaschennahrung um.

Ein halbes Jahr später wurden die Zwillinge geboren, und dieses Mal hatte ich mir Gedanken gemacht. Ich entschied mich diesmal nicht zu stillen, was rückblickend mit dem Aufenthalt der Babys auf der Neointensiv auch entspannter für mich persönlich gewesen ist. Außerdem lernte Motti zu diesem Zeitpunkt grade laufen.

Dieses Mal hatten wir also von Anfang an zwei Flaschenkinder, mit denen wir uns durch so einige Modelle getestet  haben. Kennt ihr ja bestimmt auch, die Armee an Saugern, Nuckeln und Fläschen welche man irgendwann besitzt, weil man sich erstmal durch den Geschmack des Babys durchtesten musste.

So viele Hersteller versprechen Sauger und Flaschen mit „der Brust am ähnlichsten“ als Attribut. Ach wirklich? Am  irritierendsten war eine Flasche die so aussah wie ein Ball mit einem riesigen Pickel dran. Diese Flasche haben die Mädels auch  konsequent verweigert. Wenn Neugeborene genetisch darauf getrimmt sind Brustwarzen, und damit auch ihre Nahrung, zu finden, dann war dieses Ding nicht besonders nah dran eine Mutterbrust zu simulieren.

Dann kam der Dino. Dieses Mal hatte ich viel Zeit mir Gedanken zu machen. Ich wusste dass ich dieses Mal das Stillen auf jeden Fall nochmal probieren wollte. Aber ich wollte auch gerüstet sein für den Fall, dass es auch dieses Mal nicht besonders gut laufen würde. Also fing ich an zu googeln. Lansinoh® war unter den ersten Ergebnissen und was mir besonders gut gefiel war, dass sie von ihren Produkten als „Stillhilfen“ sprechen. Die Fläschchen werden also nicht als Alternative zum Stillen verstanden, sondern als begleitende Unterstützung.

Besonders wichtig war mir hierbei: 1. keine Saugverwirrung, 2. problemloses Wechseln zwischen Brust und Flasche, und 3. leichtes Reinigen der Flasche. Alle drei Punkte sollen bei der Lansinoh® Weithalsflasche mit dem NaturalWave® Sauger  erfüllt werden, also zogen diese bei uns für den Alltagstest ein.

natural wave sauger von lansinoh im test auf blogprinzessin.de

Die Faktenlage

  1. Der Dino ist zum Start mit der Flasche acht Wochen alt.
  2. Der Dino wurde bisher voll gestillt.
  3. Der Dino kennt bis jetzt keine anderen Flaschen und Sauger und kann daher nicht durch diese beeinflusst worden sein.

Wir wollen ausprobieren ob der Dino die Lansinoh® Weithalsflasche mit dem NaturalWave® Sauger annimmt und ob danach der Wechsel zurück zur Brust problemlos klappt.

natural wave sauger von lansinoh im test auf blogprinzessin.de

Im Internet findet man ja viele Schauergeschichten, aber ich kann sagen mit dem NaturalWave® Sauger sind es für uns eben genau das: nur Geschichten.

natural wave sauger von lansinoh im test auf blogprinzessin.de

Vom ersten Schluck an hat der Dino problemlos getrunken und auch danach kein Problem mit der Brust gehabt. Soweit man es erkennen kann, macht er am Sauger die gleichen wellenartigen Bewegungen wie an der Brust, um Milch zu „entnehmen“. Mir scheint es, als könne er den NaturalWave® Sauger besonders gut mit Mund und Zunge erfassen und müsse sich nicht umstellen. Auch beim direkten Wechsel Brust-Flasche-Brust macht er keinen gestressten Eindruck oder verweigert gar eine Nahrungsquelle. Vielmehr ist es ein fließender Übergang von A nach B und wieder zurück. Genau das was ich mir gewünscht hatte.

Beim Reinigen der Flasche und des Saugers (was ganz einfach geht, weil die komplette Flasche mit Sauger aus nur 3 Einzelteilen besteht) schaue ich mir den NaturalWave® Sauger nochmal genauer an. Aus wie vielen Öffnungen kommt da eigentlich die Milch? Ich drücke ein bisschen auf dem Saugerteil herum und stelle fest: aus einer einzigen. Diese aber lässt sich verformen. Mal ist sie eher größer, dann wieder ist sie eher klein und schmal. Der Dino kann also individuell mit seiner Zunge und dem an der Brust erlernten Saugmuster bestimmen wie viel oder wenig aus der Flasche kommen soll. Perfekt! Weniger Husten und Verschlucken zwischendurch, sondern entspanntes Trinken, entspanntes Baby, entspannter Papa, der ab und zu das Fläschchen geben kann, wenn ich nicht da sein sollte.

natural wave sauger von lansinoh im test auf blogprinzessin.de

Vielleicht habt ihr eine ähnliche Stillgeschichte wie wir hinter euch, und überlegt gerade welche Fläschchen und Sauger für euch und euer Baby geeignet sind. Diese hier kann ich euch absolut empfehlen. Bei uns gab es keine Saugverwirrung, keine komplizierte Reinigung und der Wechsel zwischen Flasche und Brust war problemlos jederzeit möglich. Aus meiner Sicht gibt es überhaupt keinen Grund die Lansinoh® Weithalsflasche mit dem NaturalWave® Sauger nicht auszuprobieren.

Zum Abpumpen der Milch benutze ich inzwischen die 2in1 Elektrische Milchpumpe, ebenfalls von Lansinoh®. Diese Milchpumpe hat den Vorteil, dass ihr beide Brüste gleichzeitig abpumpen könnt wenn ihr wollt, das spart Zeit und ist natürlich effektiver als nur eine Seite zur Zeit. Wenn ihr nur eine Seite abpumpen wollt, dann müsst ihr dazu nur einen der zwei Schläuche verschliessen, das ist kinderleicht und auch einhändig kein Problem.

Die Handhabung der Pumpe ansich ist einfach, ihr steckt einfach den ComfortFit™∙Saugaufsatz auf die Flaschen, schliesst den Pumpenkörper an das Stromnetz an (oder habt Batterien im Batteriefach) und schon kann es losgehen.

Als besonders angenehm habe ich empfunden, dass ich aus drei Pumpmodi auswählen kann. So kann die Saugstärke individuell eingestellt werden, soll ja alles nicht wehtun sondern so natürlich wie möglich ablaufen. Angeschaltet ist die Milchpumpe erstaunlich leise, was gerade nachts angenehm ist, denn man will ja nicht gleich das ganze Haus wecken. 😉 Die Reinigung des Geräts ist auch ganz einfach und geht schnell. Ich empfehle diese Pumpe ganz klar, nicht zu vergleichen mit einer Handmilchpumpe. Ich würde mich immer wieder für diese entscheiden.

Mehr Informationen findet ihr auf der Website von Lansinoh®, könnt die Lansinoh® Weithalsflasche mit dem NaturalWave® Sauger und die 2in1 Elektrische Milchpumpe von Lansinoh® aber auch in Apotheken, Drogerien, im gut sortierten Fach- und Einzelhandel oder Online in diversen Shops kaufen.

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By | 2017-10-13T13:22:56+00:00 13. Oktober 2017|Categories: Werbung|Tags: , |7 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013), dem Dino (*2017) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn.
Virtuell zu finden auf Instagram, Facebook und auf Pinterest.

7 Kommentare

  1. Sandy am 13. Oktober 2017 um 13:10 Uhr - Antworten

    Oh wie schön ❤ super toller Bericht!!! Die Problematik von Motti und dem Stillen damals war bei uns auch ähnlich. Bei der Lütten klappte alles und später auch das Hin- und Herswitchen zwischen Brust und Flasche.

    Dein Bericht lässt mir echt keine Fragen mehr offen, hätte ich ihn damals gelesen, wäre ich jetzt bereits unterwegs um diese Flaschen zu holen. Ich hoffe dass hiermit dem ein oder anderen geholfen wird, denn ich fühlte mich damals auch ziemlich allein gelassen und empfand die Flaschenvielfalt als extrem verwirrend.
    Ich muss sagen, dass es als Stillhilfe betitelt wird, finde ich wirklich klasse! Endlich ein deutlicher Fortschritt in der „Flaschen-Industrie“ .

    LG Sandy

    • Katarina am 13. Oktober 2017 um 14:13 Uhr - Antworten

      Danke Sandy, ich freue mich dir nachträglich damit geholfen zu haben!

  2. Janine am 13. Oktober 2017 um 13:46 Uhr - Antworten

    Als ich von Lansinoh gehört habe, waren meine Mädels (Juli 2013 😉 )gerade raus aus dem Alter. Sonst wäre es meine erste Wahl gewesen.
    Aber sag mal, kann es sein, dass du bei Motti keine Milch mehr hattest, weil du wieder schwanger gewesen bist???

    • Katarina am 13. Oktober 2017 um 14:11 Uhr - Antworten

      Das kann natürlich sein. Da sagst du was!!!! Kann das denn sein, dass die Milch dann weggeht? Ich muss mal googeln gehen. Klingt jedenfalls schlüssig.
      DANKE für den Gedanken, Janine!

  3. Nele am 13. Oktober 2017 um 21:46 Uhr - Antworten

    Ich habe auch ne Zeit lang abgepumpt und wir haben lange Nacht guten Flaschen gesucht und am Ende die von lansinoh genommen. Waren damit auch sehr zufrieden. Leider habe ich dann ne Zeit lang nur gestillt und in der hat er anscheinend beschlossen, dass alles, Abwasser nicht Brust ist keine Option mehr ist. Jedenfalls werden Flaschen seit dem verweigert. Mittlerweile trinkt er aus dem Becher 😀

    Dein Bericht ist sehr schön und zeigt mal wieder, dass jeder für sich und auch für jedes Baby schauen muss, was passt und wie man sich wohl fühlt <3

  4. Nicole am 18. Oktober 2017 um 10:11 Uhr - Antworten

    Ich gönne dir das Glück, das der Wechsel bei euch so problemlos funktioniert hat. Allerdings lag das nicht an dem Produkt sondern eben am Glück das dein Baby keine Saugverwirrung entwickelt hat. Eine Saugverwirrung kann bei jeder Flasche und bei jedem Sauger auftreten. Ich finde in deinem Artikel wird dieser Aspekt ziemlich außen vor gelassen, was wiederum sehr fahrlässig ist. Nur weil es bei euch so toll klappte mit der Flasche, heißt es nicht das diese Flasche bzw. dieser Sauger eine Saugverwirrung unmöglich macht. Das solltem einer Meinung nach auch bei diesem Artikel erwähnt werden. Denn gerade verwezifelte Mütter schützten sich oft auf solche Beiträge und was passiert mit diesen Müttern wenn es bei Ihnen in die Hose geht? Sie sind noch verzweifelter! LG von einer Stillberaterin!

  5. Katarina am 19. Oktober 2017 um 22:28 Uhr - Antworten

    Liebe Nicole,

    Die Gefahr einer Saugverwirrung besteht potentiell bei jedem künstlichen Sauger, also sowohl bei Flaschensaugern als auch bei Nuckeln/Schnullern, da hast du völlig recht!
    Leider kann eine Saugverwirrung nie zu 100 % ausgeschlossen werden. Mit dem NaturalWave® Sauger wird diese Gefahr bei einer gefestigten Stillbeziehung aber zumindest minimiert, weil das Baby sein natürliches, an Mamas Brust erlerntes Trinkmuster beibehalten kann. Voraussetzung ist, dass das Baby zunächst einmal genügend Zeit bekommt, dieses Saugmuster sich anzueignen. Wie wichtig das ist weisst du als Stillberaterin sicherlich sogar besser als ich 🙂

    Danke daher für deine Hinweise und deine Aufklärung, denn natürlich möchte ich (in Anbetracht meiner eigenen Stillgeschichte) nicht das andere Frauen genauso verzweifeln wie ich damals.

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