Meine Haargeschichte

Lesezeit: 3 Minuten

Ich war beim Friseur. Generell hat das wenig Nachrichtenwert. Aber in dem Zuge habe ich mal ein paar der Fotos rausgekramt die hier so schlummerten. Auweia! Manchmal frage ich mich schon was ich mir da so gedacht habe. Ob ich überhaupt gedacht habe. Vorweg noch: Ich war noch nie jemand der voll entspannt beim Friseur chillt und plaudert und … „Me-time“ hat. Auch waren das bisher keine Belohnungsmomente für mich, sondern nun..eher „geht man halt hin“.  Friseure reden immer so viel und wollen plaudern. Aber nie über sich selbst sondern mit mir über mich. Warum? Ich will nicht plaudern. Maximal dann über den Friseur.


2005: Da war ich frische 19 Jahre alt und AuPair in den USA. Die Babyhand gehört zu einem Jungen, der jetzt schon…etwa 15 Jahre alt sein dürfte. Ich hatte grade einen Natalie Portman Fangirlmoment und IHR stand ein schwarzer Pixie unglaublich gut. Mir..naja. Ähmm. Meine Gastkinder sind jedenfalls vom Glauben abgefallen als ich ihnen eines Tages nach der Schule so die Tür öffnete.


2011: Das Jahr in dem Marc und ich zusammenkamen.  Kurz vorher hatte mir so ein Starfriseurlehrling einen ORANGENEN Bob auf Wangenknochenhöhe verpasst. Glücklicherweise wachsen Haare ja wieder, Nach Blond kam Blond mit blauen Spitzen, dann pinke Spitzen und dann ganz Pink.

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2012: Dann wurde ich Mama und was seriöses musste her. Ich disse niemanden, aber ICH hatte das Gefühl ICH wäre nur mit „normalen“ Haaren seriös genug für diesen Mama-Job.


2013: Die Haare wuchsen. Ich hatte ja auch nicht mehr die Zeit zum Friseur zu gehen.

alles ist möglich lüge, nido
2014: Keine große Veränderung. Ich gebe zu ich hatte inzwischen auch Angst. Was wenn die Veränderung doof aussieht und ich total blöd? In den vergangenen Jahren hatte ich auch so viele dumme Haarfarben, dass ich jetzt schon Angst vor den Reaktionen der anderen hatte. Bloss nichts drastisches, dann kann auch keiner was doofes sagen. Am besten so wenig Veränderung, dass keiner was sieht. Unsichtbare Friseurbesuche für kritikscheue Angsthasen.

blogprinzessin
2015: Dann bekam ich wieder den „Blond“ Rappel. Leider geht das nicht gut aus, wenn man (wie ich) viele Rotanteile in den Haaren hat. Also…

Blogprinzessin mit ihren Mädels
2016: Zack schnell wieder braun drüber. Bloß nix riskieren.

Baby von Blogprinzessin 3 Wochen alt
2017: Okay, vielleicht doch die Spitzen ein bisschen aufhellen.Die Haare hatten nun etwa „Über den BH-Verschluss fallen“-Länge. Aber die Spitzen wurden immer fisseliger und grünstichiger und es musste definitiv der Friseurtermin gemacht werden. Ich hatte die Idee einer Frisur und lies euch auf Instagram darüber abstimmen ob ich das machen soll oder nicht. Dann ging ich zum Friseur. Die Mädchen auch. Wie das ist wenn alle 4 Fiebelkorn Damen zum Friseur gehen, das erzähle ich euch bald.

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22 Comments

  1. Nele

    Wow, ich sehe Parallelen 😀 meine haargeschichte ist ähnlich vielfältig und lang..

    Und die neue Frisur steht dir einfach wahnsinnig gut und das Bild ist der Hammer <3 war eine gute Entscheidung!

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