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Erfahrungsbericht: Familienshooting mit Lev&Levje

Noch vor der Geburt des Dinos, sprach mich Sandra von Lev&Levje an, ob ich nicht Lust auf ein Familienshooting hätte. Und, ganz ehrlich, ich habe keine Sekunde gezögert. Denn wir Eltern, besonders wir Mütter, sind so selten selbst auf den Fotos mit drauf. Die einen aus Scham („ach meine Haare liegen aber grade nicht“), die anderen weil sie selbst hinter der Kamera stehen. Im digitalen Zeitalter machen wir etwa 239.639.129 Fotos im Jahr, aber auf kaum einem sind wir selber drauf, geschweige denn die ganze Familie.

Mal abgesehen davon, dass es schön ist Familienfotos zu haben, denke ich auch an die Zukunft. Was werden meine Kinder finden, wenn ich nicht mehr bin? Bergeweise Fotos aus ihrer Kindheit (Blog sei Dank) aber auf wie vielen davon bin eigentlich ich? Oder Marc? Kaum einem. Und ich wette 100% dass es im Falle des Falles meinen Kindern völlig egal ist, ob meine Haare komisch sind oder ich komisch schaue. Sie werden sich einfach freuen ein Foto zu haben auf dem auch ihre Eltern zu sehen sind.

Deswegen sagte ich sofort zu. Allerdings wollten wir gerne dass die komplette Familie auf den Fotos ist. Also warteten wir noch ein wenig auf den Dino. Als er dann da war und wir alle soweit eingegroovt, konnte es losgehen.

Das Lev&Levje Fotoshooting

Praktischerweise arbeitet Sandra nicht ausschließlich in einem Fotostudio, sondern fährt am liebsten zu „ihren“ Familien nach Hause. Das ist total praktisch, denn dann muss man nicht mit dem neuen Menschlein erstmal durch die halbe Stadt fahren, wo alle womöglich gestresst sind bevor es richtig los geht. Sandra fuhr einfach mit ihrem Auto auf unseren Hof und war da. Sie lachte in die Runde und uns war sofort klar: Die ist uns super sympathisch.

„Lasst uns Seifenblasen machen, mit den Füssen zappeln und spannenden Dingen nachjagen. Bei Lev&Levje Fotoshootings gibt es keine Regeln und Routinen – alles ist erlaubt.“ – Sandra von Lev&Levje

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Bildrechte: Lev&Levje

Auch die Mädels mochten Sandra auf den ersten Blick. Sandra hat einfach ein gutes Händchen für Kinder. Ausgestattet mit Seifenblasenpistolen ging es erstmal in den Garten. Beim Anblick der Pistolen war es sofort vollständig um die Mädels geschehen und es dauerte etwa 0,3 Sekunden, bis die Mädels mit ihrem Papi durch den Garten rannten. Die Sonne schien und Kinderlachen (und Erwachsenenlachen) erfüllte den Garten. Während die Mädels also versuchten Seifenblasen zu fangen oder mit der Seifenblasenpistole ihren Papi zu treffen, machte Sandra wunderschöne Fotos. Ganz spielerisch und ohne die Mädels zum mitmachen drängen zu müssen. Kein steifes „schau doch mal so“ oder „stell dich bitte in folgende Pose“. Sandra fotografiert ganz aus der Situation heraus.

„Lev&Levje stehen für eine junge und zeitlose Bildsprache. Natürliches Licht, natürliche Posen und das Wesen der Kinder und Familien im Mittelpunkt der Fotografien.“ – Sandra von Lev&Levje

Außerdem nahm Sandra ganz wunderbar Rücksicht auf den Dino und auch er wurde nicht gezwungen in irgendwelchen unnatürlichen Posen zu verharren. Eine besonders schöne Arbeitsweise und -ethik, wie ich finde.

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Bildrechte: Lev&Levje

Die Fotos

Besonders ist bei Sandra auch, dass die fertigen gedruckten Fotos alterungsbeständig sind und sich damit auch noch nachfolgende Generationen an den Fotos erfreuen können. Sandras Preise sind komplettpreise, das heißt ihr bezahlt einmal und es kommen keine versteckten Kosten auf euch zu. Natürlich bekommt ihr, zuzüglich zu euren Fine Art Prints, auch Zugang zu eurer persönlichen Onlinegalerie in der ihr euch alle dort verfügbaren Fotos problemlos runterladen könnt. Das ist besonders praktisch, wenn die Großeltern auch gerne ein paar der Fotos haben wollen.

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Bildrechte: Lev&Levje

Weil mich eigentlich immer interessiert wie Menschen dazu kommen zu tun was sie tun, habe ich Sandra einige Fragen gestellt, die sie mir sehr gerne beantwortet hat.

Das Interview mit Sandra

 Hallo Sandra, stell dich doch mal ein bisschen vor. Wer bist du? Wo wohnst du? Hast du Kinder? 

Ich heiße Sandra Birkner, ich bin 33 Jahre alt, freie Fotografin und Mutter von einem Sohn namens Konrad. Anfang Januar kommt dann noch ein Geschwisterchen dazu. Wir sind zwischen Ebbe und Flut, Stadt und Land, hoch im Norden in Hamburg, zu Haus. Aufgewachsen bin ich in der Nähe von Köln.

Wie bist du darauf gekommen Fotografin zu werden und Lev&Levje zu gründen? Woher kommt der Name „Lev&Levje“?

Ich habe in Dortmund an der Fachhochschule Fotodesign studiert und zuvor ganz klassisch eine Ausbildung zur Fotografin gemacht.
Der Weg zur Fotografie kam über Umwege. Eigentlich wollte ich Grafikdesignerin werden. In einem Jahrespraktikum in einer Werbeagentur, welches ich mit 17 während meines Fachabiturs in Gestaltung gemacht habe, wurde mir schnell klar, das ich nicht nur am Rechner sitzen und dort kreativ tätig sein kann. Ich musste raus, unter Menschen und ich brauchte die Abwechslung im Alltag.

Da kam mir die Fotografie sehr gelegen. Kein Tag ist wie der andere, keine Kunde gleicht dem anderen und es erwarten einen immer wieder neue Begegnungen und Herausforderungen. Das gefällt mir.
Die Idee zu Lev&Levje – der Name kommt übrigens aus dem friesischen und bedeutet „der Liebe und die Liebe“ – entstand nach der Geburt meines Sohnes im Jahr 2015. Durch die Schwangerschaft mit Konrad hat sich mein Leben komplett gewandelt. Ich musste lernen, andere Prioritäten zu setzen und mein Leben nach einem Kleinkind auszurichten. Das fiel mir nicht immer leicht, zumal ich es gewohnt war, an großen Projekten zu arbeiten die sehr zeitintensiv waren und meine ständige Präsenz erforderten. Doch dank Konrad habe ich gelernt, was wirklich wichtig ist und wie schön es ist, die Welt durch Kinderaugen zu betrachten. Meine fotografische Ausrichtung hat sich dadurch gewandelt.

Wie dürfen wir uns deine Arbeit vorstellen? Wie sieht ein klassischer Arbeitstag bei „Lev&Levje“ aus?

Einen klassischen Arbeitstag gibt es bei Lev&Levje nicht. Wer ein Kind im Kindergartenalter hat, weiß was wovon ich rede. 🙂
Abgesehen davon ist kein Fototermin wie der andere. Unsere Fototermine finden bei den Familien zu Hause oder an deren Lieblingsplätzen statt. Sei es am Elbstrand, im Wald oder auf dem Spielplatz.  Wir kommen zu Taufen, Kindergeburtstagen, Hochzeiten oder Familienfeiern.

Wir freuen uns über erste Schritte, erste Male und jeden Neuanfang und begleiten euch bei großen und kleinen Abenteuern.
Meist satteln wir unser Lastenfahrrad und fahren damit zu den Fototerminen. Es sei denn das Hamburger Wetter ist mal wieder stürmisch oder das Ziel liegt außerhalb Hamburgs. Unsere Fototermine finden unter der Woche oder auch am Wochenende statt. Wir richten uns da nach den Familien. Nach jedem Fototermin fertigen wir von den besten Momenten hochwertige alterungsbeständige FineArt Glicée Prints an:
Erinnerungen für das Familienalbum. Schätze für nachfolgende Generationen. Bilder für die Ewigkeit. So haben die Kinder vielleicht auch mal ihre Freude an den Bildern.

Die Bilder kommen dann in unserer schönen Lev&Levje Fotoarchivbox – sorgfältig verpackt und bereit für eine langfristige Aufbewahrung. Zusätzlich stellen wir alle Bilder noch einmal digital als Bilddateien zum Download zur Verfügung.

Was muss ein Kinderfoto haben um dich so richtig zu begeistern?

Ob lieb, frech oder wild – mit der Kamera besondere Momente einzufangen, kindgerecht, behutsam, authentisch und persönlich. Das ist es, worauf es mir bei einem guten Kinderfoto ankommt.

Deswegen fotografieren wir ohne Blitz, nutzen das Tageslicht oder gehen ausschließlich mit Dauerlichtleuchten ans Werk.
Seifenblasen und Konfetti sind auf jeden Fall ständige Begleiter und helfen, Kinderaugen zum Strahlen zu bringen.

Was wird dich in der Zukunft beschäftigen und wo wird diese sein?
„Lev&Levje suchen Freunde fürs Leben“ – das mag übertreiben klingen, doch es ist mir eine Herzensangelegenheit.

Wenn wir es schaffen, mit Lev&Levje mehr Familien zu erreichen und sie für unsere Arbeitsweise und Philosophie zu begeistern, dann bin ich glücklich. Es sind auch Kooperationen geplant und wir streben weitere Veröffentlichungen und Events im kommenden Jahr an. Lev&Levje lebt von dem direkten Kontakt und von Weiterempfehlungen. Niemand weiß wo genau unsere Reise noch hin geht. In unserem Lastenfahrrad sitzen demnächst auf jeden Fall zwei kleine Räuber mit denen es Hamburg zu entdecken gilt. 🙂

Vielen Dank für das Interview!

Fazit

Wir sind vollends zufrieden mit Lev&Levje und finden die Fotos wunderschön. Es war rundum toll mit Sandra, und die Mädels fragen regelmäßig nach der Frau mit den Seifenblasen. Ich überlege ja, ob wir sie zur Einschulung nächstes Jahr buchen. Damit ich selber auch auf den Fotos bin.

Lev&Levje findet ihr auf der Webseite, auf Instagram und auf Facebook.

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By | 2017-12-12T22:05:21+00:00 13. Dezember 2017|Categories: Werbung|3 Comments

About the Author:

Katarina (32) ist die Mama von Motti (*2012) und Wawi (*2013) sowie Nini (*2013), dem Dino (*2017) und wohnt in der Nähe von Hamburg mit vielen Kühen als Nachbarn. Virtuell zu finden auf Instagram, Facebook und auf Pinterest.

3 Kommentare

  1. Anna am 13. Dezember 2017 um 20:01 Uhr - Antworten

    Mensch Katarina! Die Fotos sind ja wirklich wundervoll geworden!!!
    Leider komme ich nicht aus Hamburg, aber ich finde auch dass ich selber in zu wenigen Fotos bin, daher werde ich mir hier vor Ort mal einen Fotografen suchen. Meine Maus kommt nämlich im Sommer auf die weiterführende Schule und da könnten wir auch mal wieder ein Familienbild gebrauchen.
    Tolle idee!

    • Katarina am 13. Dezember 2017 um 20:02 Uhr - Antworten

      Liebe Anna,
      das ist wirklich mal eine tolle Gelegenheit mal wieder aktuelle Familienfotos zu machen, da hast du recht. Ich wünsche euch ganz viel Spass dabei und hoffe das eure Fotos so schön werden wie unsere.

  2. Janina am 13. Dezember 2017 um 20:39 Uhr - Antworten

    Du hast vollkommen Recht, man selbst ist viel zu selten auf Bildern zu sehen. Ich versuche zumindest zu Weihnachten ein Familienbild hinzubekommen und sei es mit Hilfe eines Stativs und dem Fernauslöser 😉 Dieses Jahr waren wir tatsächlich mal in einem Studio, das war auch eine interessante Erfahrung und die Bilder sind so schön geworden. Eure allerdings auch!
    Liebe Grüße,
    Janina

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