Sparen fürs Kind

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Sparen als Kind ist ja eine ziemlich einfache Sache: Alles was man bekommt kommt ins Sparschwein, und das wiederum trägt man dann irgendwann mit stolzgeschwellter Brust zur Bank und zahlt es auf ein Sparbuch ein. So zumindest war es bei mir früher. Sparschwein, Sparbuch, und das war der feine, ausgetüftelte Sparplan.
Die meisten meiner Freunde ließen sich dann noch aus rein finanziellen Motiven konfirmieren und hatten dann mit 18 ein prall gefülltes Sparkonto, von dem ganz easy das erste Auto finanziert wurde.
D

a ich mich weigerte, aus rein monetären Gründen wöchentlich in die Kirche zu gehen, hatte ich Jahre später.. sagen wir mal ein kleines Finanzierungsproblem. Dass ich beim ersten Versuch durch die Führerscheinprüfung fiel hat darüber hinaus auch nicht geholfen mein finanzielles Problem zu lösen. Also machte ich meinen Führerschein etwas später als die meisten in meiner Klasse, und das Loch auf dem Sparbuch war etwas größer als bei anderen. Von „wir kaufen da mal rasch ein Auto“ mal ganz abgesehen.

Sparen fürs Kind – ganz easy?

Kennt ihr noch die MTV Serie „My Supersweet Sixteen“, diese Serie in der den sechzehnjährigen amerikanischen Teenagern Feten spendiert wurden dass es nur noch in den Ohren klingelt? Inklusive „och Honey, hier ist dein fabrikneues Cabrio, sweety“. So war meine Finanzlage leider nicht. Die meines Mannes auch nicht. Da wir aber beide für unsere Kinder vorsorgen wollen, haben wir uns umgehört was man denn so machen kann und eine Möglichkeit ist eine Geldanlage bei VisualVest.

Wer ist VisualVest?

VisualVest ist eine 100%ige Tochter von Union Investment, daher solide, sicher und vor allem haben sie 60 Jahre Erfahrung im Fonds-Investment. Außerdem der einzige digitale Vermögensverwalter in Deutschland (und auch in Europa, soweit ich weiß), die nachhaltige Portfolios anbieten, die auch den Kriterien der neutralen FNG (Forum neutraler Geldanlagen) entsprechen.

Sparen fürs Kind - Ich schreibe - #Mamablog #Blogprinzessin

Bildrechte: VisualVest

Was macht VisualVest besonders?

  • VisualVest hat das einzige Junior Depot in Deutschland, bei dem Eltern sich bequem online legitimieren können. Ihr müsst also in keine Bank gehen, um erstmal einen Termin machen zu müssen um dann zum Termin vor Ort gehen zu dürfen.
  • Das Junior Depot hat den Vorteil, dass man den Steuerfreibetrag für jedes Kind nutzen kann und daher keine Abgeltungssteuer zahlen muss.
Für die Konten von Minderjährigen können Eltern jeweils einen gesonderten Freistellungsauftrag bis zur gesetzlichen Höchstgrenze von 801 Euro stellen.

Wir funktioniert das ganze dann?

Für die Eröffnung eines Junior-Depots bei VisualVest beantwortet zunächst ein Elternteil die Fragen zur Geldanlage und gibt an, dass für das eigene Kind gespart wird. Die Fragen sollten dabei nicht im Namen des Kindes, sondern im Sinne des Erziehungsberechtigten beantwortet werden, da dieser bis zur Volljährigkeit des Kindes die Depotverwaltung übernimmt.

Beide Elternteile geben danach ihre persönlichen Daten ein und legitimieren sich einfach über eine Videoidentifikation, der zweite Erziehungsberechtige wird dabei auch noch einmal durch die Fragen zur Geldanlage geführt. Für das Kind muss danach per Post eine bankbestätigte oder notariell bzw. vom Standesamt beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde an die depotführende Partnerbank, die Union Investment Service Bank, gesendet werden.

Bildrechte: VisualVest

Wie eröffne ich ein Konto wenn ich Alleinerziehend bin?

Alleinerziehende reichen einen Nachweis über das alleinige Sorgerecht ein, ebenfalls in Form einer bankbestätigten oder notariell bzw. vom Standesamt beglaubigten Kopie.

Nach erfolgreicher Video-Legitimation und Prüfung der erforderlichen Dokumente durch die Union Investment Service Bank wird das Junior-Depot eröffnet und das Sparen kann beginnen.

Klingt kompliziert…

Nunja, andere Sparoptionen (vom Sparstrumpf unterm Kopfkissen mal abgesehen) erfordern auch Papierkram, dass ist nämlich gesetzlich so vorgeschrieben. Aber immerhin geht das meiste davon bei VisualVest eben online und damit schnell.

Und wer hat alles Zugang zu dem Depot?

Solange dein Kind noch unter 18 Jahre alt ist, erstmal du. Die einmaligen und/oder monatlichen Sparbeträge werden vom Konto des Erziehungsberechtigten abgebucht, der die Depoteröffnung gestartet hat. Beide Elternteile haben jeweils getrennte Zugangsdaten zum Depot, allerdings nicht das minderjährige Kind.

Die E-Mails zur Information werden ebenfalls an beide Elternteile versendet. Wenn der Depotinhaber, also dein Kind, die Volljährigkeit erreicht, wird der Zugriff für die Eltern gesperrt und das Depot für den Inhaber freigeschaltet.

Das Kind kann dann die Geldanlage weiterführen oder sich die angesparte Summe auszahlen lassen.

Letzteres finde ich tatsächlich sehr wichtig, denn ich habe da immer ein Erlebnis aus dem Möbelhaus im Kopf. Das Möbelhaus verschickt zum Geburtstag unserer Kinder immer Gutscheine, und an der Kasse sagte uns die Kassiererin beim Einlösen dieser Gutscheine einmal, wie überrascht sie wäre, dass wir den Gutschein tatsächlich für etwas für die Kinder einlösen würden. Die meisten Eltern täten das nicht. Wie traurig, wenn derjenige für den gespart wurde, dann gar nichts mehr davon hat. Zum Glück ist das bei VisualVest anders und das Geld steht wirklich dem Kind zur Verfügung.

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Fazit

Ob meine Mädels sich dann später davon ein Auto kaufen, die erste Wohnung einrichten oder vielleicht einfach auf Reisen gehen, das kann ich nicht sagen. Was ich aber weiß, ein bisschen Geld wird es geben. Damit der Start ins eigene Leben ein bisschen weicher ist.

Wie macht ihr das? Spart ihr auch Geld für eure Kinder?

Wenn Ihr einen Beitrag besonders mögt, aber keine Zeit zum Kommentieren habt, schenkt ihm doch einfach ein Herz!
By |2018-02-21T14:35:05+00:0021. Februar 2018|Categories: Werbung|Tags: |4 Comments
Blogprinzessin ist der Blog mit nordischem Schnack. Ich berichte hier, ohne mich selbst zu Ernst zu nehmen, über meinen Alltag als Mama von 4 Kindern zwischen 6 und 1 Jahr(en).Virtuell bin ich zu finden auf Twitter, Instagram, Facebook und auf Pinterest. Erfahre mehr über mich

4 Comments

  1. Mathilde Schäfer am 22. Februar 2018 um 15:18 Uhr - Antworten

    Hallo Katarina, vielen lieben Dank für die Vorstellung von VisualVest. Welche Möglichkeiten hattest du bei deiner Recherche noch auf dem Schirm? Und gibt es LeserInnen dieses Beitrags, die weitere Anbieter empfehlen können oder von Ihrer Form des Sparens berichten möchten? Vielen Dank im Voraus. VG, Mathilde

    • Katarina am 27. Februar 2018 um 11:08 Uhr - Antworten

      Hallo Mathilde,
      schau mal in den Kommentaren hier nach, da sind einige dabei die offenbar super informiert sind und echt Ahnung haben 🙂

  2. Kathrin am 23. Februar 2018 um 16:14 Uhr - Antworten

    Hallo, meist lese ich still mit, heute muss ich mal was schreiben… Ich finde es sehr gut, dass Du Fondssparen bewirbst, doch gerade da, sollte man sich, wenn man nicht vom Fach ist, unbedingt von der Bank seines Vertrauens beraten lassen. Und dass Minderjährigendepots bei Erreichen der Volljährigkeit des Depotinhabers für die Eltern gesperrt werden und sich der volljährige Sparer legitimieren muss, ist gesetzlich vorgeschrieben. Da das auf den Minderjährigen gesparte Geld auch ihm zustehen muss, das regelt unter anderem auch das Geldwäschegesetz und die Abgabenordnung, die unter anderem für die Besteuerung von Gewinnen zuständig ist. Daher darf nämlich auch der Freistellungsauftrag für einen Minderjährigen gestellt werden. Würdest Du allerdings dann in diesem Depot Dein eigenes Geld verwalten und der FSA nutzen, dann begehst Du Steuerhinterziehung. Ebens haben Minderjährige auch eigene Freibeträge für die Sozialkassen, daher wirklich nur das Geld der Kinder auf solchen Konten verwalten. Die Kinder können ihre Eltern übrigens auch volljährig auf die Herausgabe der Gelder, die minderjährig auf sie verwaltet wurden, verklagen (wird auch gerne gemacht, vor allem bei getrennten Eltern). Da es also so einiges zu beachten gibt, ist es gut sich die Zeit für eine Beratung bei einer Bank (bitte keinem windigen Finanzberater) zu nehmen. Fast überall sind Konten und Depots für Minderjährige kostenfrei. Denn ab einem gewissen sollten Kinder auch ihr Taschengeld auf ein Konto gezahlt bekommen… Und es ist wirklich wichtig gerade bei mehreren Kindern schön klein mit dem Sparen für die Ausbildung der Kinder zu beginnen, denn plötzlich mal zwei oder mehr Studenten monatlich zu unterstützen wird teuer, zumal man ja dann auch nicht plötzlich mehr verdient…

  3. Marielle (Beziehungs-Investoren) am 25. Februar 2018 um 11:10 Uhr - Antworten

    Hi Katarina,

    sehr vorbildlich, dass Ihr für Eure Mädels bereits spart, sodass sie später ein gewisses Startpolster haben.
    Bei mir als Kind war es noch das gute alte Sparbuch, für unseren eigenen ersten Sohn, der im Sommer auf die Welt kommen wird, wird es mit Sicherheit auch ein Depot werden.

    Wie seid Ihr zu VisualVest gekommen? Es gibt ja eine Vielzahl an Junior Depot Anbietern in Deutschland – quasi jede Bank. Viel wichtiger als die Eröffnungsprozedur sind ja eigentlich die Konditionen danach und die Produkte, die Ihr besparen könnt. Davon hast Du gar nichts geschrieben oder? Werden Fonds, Einzelaktien oder ETFs bespart? Und wie verläuft da der Auswahlprozess?

    Aus meiner Sicht ist es wahnsinnig wichtig, das Kind auch frühzeitig an das Thema Geld heranzuführen – zuerst natürlich mit Taschengeld. Aber gerade wenn es ein solches Depot gibt, ist es aus meiner Sicht auch elementar, das Kind hier heranzuführen und ihm die Börse und alles drumherum zu erklären. Denn nur so hat es die Chance mit 18 dann auch verantwortungsvoll mit dem Geld umzugehen, es weiter zu vermehren und langfristig ein eigenes Vermögen (mit der Basis, die es von Euch erhalten hat) aufzubauen. In der Schule lernen Kinder zu dem Thema ja leider nach wie vor quasi nichts…

    Toll, dass Du Dich mit dem Thema befasst. Ist sicherlich etwas, was viele Eltern umtreibt und worüber sich tagelang reden liesen.

    Liebe Grüße
    Marielle

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