Autofahren mit Kindern

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Ich sitze mit den Kindern im Auto, es ist warm, das Radio läuft und Motti ruft von ganz hinten im Auto irgendwas nach vorne. Die Zwillinge singen, der Dino brabbelt.
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AS HAST DU GESAGT?“, schreie ich nach hinten. „Brubbelblubber“, antwortet Motti. Ich verstehe wieder nichts. „WAAS? NOCHMAL!“, rufe ich, dann schalte ich das Radio aus. Motti setzt wieder an:“Mamaaa?“ – „JAHAAAAA!“, rufe ich. Au man. Inzwischen sind wir bei Versuch Nummer 3. „Jetzt seid doch mal leise“, keife ich die Zwillinge schon leicht gestresst an. „Mama?“ ruft Motti wieder von hinten. „JA WAS DENN?“ „Ich habe ein blaues Auto gesehen!“

Nichts gegen die Wichtigkeit von blauen Autos, aber das ist der Moment an dem ich ins Lenkrad beissen möchte. Kann ich aber nicht, denn ich fahre ja Auto. Und ich muss mich konzentrieren. Eigentlich.

„Mama“, fragt nun Nini, „kannst du mal zu mir schauen?“ „NEIN! Ich fahre AUTO! Ich muss autofahren! Da muss man sich konzentrieren!“ „Okay, Mama. Aber schau doch mal da an meinem Bein….“ GNAAAH.

Jetzt würde ich wirklich liebend gerne ins Lenkrad beissen, aber da vorne ist ein LKW und die Spur auf der Baustelle wird gefühlt auch immer enger.

Autofahren mit Kindern, wieso ist das so schwierig?

Niedlich sehen sie ja aus, aber….

Gut, mag man da denken, wenn Marc mit im Auto sitzt, dann ist das besser. Aber nein. Der kann ganz bequem auf dem Beifahrersitz sitzen und in die Luft starren. „Mama, kannst du mal eben meine Flasche aufmachen?“ „Nein, ich fahre. Frag Papa.“ „Mamaaa?“ „Nein, frag Papa! Ich fahre Auto!“

Aber, Rache ist Blutwurst! Ich setze mich bei der nächsten Gelegenheit einfach auf den Beifahrersitz. Ich will auch entspannt Löcher in die Luft schauen. Soll der Mann doch fahren, der ist eh entspannter wenn er der Fahrer sein darf. Ich sinke also ins Polster, schnalle mich an, lehne mich zurück und warte auf das erste „Papaaaa!“. Soll der doch mal die Fragen der Welt beantworten, beim Fahren. HA! Seufz. Einsinken, die Augen schliessen und schon hörte ich Wawi sich räuspern…

„MAMA?“

Was? Ich reisse die Augen auf. Ich meine, was? Nee, das muss ein Fehler in der Matrix sein. Ich sitze hier entspannt im Sitz, ich fahre gar nicht. Nein das war bestimmt nicht an mich gerichtet. Entspannung, Entspannung, Entspann… „MAMA! Was ist das da für ein Kran? Mama? Wohnen in den Häusern auch Leute? Mama, ich habe einen Hund gesehen! Mama die A. hat auch einen Hund. Mamaaaaaa! Mir ist mein Kuscheltier runtergefallen. Wo ist mein Gummibärchen hin? Mama was ist das für ein Straßenschild?“

„Fragt PAPA!!!!!“, antworte ich.

„Nee, der fährt doch Auto. Der muss sich kon-zen-trieren!“

Mehr Sicherheit im Straßenverkehr

Genau das Ablenken des Fahrers ist ein riesiges Problem beim Autofahren. Deshalb ist es meiner Meinung nach wichtig die Kinder schon früh darauf zu sensibilisieren.

Die DA Direkt hat dieses Problem schon seit Jahren erkannt und vielleicht kennt einer von euch noch die Serie „der 7. Sinn“. Ganz im Sinne der kultigen Verkehrserziehungs-Sendung, welche von 1966 bis 2015 ausgestrahlt wurde, hat die DA Direkt dieses Jahr einen Spot zum Thema „Mit Allen Sinnen“ gedreht. Super lustig und perfekt an den Stil der original Verkehrserziehungs-Sendung angepasst. Schaut euch den witzigen Spot mal an.

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By |2018-08-10T08:24:16+00:0010. August 2018|Categories: Werbung|Tags: , , |4 Comments
Blogprinzessin ist der Blog mit nordischem Schnack. Ich berichte hier, ohne mich selbst zu Ernst zu nehmen, über meinen Alltag als Mama von 4 Kindern zwischen 6 und 1 Jahr(en).Virtuell bin ich zu finden auf Twitter, Instagram, Facebook und auf Pinterest. Erfahre mehr über mich

4 Comments

  1. Sophie am 10. August 2018 um 08:31 Uhr - Antworten

    Hahahahaa Katarina jetzt habe ich laut lachen müssen. Die Situation im Auto kenne ich zu gut! Das Video ist auch lustig. Danke für den Spass am Morgen!

  2. Andrea am 10. August 2018 um 08:33 Uhr - Antworten

    Nein wie lustig! Ich habe die Sendung früher immer geschaut, als sie noch im TV lief. Eine Lieblingssendung meiner Oma, witzig denn ich kann mich gar nicht erinnern das meine Oma je Auto gefahren ist. Das hat immer Opa gemacht. Man das waren noch Sommer, damals auf der Rückbank.

    Meine Kinder nerven übrigens auch manchmal ganz schön.

    Beste Grüße aus Nürnberg,
    Andrea

  3. Johanna am 10. August 2018 um 11:52 Uhr - Antworten

    Normalerweise bin ich eine stille Leserin, aber heute muss ich unbedingt mal kommentieren. Herrlich wie du eure Autofahrt beschreibst. Das kann ich 200% unterschreiben, meine Jungs sind ähnlich drauf. Gut die streiten sich zwar nebenbei noch, aber ein hoch auf DVD Player im Auto.

    Johanna

  4. Jessi am 10. August 2018 um 13:46 Uhr - Antworten

    Hihi, die verrückten Mädels hier schafft es auch ein einzelnes Kind, dass genau solch eine Situation entsteht…. Super das die DA Direkt da nochmal darauf aufmerksam macht und das in so einem herrlichen Retro-Stil 😉

Kommentare