#DankDir die tolle neue Aktion von Pampers

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Meine Hebamme wurde mir, vermutlich ganz klassisch, von meinem Frauenarzt empfohlen. Okay, nicht von meinem Frauenarzt persönlich, sondern von einer der anderen Hebammen die dort in der Frauenarztpraxis im Team mit dem Gynäkologen zusammenarbeiten.
E

s war die erste Praxis, in der ich mich während meiner bisherigen Karriere als Frauenarztbesucherin wirklich wohl gefühlt habe, also vertraute ich dort auch dieser Empfehlung. Notierte Name und Telefonnummer, und packte beides weg. Hatte ja noch Zeit. Ich weiss noch, dass ich im Auto unterwegs war und mich daran erinnerte: SHIT, du musst ja noch eine Hebamme finden. Also rief ich noch im Parkhaus des Einkaufszentrums die mir unbekannte Nummer an. Zu meiner Überraschung ging Carola gleich ans Telefon. Ich war Erstgebärende, hatte von Babys und Schwangersein keine Ahnung, und wusste daher noch nicht, dass es für eine Hebamme eher unklug ist, nicht ans Telefon zu gehen, egal zu welcher Tages- und Nachtzeit. Jetzt, vier Schwangerschaften später, weiß ich es besser.

Jedenfalls überrumpelte es mich etwas, dass Carola einfach ran ging. Ich hatte mich darauf eingestellt, auf Band zu sprechen oder so. Stattdessen ging sie ran und sagte mir: „Oh ja, ich habe noch Platz, in welcher Woche bist du denn? Wir müssen uns kennenlernen, so vorab. Wann hast du denn Zeit? Passt dir Mittwoch der fünfundzwanzigste?“

Vielen Dank an meine Hebamme das es dich gibt!

#DankDir, Carola dass es dich gibt!

Ich fuhr die Rampe vom Parkhaus hinauf. „Äh, eigentlich habe ich grade gar keinen Zettel und keinen Stift und ähh…“, stammelte ich, total erwachsen und eloquent, in die Freisprechanlage.

Um nicht zugeben zu müssen, dass ich total ungeplant angerufen hatte, versuchte ich mir einfach bis nach Hause das Datum ihres ersten Hausbesuchs zu merken. Zum Glück klappte es, obwohl ich doch schrecklich vergesslich war. Das wurde aber glücklicherweise teilweise schon dadurch ausgeglichen, dass wir uns sofort sehr sympathisch waren. Carola ist… so mittelalt. Jemand der alt genug ist, dass ich nicht denke „was kann die denn schon wissen“, aber noch jung genug um mit meinem Schwangerschaftsdemenzgehirn mitzuhalten.

 

Carola war die erste (abgesehen von Marc) die wusste, dass ich einen Kaiserschnitt bekommen würde. Die erste die mir Mut machte und mir sagte: Das wird schon. Carola erinnerte mich daran, wann ich zur Geburtsanmeldung erscheinen musste, dass man sich wirklich erstmal mehrere Kliniken anschauen kann und dass man auch nicht bei der erstbesten Klinik „ja“ sagen und unterschreiben muss. Carola war prima. Meine Hebamme war für mich eine wunderbare, sehr wichtige Unterstützung, schon vor der Geburt von Motti. Da die Geburt ja ein Kaiserschnitt war, kann ich nichts dazu sagen, wie es ist mit einer Hebamme die Geburt stundenlang durchzustehen.

Ich weiß aber noch, dass im OP eine Hebamme dabei war, und die hat ihren Job auch ganz wundervoll gemacht. Mir Mut zugesprochen, meinen Mann beruhigt, und sie hatte ganz warme Augen dabei. Dass es nicht „meine Carola“ war, war in dem Augenblick für mich gar nicht wichtig. Und das zeigt doch, dass es nicht egal ist wie wir ein Kind bekommen. Dass die Menschen dafür gut ausgebildet werden müssen, damit man in dieser intimen Situation gut mit ihnen kann.

 

Carola war auch die erste, noch vor meinem Mann, die von den Zwillingen erfuhr. Die uns auch dort wieder Mut zusprach und einen Satz sagte, den ich bis heute nicht vergessen habe:“ Zwillinge suchen sich ihre Eltern aus. Nur Eltern, die es schaffen können, bekommen Zwillinge.“ Das mag natürlich emotionaler Blödsinn sein. Aber es war der passende emotionale Blödsinn zum richtigen Zeitpunkt. #DankDir Carola, haben wir uns von der ersten Minute an auf die Zwillinge gefreut.

Beim Dino war Carola auch wieder meine Nachsorgehebamme, und wir waren alle ein bisschen wehmütig als der letzte Termin anstand, denn nun nach fast 7 Jahren, da kennt man sich. Das schöne für mich ist: Wir sind noch immer in Kontakt. Grade letztens schickte ich ihr ein Foto vom ersten Geburtstag des Dinos, und von der Einschulung von Motti wird sie auch ein Foto bekommen. Denn unsere Carola gehört nach wie vor irgendwie zur Familie.

 

 

 

Pampers hat eine ganz zauberhafte Aktion gestartet: Um die wertvolle Arbeit von Hebammen zu honorieren und Eltern wie uns weiterhin die Hilfe einer Hebamme zu ermöglichen, unterstützt Pampers den Deutschen Hebammenverband (DHV) mit 50.000€ ! Und das finde ich wirklich prima, denn für werdende Mütter ist die Hebamme eine wichtige Unterstützung.

Jeder kann Hebammen unterstützen

Auch du kannst mithelfen, die wichtige Arbeit von Hebammen sichtbar zu machen, indem du das oben eingebundene Video personalisierst und mit deinen Freunden teilst. Oder du machst ein Foto von dir mit dem #DankDir Schild und postest es online. (Vergiss dabei nicht die Hashtags #HebammenSindHeldinnen und #DankeSagenMitPampers). Männer können im übrigen auch mitmachen, es richtet sich an alle Geschlechter.

– Pampers stellt unter „Pampers – Danke, Hebamme“ ein Video zum Download bereit, das mit dem Namen deiner Hebamme personalisiert werden kann. Dann heisst es: Teile es online (und schick es deiner Hebamme).

– Die „Danke“ Karte: Diese Karte könnt ihr wie ich einfach auf der Seite von Pampers runterladen, ausdrucken und euch dann mit dieser Karte zusammen fotografieren. Oder ihr fotografiert die Karte an einem Ort den ihr am meisten mit eurer Hebamme verbindet. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Natürlich gilt auch hier: Weiterleiten an die Hebamme, online posten oder teilen und der eigenen Hebamme Danke sagen.

Wichtig ist dabei: Benutzt immer den Hashtag #DankDir damit ich mal luschern kann, was ihr alle für tolle Erlebnisse mit euren Hebammen hattet. Das geht natürlich nur, wenn ihr zu dem Bild eure persönlichen Erfahrungen beschreibt. Vielleicht war eure Erfahrung ja so:“ Da überrollte mich die erste Wehe…ich hätte nie gedacht das es schon losgeht, aber meine Hebamme war sofort am Telefon…“. Ich bin gespannt auf eure Hebammen-Geburtsberichte!

 

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Dankeschön fürs Lesen!
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By |2018-08-16T19:07:27+00:0016. August 2018|Categories: Werbung|Tags: , |5 Comments
Blogprinzessin ist der Blog mit nordischem Schnack. Ich berichte hier, ohne mich selbst zu Ernst zu nehmen, über meinen Alltag als Mama von 4 Kindern zwischen 6 und 1 Jahr(en).Virtuell bin ich zu finden auf Twitter, Instagram, Facebook und auf Pinterest. Erfahre mehr über mich

5 Comments

  1. Tanja am 16. August 2018 um 19:02 Uhr - Antworten

    Liebe Katharina,

    du hast völlig recht! Hebammen sind einfach unersetzlich und ach, irgendwie müsste das jetzt auch mal die Politik einsehen. Immerhin macht Pampers mal was das wirklich hilft. <3

    Ich danke meiner Hebamme dafür das sie mir während der Geburt Mut gemacht hat, als ich dachte ich schaffe das alles nicht mehr. Zum Glück ging dann alles gut aus.

    Alles liebe,
    Tanja

  2. Sarah am 17. August 2018 um 00:22 Uhr - Antworten

    Eine tolle und wichtige Aktion. Ich finde es enorm wichtig, besonders als Zeichen der Wertschätzung, auch Danke zu sagen an Leute die Dienstleister sind. Hebammen sind aber noch viel mehr als das und das hast du in deinem Beitrag auch wieder deutlich gemacht. Es ist immer wieder schön die Hebammengeschichten zu lesen. Sie sind so intim und rührselig. Ich mag das. Es geht aber auch darum dass Menschen, wenn Sie einer Berufung nachgehen, so wunderbar vertraut werden können. Ich finde das großartig. Danke liebe Katarina für deine Geschichte und toll dass du so eine Aktion unterstützt.

    Liebe Grüße

    Sarah

  3. Küstenmami am 17. August 2018 um 09:35 Uhr - Antworten

    Ich bin meiner Hebamme auch unendlich dankbar! Einmal für den Beistand bei den Geburten unserer Küstenkinder, aber auch, als wir Hilfe für unsere Sternenkinder brauchten, da leisten Hebammen nämlich auch Arbeit von unschätzbarem Wert ❤

    Vielen Dank für die tolle Aktion!!!

  4. GretaundSui am 24. August 2018 um 17:20 Uhr - Antworten

    Was für eine tolle Aktion, die ich auch gleich mal zum Anlass genommen habe meiner Hebamme eine große Packung Merci vorbei zu bringen. Sie ist einfach wundervoll, wie sie uns durch die Geburt begleitet hat und dann meine Sui aufgefangen hat. Hach, da werde ich ganz nostalgisch.

  5. Andy am 18. September 2018 um 17:37 Uhr - Antworten

    Hallo Katharina,
    das ist jetzt vielleicht ungewöhnlich, aber ich als Mann fand die Hebamme total hilfreich. In meinem Freundeskreis war ich der erste der Papa geworden ist, da gab es niemanden den ich fragen konnte, also habe ich die Hebamme meiner Frau ausgefragt. XD

    Beste Grüße,
    Andy

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