Dein Kind sitzt nur rum? Der Haushalt bleibt nur an dir hängen? Mir ging es auch so, aber ich habe eine Lösung gefunden. Klick dich durch zum Blog!

Die Morgenaufgabe

Lesezeit: 3 Minuten

Einige von euch haben schon öfter gefragt ob ich nicht mal etwas über die ominöse „Morgenaufgabe“ schreiben kann, die ich immer mal wieder erwähne.

Klar kann ich das! Bis vor den Herbstferien war es bei uns so: Ich war jeden morgen schlecht gelaunt, denn nach dem Frühstück blieb einfach alles an mir hängen. Ich räumte den Spüler aus, ich räumte ihn ein, natürlich wischte ich den Tisch ab und räumte Schüsselchen weg, räumte die Arbeitsplatte ab, verräumte die Stühle damit der Staubsauger und der Wischer fahren konnten, stellte die Wäsche an und hatte schon schlechte Laune bevor der Tag *richtig* angefangen hatte.

Denn dann ist da ja noch die Wäsche, der Rest des Hauses, Klopapierrollen in allen Badezimmern und und und. Natürlich macht Marc auch einiges, aber dadurch das ich die meiste Zeit zu Hause bin, bleibt recht viel an mir hängen. Und ich hatte es gründlich satt. Ich wollte nicht mehr alles machen, vorallem unter der prämisse das die Mädels inzwischen echt alt genug sind um auch etwas zu machen. Also überlegte ich mir Altersgerechte Aufgaben, die sie selbst erledigen können ohne das ich dabei sein muss. Der Clou dabei: Es darf nichts sein wo das eine Kind vom anderen abhängig ist. Damit schliesse ich schonmal aus das „Aber die Nini hat ihr Aufgabe noch nicht fertig gemacht, da konnte ich auch nicht…“ eintritt. Typische Morgenaufgaben sind bei uns:

  • Den Flur von Spielzeug befreien und das ins Spielzimmer räumen
  • Die Stühle aus der Küche in den Flur schieben, dann den Staubsauger anmachen.
  • Nachschauen ob in jedem Badezimmer mindestens 2 Rollen Klopapier sind
  • Den Badezimmermüll ausleeren
  • Das Wohnzimmer Spielzeugfrei räumen, inklusive Kissen auf dem Sofa ordentlich hinlegen.
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Diese Aufgaben werden dann munter zwischen den Kindern hin und her aufgeteilt, so dass jede jeden Morgen (ja auch am Wochenende!) eine Aufgabe hat, die sie schafft die aber nicht mehr als maximal 5 Minuten dauert. Aufgaben die länger dauern, werde ich einbauen wenn sie noch ein bisschen Älter sind. Grundsätzlich soll hier der Ton sein: Es ist ganz selbstverständlich das jeder eine Aufgabe hat und das diese erledigt wird. (Für mich stehen auch Aufgaben auf dem Plan. Blumem gießen zum Beispiel.) Wichtig ist, dass man die Aufgabe schnell nach dem Anziehen und Frühstücken erledigen kann, bevor Motti in die Schule geht.

Fällt der Plan auch mal aus? Nein. Nur wenn ein Kind krank ist, oder nicht zu Hause. Ansonsten gilt dieser jeden einzelnen Morgen. In den Ferien gibt es einen anderen Plan als zur Schulzeit, einfach weil dann die Kids auch mehr Zeit haben.

Was sie dabei lernen? Selbstständigkeit, Teamarbeit und das es Arbeit ist einen Haushalt zu führen und so ordentlich zu halten, dass sich alle wohlfühlen.

Was ich davon habe? Ich muss nicht alles alleine machen, und wenn Motti zur Schule startet,  ist schon der Basic Haushalt geschafft.

Soll ich euch einen solchen Plan zum Download zur Verfügung stellen? Schreibt es mir in die Kommentare!

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4 Comments

  1. Nicole

    Huhu,

    Oh ja wir müssen unbedingt auch damit starten, zu lange haben wir sie nur ab und zu eingebunden aber es muss solangsam Routine werden.

    Danke für den Gedankenanstoß

    Lieben Gruß

    1. Katarina

      Hi Nicole,

      kann ich gut verstehen. Irgendwie steckt man so lange in dem „Sie sind noch Babys/Kleinkinder alles zu gefährlich“ fest und muss (zumindest ich) sich selbst einen Schubs geben und vertrauen.

  2. Anja

    Hallöchen,

    meine Zwillinge sind schon 9 Jahre alt und irgendwie haben wir das mal gemacht, dann wieder nicht, dann wieder usw. Ich muss dazu sagen Papa und ich leben getrennt sodas sie in der Woche 2 Tage bei ihm sind und die Wochenenden meist zwischen den Großeltern aufgeteilt sind… es bleibt dann wirklich meist an mir hängen. Wir haben von Jakoo einen Magnetplan den ich jetzt wirklich mal wieder einsetzen muss. DANKE für die Erinnerung!

    1. Katarina

      Hi Anja,
      ich glaube die Wochentage die sie dann bei dir sind, würde ich für den Plan nutzen. Oder alle Tage die sie bei dir sind. Quasi etablieren, dass wenn sie bei Mama sind sie eben die Morgenaufgabe machen müssen. Bei Oma und Opa oder Papa vielleicht nicht, aber da musst du ja auch nicht putzen 😉

      Liebe Grüße,
      Katarina

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