Der Dino freut sich sichtlich über die Katzen in unserem Haus. So viele neue Spielmöglichkeiten!

Faulpelz-Freitag. Oder wie ich einfach rumlümmelte.

Lesezeit: 3 Minuten

Am Ende der Woche ist hier bei allen (also den Kids und mir, denn Marc arbeitet ja im Schichtdienst) einfach die Luft raus. Wochenenergie aufgebraucht, Akkus bitte wieder aufladen!

Daher ging Motti in die Schule, heute mit sehr leichtem Gepäck, denn sie hatte schon früher Schluss wegen der Halbjahreszeugniskonferenzen. Ich weiss nicht wie es anderswo in der Grundschule ist, daher schreibe ich mal auf wie es bei uns in der Grundschule so läuft.

Vorweg: Wir sind ein Dorf mit genau 3900 Einwohnern.

Bei uns gibt es erst ab der 7. Klasse Noten. In der Grundschulzeit gar keine, sondern nur Rückmeldungen über den Leistungsstand der Kinder. Das auch in Form eines Zeugnisses, aber eben nicht das klassische „In Mathe habe ich ne Eins“.  Danach kann man auf die Gemeinschaftsschule wechseln, dort gilt (wobei ich das noch nicht weiß, da meine Kids da noch zu klein für sind) die 5. & 6. Klasse wohl als so eine Art „Übergangszeit“ und ab der 7. Klasse  gibt es dann klassische Zeugnisse mit Noten.

In der Grundschulzeit (oder zumindest in der ersten Klasse) startet die erste Stunde um 8:50 Uhr.  Das ist für mich Eule ein Paradies, aber natürlich geht das auch nur so flauschig bei uns, weil ich flexibel von zu Hause aus Arbeiten kann. Für Eltern die da nicht so flexibel sind, gibt es bei uns in der Schule aber auch eine Frühbetreuung, die passen dann auf die Kids auf, und schicken sie pünktlich in den Unterricht. Natürlich gegen eine Gebühr, klar. Aber immerhin gut das es sowas überhaupt gibt.

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Die Schule endet immer um 12:25 Uhr. Ganz egal ob eine Lehrkraft krank ist oder nicht, denn es gehört zu dem Konzept der „verlässlichen Grundschule“. Natürlich arbeiten viele Eltern auch nach 12:25 Uhr noch weiter, oder sind eben grade erst auf dem Weg nach Hause. Auch da greift das schlaue Konzept dieser ganz und gar nicht gewöhnlichen Regelschule und bietet an das die Kinder im Hort betreut werden können. Weil das alleine ja ziemlich langweilig werden kann, gibt es für alle (Klasse 1-10) verschiedene Nachmittagsaktivitäten, die die Kinder aus einer Art VHS Heft auswählen können. Die meisten sind umsonst, einige davon kosten ein paar Euro. Von Tanzen über Selbstverteidigung, Schach, töpfern oder den Mofaführerschein machen ist alles dabei.

Ich bin wirklich sehr sehr glücklich mit dieser „Dorfschule“.

Wo war ich? Achja. Motti war also in der Schule, hier dann wie immer Haushalt und Zeugs. Das beeindruckt die Wäscheberge allerdings nicht im geringsten. Leider.Die Katzenbabys haben sich eingekuschelt. Oh es ist so niedlich anzusehen!

Mittags beschlossen die Kinder und ich, das wir einen Film schauen wollten, da hat Netflix ein erstaunlich dünnes Angebot zwischen „Einen Film schauen der Mama gefällt“ und „Einen Film schauen der den Kindern, in diesem Fall den Zwillingen, gefällt“. Auf dem Elternprofil gibt es genau genommen gar nichts. Klassische Disney Zeichentrickfilme interessieren sie nicht, wirklich. Damit brauche ich ihnen nicht zu kommen. Wenn es nach den Zwillingen geht, schauen sie gerne Trickfilme mit Charakteren die große, fast riesige Augen haben. Dazu muss die Handlung aus Elternsicht plump und die vorkommenden Figuren möglichst bunt und trotzdem eindimensional sein. Lange Zeit litt ich unter Totoro (WEIN), der blöden Egomanin Zoey und ihrem scheiß Zauberschrank oder eben Naseweis-Besserwisser Conni. Am Ende einigten wir uns auf die „Realverfilmung“ von „Die Schöne und das Biest“. Emma Watson für mich, Prinzessinentüddelüt für die Mädchen.  Und wisst ihr was? Sie fanden es wirklich toll. Nimm dies, eindimensionale Dummfugcharaktere! Ach ich könnte mich noch ewig ereifern.

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Nach dem Film verschwanden die Mädels ins Spielzimmer und bastelten, der Dino quietschte erfreut das die Katzis Lust hatten mit ihm zu spielen.

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Ja und dann war Motti auch wieder da und es gab Abendbrot. Jetzt liegen sie alle in ihren Betten, und Motti feiert ihre „Mini-Ferien“. Sie muss nämlich erst wieder am Mittwoch in die Schule. Hurra!

 

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