Mein Kopf ist Matsch, wie in so einem Zombiefilm

Lesezeit: 3 Minuten

Mein Montag begann heute um 5:30 Uhr, als mich der Dino weckte. Leider hatte ich mich über Nacht irgendwie verlegen. Jedenfalls hatte ich Rückenschmerzen.

Marc schlich sich eine halbe Stunde später mit Motti die Treppe runter, aber der Dino hat offenbar Luchs-Ohren, denn er weckte mich mit fröhlichem AUF-AUF gequieke und kletterte neben mir im Bett hin und her. Also stand ich auf.

So viel zu „Der Mann hat frei, ich kann also ausschlafen“. Aus die Maus. Aus der Dino! AUF, AUF!

Motti zuckelte zur Schule, und ich schnappte mir den Dino. Wir beide hatten nämlich einen Einkaufs-Auftrag von Brunhilde bekommen. Wer Brunhilde kennt, der weiss: Lieber machen ;-) Das tolle an meiner Freundin Brunhilde ist ja, sie ist eine Frau der Tat. So eine Freundin die man sich wünscht, wenn man mal wieder feststellt, dass „Also sag wenn du hilfe brauchst“ nur schall und rauch sind. Gut gemeint ist eben nicht angepackt.

Wenn Brunhilde eins kann, dann anpacken. Und daher lerne ich jetzt bei ihr alles darüber wie man einen Haushalt führt. Aber weniger von der Kochen Seite und mehr von der „Nein, nicht nur einmal im Jahr die Fenster putzen“ Seite. Denn, da habe ich zugegebenermaßen Optimierungsbedarf. Und Brunhilde hat es neben den Haaren eben voll raus. Win-win-win. Wo der Gewinn dabei bei Brunhilde liegt? Ich glaube tatsächlich ihr macht das Spass mir Haushaltsnoob zu helfen. Und nett und auf eine verdrehte Art lustig bin ich ja auch.

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Kurz zusammengefasst

Mit Baby beim einkaufen ist es manchmal kompliziert. Der Dino zum Beispiel putzt gerne den Boden.

In einem Non-Food Discounter, suchte ich also Zeugs zusammen das mir Brunhildchen auf die virtuelle Einkaufsliste geschrieben hat. Ich bin da ja recht Influencer gewöhnt. Kaufe was der Influencer sagt, wird schon gut sein. Sie ist in der Hinsicht mein Offline-Haushalts-Influencer. Was Brunhilde empfiehlt wird schon gut sein.

Der Dino ist begeisterter unbezahlter, unangestellter, freiwilliger Mitarbeiter im Markt. Er putzt und scheuert die Böden, während seine Mama Whats App Nachrichten an Brunhilde schickt und mit ihr über Korbgrößen diskutiert. Wer sich jetzt wundert weches Mitspracherecht Marc bei der ganzen Sache hat. Gar keins. Aber er darf ab und zu ein Veto einreichen. Das wird dann von mir und Brunhilde beäugt und eventuell genemigt ;-) .

Wieder zu Hause angekommen, war Motti schon aus der Schule wieder da und während die Zwillinge und ich am Esstisch die neuen Elfen und Blumen von Bine Brändle (Werbung ohne Auftrag) verzierten und ausmalten, machte sie ihre Hausaufgaben. Danach malte sie aber fleissig mit und jetzt haben wir ein sehr Frühlingshaftes Fenster im Haus.

Die neuen Elfen Ausmalbilder von Bine Brändle haben uns den Nachmittag versüßt.

Als ich damit fertig war, Marc war in der Zeit mit dem Dino einkaufen, habe ich die Türen samt Türrahmen in der Küche geschrubbt. Denn das war meine Tagesaufgabe von Brunhilde. Als ich damit fertig war, waren Marc und der Dino auch wieder zu Hause. Die Mädels spielten im Garten, Marc und der Dino gesellten sich hinzu und ich düste nochmal im Auto los, denn ich hatte heute Morgen doch glatt was vergessen. Kein Wunder, wenn man mit dem Dino am Schlawittchen durch den Laden muss.

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Sommer in der Wohnung

Wer mich und den Dino sieht: Ich bin die Mama die den Dino seelenruhig die Badetiere aus dem untersten Regal räumen lässt (natürlich ohne das er sie ansabbert oder so), wenn ich dafür 30 Sekunden lang entscheiden darf, welche der hundertachzig Pullen Shampoo denn nun meine neue Shampoosorte wird. Da ist es ja offenbar so wie mit Kuchen, es gibt tausend Geschmacksrichtungen.

Apropos Haare: Ich habe eure Fragen an Brunhilde gestellt, ich muss sie nur noch abtippen und in einen Blogbeitrag gießen. Wenn jemand noch eine last-Minute Frage hat, stellt sie gerne, wir sehen uns am Freitag wieder.

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Dankeschön fürs Lesen!

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4 Comments

  1. Beate

    Mein Tag begann 5:00, ein Kind in die Kita das andere fertig für den Hort (hier sind seit heute Ferien)… 7:45 war ich bei der Arbeit, ein paar Patienten abgearbeitet oder ein paar mehr. 17 uhr war Schluss… schnell mit der Bahn nach Hause, den Mann abgelöst. Die Kinder verköstigt, Bettfertig gemacht; nebenbei noch (gefühlt)50 kg wäsche gelegt. Jetzt Lümmel ich auf der couch rum uns hab Feierabend. Morgen früh geht das ganze von vorn los nur das morgen erst 18 Uhr Schluss mit Arbeit ist.

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