Heute haben meine Kinder mit dem Küchentimer geknetet und es war ein voller Erfolg. Wieso und weshalb, erkläre ich auf dem Blog.

Blogprinzessin does Parenting

Lesezeit: 2 Minuten

Was wie wo schon Mittwoch? Na dann legen wir mal los. Der Morgen startete mit Business as usual, Motti stapfte zur Schule und ich schmiss die Wäsche an.

Dann bekam eine der Zwillinge einen mittelschweren Wutanfall, weil ihr ausser Tablet spielen und Fernsehen absolut nichts eingefallen ist was sie machen könnte. Und genau die beiden Dinge hatte die doofe-Scheissmama verboten.

Die doofe Scheissmama war aber gar nicht mehr so scheissig, als sie fragte ob die holden Damen vielleicht geneigt wären zu kneten. Da war die doofe Scheissmama wieder die beste Mama der Welt. (Puhh!)

So kam es also, dass die Zwillinge und der Dino kneteten. Als „mal schauen ob das funktioniert höhöhö“ hatte ich ihnen einen Timer auf den Tisch gestellt, ohne ihnen zu verraten, wann der denn Klingeln würde. Ich hatte ihnen nur gesagt: „Wenn der klingelt müsst ihr SOFORT aufhören zu kneten, dann fahren wir einkaufen.“

Heute haben meine Kinder mit dem Küchentimer geknetet und es war ein voller Erfolg. Wieso und weshalb, erkläre ich auf dem Blog.

Was sie nicht wussten: Der Timer stand auf 60 Minuten. Eine ganze Stunde lang arbeitete (nach getaner Brunhildeaufgabe) ich ungestört. Nur unterbrochen von meinem nachfragen „naa hat der Timer schon geklingelt“, was ich in die Küche rief. Zurück kam immer ein „Nei-hein. Dann können wir ja noch ein bisschen kneten.“

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Nach einer Stunde dann klingelte der Wecker, und wir packten zusammen die Knete weg und fuhren einkaufen. Zum Mittagessen gab es Nudel-Schinken-Auflauf mit Sahnesauce. Mir wässerte es im Mund, aber ich blieb standhaft. Seufz.

Jungen müssen blau tragen, am besten mit Treckern und Autos drauf? Wie langweilig!

Motti machte ihre Hausaufgaben, und der Dino machte für zwei ganze Stunden Mittagsschlaf. HALLELUJA! Währenddessen (und nach den Hausaufgaben) bettelten die Mädels mich an, ob wir nicht den zweiten Harry Potter Film schauen könnten. Sie waren angefixt durch das Lego-Switch-Spiel. Ich gab zu bedenken, dass dieser vielleicht etwas gruselig ist. Sie gaben zu bedenken, dass dieser ab sechs Jahren sei und das sie selbst schauen wollten ob es ihnen zu gruselig sei. Sagen wir mal so: Die erste Stunde fanden sie noch gut, danach wurde es ihnen zu gruselig und sie entschieden, dass sie lieber nicht weiterschauen wollten und machten aus. Sehr gut!

Dann war auch schon so gut wie Abendbrotzeit und jetzt liegen sie alle im Bett. Ich bin gespannt ob der Dino wieder aufwacht, sobald mein Essen fertig ist. Normalerweise hat er da einen siebten Sinn für. Grade wenn ich den dampfenden Teller vor mir habe, macht er wieder die Augen auf.

Gegessen: Müsli mit Mandelmilch, Kekse von Veganz, Äpfel und gleich Reis-Pilz-Zuccini-Putengeschnezeltes mit Reis.

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Alltag bei uns: Folge 47 - Ostern

Gehört: „Helix“ von Marc Elsberg.

Gut gemacht: Ganzes Haus gestaubsaugt, Küche und Flur gewischt, Bad gewischt

Extrapunkte für: Dabei relativ entspannt gewesen.

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Dankeschön fürs Lesen!

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3 Comments

  1. Nicole G

    Ich finde Eure Familie so genial und ich freue mich mittlerweile wirklich auf jeden neuen Beitrag von Dir. Es erinnert mich teilweise so sehr an unsere Familie. Auch das mit dem Konsolen spielen und Fernseh oder Tablet schauen. Bei den meisten bekommt man ja nur ein verschrecktes „UAAAA“ zu hören wenn man zugibt das man die Kinder (ein Kind in unserem Fall) schauen lässt. Gleich wird einem suggeriert das wäre „Kinder parken“, aber ich sehe das nicht so. Wir Erwachsenen mögen ja auch zocken oder fernsehschauen. Mach weiter so. Dein Blog ist wirklich zu meinem Lieblingsblog geworden. Man kann sich wunderbar identifizieren. Liebe Grüße, Nicole (ehemals LiNiChri)

  2. Melli

    Guten Morgen.

    Das hast du aber gut gemanagte mit der Knete. Und durch den Wecker, gab es dann auch keinen Widerspruch, dass sie weiter kneten wollen. Echt genial.

    Lieben Gruß

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