Corona und ich

Lesezeit: 2 Minuten

An manchen Tagen habe ich das Gefühl alleine (oder zumindest zusammen mit meiner Familie) auf einem Berg zu sitzen, während unten am Hang die Zombies sich gegenseitig jagen.

Der Berg heisst „wir bleiben zu Hause“ und die Zombies haben alle Corona. Eine Mischung aus The Walking Dead und Resident Evil. Nur das niemand richtig eingeplant hat, das es Menschen gibt die auf den Straßen protestieren, weil sie noch nie einen Zombie gesehen haben und die Regierung sie daher veralbert.

Die Gravitation ist übrigens auch real, und gesehen im physischen Sinne hat die übrigens auch noch niemand. Nur die Auswirkungen davon. Es macht nämlich „plumps“. Das nur nebenbei.

Ja, nennt mich Spinner oder Hypochonder oder wie auch immer. Aber ich habe wirklich keine Lust mich mit Corona anzustecken. Egal ob sich das bei mir in „Schnupfen“ äussert oder mit Beatmungsmaschine im Krankenhaus.

Ich mag nämlich auch keine Erkältungen, Grippen und Corona erst recht nicht. Wenn möglich, vermeide ich es auch ohne Pandemie, krank zu werden. Denn ganz generell, ist das ein Zustand den ich nicht leiden kann. Egal wie schlimm die Symptome sind.

Egal mit was, ich will nicht angehustet werden. Es muss nicht dicht auf dicht gestanden werden, und an die Masken kann man sich doch wirklich halten.

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ICH WILL ABER DAS RECHT HABEN AM ZEBRASTREIFEN EINE OMA UM ZUNIETEN ist da ja auch kein akzeptiertes Verhalten? Und was ist mit dem Anschnallgurt? ICH KANN DAMIT NICHT ATMEN, DAS ZERQUETSCHT MEINEN BRUSTKORB!!! Außerdem kenne ich niemanden dem der geholfen hätte, bei einem Unfall also wirken die eh nicht.

„Also da muss man aber auch die Bürger sehen, die gerne schnell Auto fahren…. denen können wir das nicht verbieten Oma umzunieten. Soll Oma halt zu Hause bleiben oder genauer hinschauen. Ausserdem, wer kennt denn schon eine Oma die mal wegen sowas im Krankenhaus war? Die ist dann nicht wegen dem Autounfall gestorben sondern MIT dem Autounfall! Die war doch eh alt und hatte Vorerkrankungen“.

Ach es ist alles so unlogisch. Aber, ähnlich wie beim Autofahren, muss ich mich jetzt in einer Pandemie bis zu einem gewissen Grad darauf verlassen, das die anderen die Verkehrsregeln einhalten und mich damit schützen. So wie ich sie einhalte und damit andere schütze.

Ich fände eine Welt ohne Corona auch toller, glaubt mir. Also Maske auf, Abstand halten und wenns geht zu Hause bleiben.

———

Dankeschön fürs Lesen!

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7 Comments

  1. Jacqueline Cappi

    Ich weiß genau, was du meinst.
    Mir gingen damals in der Schule die schon auf die Nerven, die Blödsinn gemacht haben und die ganze Klasse musste drunter leiden.

    Es hätten ja in den Herbstferien auch einfach alle mit dem A…. zu Hause bleiben können, dann wäre es ja wieder in den Griff zu kriegen.

    Bleibt gesund, geniesst die gemeinsame Zeit und hört nicht auf diese Idioten.
    Nur weil sie lauter sind, haben sie nicht automatisch Recht.

    Liebe Grüße aus dem Touristenstätdchen Norden_Norddeich
    Jacqueline

  2. Inga

    Genau so ist es. Vielen Dank für den Satz, man wisse ja nun auch wirklich nicht, ob sie wegen des Autounfalls oder mit dem Autounfall gestorben ist – der hat mich herrlich zum Lachen gebracht, obwohl das natürlich ein ernstes Thema ist. Du hast es einfach sehr treffend formuliert, da müsste jedem auffallen, wie schwachsinnig diese Argumentationen sind.

    Bleib gesund!

  3. Annette

    Danke dafür! Uns allen wäre lieber, es gäbe kein Corona. Aber vom nicht dran glauben geht es halt leider auch nicht weg.

    Und wenn ich dann Leute in Kommentarspalten entdecke, die drüber philosophieren, dass die alten Leute im Pflegeheim eh bald gestorben wären, platzt mir die Hutschnur.

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