Corona-Virus-Buch

Coronavirus Tag 3- Kindertagebuch

Lesezeit: 2 Minuten

Ich bins Motti. Danke das ihr meinen Eintrag von gestern gelesen habt.

Im Moment huste ich ein bisschen, meine Geschwister auch, aber meine Mama sagt solange wir kein Fieber haben, ist es nicht so schlimm. Wir bleiben jedenfalls alleine (und zu Hause).

Gestern habe ich ein Viren-Buch gebastelt und mir selbst Viren ausgedacht. Schaut mal.

Corona-Virus-Buch

Wenn euch es zu langweilig wird wäre meine Idee, ihr könnt euch auch ein Viren-Buch machen und dort verschiedene Viren malen. Ich habe natürlich zuerst das Corona-Virus gezeichnet. Dann das Pinki-Virus. Das hat meine Schwester. Es macht nämlich, dass man alles mag was Pink ist.

Eure Eltern können aber auch euch ein Mathe- oder Deutschheft kaufen damit ihr auch jetzt lernen könnt, damit euch das Wissen nicht ausgeht und ihr weiter lernen könnt.

Ihr könnt aber auch selbst in der Corona-Virus-Zeit heraus finden was ihr gut könnt. Wenn euch noch was einfällt, meldet euch bei mir.

Mehr von mir gibts morgen wieder Tschüss!
Eure Motti


Familienupdate von mir, Katarina.

Wie alle anderen sitze ich nun mit 4 Kindern zu Hause. Der einzige Unterschied zu den allermeisten ist vermutlich, dass ich das bis vor kurzem gewöhnt war. Dadurch das wir nur ein Auto haben, auf dem Dorf wohnen und die Kinder Kindergartenfrei (bzw noch nicht Schulpflichtig) waren, waren so einige Tage hier so wie jetzt für viele die Corona-Quarantänetage.

LIES AUCH
Sitzen einfach mal sitzen

Tipps meinerseits zum nicht durchdrehen und Nerven behalten:

  1. Es ist jetzt nicht an der Zeit super streng eure Glaubenssätze zum Thema Kindererziehung auszuprobieren. Ihr macht so gut ihr könnt, die Kinder auch. Wenn jetzt irgendwas hinten runter fällt, dann ist das halt so.
  2. Es ist Ausnahmezustand. Das bedeutet, seid nachsichtig mit euch und auch mit euren Kindern.
  3. Soweit möglich, bleibt bitte wirklich daheim oder im heimischen Garten. In der Stadt ist das nicht so einfach, das ist mir auch klar. Aber Menschen wie ich, die zur Risikogruppe gehören danken es euch.

Ich habe auf Twitter gelesen, dass einige Eltern jetzt schon unter Homeschooling und dem Homeoffice kollabieren. Ich weiss nicht ob es etwas bringt, aber ruft eure Lehrerinnen und Lehrer an, wenn es nicht schaffbar ist.

Sagt das ihr zu Hause aus dem letzten Loch pfeift und nicht wisst wie ihr das vereinbaren sollt. Sie sind auch nur Menschen, die eine solche Situation noch nie in ihrer Berufslaufbahn hatten.

Im Studium hat sie auch niemand auf diese Situation vorbereitet und ich schätze sie geben jetzt eher mehr Aufgaben als vermeintlich „zu wenige“.

Bei uns machen die Mädels morgens bisher immer ihre Aufgaben, das klappt bisher ganz gut, aber sie sind auch bisher sehr kooperativ was das ganze angeht.

LIES AUCH
Leben mit Corona Tag 59

Mal sehen wie das ganze in ein paar Wochen aussieht….

Wie sieht es bei euch grade aus? Habt ihr schon Infos von der Schule? Spannend finde ich ja auch, dass es offenbar in Deutschland ganz krasse unterschiede gibt was die eLearning Standards angeht. Die einen Schulen scheinen schon ewig damit zu arbeiten, andere sind auf dem Stand von Overheadprojektoren und VHS Kassetten….

Haltet durch und bleibt gesund!

PS. Wie läuft das in euren Jobs grade? Müsst ihr hin, weil ihr systemrelevant seid (DANKE AN EUCH) oder arbeitet ihr im Einzelhandel und bekommt den ganzen Frust ab?  Oder haben eure Chefs euch soweit es geht ins Home Office geschickt?

BULB
Wenn Ihr einen Beitrag besonders mögt, aber keine Zeit zum Kommentieren habt, schenkt ihm doch einfach ein Herz!

5 Comments

  1. Sabrina

    Hallo,
    Ich freue mich wenn ich dein Blogeintrag lesen darf Motti.
    Das machst du toll.
    Ich arbeite im Kindergarten, bin aber ab morgen freigestellt da ich niemand für die Betreuung meiner Mädels habe. Kollegen müssen aber kommen. Vorerst haben wir 5 Wochen geschlossen. Wenn es nicht verlängert wird, starten wir am 20.4. Wieder durch.

  2. Franzi

    Vielen Dank für eure beiden Berichte. Ich lese beide sehr gern! Tolle Idee mit dem Viren Buch. Werde ich an meine Jungs weitergeben, die malen auch sehr gern.

    Wie das mit der Arbeit bei uns aussieht? Mein Man und ich arbeiten im Geschäft meiner Eltern, das wir in wenigen Jahren übernehmen werden. Es ist ein Taxiunternehmen. Bisher lässt es sich ganz gut mit Kindern ohne Schulpflicht vereinbaren. Einer ist immer da und kann die Aufgaben mit den Jungs erledigen. Sie sind auch nicht mehr ganz klein. Mit 9 und 11 Jahren sind sie auch schon sehr selbstständig. Mal sehen was die nächsten Wochen so bringen. Ich denke positiv!
    Bleibt gesund und macht weiter so!

  3. Niclas

    Hallo Motti,
    ich habe mich schon sehr über deinen weiteren Beitrag gefreut. Ich gehe in die erste Klasse und heute Abend bekommen wir unsere Hausaufgaben für die nächste Zeit. Ich kann noch nicht alle Buchstaben, deshalb hilft mir Mama, damit ich dir zurückschreiben kann. Ich sage alles und Mama tippt die Wörter, die ich noch nicht kann. Wir wünschen euch eine gute und schnelle Besserung. Ich spiele jetzt ein bisschen die Kikaninchen App und gehe danach mit meinem Bruder in den Garten. Bis morgen, ich freue mich schon von dir zu lesen.
    Niclas

  4. Inga

    Liebe Motti, du schriebst ganz tolle Beiträge. Es macht wirklich Spaß, sie zu lesen.

    Ich muss arbeiten und das Kinderbetreuungssystem am Laufen halten. Nachdem zuerst nur das Klinikpersonal gelobt wurde, werden jetzt zum Glück auch die Menschen im Einzelhandel erwähnt und immer häufiger.auch die in der Kinderbetreuung. Ich bin aber auch sehr dankbar dafür, dass meine Pakete zugestellt werden, dass der Müll abgeholt wird, dass das Treppenhaus gereinigt wird… letztendlich sind wir alle wichtig für dieses System. Haltet durch!

  5. Eva

    Hallo Motti, schön das du so fleißig Beiträge schreibst. Die Idee mit dem Virenbuch ist klasse. 😊

    Ich muss aktuell weiter arbeiten. Ich arbeite im Kindergarten und die müssen ja Notgruppen für die systemrelevanten Berufsgruppen anbieten.
    Bei uns ist es jetzt so das wir aber gar keine Kinder zur Betreuung haben. Alle Eltern konnten ihre Kinder unterbringen. Leider ist unser Arbeitgeber der Meinung das wir trotzdem arbeiten müssen. Also putzen wir und räumen auf. Wie es dann für uns ist, wenn eine Ausgangssperre kommt, muss ich jetzt abwarten.
    Mein Mann arbeitet im Einzelhandel und der Laden hat jetzt zu. Er hatte sich die Woche krankschreiben lassen, damit jemand unsere Tochter betreut. Denn die Betreuungszeiten in der Notgruppe von der Schule wäre nur bis 14:00 und das hätte uns nicht gereicht.

Schreibe einen Kommentar

Du möchtest einen Kommentar hinterlassen, weißt aber nicht, was du schreiben sollst? Dann nutze den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein. Du brauchst nur noch die Pflichtfelder "Name" und "E-Mail" ausfüllen und den Kommentar abschicken