star wars tattoo am handgelenk

Fast Normalität in Flauschhausen

Lesezeit: < 1 Minute

Tag 2 der Schulöffnungen in Schleswig-Holstein. Die Kids finde es zwar super wieder zur Schule zu gehen (8-12 Uhr) aber „ist halt auch wieder anstrengend“.

Ich dagegen atme seit drei Monaten das erste Mal wieder durch, und stelle fest unter welchem Stress wir offenbar die letzten Monate gelebt haben, ohne es zu merken.

Weil… musste ja gehen.

Aber es ist grade ein bisschen so wie in einer flauschigen Wattewolke. Ich komme zu fast allem was ich mir für den Tag vorgenommen habe, und das schon am VORMITTAG. Das ist so krass, denn normalerweise bin ich an dem Zeugs für einen Tag nacheinander an drei Tagen gescheitert.

Drei Grundschülerinnen beschulen und einen Dino beschäftigen, und das über Stunden jeden Tag, ist anstrengend. Das merke ich jetzt.

Die flauschige Wattewolke kommt natürlich mit einem Preis der heisst „Potentielle Ansteckungsgefahr für die Kids in der Schule“, daher ist hinter der Wattewolke in Flauschheim noch der Himmel verdunkelt.

Aber, ABER wenn jetzt alles gut gehen sollte, dann können wir hier ab August wirklich wieder mit einem recht normalen Schuljahr starten. Und vielleicht sogar wie geplant mit dem Kindergarten.

Ach wäre das schön!

———

Dankeschön fürs Lesen!

Ich würde mich freuen, wenn du mir einen Kommentar unter diesem Blogpost hinterlässt. Gerne auch per Kommentar-o-mat!
Wenn Ihr einen Beitrag besonders mögt, aber keine Zeit zum Kommentieren habt, schenkt ihm doch einfach ein Herz!
LIES AUCH
Halloween "Regeln" aus den USA

4 Comments

  1. Rachel

    je mehr ich so zeug lese, desto wütender werde ich. aus die entscheidungsträger natürlich. wir hatten hier wirklich flauschhausen, weil die dorfschule ab letzten sommerferien jedem kind ab der 4. klasse – da sind sie 10 jahre in der schweiz – ein ipad in die hand drückte, das die eltern nur ein depot von 100 franken gekostet hat pro gerät. wer das aus welchen gründen auch immer nicht zahlen konnte, wurde unterstützt. es brauchte noch eine abstimmung und gut 200000 franken aus der gemeindekasse, aber in corona zeigte sich, dass die investition sich gelohnt hatte: die älteren – 12 und 14 jahre – waren durchs band betreut. alle kinder haben die gleichen geräte, die gleichen bedingungen. sie hatten teilweise unterricht wie in der schule, ausser dass sie alle an bildschirmen waren und nicht im schulzimmer. gruppenarbeiten, alles – übers ipad. so blieb uns der zweitklässler, und wenn der was nicht konnte, rief er die lehrerin an, weil «mami, du kannst echt nicht gut erklären», und jede woche einmal durfte er zu ihr in die schule und sie erklärte es. ihm fehlte das haptische wahnsinnig und die interaktion und er hat dadurch auch ein paar lernlücken, aber die betreffen ja die ganze welt.

    ich finde es nach wie vor schwierig, dass 80 prozent der coronakrise auf dem buckel der mütter gestemmt wurden, weil die halt quasi per definitionem die ganze last der welt auf sich tragen können. mein mann ist ausgebildeter lehrer, aber mehr für die stufe des älteren sohnes und war zeitweise echt absorbiert mit home office, insofern haben wir zumindest pädagogischen hintergrund im hause. aber ich lese immer nur von frauen, die jetzt beim durchschnaufen merken, wie streng es war. ja, das wars. und es war nicht gut. ich glaube, hätten die grossen kinder nicht diesen präsenzunterricht gehabt, wir könnten uns gemeinsam auf einer einsamen insel zu einer mutter-ohne-kinder-kur treffen.

  2. Eva

    Gerne gelesen
    Wieder mal genial geschrieben!

    Ps: mein Mann war / ist mit Kind zuhause. Ich gehe arbeiten. Und ja, mein Mann ist auch fertig.

    Eva

  3. Jess

    oh das hört sich so gut an – hier ist noch immer alles wechselnd. Kein Hort und der Lehrer geht noch immer den Eltern gegenüber auf Tauchstation. Dafür Tränen nach der kürzlichen Arbeit ….

    So macht das keinen Spaß und der Stress wird hier auch nicht weniger.

Schreibe einen Kommentar

Du möchtest einen Kommentar hinterlassen, weißt aber nicht, was du schreiben sollst? Dann nutze den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein. Du brauchst nur noch die Pflichtfelder "Name" und "E-Mail" ausfüllen und den Kommentar abschicken