Warten kann so langweilig sein und so hungrig machen.

Termine und Putzen

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Heute Morgen regnete es aus Eimern, und da ich heute das Auto zur Verfügung hatte, brachte ich zusammen mit den restlichen Kindern Motti zur Schule.

Ja, genau genommen höre ich sie schon, die Stimmen die sagen „Da kann sie ja wohl laufen! Das hat uns früher auch nicht geschadet!“ und gänzlich unrecht haben diese Stimmen wohl auch nicht. Allerdings sind wir alle seit Oktober bis auf 7 Tage durchgehend krank gewesen und ich habe keine Lust das zu wiederholen. Grade sind (toi toi toi) wir alle gesund und ich fände es schön, wenn dieser Zustand ein paar Wochen anhalten würde. Daher genoss Motti heute den Luxus gefahren zu werden.

Wir anderen verbanden es gleich mit dem nützlichen und brachten die Pfandflaschen zu Lidl. Um den Pfandbon einzulösen mussten wir einmal durch den ganzen Laden, und daher landete ein Schneeanzug für den Dino auf dem Kassenband. Wir haben zwar einige warme Jacken für ihn, aber das ständige Strumpfhose-Hose-Jacke hat mich dann doch genervt. Einmal Schneeanzug über die Strumpfhose und gut ist!

Danach fuhren wir nach Hause, die Zwillinge spielten und der Dino verschwand in den Mittagsschlaf. Auch wenn er heute nicht ganz so viel schlief wie gestern noch, schaffte ich es einen Artikel zu schreiben und außerdem den Backofen mit meinem neuen Wunderputzmittel zu putzen.

Mein Backofenreiniger

Ich sag es euch, die 5 Sterne Bewertungen sind ja mal sowas von berechtigt! Unser Backofen sieht ungelogen aus wie neu. Ich hasse nämlich das Schrubben von Blechen und dem Backofenrost. Mit dem Mittel musste ich es aber wirklich nur mit dem Gel einpinseln und abwischen. Vielleicht wird aus mir ja doch noch eine gute Hausfrau, man muss mir nur von den richtigen Hilfsmitteln erzählen, dann ist es auch leicht in der Anwendung.

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Aber die Backofenreiniger von Dm, Amway, Rossmann und Co haben echt nichts mehr in meiner Küche verloren. Und Prowin brauche ich dann auch nicht, denn nach meinem Test würde ich sagen, das günstigere Reinigungsmittel kann da im Vergleich wirklich mithalten und ist eine tolle alternative.

Zum Mittagessen gibt es Pfannenbrot mit Kartoffeln und Spiegelei. Klingt erstmal nach einer komischen Zusammenstellung, liegt aber daran das Motti unbedingt Pfannenbrot will und die Zwillinge Kartoffeln und Spiegelei. Gemüse dazu will nur ich.

Nach dem Mittagessen übe ich mit Motti ein Gedicht, welches sie für die Schule auswendig lernen soll und ich bin schwer begeistert. Nach zwei mal vorlesen hat sie es abgespeichert und kann es Fehlerfrei rezitieren. Krassomatiko.

Dann packe ich alle Kinder ins Auto und wir fahren zu unserem Termin. Ich bringe Motti hin und nutze dann die Zeit um mit den Zwillingen und dem Dino in die Sparkasse zu gehen. Dort möchte ich nämlich meine Spardose ausleeren und auf mein Konto einzahlen lassen. Ich habe nämlich seit Herbst immer mal wieder alles an Pfandmünzen und Kleingeld in die Spardose gesteckt und rechne bummelig mit 80 Euro.

Am Ende des Zählens kippe ich fast aus meinen Barfusschuhen, denn „das bisschen Kleingeld und Pfandgeld“ sind sage und schreibe 180 Euro. Ich nehme mir gleich in der Sparkasse vor das dieses Jahr weiter zu machen. Kleinvieh macht wirklich Mist!

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Dann fahren wir wieder zurück und mit ein paar Keksen wartet sich es dann auch einfacher auf Motti.

Warten kann so langweilig sein und so hungrig machen.

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Motti hüpft uns nach der Wartezeit fröhlich entgegen, kein Wunder heute war ihr letzter Termin. Auch ich könnte die Welt umarmen, denn das bedeutet nur noch an 2 Wochentagen Freizeitstress und nicht mehr an 3 Tagen. Hurra!

Danach wollen wir alle nur noch nach Hause und entspannen. Die Kinder mummeln sich auf dem Sofa ein und eigentlich, ja eigentlich haben wir alle keine Lust mehr nach draußen zu gehen. Aber wenn wir Marc nicht von der Arbeit abholen, dann braucht er viermal so lange nach Hause. Hier auf dem Dorf fahren die öffentlichen Verkehrsmittel leider nicht so wie ich das gerne hätte. Der Wecker düdelt und ich will die Kinder grade zum antreiben vom Sofa jagen, da schlägt Nini vor, ob ich nicht „alleine mit dem Dino“ Marc abholen könnte. Sie würde sich wirklich keinen Müh mehr bewegen wollen.

Ich frage die anderen Kinder was sie davon halten, Wawi sagt sofort das sie auch auf der Couch bleiben will und Motti antwortet lapidar:“ Ich weiß wo das Telefon ist und wie eure Handynummern sind. Wenn was ist rufe ich einfach an. Das geht ja ganz einfach. Aber wir sind ja brav und bleiben nur auf der Couch und schauen My Little Pony“.
Da wir das ganze schon einmal gemacht haben, weiss ich das sie wirklich nur auf der Couch sitzen bleiben. Ich schärfe ihnen nochmal ein, das wenn es an der Tür klingelt, sie nicht die Tür aufmachen sollen und setze mich und den Dino ins Auto.

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Wann sind die Mädels denn eigentlich so groß geworden? Das meine ich keinesfalls bedauernd, sondern eher in einem hysterisch grinsenden: IST DAS COOL Jubelanfall.
Also schwupp-di-wupp Marc eingesammelt und nach Hause gedüst. Sie hatten nichts angestellt, das Haus stand noch und alles war genau so wie es sein sollte.

Große Kinder sind toll!

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Dankeschön fürs Lesen!

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Letzte Aktualisierung am 19.06.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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