Frauenportrait

Was soll ich dir erzählen, jeder Tag ist gleich

Lesezeit: 3 Minuten

Am Montag werde ich nicht zum Montags-Artikel, kommen, daher gibt es den quasi heute schonmal. Here we go!

Okay, eigentlich fasst die Überschrift die aktuellen Tage doch perfekt zusammen, oder?

Bei dem ein oder anderen von uns sind sie vielleicht durch freie Tage am Samstag und Sonntag unterbrochen, aber alle anderen Tage gehen mehr oder weniger seit einem Jahr monoton in einander über.

Wenn man nicht grade zum Pflegepersonal im Krankenhaus gehört, oder in Arztpraxen oder den Impfzentren schuftet, ist jeder Tag irgendwie gleich.

Aufstehen, irgendwie erfahren was denn die tagesaktuellen Ideen des Home-Distanz-Wechselschooling sind, die dazugehörigen Emails und Zettel für die Kinder portionsgerecht vorbreiten (je nach Klassenstufe) und dann den ganzen Krempel abarbeiten. Vorzugsweise ohne selber wahnsinnig zu werden, oder das Kind zu traumatisieren.

*Ping* „Vergesst aber nicht die Pausen“, schreibt die Schule.

Die Kinder und ich zucken mit den Schultern. Wenn wir jetzt noch ewig Pausen machen, dann hat niemand von uns mehr einen Nachmittag. Die Kinder um zu spielen, die Erwachsenen um zu arbeiten.

Ich gebe ja zu, es gibt so Tage an denen ich den Schulkrempel nur irgendwie schnell fertig haben möchte, damit ich mit MEINEN Sachen mal irgendwie vorran komme. Nur das die meistens hinten überfallen, denn kaum sind die Schulaufgaben geschafft, wird entweder das Mamataxi benötigt oder eben das Familienleben drum rum will organisiert werden.

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Auch ist die Laune des Kindergartenkinds inzwischen eher unterirdisch, und wie sich die lieben Politiker das vorstellen, das man „mal eben“ „nebenbei“ ein Kindergartenkind bespassen soll, neben Arbeit die wirklich konzentration benötigt, ist mir auch in Jahr 2 der Pandemie ein Rätsel.

Vermutlich wissen sie es selber nicht, würden das aber nie zugeben. Daher die Parole „Das geht schon“.

Wenn man mich fragen würde, dann wären ja jetzt erstmal die Eltern (und eigentlich auch die Kinder, aber so weit sind wir noch nicht) dran mit geimpft werden, denn wie viel entspannter wäre es wohl auch für die Wirtschaft, wenn die Eltern wieder verlässlich zur Verfügung stehen? Gibt es darüber eigentlich Statistiken, ob es mehr Arbeitnehmer:innen mit Kind gibt als ohne oder wenigstens 50:50?

Egal ich schweife ab, und mich fragt ja auch niemand.

Frauenportrait

In meiner spärlichen Arbeitszeit arbeite ich weiter an meinen Postkarten und Portraits (das könnt ihr auf Instagram sehen)

 

Portrait von Quirlimum Shadow And Bone Shadow And Bone Watercolor

 

Die Mädels gehen ab Montag, mit Tests und Maske, wieder in voller Klassenstärke in die Schule, schliesslich sahen die Zahlen mal ne Woche lang gut aus, da muss man ja das bewährte System wieder umschmeissen.

Ja, die Kinder freuen sich. Ja, ich freue mich auf mehr Arbeitszeit und weniger Lehrerin-Mama dasein. ABER die Pandemie ist eben noch nicht vorbei.

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Um es mit Rocky zu sagen „It aint over till its over“.

Bleibt mir alle gesund!

Katarina

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