Manchmal bietet sich ganz spontan an exkusiv Zeit zu verbringen. Wir waren heute Essen.

Wenn dann bitte ordentlich, ihr Deppen

Lesezeit: 4 Minuten

Heute war der Tag viel, viel viel besser als gestern! Whohooo. Perfekt, denn das gibt mir wieder mehr Energie für den Rest der Woche (die ungelogen, bis auf Samstag schon wieder voll verplant ist!).

Anyway heute Nacht schlief ich gleich viel besser und der Dino auch. Wie viel das ausmacht unglaublich!!! Jedenfalls war die Nacht toll und ich fast ausgeschlafen. Mottilein hüpfte zur Schule und die Zwillinge wurden von Oma zum Oma-Tag abgeholt. Als meine Mama sah, wie es grade bei uns aussieht „Auf der Baustelle“ klemmte sie sich auch noch schnell den Dino unter den Arm und fuhr mit 3 Kindern vom Hof. Hatte ich schon gesagt das sie absolut genial ist? DANKE Mama solltest du das hier lesen. Marc kam mit seinem Dings fast zum Abschluss und muss sich jetzt nur noch um die Feinheiten kümmern. Freitag wirds fertig, da bin ich mir ganz sicher. Brunhilde wird also die erste sein die es sehen kann. (Oder ihr, wenn ich schneller poste.) Aber live und in Farbe wird es Brunhilde sein.

Eigentlich wollten wir heute Mittag Pfannkuchen machen, aber die Küche sah heute Mittag noch nicht nach Pfannkuchen aus. Zu viel DINGS. Also setzte ich mich ins Auto und entschied: Marc darf weiterbauen und Motti und ich fahren in ein Restaurant (nein nicht Mc Donalds) und essen dort Mittag. Gesagt getan.

Manchmal bietet sich ganz spontan an exkusiv Zeit zu verbringen. Wir waren heute Essen.

Mottilein war von der spontanen Mama-Alleine-Zeit sehr angetan und freute sich riesig Dann noch sowas aufregendes wie „im Restaurant essen“. „Das macht man ja nicht alle Tage“ sagte sie. Wir setzten uns hin, sie bestellte einen Kaiserschmarrn mitVanilleeis und ich bestellte die Karte mit den Allergenen. Ausgehend von dieser Karte bestellte ich dann Spaghetti Bolognese mit einer Salatbeilage. Alles laut Karte als „Milchfrei“ gekennzeichnet.

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Das Essen kommt, das Essen schmeckt. Mottilein und ich schmatzen und ich piekse in meine Salatbeilage. Dann wundere ich mich etwas. Schmeckt so…sahnig. Vorsichtig schiebe ich mit meiner Gabel die Möhren und Gurken an die Seite. Ratet mal was mich da anlacht? Richtig irgendein weisses Dressing.

Ich:“ Gnarf. Seufz.“ Dann spreche ich die Bedienung an. „Entschuldigen Sie bitte? Könnten Sie mir sagen was da in dem Dressing ist?“

Sie:“ Na das ist ZESAR SALAD Dressing.“

Ich:“ Ja, aber was ist in dem Dressing genau drin?“

Sie genervt:“ Weiss ich doch nicht?“

Ich:“Könnten Sie mal nachfragen?“

Sie:“ Nagut.“

Sie zum Koch:“ Was issn das fürn Dressing beim ZESAR SALAD?“

Koch:“ Na, ZESAR SALAD.“

Sie:“ Nee, die Frau will wissen was da im Dressing genau drin ist.“

Koch:“ bla bla bla Milch bla“.

Sie zu mir:“ Ja was dürfen Sie denn nicht?“

Ich:“ Milch.“

Sie:“ Ja die ist da drin.“

Abgang, Vorhang fällt.

Ich will ja nicht zimperlich sein, aber in einer Allergen & Zustatzstoffekarte finde ich schon das jeder kleine Pfurz mit aufgeführt werden sollte. Auch wenn das einem Restaurantbesitzer keinen Spass macht. Oder lästig ist. Oder kein Geld bringt. Aber könnte ja sein, dass da auch mal Kunden mit einer sagen wir..Erdnussallergie vorbeikommen. Da dann das ERDNUSSDRESSING an einem Salat nicht zu deklarieren wäre irgendwie… unklug. Ich hab mir sagen lassen den Leuten passiert meist mehr als mir. Ich allerdings kann jetzt, ja es war nur wenig Dressing auf dem was ich aß (aber trotzdem) darauf hoffen das ich mir morgen nicht die Seele aus dem Leib kotze. Einfach weil es anderen scheinbar egal ist was sie deklarieren müssen und was nicht. (Witziger Gedanke, kontrolliert das eigentlich irgendwer was da auf den Karten dann steht, oder ist das eher so: Ah ja Karte vorhanden, weitermachen?)

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Sowas macht übrigens, dass Betroffene wie ich mittelmäßig paranoid werden und Schwierigkeiten haben anderen die das Essen zubereiten, man selbst kann es aber nicht sehen, zu vertrauen. Nur mal so.

Jedenfalls konnte ich ja jetzt auch nichts mehr machen und hoffe einfach, das es nur eine so klitzekleine Menge war, dass mein Körper sie mir nicht super übel nimmt.

Wieder zu Hause, setzte sich Motti gleich an ihre Hausaufgaben und ich tippte nebenher im Büro. Marc werkelte. Kurze Zeit später brachen wir schon zum Kindertanzen auf, irgendwas ist ja immer. Dort klatschte ich mich mit meiner Mom ab, übernahm den Dino und verbrachte die nächste Stunde mit ihm im Auto. Ich Hörbuch hörend, er schlafend. Oma-Tage sind offenbar spannend.

Wieder zu Hause, bekam ich den genialen Einfall dem Dino doch eine kleine Portion Mondsand zu machen. Damit spielte er dann bis zum Abendbrot auch ganz verzückt in der Küche.

Moon Sand ist eine tolle Beschäftigung für Kleinkinder und saut nicht zu viel rum.

Erst fuhren die Matchbox Autos durch den „Sand“ und dann kamen sie in die Autowaschanlage.

Wir spielen Autowaschanlage mit der Katze.

Das war ein Fest für die wasserverückte Katze und den Dino. Mit einer alten Zahnbürste putze er seine Autos wieder blitzeblank und setzte dabei unter frohem gejauchze einen kleinen Teil der Küche und sich selbst unter Wasser. Solltet ihr das also ausprobieren wollen, ich empfehle euch Handtücher drunter zu legen.

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Zum Abendbrot gab es für die Kinder „Salat zum Selbermachen“ und siehe da, da schmeckt auch kleingeraspelter Weißkohl super. So kanns gehen. Ob ich jetzt noch was esse weiß ich noch nicht. Erfahrungsgemäß macht es die eventuelle Laktosereaktion noch unangenehmer und langwieriger. Ich glaube ich lasse das sein. Danke Restaurant! (Hunger hätte ich nämlich schon.)

Gegessen: Spaghetti Bolognese, Salat mit ZEZAR SALAD DRESSING, Protein Kugeln von Veganz „Almond Cookie Style“ -> Lecker aber sauteuer (1,99€ für zwei Kugeln. Komplett irre).

Gehört: „Zero“ von Marc Elsberg

Gut gemacht: Beim Geheimprojekt ordentlich weiter gekommen, Spass mit Motti und dem Dino gehabt.

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Dankeschön fürs Lesen!

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4 Comments

  1. Beate

    Ohhhhh… Ich hoffe es geht dir gut🤔
    Mit meiner Erdnussallergie ist es ja so, ich weiß durch einen Test das die Allergie existiert, allerdings ist es noch nie zu einer gefährlichen Reaktion gekommen. Nur Migräne bekomme ich dann manchmal, ich achte aber (noch nicht) auf jedes Fitzelchen und bete immer das es gut geht. Leider weiß man ja nie wann der Körper sagt “ Bis hier hin und nicht weiter“
    LG aus dem schönen Dresden

  2. Katja

    Ohje absolut unschön hoffe dir geht es gut. Gerade wenn man allergisch drauf ist. Ich selber arbeite im Restaurant und finde es mega wichtig zu wissen und auch Gäste zu informieren bezüglich Allergien, Laktose, Gluten etc. Weil ich keine Lust habe das meine Gäste einen allergischen Schock haben und es nach bzw. noch während ihrem Restaurantbesuch schlecht geht. Auch wenn ich es in dem Moment am Gast nicht weiss sag ich immer ein Moment ich frag vorsichtshalber lieber beim Koch nochmal nach. Auch wir haben diese Karte aber wie gesagt lieber nochmal selbst gefragt. Hatten ich auch oft im Tagungsbereich im Bezug auf die Kaffeepausen auch da ist es sehr wichtig.
    Liebe Grüße

  3. Layare

    Ja das deklarieren ist so ne Sache.

    Ich musste mich aus gesundheitlichen Gründen eine zeitlang zuckerfrei und glutenfrei ernähren – Restaurantbesuche fielen da komplett aus.

    Heute sind es „nur“ noch das Zauberpulver (Glutamatbomben) auf was ich reagiere und wenn ich tatsächlich zu viel Zucker erwische…aber das Glutamat macht es schon schwer genug im Restaurant was zu finden und geht sehr oft schief 🤔

    Gut, dass mein Mann Chefkoch ist und und jeden Tag bekocht 😁

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